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Radweg auf der »Hamburg-Venloer Bahn« (Wesel-Haltern)

Bahntrassen-Radeln auf der "Römerspuren-Schleife" Wesel – Dorsten – Haltern • Eisenbahnbrücke Wesel • Blauer See

Die beliebten Bahntrassen-Radwege sind im Ruhrgebiet häufig zu finden. Alte Güterbahntrassen, Zechenbahnen oder stillgelegte Güterbahnhöfe wurden zu gut ausgebauten Radwegen umgewandelt, die sich steigungsarm und häufig kreuzungsfrei vom Straßenverkehr durch die Landschaft ziehen. Im wahrsten Sinne zügig kommt man auf diesen Strecken vorwärts und kann zugleich Ausschau nach Überresten der alten Eisenbahn halten. Da sind alte, rostige Gleise, von Wald und Gräsern bedeckt, vielleicht eine alte steinerne Kilometertafel oder sogar verbliebene Emaile-Schilder für die einstigen Lokführer.

Ein besonders schöner langer Bahntrassenradweg folgt der alten Hamburg-Venloer Bahn auf dem Abschnitt zwischen Wesel und Haltern. In Verbindung mit dem Radfernweg Römer-Lippe-Route lassen sich spannende Radtouren in der Nähe des Flusses Lippe planen. Teilweise verlaufen Hauptroute der Tour und eine Alternativroute auf Teilen der alten Bahntrasse.

In der Übersichtskarte ist der Verlauf des ca. 23 Kilometer langen Radwegs zwischen Wesel und Hervest-Dorsten mit einem magentafarbenen Band dargestellt. Die übrigen mit dem Rad befahrbaren Abschnitte zwischen Dorsten und Haltern am See sind Teil der Römer-Lippe-Route (gelbes Band). Die übrigen Streckenabschnitte, die noch als Anschlussgleis vorhanden oder abgebaut sind und keine Radwegenutzung haben, sind schwarz-weiß dargestellt.

Übersichtskarte Bahntrassenradweg Wesel-Haltern

Im Jahre 1874 wurde die knapp 41 Kilometer lange Bahnstrecke zwischen Wesel und Haltern als Teil einer später internationalen Verbindung zwischen Hamburg und Paris eröffnet. Als letztes wurde im selben Jahr der Abschnitt zwischen Wesel und dem niederländischen Venlo fertiggestellt, da auf diesem Teil bei Wesel der Rhein überquert werden musste. 1914 wurde die Strecke zweigleisig ausgebaut. Die Rheinbrücke wurde zum Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 zerstört. Kurz darauf erfolgte der teilweise Rückbau des zweiten Gleises zwischen Haltern und Drevenack. Der Personenverkehr wurde auf der Verbindung endgültig 1962 eingestellt, der Güterverkehr schrittweise in den 1960er, 1970er und letztlich Ende der 1980er Jahre auf den letzten Streckenteilen. Bereits in den 1980er Jahren entstand der erste Radweg-Abschnitt auf der alten Bahntrasse. Zwischen 2006 und 2013 wurden die übrigen Teile als Radweg umgebaut. Einzelne neu errichtete Brücken kamen 2014 dazu. Zwei Streckenabschnitte jeweils zu Strom-Umspannwerken sind bis heute als Anschlussgleise erhalten. Mit Errichtung der "Römer-Lippe-Route" im Jahr 2013 wurden Teile der Bahnstrecke vor allem im östlichen Abschnitt zur Hauptroute des Radfernwegs. Zwischen Dorsten und Wesel verläuft eine Alternativstrecke zur Hauptroute als sogenannte "Schleife" zum Thema Römerspuren auf einer Länge von ca. 39 Kilometern (incl. zusätzlichem Umweg bei Dorsten) auf der alten Bahnstrecke.

Dann und wann sickern Überlegungen zu einer Reaktivierung der Bahnstrecke zwischen Wesel und Haltern durch. Es ist jedoch nicht damit zu rechnen, dass ab morgen der Radweg nicht mehr nutzbar ist.

Wegebeschaffenheit und Beschilderung:
Der Bahntrassenradweg auf dem Abschnitt zwischen Start und Ziel in der Karte oben ist gut ausgebaut und besteht zum allergrößten Teil aus wassergebundener Oberfläche. An einigen Stellen ist er asphaltiert bzw. betoniert oder gepflastert. Es werden häufig Feldwege oder ruhige Nebenwege gekreuzt, an denen gewisse Vorsicht beim Überqueren erforderlich ist. Diese Stellen sind aber klar und deutlich beschildert.

