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Naturschutzgebiet Kirchheller Heide in Bottrop

Weihnachts- und Pfingstsee, Heidesee und Heidhof im Naturpark Hohe Mark

Vor den Toren des Ruhrgebiets erstreckt sich eine ausgedehnte Heide- und Waldlandschaft, die von Bottrop bis hoch in den Norden an die Lippe reicht. Der Hauptbereich im Drei-Städte-Eck von Bottrop, Oberhausen und Dinslaken umfasst gleich mehrere Naturschutzgebiete, in denen man sehr gut Wandern, Radfahren und Reiten kann. Sanfte Hügel werden unterbrochen von moorigen Niederungen, in denen Bergsenkungen zur Bildung neuer Seen geführt haben. Im Zentrum steht der Heidhof mit Spiel- und Lernangeboten für Kinder.

In der nachfolgenden Karte ist das vorgestellte Gebiet zu sehen. Die mit Nummernpunkten gekennzeichneten Orte ( POI: Ort von Interesse am Wegesrand , POI: Ort von Interesse am Wegesrand usw.) werden im Text näher beschrieben. Enthalten sind gut ausgebaute Hauptwege durch die Heide (grüne Strichelung, grüne Beschriftung). Sie werden vor Ort durch weitere kleinere Pfade ergänzt. Der blaue Weg ist der thematische Radweg entlang des Rotbachs, der gut zur Anreise mit dem Fahrrad genutzt werden kann. Eingezeichnet sind auch der Heidhof in der Mitte und Parkmöglichkeiten für die, die mit dem Auto kommen. Die Karte ist außerdem interaktiv. Mit einem Mausklick oder Fingertipp lässt sich das Hintergrundbild gegen eine Karte aus den 1930er Jahren austauschen. Dort wird man praktisch keines der heutigen Ziele finden, hier ist dies eine geschlossene Wald- und Heidelandschaft ohne Bergbau und Seen.

 Historische Ansichten vom MüGa-Park

Überraschend abwechslungsreich zeigt sich die Landschaft in der Kirchheller Heide. Hier gibt es dichte bewaldete Gebiete mit Kiefern, Eichen und Birken auf sanften, kaum wahrnehmbaren Hügeln, dort unbewaldete Freiflächen mit Wiesen, Buschland oder moorigen Feuchtgebieten. Mittendrin verlaufen Bäche und Gräben wie Schwarzbach und Elsbach, die allesamt in den zentral fließenden Rotbach münden. Breite Wege laden ein zum Radfahren oder Wandern. Spezielle Sandrouten stehen Reitern für einen ausgedehnten Ausritt zur Verfügung. Mit einer kleinen Ausnahme heißt die Kirchheller Heide nur im Stadtgebiet von Bottrop so. In Oberhausen, südlich vom Rotbach, ist es das NSG Hiesfelder Wald. In Dinslaken, westlich vom Schwarzbach, ist es das „NSG Kirchheller Heide und Schwarzbach“. Mitten in der Heide liegt außerdem das NSG Heidesee – doch dazu später mehr. In der Nachbarschaft liegen außerdem das NSG Grafenmühle und das NSG Köllnischer Wald. Alle liegen zusammen im großen Naturpark Hohe Mark – Westmünsterland.

Nun werden regelmäßige Leser von Artikeln dieser Internetseiten ahnen, dass die Kirchheller Heide nicht nur wegen ausgedehnter Touren in einem Kiefern-Eichen-Birken-Wald interessant ist. Wald gibt es schließlich auch in anderen Teilen des Ruhrgebiets und eine blühende Heidelandschaft lässt sich im Sommer immer noch am besten in der nahen Westruper Heide in Haltern am See bewundern. Im Foto unten rechts gibt das Hinweisschild zum "Weihnachtssee" einen ersten Hinweis:

