Zeche Gneisenau in Dortmund-Derne
Die Zeche Gneisenau ist ein stillgelegtes Bergwerk im Ortszentrum von Dortmund-Derne, etwa mittig zwischen der Dortmunder Stadtmitte und der Stadt Lünen gelegen. Im Jahre 1886 wurde hier erstmals Kohle abgebaut. Zur Abfuhr des gewonnenen Rohstoffs diente später der Preußenhafen bei Lünen, der →ebenfalls auf diesen Internetseiten behandelt wird. Besonders markante Bauwerke der Zeche sind der 1883 gebaute Tomson-Bock auf Schacht II, vermutlich der älteste erhaltene Förderturm im Ruhrgebiet, benannt nach dem gleichnamigen Werksdirektor der Zeche Gneisenau gegen Ende des 19. Jahrhunderts, und das 1934 gebaute Doppelstrebengerüst auf Schacht IV. Zwischen 1985 und 1990 wurde die Zeche nach und nach stillgelegt und die Gebäude übertage – abgesehen von den genannten Förderanlagen – abgerissen. Sie sind als Industrierelikt auf einer öffentlich zugänglichen Brachfläche stehen geblieben. Ringsherum werden Unternehmen und Gewerbe angesiedelt. Die Anlagen sind nur von außen zu besichtigen.

Markanter Förderturm über den Häusern von Dortmund-Derne |

Doppelstrebengerüst auf Schacht IV aus dem Jahre 1934 |

Tomson-Bock von 1883 auf dem benachbarten Schacht II |

Auf der Brache hat sich neues Gewerbe angesiedelt |
Anfahrt mit dem Auto: Auf der A2 bis Dortmund-Lanstrop oder auf der B236 bis Derne. Hier dem Flautweg bzw. der Altenderner Straße bis Derne folgen. Im Kreisverkehr zweite Ausfahrt rechts (Derner Straße), sofort wieder rechts in die Gneisenau-Allee (Beschilderung "Route Industriekultur" folgen)
Eingabe ins Navigationssystem: Gneisenau-Allee, 44339 Dortmund-Derne (Parkplätze am Straßenrand)
Koordinaten: 51°34'0.95"N, 7°31'31.72"E
Anreise mit dem ÖPNV: Mit der Regionalbahnlinie RB 50 oder 51 von Dortmund Hbf, Münster, Lünen, Coesfeld oder Enschede (NL) bis Dortmund-Derne. Vom Bahnhof bis zur Zeche etwa drei Minuten Fußweg. Den Schildern "Route Industriekultur" folgen.
 |
Auf der Auswahlseite zur Industriekultur finden Sie weitere Artikel dieser Art zu anderen ausgesuchten und sehenswerten Zielen im Ruhrgebiet. Betrachtet werden Gebäude oder Gelände wie Zechen, Museen oder technische Besonderheiten ebenso wie Halden im Ruhrgebiet und Landmarken. Für die Hauptseite bitte auf das Schild klicken. |
ngaben zur Anreise mit dem ÖPNV sowie Straßennamen sind ohne Gewähr und vor einem Besuch selbst auf Richtigkeit zu überprüfen.
(c) Bilder, Karten, Text und Grafiken: S. Hellmann • www.mytrainsim.de • Stand: 02 / 2012 |