    Auf der alten Bahntrasse verläuft zwischen Wesel und Dorsten eine ausgeschilderte Tour der Römer-Lippe-Route. Es handelt sich um die „Römerspuren-Schleife“, die hier eine Alternative zur Hauptroute darstellt und eine Option, auf Hin- und Rückweg verschiedene Strecken zu nutzen. Bei der Fahrt achtet man vor allem auf die kleinen, weißen Schilder des Radverkehrsnetzes NRW mit rotem Fahrrad-Piktogramm und Pfeil in Fahrtrichtung. Sie sind an allen wichtigen Punkten (z.B. Straßenkreuzungen) zur Orientierung angebracht.

An Kreuzungspunkten mit anderen Radwegen stehen darüber hinaus Richtungsschilder sowie rote Zahlen des Knotenpunktnetzes des Radreviers.Ruhr. An wenigen Stellen findet man die blauen Piktogramme der Schleife der Römer-Lippe-Route und thematische Kilometrierungen in Form von Stahltafeln mit römischen Ziffern. Kurz vor Dorsten verlässt die Schleife aber die Bahntrasse und macht einen Umweg über den Blauen See.

Kartenmaterial / Literatur: In den rechts dargestellten gedruckten Rad- und Wanderkarten und Tourenführern ist die Region des in diesem Beitrag beschriebenen Ortes abgebildet. Das thematisch passende Buch oben ist zur Vertiefung empfohlen.

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Um unteren Ende des Beitrags finden Sie GPS-Koordinaten für ausgesuchte Routenpunkte und Sehenswürdigkeiten entlang des Weges.

 

Die Eisenbahnbrücke Wesel (Abstecher):

Bevor wir uns auf das Fahrrad setzen und den Bahntrassenradweg abradeln, machen wir vorab einen Abstecher zur alten Eisenbahnbrücke Wesel, deren Zerstörung nach dem Zweiten Weltkrieg zum Untergang der Strecke beigetragen hat.

Es war seinerzeit mit fast 2 Kilometern eine der längsten Brücken Deutschlands und sie fand ihr Ende im Zweiten Weltkrieg. Heute zeugen nur noch Ruinen von der großen POI: Ort von Interesse am Wegesrand Eisenbahnbrücke, die westlich von Wesel den Rhein überquerte. Errichtet wurde das Bauwerk von 1872 bis 1874. Nach ihrer Fertigstellung war der Betrieb zwischen Haltern und Venlo durchgängig möglich. Über den Fluss selbst führten lange Stahlfachwerk-Module auf Strompfeilern. Ein langer Teil ruhte im niedrigen Auenbereich über gemauerten Steinbögen. Sie sind die traurigen Überreste der einmal so stolzen Brücke, die 1945 gegen Ende des Zweiten Weltkrieges von den Deutschen selbst gesprengt wurde. Ein Wiederaufbau fand nicht statt, da die Verbindung an Wichtigkeit verloren hatte und eine neue Brücke an dieser Stelle für nicht notwendig befunden wurde.

Im heutigen Luftbild ist die Lage der ehemaligen Brücke gut zu erkennen. Die rote Linie stellt die ursprüngliche Eisenbahnverbindung dar, die heute unterbrochen ist. Oberhalb des kleinen Forts sind die Steinbögen der Vorlandbrücke gut zu erkennen. Und ein einzelner Pfeiler oberhalb des Ü aus dem Wort Eisenbahnbrücke in der Karte:

Karte Rheinbrücke Wesel

Ein übriggebliebener Strompfeiler mitten im Fluss wurde zugunsten der gefahrlosen Schifffahrt auf dem Rhein irgendwann abgerissen, die Vorlandbrücken, die steinernen Bögen, sind insbesondere am Xantener Ufer noch erhalten. Ein paar der Bögen sind aber teilweise oder sogar ganz eingestürzt – und es werden sicherlich zukünftig mehr werden. Insgesamt besteht große Unfallgefahr, weshalb die Trasse auf der Brücke nicht betreten werden darf und sollte. Ein Feldweg führt hier parallel zur Brücke. Von diesem aus kann man das Bauwerk betrachten und teilweise abschreiten. Schilder mit „Steinschlag“ zeugen auch hier von der Gefahr, die vom Bauwerk ausgeht. Dort, wo der Feldweg unter einem der intakten Bögen hindurchführt, befindet sich ein an die Brücke angebauter Bunker. Die folgenden Fotos zeigen die heutige Situation um die Brücke auf der interessanteren Seite am linken Rheinufer.