Kirchheller Heide in Bottrop

Ein Hauptweg durch die Kirchheller Heide mit Wald und Busch

Kirchheller Heide in Bottrop

Waldränder grenzen an Freiflächen mit Wiesen und Einzelbäumen

Kirchheller Heide in Bottrop Kirchheller Heide in Bottrop

In der offensichtlichen Abgeschiedenheit der Siedlungen von Bottrop, Dinslaken und Oberhausen machen sich die Auswirkungen des Bergbaus bemerkbar. Lange wurde auch unterhalb der Kirchheller Heide Kohle abgebaut. Vor allem geschah dies durch die nahe Zeche Prosper-Haniel. Ein Indiz dazu sind die in der Nähe befindlichen Halden Haniel und Schöttelheide. Die Halde Haniel ist dabei die höchste ständig zugängliche Bergehalde im Ruhrgebiet und bietet einen guten Ausblick auch auf die angrenzende Heide (siehe "Tipp des Autors" ganz unten). Die Kohle, die untertage abgebaut und sicherlich inzwischen zum Heizen oder zur Energiegewinnung verbrannt wurde, ist das eine, der Abraum auf der Halde das andere. Mit Kohle und Abraum zusammen fehlt tief unter der Erde eine große Menge Gestein. Die Hohlräume sind inzwischen eingestürzt, das Deckgebirge nachgesackt. Es kommt zu sogenannten Bergsenkungen. Verläuft ein Bach durch diese Senke, führt dies zwangsläufig zu einem Anstau von Wasser, wenn der Ablauf höher liegt als der Boden. Auf diese Weise bildeten sich im Verlauf des Schwarzbachs und des Elsbachs sogenannte Bergsenkungsseen.

Im Jahr 2001 bildete sich also am Schwarzbach ein See. Und weil in der Zeit gerade die Weihnachtsfeiertage lagen, hieß der neue See kurzerhand POI: Ort von Interesse am Wegesrand Weihnachtssee. Der See ist nur an einer Beobachtungshütte zugänglich, die an einem kurzen Stichweg abseits der Hiesfelder Straße als einer der Haupt-Wegeachsen in der Heide liegt (siehe Karte). Sie ermöglicht das Betrachten von See und Tierwelt. Dabei ist man vor Wetter und der Witterung durch die Tiere geschützt. Wer ein Fernglas mitbringt, kann mit etwas Glück besondere Vögel beobachten, zum Beispiel den Eisvogel. Große Teile des Waldes, der nun im Weihnachtssee im Wasser stand und in absehbarer Zeit absterben würde, wurden abgesägt. Einige Bäume stehen heute noch als tote Überreste im Wasser. Sie dienen Vögeln als Sitzplatz.

Weihnachtssee in der Kirchheller Heide in Bottrop

Der Weihnachtssee in der Kirchheller Heide

Weihnachtssee in der Kirchheller Heide in Bottrop

Tote Baumstämme im Wasser erinnern an den früheren Wald

Weihnachtssee in der Kirchheller Heide in Bottrop

Aussicht von der Beobachtungshütte am Ufer des Weihnachtssees

Nicht sehr viel später wurde auch am Elsbach aus dem ursprünglichen Wald zunächst eine feuchte Niederung. Mit der Zeit entstand der Senkungssee Elsbach, der im Volksmund bekannter als POI: Ort von Interesse am Wegesrand Pfingstsee ist. Da die Zeche noch bis Ende 2018 als letztes Steinkohlebergwerk in Deutschland überhaupt aktiv Kohle förderte, ist die Entwicklung des Sees noch frisch und nicht abgeschlossen. Nach wie vor lässt sich im Vergleich älterer Luftbilder nachvollziehen, wie der Wasserstand im Laufe der Jahre langsam stieg und weitere ehemalige Waldflächen gemächlich überflutet wurden. Typisch für den Pfingstsee sind ebenfalls die vor Nässe abgestorbenen Bäume, deren tote Stämme im Wasser stehen. Der Pfingstsee wird von einem Weg überquert. Durch die Ausdehnung der Wasserfläche verläuft er heute als Damm durch den See, was diesem seinen typischen Charakter gibt. Direkt am See befindet sich ein kleiner Rastplatz.

Im Gegensatz zu Elsbach und Schwarzbach zeigt sich der Rotbach übrigens unbeeindruckt von Bergsenkungen. Unter ihm wurde zum Teil auf den Kohle-Abbau durch die Zeche Prosper-Haniel verzichtet. Er ist sogar im Bereich der Kirchheller Heide um eine künstliche Begradigung herumgekommen und zeigt sich hier heute praktisch einmalig in der Region und im größeren Umkreis als noch völlig naturbelassener, stark in Windungen fließender (mäandrierender) Bach. Erst nach Austritt aus der Heide wird sich dies verändern. Im Bereich Dinslaken wird er von massiven Bergsenkungen geprägt sein.