Auf der anderen (Weseler) Seite des Rheins ist ein Brückenpfeiler als Aussichtspunkt (Fischertorstraße, Parkplatz direkt daneben) begehbar.

Alte Eisenbahnbrücke über den Rhein bei Wesel

Steinbogenbrücke als Teil der Eisenbahnbrücke Wesel

Alte Eisenbahnbrücke über den Rhein bei Wesel

Die alte Bahntrasse ist bewachsen; Blick nach Wesel Innenstadt

Alte Eisenbahnbrücke über den Rhein bei Wesel

Vorlandbrücke mit Rinderweisen, hinten die Pfeiler der abgebauten Stahlbrücke. Zu sehen ist auch der Aussichtspunkt (ganz hinten)

Alte Eisenbahnbrücke über den Rhein bei Wesel

Einzelne Bögen sind eingestürzt

Alte Eisenbahnbrücke über den Rhein bei Wesel

Fehlender Bogen, dafür mit Betonbunker am Pfeiler

Alte Eisenbahnbrücke über den Rhein bei Wesel

Verschnörkelte Details in der Architektur

Alte Eisenbahnbrücke über den Rhein bei Wesel

Großer Pfeiler am Rheinufer

Alte Eisenbahnbrücke über den Rhein bei Wesel

Teileingestürzter Bogen

Alte Eisenbahnbrücke über den Rhein bei Wesel

Augen zu und durch: Steinschlag-Gefahr

Anreise zur Eisenbahnbrücke Wesel:

Anreise mit dem Auto: Auf der A3 bis zur Ausfahrt 6 Wesel. Aus Richtung Ruhrgebiet rechts abbiegen auf die B 58 Schermbecker Landstraße. Dem Verlauf etwa 6,6 km folgen bis zur Kreuzung und links weiter auf dem Kaiserring der B58 folgen. Nach 450 m rechts abbiegen in die Roonstraße, die in die Schillstraße übergeht und weiter die B58 ist. An der Kreuzung nach ca. 1 km …
► Zum südlichen Widerlager (Weseler Seite) geradeaus weiter auf der B 58 und den Rhein überqueren. Nach 2,3 km hinter der Brücke links in die Weseler Straße und kurz darauf links in die Sackgasse. Die Straße endet kurz vor der Brücke. Hier am Rand parken und zu Fuß links unter der Rheinbrücke hindurch und auf dem Deich oder unterhalb bis zur alten Eisenbahnbrücke.
► Zum nördlichen Pfeiler (Xantener Seite) rechts auf den Südring und die B8 abbiegen. Diesem ca. 1 km folgen und links auf die Fischertorstraße abbiegen. Den Kreisverkehr überqueren und nach ca. 500m rechts auf dem Parkplatz an der Rheinpromenade parken. Hier ist ein Pfeiler der Brücke als Aussichtspunkt begehbar.

Anreise mit Bus und Bahn (nur zum nördlichen Brückenteil): Mit RRX 5, RE 19 oder RE 49 bis Wesel. Von dort zu Fuß durch die Fußgängerzone bis zum Willibrordi-Dom, links daran vorbei bis zum Hansaring und geradeaus in die Fischertorstraße bis zum Brückenpfeiler. Der Fußweg ist etwa 2 Kilometer lang.

Anreise mit dem Fahrrad / E-Bike: Direkt am südlichen Widerlager der Brücke (Xantener Seite) verlaufen der linksrheinische Rheinradweg (Veloroute Rhein) bzw. die D-Netz-Route D8 und die Römer-Lippe-Route vorbei. Auch das nördliche Brückenstück (Weseler Seite) ist über Themenradwege angebunden, wie dem rechtsrheinisch verlaufenden Rheinradweg, die NiederRheinroute und die 3-Flüsse-Route. Mit einem Abstecher über diese Wege ist von Wesel aus ein Abstecher von der D-Netz-Route D7 (Pilgerroute) und dem Rundkurs Ruhrgebiet möglich.

Rechtsrheinisch machte die Bahnstrecke einen Bogen, erreichte den Bahnhof von Wesel und führte in einem weiteren scharfen Bogen nach Osten Richtung Haltern weiter.