Pfingstsee in der Kirchheller Heide in Bottrop

Senkungssee Elsbach: Der Pfingstsee

Pfingstsee in der Kirchheller Heide in Bottrop

Am Ufer blühen Königskerze und Co.

Pfingstsee in der Kirchheller Heide in Bottrop

Typisch für den Pfingstsee sind die toten Bäume und der Weg, der als Damm in einer Kurve durch den See verläuft

Pfingstsee in der Kirchheller Heide in Bottrop

Totes Holz im Wasser

Pfingstsee in der Kirchheller Heide in Bottrop

Direkt am Wasser blühen vielfältige Kräuter

Pfingstsee in der Kirchheller Heide in Bottrop

 

Pfingstsee in der Kirchheller Heide in Bottrop

 

Pfingstsee in der Kirchheller Heide in Bottrop

Jüngster Teil des Bergsenkungsgewässers

Pfingstsee in der Kirchheller Heide in Bottrop

Kleiner Rastplatz am Pfingstsee

Pfingstsee in der Kirchheller Heide in Bottrop

Blick über den Pfingstsee in westlicher Richtung vom Damm

Pfingstsee in der Kirchheller Heide in Bottrop

Am nördlichen Ufer gibt es kleine Tümpel

Pfingstsee in der Kirchheller Heide in Bottrop

Totes Holz im Wasser

Pfingstsee in der Kirchheller Heide in Bottrop

 

Pfingstsee in der Kirchheller Heide in Bottrop

Kleine Tannenbäumchen nun als Wasserpflanze

Auch im Zusammenhang mit Bergbau, aber ganz anders, stehen unter anderem Heidesee und Heidhofsee. In diesem Teil der Kirchheller Heide wurde bzw. wird immer noch Kies und Sand abgebaut. Der größte „Baggersee“ ist der Heidesee, der zugleich mit etwa 37 ha Fläche einer der größten seiner Art in Westfalen ist. Nach Abschluss des Abbaus an dieser Stelle wurde die Landschaft gestaltet. Heute präsentiert sich der See mit kleinen Inseln und einem größeren Nord- und einen Südteil, die durch einen Damm und einer kleinen Brücke voneinander getrennt sind. Mit knapp 5 ha Fläche ist der POI: Ort von Interesse am Wegesrand Heidhofsee deutlich kleiner. Der See liegt nahe dem Heidhof, der weiter unten vorgestellt wird, und kann vollständig auf einem Weg umrundet werden. Hier steht auch ein Denkmal für den Heidedichter Hermann Löns.

Kirchheller Heide in Bottrop

Am Weg zum Heidhofsee entdeckt man ein weiteres Gewässer

Heidhofsee in der Kirchheller Heide in Bottrop

Ufer des ruhigen Heidhofsees in der Kirchheller Heide

Heidhofsee in der Kirchheller Heide in Bottrop

Bank mit bester Aussicht auf den stillen Heidhofsee

Heidhofsee in der Kirchheller Heide in Bottrop Heidhofsee in der Kirchheller Heide in Bottrop

Auf Wegen lässt sich auch der POI: Ort von Interesse am Wegesrand Heidesee als größtes Gewässer der Heide sehr gut umrunden. Je nach Route kann der Weg etwa 4 Kilometer lang sein. Es gibt einzelne Stellen, an denen man sich dem Ufer nähern kann. Baden ist allerdings hier wie an allen anderen Gewässern im Naturschutzgebiet nicht erlaubt.

Glücksorte

Das in diesem Beitrag beschriebene Ziel (Beversee) ist ein "grüner Glücksort" im gleichnamigen Buch von Thomas Dörmann. Unter dem Leitsatz "Geh raus & blüh auf" bietet es 80 Ziele aus den grünen Parks, Halden und Landschaften im Ruhrgebiet:
Grüne Glücksorte im Ruhrgebiet*

Als Ersatz für die fehlende offizielle Bademöglichkeit ist neben dem Töttelberg, nicht weit vom Heidesee entfernt, der Bau eines neuen Badesees in Planung. Dort wird derzeit noch Kies und Sand abgebaut. Die Halde Töttelberg selbst ist eine Deponie, die 2018 auf etwa 92 Meter ü. NN aufgeragt hat und ca. 30 Meter über der Umgebung hoch ist. Derzeit findet aber noch eine Aufschüttung statt. Die Halde ist nicht öffentlich zugänglich. Als Fußgänger nimmt man den Berg kaum wahr, vom Ufer des Sees gesehen zeichnet sich die Spitze der Halde knapp über den Bäumen ab.