 

Von Wesel nach Dorsten

Südlich vom POI: Ort von Interesse am Wegesrand Bahnhof Wesel zweigte die Hamburg-Venloer Bahn in einer scharfen Linkskurve von der Hollandbahnstrecke ab, die in südlicher Richtung nach Oberhausen und Duisburg führt und noch heute aktiv im Nah- und Fernverkehr genutzt wird. In der Topographischen Karte der 1930er Jahre sind die Bahnstrecke und die intakte Rheinbrücke eingezeichnet. Mit einem blauen Markierungsband ist der Streckenverlauf, über den wir hier reden, hervorgehoben.

Historische Topographische Karte Bahnstrecke Haltern-Wesel

Hier liegen noch einige Kilometer Schienen, die allerdings relativ selten genutzt werden dürften. Dann und wann fährt ein Museumszug auf der Strecke bis ins Naturschutzgebiet, außerdem führt ein Anschlussgleis weiter bis zum Strom-Umspannwerk. Unser eigentlicher Bahntrassenradweg beginnt am Knotenpunkt 28 des Radreviers.Ruhr am Aaper Weg. Vielsagend ist die Kombination der Beschilderung bestehend aus Andreaskreuz und dem darüber angebrachten Hinweisschild „Radfahrer kreuzen“. An dieser Stelle zweigen die heute noch vorhandenen, benutzten Schienen zum Umspannwerk ab und liegen noch ein kurzes Stück neben dem Radweg. Ein kleiner Haltepunkt dient dem Museumsbahnverein für seinen Fahrbetrieb. Wo die Bahnstrecke dann nach Süden zum Umspannwerk abknickt, bleibt nur noch der Radweg.

So ganz stimmt dies allerdings nicht. Die Schienen und Schwellen des letzten Streckengleises nach dem ersten Rückbau sind auf einigen Abschnitten noch vorhanden. Verschiedene Quellen erwähnen einen Denkmalschutz bzw. die Schutzstellung der noch erhaltenen Schienen als Kulturdenkmal. Einen Eintrag in einer Denkmalliste habe ich allerdings nicht gefunden. Die Schienen sind natürlich nicht mehr in dem Zustand zu dem Zeitpunkt, als Züge darüber gerollt sind. Die Gleise sind häufig zugewachsen, üppige Bäume wachsen zwischen den Schwellen. Mancherorts ist der Bahndamm inzwischen abgerutscht und die Schwellen schweben in der Luft. So sieht eine Bahnstrecke aus, deren Pflege eingestellt wird und die man der Natur überlässt.

Wir verlassen Wesel und kommen ins Naturschutzgebiet Drevenacker Dünen. Tatsächlich ist die Landschaft leicht hügelig und bewaldet. Vollständig haben wir die Stadt aber noch nicht hinter uns gelassen, denn wir erreichen als einen ihrer letzten Ausläufer das Gewerbegebiet Am Schornacker. Es liegt verkehrsgünstig zwar nicht mehr an der Eisenbahn, aber an der Autobahn A3. Am ehemaligen Bahnübergang mit einem Nebenweg haben wir am Knotenpunkt 25 die Möglichkeit, auf die Hauptroute der Römer-Lippe-Route umzuschwenken. Sie verläuft nur wenige Meter südlich von hier durch das Feld. Insgesamt wird sie selten nur mehr als 2 Kilometer von uns entfernt sein.

Bahntrassenradweg auf der Hamburg-Venloer Bahn (Wesel-Haltern)

Streckenbeginn am Knotenpunkt 28

Bahntrassenradweg auf der Hamburg-Venloer Bahn (Wesel-Haltern)

Einige verbliebene Schienen am Wegesrand

Bahntrassenradweg auf der Hamburg-Venloer Bahn (Wesel-Haltern)

Letzter aktiver Streckenabschnitt zum Umspannwerk

Bahntrassenradweg auf der Hamburg-Venloer Bahn (Wesel-Haltern)

Bahnhof der Museumseisenbahn Wesel

Bahntrassenradweg auf der Hamburg-Venloer Bahn (Wesel-Haltern)

Auf langen Abschnitten liegen Schienen des letzten verbliebenen Streckengleises rechts oder links vom Radweg

Bahntrassenradweg auf der Hamburg-Venloer Bahn (Wesel-Haltern)

Kiefern wachsen auf alter Bahnstrecke

Bahntrassenradweg auf der Hamburg-Venloer Bahn (Wesel-Haltern)