Kirchheller Heide

Am Elsweg zwischen Pfingstsee und Heidesee

Heidesee in der Kirchheller Heide in Bottrop

Die Brücke teilt den Heidesee in Nord- und Südteil

Heidesee in der Kirchheller Heide in Bottrop

Südlicher Heidesee mit Inseln und kristallklarem Wasser

Heidesee in der Kirchheller Heide in Bottrop

Ein Schwanenpaar zieht seine Bahnen durchs Wasser

Heidesee in der Kirchheller Heide in Bottrop

Am Nordufer zeichnet sich über den Bäumen der Töttelberg ab

Das Zentrum der Kirchheller Heide bildet der POI: Ort von Interesse am Wegesrand Heidhof. An dieser Stelle stand das am Anfang des 20. Jahrhunderts errichtete sogenannte Grillo-Schlösschen, ein Jagdschloss und Villa der Industriellen-Familie Grillo. Später wurde dieses Jagdschloss um Wirtschaftsgebäude erweitert. Sie sind noch heute erhalten und bilden das Gebäude-Ensemble des Hofes. Der Vorgänger des Regionalverbands Ruhr hat den Bauernhof samt Wald in den 1980er Jahren gekauft. Das eigentliche Schloss wurde nach dem Kauf abgerissen. Es befand sich etwa dort, wo heute die Grillhütte am Zugangsbereich zum Hof steht.

Heute ist der Heidhof ein wald- und umweltpädagogisches Zentrum für Kinder. Als normaler Besucher findet man hier neben einem Kiosk mit Eis, Kuchen, Getränken und einigen kleinen warmen Gerichten auch eine Toilette, Grillhütte und eine Ausstellung vor. Darüber hinaus werden regelmäßig Veranstaltungen, Workshops und Exkursionen vor allem für Kindergruppen (z.B. Schulklassen) angeboten. In bestimmten Jahreszeiten können Feuerholz oder Wildfleisch gekauft werden. Direkt neben dem Heidhof befindet sich ein ausgedehnter Waldspielplatz mit angrenzender großer Wiesenfläche.

Heidhof in der Kirchheller Heide in Bottrop

Ganz im Norden der Naturschutzgebiete liegt der Flugplatz Dinslaken / Schwarze Heide. Er bietet neben einem kleinen Spielplatz auch eine Einkehrmöglichkeit und Parkplätze. Hier an der Stadt- und Kreisgrenze befindet sich der Übergang von der Kirchheller Heide zum Hünxer Wald und dem Gartroper Busch in Richtung Lippeniederung. Die Schwarze Heide war einmal ein in den 1980er Jahren betrachteter Standort für die letztlich nicht umgesetzte Halde Lipper Hügel mit rekordverdächtiger Ausdehnung von überschlägig über 500 ha, mehr als doppelt so groß wie die Haldenlandschaft Hoheward in Herten, die heute die größte Europas ist. In verschiedenen Varianten wären große Teile des Gebietes bis zur Lippe oder bis zur Autobahn A3 unter einem großen Berg verschwunden. Dabei hätte diese Halde sogar den Einflug zum Flugplatz beeinträchtigt. Außerdem wäre ein beträchtlicher Teil des damals noch jungen Naturparks Hohe Mark begraben worden. Ob wirtschaftliche Berechnungen oder zaghafte Ansätze des Umweltschutzes den Ausschlag gegeben haben: errichtet wurden stattdessen die beiden Halden Lohberg-Nord und Erweiterung neben der Zeche Lohberg.

Tipp des Autors: Das Gebiet lässt sich sehr gut mit dem Fahrrad erkunden. Dabei kann man sehr gut einen Abstecher zur nahen Halde Haniel machen, die die höchste ständig begehbare Halde ist. Allerdings bedarf es dazu ein wenig Kondition oder eines Motors. Von oben lässt sich die Heide gut überblicken. Mit dem Auto angereiste Wanderer können umparken und den Kreuzweg bis zum Gipfel gehen. Ebenfalls bietet sich eine Kombination der Kirchheller Heide mit einer Radtour auf dem Rotbachweg an, der hier beginnt und bis zur Mündung des Rotbachs in den Rhein bei Voerde führt (ca. 20 km einfache Fahrt). Zusammen mit dem Emscherweg oder der HOAG-Trasse lassen sich interessante Rundtouren bauen, die bei etwa 50-70 Kilometern liegen.

 

Informationen zum Besuch der Kirchheller Heide:

Öffnungszeiten und Eintrittspreise: Die Landschaft ist ständig frei zugänglich.

Der Kiosk im Heidhof ist von Ostern bis nach den Herbstferien täglich von 10.00-19.00 Uhr geöffnet. Nutzung der Grillplätze nach Voranmeldung, Genehmigung zur Befahrung der Straße nötig. Informationen zu Workshops und andere Veranstaltungen bietet die offizielle Internetseite mit Download-Flyern (Link siehe unten).

Ich empfehle Ihnen, ein Fernglas, Feldstecher oder Teleobjektiv für die Kamera mitzunehmen. Mit etwas Geduld und Ruhe bekommt man nicht nur an der Beobachtungshütte am Weihnachtssee Vögel vors Auge, die man in vielen anderen Teilen Deutschlands nicht so oft sieht.

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Anreise mit dem Auto:

Zu den Parkplätzen am Alten Postweg, an der Halde Haniel und am Heidesee: Auf der A2 bis zur Ausfahrt 2 Oberhausen-Königshardt. Aus allen Richtungen rechts abbiegen auf die Fernewaldstraße und dann an der nächsten Kreuzung rechts in die Kirchheller Straße abbiegen.
► Parkplatz Halde Haniel: Nach ca. 1 km rechts auf den Parkplatz abbiegen.
► Parkplatz Rotbachtal: Nach 3,3 km links auf den Parkplatz abbiegen.
► Parkplatz Heidesee: Nach 5 km in Höhe des Waldstadions links zum Parkplatz.
► Parkplatz Schwarze Heide: Nach 8,2 km links abbiegen auf die Dinslakener Straße. Nach weiteren 1,8 km links abbiegen in die Straße Schwarze Heide und nach ca. 400 m links auf den Parkplatz.

Zum Flugplatz Schwarze Heide entweder auf der A3 bis zur Ausfahrt 8 Dinslaken-Nord. Aus Richtung Oberhausen links, aus Richtung Wesel rechts abbiegen auf die Bergerstraße. Nach 6 km links abbiegen auf die Schwarze Heide zum Flughafen. Alternativ auf der A31 bis zur Ausfahrt 40 Bottrop-Kirchhellen. Aus Richtung Bottrop links, aus Richtung Emden rechts abbiegen auf die Feldhausener Straße. Dem Verlauf auf der späteren Pelsstraße weiter durch Kirchhellen folgen. Am Ende nach ca. 2,3 km links in die Münsterstraße, nach 400 m wieder rechts auf die Dinslakener Straße. Nach 3,5 km rechts abbiegen in die Schwarze Heide zum Flughafen.

Zieleingabe ins Navigationssystem: Alter Postweg, Nähe Kreuzung Zur Grafenmühle (Rotbachtal) oder Am Schleitkamp (Heidesee) in Bottrop oder Schwarze Heide in Bottrop (Achtung: Stadtgrenze zu Hünxe!)

Geographische Koordinaten:
51°35'19.84"N, 6°51'27.05"E – Weihnachtssee Beobachtungshütte
51°35'14.80"N, 6°51'46.61"E – Pfingstsee mit Rastplatz
51°35'45.42"N, 6°52'06.74"E – Heidhof
51°35'58.27"N, 6°52'09.17"E – Heidhofsee
51°34'43.85"N, 6°52'23.07"E – Heidesee mit Brücke

51°34'11.28"N, 6°52'19.47"E – Parkplatz Alter Postweg
51°34'56.54"N, 6°52'59.62"E – Parkplatz Heidesee
51°36'21.21"N, 6°52'01.76"E – Parkplatz Kölkweg
51°36'49.99"N, 6°51'41.24"E – Parkplatz Flugplatz Schwarze Heide
Die Koordinaten können in das Eingabefeld von z.B. GoogleEarth
und OpenStreetMap kopiert werden.