Knotenpunkt 25 mit Umsteigemöglichkeit zur Römer-Lippe-Route

Wir radeln durch die schöne ländliche Gegend weiter. Dabei müssen wir die Autobahn A3 unterfahren, überfahren die Grenze nach Hünxe und erreichen den Ort Drevenack, nachdem auch das bereits gesehene Naturschutzgebiet Drevenacker Dünen benannt ist. Hier verlassen wir die Bahnstrecke das erste Mal deutlich und müssen im Bereich des POI: Ort von Interesse am Wegesrand ehemaligen Bahnhofs Drevenack durch die angrenzenden Wohngebiete fahren. Der Knotenpunkt 23 liegt in der Nähe des alten Bahnhofsgebäudes. Ein kleiner Umweg durch die Siedlung führt uns wieder auf die Trasse zurück, auf der wir Drevenack auch wieder verlassen. Am Ortsausgang befindet sich auf der rechten Seite ein kleiner Spielplatz.

Bahntrassenradweg auf der Hamburg-Venloer Bahn (Wesel-Haltern)

Ein Kilometerstein steht neben der Bahnstrecke

Bahntrassenradweg auf der Hamburg-Venloer Bahn (Wesel-Haltern)

Lange gerade Strecke durch die Felder

Bahntrassenradweg auf der Hamburg-Venloer Bahn (Wesel-Haltern)

Wir kommen zügig vorwärts und stemmen uns gegen den Ostwind

Bahntrassenradweg auf der Hamburg-Venloer Bahn (Wesel-Haltern)

Eine von zahlreichen Kreuzungen mit Feldwegen

Bahntrassenradweg auf der Hamburg-Venloer Bahn (Wesel-Haltern)

Im Gebüsch verbirgt sich eine P-Tafel (Pfeiftafel)

Unser Weg führt nun durch Wald und verspringt immer wieder von der ursprünglichen Trasse. Hinter dem Wald müssen wir die alte Trasse erneut kurz verlassen und kommen erst am alten POI: Ort von Interesse am Wegesrand Haltepunkt von Damm wieder darauf zurück. An einem kleinen Rastplatz informieren Schilder über die Entwicklung der Strecke.

Ein paar Kilometer auf der Strecke sind wir gefahren und müssen zum dritten Mal abfahren. Es ist nun die längste Umleitung von der Strecke. Vielleicht fehlt eine Brücke, vielleicht ist die Trasse heute Privatgrund – die Gründe für den nicht erfolgten Ausbau sind vielfältig. Wir fahren daher bis zum Knotenpunkt 21 ins Dorf und nach ein paar hundert Metern entlang der B58 die gleiche Entfernung und parallel zurück zur Trasse. Es erscheint etwas unsinnig, aber als Entschädigung dafür fahren wir an einer schönen POI: Ort von Interesse am Wegesrand Windmühle vorbei.

Nun bleiben wir ein recht langes Stück auf der Trasse, die den Schildern Richtung Schermbeck folgend bald die Gemeinde erreicht. Sanft führt eine langgezogene Kurve bis zum Knotenpunkt 18. Hier besteht die Möglichkeit, einen Abstecher zur nahen POI: Ort von Interesse am Wegesrand Burg Schermbeck zu machen (ca. 3 km Umweg hin und zurück, die ausgeschilderte Schleife der Römer-Lippe-Route führt an der Burg vorbei). Aus dem Bahnhofsumfeld wurde das Industriegebiet Schermbeck, das wir südlich über die Knotenpunkte 18, 20 und 19 mit der Alten Poststraße umfahren. Diese vierte war die letzte Abweichung von der Strecke auf diesem Abschnitt. Jetzt können wir bis Dorsten auf dem Verlauf der alten Bahntrasse fahren.

Bahntrassenradweg auf der Hamburg-Venloer Bahn (Wesel-Haltern)

Vorbeifahrt an Bauernhöfen und Pferdeweiden

Bahntrassenradweg auf der Hamburg-Venloer Bahn (Wesel-Haltern)

Schild der Römer-Lippe-Route – einer der Hinweise zur Schleife

Bahntrassenradweg auf der Hamburg-Venloer Bahn (Wesel-Haltern)

Einfache Rastbank am Wegesrand

Bahntrassenradweg auf der Hamburg-Venloer Bahn (Wesel-Haltern)

Haltestelle Damm bei Kilometer 28,9 mit Infotafel und Rastplatz

Bahntrassenradweg auf der Hamburg-Venloer Bahn (Wesel-Haltern)

 

Bahntrassenradweg auf der Hamburg-Venloer Bahn (Wesel-Haltern)

Windmühle von Damm

Bahntrassenradweg auf der Hamburg-Venloer Bahn (Wesel-Haltern)