UTM-Koordinaten (Zone 32):
351581 m, 5717484 m – Weihnachtssee Beobachtungshütte

351953 m, 5717318 m – Pfingstsee mit Rastplatz
352368 m, 5718252 m – Heidhof

352426 m, 5718648 m – Heidhofsee
352626 m, 5716341 m – Heidesee mit Brücke

352528 m, 5715337 m – Parkplatz Alter Postweg
353341 m, 5716713 m – Parkplatz Heidesee
352304 m, 5719360 m – Parkplatz Kölkweg
351935 m, 5720261 m – Parkplatz Flugplatz Schwarze Heide

Nützliche Informationen zum Lesen der Koordinaten und Verwendung in GPS-Geräten bietet der Beitrag Anreise, GPS und Co.

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Anreise mit Bus und Bahn: Die Kirchheller Heide, der Heidesee und der Flugplatz Schwarze Heide sind schlecht mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichbar. Jede Variante erfordert weite Wege und / oder Organisationsaufwand (telefonische Voranmeldung Anrufsammeltaxi), um den Rand der Naturschutzgebiete überhaupt erst zu erreichen. Trotz des Bemühens ökologisch nachhaltige Touren vorzustellen, kann ich an dieser Stelle nur die Anreise mit dem Auto oder dem Fahrrad empfehlen. Ich habe trotzdem versucht, gängige Ausgangs- und halbwegs geeignete Zielpunkte zu finden:

Vom ZOB / Berliner Platz in Bottrop mit dem Bus 251 Richtung Grafenwald Kirche bis zur Endstation. Achtung: Der ZOB befindet sich in Bottrop nicht am Hauptbahnhof, sondern in der Innenstadt.
► Zum Beginn des Rotbachwegs ca. 1,8 km geradeaus weiter auf der Straße Zur Grafenmühle.
► Zum Heidesee ebenfalls geradeaus in die Straße Zur Grafenmühle, dann aber nach ca. 400 m rechts in die Straße Im Spring. Rechts halten und der Straße weiter folgen. Den Alten Postweg überqueren und leicht versetzt links geradeaus zum Heidesee (ca. 2 km).

Von Grafenwald aus kann man auch das Anrufsammeltaxi nutzen. Dabei ist eine telefonische Voranmeldung nötig (Informationen dazu z. B. auf der Internetseite der Deutschen Bahn)! Verschiedene Linien fahren direkt bis zur Grafenmühle, zur Lehmschlenke (nördlicher Heidesee, ca. 1 km entfernt) oder Hiesfelder Straße (Heidhof, ca. 2 km entfernt).

Alternativ vom Bahnhof Oberhausen-Sterkrade mit dem Bus der Linie 952 Richtung Everslohstraße bis zur Endstation. Etwa 1 km Weiter auf der Kirchhellener Straße und links in den Wald. Hier wird vor allem der südliche Teil der Heide erreicht.

Anreise mit dem Fahrrad / E-Bike: Das Gebiet ist mit Verbindungen des Radverkehrsnetzes NRW durchzogen. Am Heidesee befindet sich der Knotenpunkt 18 des Radreviers.Ruhr, am Parkplatz am Postweg nahe der Grafenmühle der Knotenpunkt 17. Zwischen der Grafenmühle und Dinslaken verläuft der Rotbachweg durch die Kirchheller Heide.

Kartenmaterial / Literatur: In den rechts dargestellten gedruckten Rad- und Wanderkarten und Tourenführern ist die Region des in diesem Beitrag beschriebenen Ortes abgebildet. Die thematisch passenden Bücher sind zur Vertiefung empfohlen.

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Quellen und weitere Informationen:

Der Heidhof (Regionalverband Ruhr):

www.rvr.ruhr

Industriekultur im Ruhrgebiet

Weitere Bergehalden sind von der Übersichtsseite zu diesem Thema auswählbar. Hier ist neben einer Einführung in die Thematik der Halden, Typen und Generationen auch eine Übersichtskarte zu finden.

Auf der Auswahlseite Industriekultur finden Sie weitere Artikel dieser Art zu anderen ausgesuchten und sehenswerten Zielen im Ruhrgebiet. Betrachtet werden Natur & Landschaft, alte Zechen und Industrieanlagen und andere technische Besonderheiten.

Halden Ausflugsziele

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Zuletzt geändert oder Aktualität geprüft: 09 / 2020
Angaben zu Anreise, Öffnungszeiten und Eintrittspreisen sind ohne Gewähr und vor einem Besuch selbst auf Richtigkeit zu überprüfen.
(c) Bilder, Karten, Text und Grafiken: S. Hellmann • www.ruhrgebiet-industriekultur.de & www.halden.ruhr