Rastplatz und Fortsetzung auf einer Fahrradstraße

Bahntrassenradweg auf der Hamburg-Venloer Bahn (Wesel-Haltern)

Die letzten Kilometer vor Dorsten

Die Brücke der Autobahn A31 hinter den großen Windrädern links markiert schon fast das Eingangstor zur Stadt. Diejenigen, die der Themenschleife der Römer-Lippe-Route folgen möchten, müssen direkt hinter der Brücke nach links abfahren und der Beschilderung folgen. Alle anderen erreichen mit Holsterhausen den ersten Stadtteil von Dorsten. Sowohl die Kläranlage als auch das Industriegebiet Baldur liegen auf altem Bergwerks- und Haldengelände der Zeche Baldur. Nach der Zeche ist die kleine Lippefähre benannt, die Radfahrer in der Nähe nutzen können. Wir stoßen auf eine weitere Kreuzung mit der Schleife der Römer-Lippe-Route, die von hier aus nicht nur zur Fähre, sondern auf der anderen Seite auch zum nahen Blauen See führt.

Abstecher zum Blauen See:

Entweder auf der Schleife der Römer-Lippe-Route entlang des Alten Hammbachs oder über die Borkener Straße gelangt man von der Hamburg-Venloer Bahn zum "Blauen See" im Ortsteil Holsterhausen.

Er macht vor allem bei schönem Wetter seinem Namen alle Ehre. Etwa 15 ha ist das Gewässer groß. Wie so viele Orte im Ruhrgebiet ist auch dieser See künstlich entstanden. Als die Umgebung noch ländlich und kaum besiedelt war, begann in der Heidelandschaft am Anfang des 20. Jahrhunderts der Abbau von Sand, dort, wo Wienbach und Hammbach zusammenfließen. Durch das Grundwasser lief die Sandgrube schließlich mit Wasser voll und wurde vor allem in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem beliebten Badegewässer. Im Jahr 1952 hat die Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft (kurz RWW) den See gekauft. Kurz darauf wurde er zum sogenannten Betriebswasserwerk. Kunden des Brauchwassers oder Kühlwassers sind oder waren die Zeche Fürst Leopold hier in Dorsten, aber auch das Kraftwerk Scholven in Gelsenkirchen und die benachbarte Raffinerie, die etwa 8 km in südlicher Richtung entfernt sind. Der See wird also von den angrenzenden Bächen gespeist und das Wasser bei Bedarf zu einem Pumpwerk am Ostufer geführt, das wiederum die Verbraucher versorgt. Seitdem ist das Baden im See allerdings nicht mehr erlaubt.

Heute wird der Blaue See trotzdem immer noch gerne besucht. Ein gut ausgebauter Rundweg von etwa 1,6 km Länge verläuft um den ganzen See. Zwischen der Borkener Straße und der Luisenstraße bildet er einen Damm zwischen dem See und dem Bach. Es gibt viele Zugänge zum Wasser, die von Anglern des örtlichen Angelvereins genutzt werden können. Denn der See ist reich an Fischen, die ebenfalls teilweise von Menschenhand eingesetzt wurden und sich vermehren können. Der Rundweg ist teilweise ein Abschnitt der Schleife der Römer-Lippe-Route. Damit bietet sich der See auf einer längeren Radtour für eine Rast oder Einkehr in einem Restaurant an.

Blauer See in Dorsten

 

Blauer See in Dorsten

 

Blauer See in Dorsten

 

Blauer See in Dorsten

Blauer See in Dorsten

Der Blaue See ist ständig frei zugänglich. Baden ist nicht erlaubt. Informationen zur Erlaubnis zum Angeln finden Sie auf der ganz unten angegebenen Internetseite.

Anreise mit dem Auto: Auto: Auf der A31 aus Richtung Ruhrgebiet bis zur Ausfahrt am Parkplatz Holsterhausen (nur in Fahrtrichtung Norden). Dort rechts auf die Schermbecker Straße, die in die Hauptstraße übergeht. Ganz am Ende links in die Borkener Straße abbiegen. Nach ca. 300 m die erste rechts in den Söltener Landweg. Der See liegt rechts. Hier bzw. in den angrenzenden Nebenstraßen (Zeppelinstraße, Parallelstraße, Lilienthalstraße) am Rand parken. Einige ausgewiesene Parkplätze stehen nur Gästen der Gastronomie zur Verfügung. Weitere Möglichkeiten in Wohngebieten befinden sich auf der anderen Seite in der Straße Am Strandbad.

Zieleingabe ins Navigationssystem: Söltener Landweg, Luisenstraße, Am Strandbad in Dorsten

Anreise mit Bus und Bahn: Mit dem RE 14 oder der RB 45 bis Hervest-Dorsten. Vom Bahnhof auf dem ausgebauten Weg in westlicher Richtung (Geradeaus vom Bahnsteigzugang und über die Bismarckstraße) bis zur Borkener Straße, rechts bis zur Brücke über den Bach und dann rechts zum See (ca. 1,4 km).

Anreise mit dem Fahrrad / E-Bike: Unmittelbar am See führt die Römerspuren-Schleife der Römer-Lippe-Route vorbei. An zwei Stellen zweigt die Tour vom Bahntrassenradweg auf der alten Hamburg-Venloer Bahn, der in diesem Beitrag beschrieben wird, ab.

An einer Kreuzung in der Nähe der Straße Holtstegge liegen kurze Schienen der alten Bahntrasse, in deren Mitte ein Baum wächst. Es ist ein besonderes Denkmal für die Bahnstrecke, die hier einst langführte. Die letzten Meter sind asphaltiert und führen mitten durch den Ort. Derzeitiges Ende des Bahntrassenradweges ist der POI: Ort von Interesse am Wegesrand Bahnhof Hervest-Dorsten. Der Bahnhof ist bzw. war sehr speziell. Hier kreuzten sich die Bahnstrecken zwischen Essen und Borken sowie zwischen Wesel und Haltern annähernd im 90°-Winkel, wobei unsere unter der anderen hindurchführte. In der historischen Topographischen Karte der 1930er Jahre ist die Bahnstrecke abermals hervorgehoben. Hier ist die Kreuzungslage der Bahnstrecken gut zu erkennen.

Historische Topographische Karte Bahnstrecke Haltern-Wesel

Es handelte sich fachlich um einen sogenannten Turmbahnhof, bei dem der Bahnhof auf zwei Ebenen lag. Diese Art von Bahnhof ist sehr selten. Das Bahnhofsgebäude lag im südwestlichen Quadranten der Bahnstrecken und ist sogar in der historischen Karte oben zu erkennen. Nach dem Abbau unserer Bahnstrecke ist der Charakter jedoch nicht mehr vorhanden. Es fällt lediglich die ungewöhnliche Lage des Bahnhofsgebäudes zum hochgelegenen ehemals oberen der Bahnsteige auf.

Bahntrassenradweg auf der Hamburg-Venloer Bahn (Wesel-Haltern)

Denkmal mit einem Baum inmitten eines Schienenpaares

Bahntrassenradweg auf der Hamburg-Venloer Bahn (Wesel-Haltern)

Die letzten Meter sind asphaltiert (Blick zurück)

Bahntrassenradweg auf der Hamburg-Venloer Bahn (Wesel-Haltern)

Letzte Straßenüberquerung kurz vorm Ziel (Blick zurück)

Bahntrassenradweg auf der Hamburg-Venloer Bahn (Wesel-Haltern)

Sitzkreis auf dem unteren Teil des Turmbahnhofs Hervest-Dorsten

Bahntrassenradweg auf der Hamburg-Venloer Bahn (Wesel-Haltern)

Ehemaliges Empfangsgebäude mit Gebäudetrakten, die je an einer der Bahnstrecken lagen

Abreise vom Bahnhof Hervest-Dorsten:

Abreise mit Bus und Bahn: Am Bahnhof Hervest-Dorsten besteht grundsätzlich die Möglichkeit, mit dem Zug zum Ausgangspunkt zurückzukehren. Dazu mit dem RE 14 nach Essen Hbf. fahren und von dort mit dem RE 49 bzw. ggf. mit weiteren Linien und zusätzlichem Umstieg in Duisburg Hbf. bis Wesel.

Abreise mit dem Fahrrad / E-Bike: Ausdauernde Radfahrende können natürlich von hier aus auf demselben Weg mit umgekehrter Blickrichtung zurückfahren. Wer lieber eine andere Strecke zurückfahren möchte, kann die Hauptroute der Römer-Lippe-Route nutzen.

Bereits vom Bahnhof aus ist der Förderturm der POI: Ort von Interesse am Wegesrand Zeche Fürst Leopold zu sehen, die in der Karte zum Bahnhof am rechten Rand zu finden ist. Einige Teile des Bergwerks in Dorsten sind erhalten und bilden das sogenannte Crativ Quartier. Die Maschinenhalle lässt sich besichtigen und beherbergt sogar in einigen Teilen eine Ausstellung. Unmittelbar an die Zeche schließt sich die alte Arbeitersiedlung an. Auf der alten Güterbahn zum Hafen am Wesel-Datteln-Kanal verläuft heute ebenfalls ein – wenn auch kurzer – Bahntrassenradweg. Zeche, Siedlung und Radweg sind im eigenen Beitrag näher vorgestellt.

Zeche Fürst Leopold in Dorsten

Zeche Fürst Leopold von außen...

Maschinenhalle der Zeche Fürst Leopold in Dorsten

und im Innern der Maschinenhalle.

Zeche Fürst Leopold in Dorsten

Maschinenhallen und Förderturm der Zeche Fürst Leopold

Zechensiedlung Fürst Leopold in Dorsten

Zechensiedlung neben dem Bergwerk

Bahntrassenradweg auf der Zechenbahn Fürst Leopold in Dorsten

Die alte Güterbahntrasse zum Hafen ist heute ebenfalls Radweg

 

Die weitere Strecke von Dorsten nach Haltern am See (23 km)

Ähnlich wie am Streckenanfang in Wesel ist auch von Hervest-Dorsten aus die Strecke in östlicher Richtung teilweise noch vorhanden und in Betrieb. Die letzte Verbindung führt auch hier zu einem Umspannwerk für Strom, das Umspannwerk Kusenhorst. Dahinter nutzt die Hauptroute der Römer-Lippe-Route (ausführlichere Beschreibung dieser Abschnitte im dortigen Beitrag) die Trasse zunächst einmal kurz bis zu einem Abstecher ins Naturschutzgebiet Lippeaue, kehrt aber bald wieder auf die Strecke zurück. Am POI: Ort von Interesse am Wegesrand Bahnhof von Lippramsdorf verläuft der Radweg dann wie auf dem vorherigen Abschnitt zwischen Wesel und Dorsten gradlinig auf alter Trasse durch die Landschaft. Der Bahnhof von Lippramsdorf ist heute ein Café und thematisch passende Einkehrmöglichkeit auf der Tour. Vor Bergbossendorf verlässt der Radweg die alte Trasse stellenweise und begleitet sie dann wieder bis kurz vor Haltern am See. Die Römer-Lippe-Route führt in der Nähe des POI: Ort von Interesse am Wegesrand Bahnhofs von Haltern vorbei.

Römer-Lippe-Route Ruhrgebiet

Ende des Bahntrassenradweges: Hier liegen noch Schienen

Römer-Lippe-Route Ruhrgebiet

Straßenbrücke über die alte Bahntrasse

Römer-Lippe-Route Ruhrgebiet

Alte Pfeif-Tafel (P) am Wegesrand

Römer-Lippe-Route Ruhrgebiet

Bahnhof von Lippramsdorf, heute Café und Einkehrmöglichkeit

Römer-Lippe-Route Ruhrgebiet

Mosaik auf dem Weg markiert die alte Bahnstrecke

Römer-Lippe-Route Ruhrgebiet

Bahnhof Haltern am See

Ausführlich ist dieser Abschnitt von Dorsten nach Haltern (in Gegenrichtung beschrieben) im Beitrag zur Römer-Lippe-Route Teil 3 erläutert. Auch von Haltern ist eine Rückkehr mit dem Zug zum Ausgangspunkt in Wesel möglich (mit RE 2, RE 42 oder S9 bis Essen und von dort mit RE 49 bzw. ggf. mit weiteren Linien und zusätzlichem Umstieg in Duisburg Hbf. bis Wesel).

Ab Haltern am See ist die Bahnstrecke nach wie vor vorhanden und wird rege genutzt. Bis Münster sind es zwei Regionalexpress-Linien, die die Trasse zusammen mit dem Fernverkehr nutzen, ab Münster ist die Strecke nach Bremen aufgrund der hohen Zugfolge als "Rollbahn" unter Eisenbahnfreunden bekannt.

Geographische Koordinaten:
51°38'54.40"N, 6°35'10.75"E – Südlicher Brückenteil (Vorlandbrücke)
51°39'25.73"N, 6°35'45.63"E – Nördlicher Brückenteil
51°44'16.70"N, 7°11'01.90"E – Bahnhof Haltern
51°39'20.94"N, 6°37'37.57"E – Bahnhof Wesel

51°40'45.63"N, 6°48'43.64"E – Dammer Mühle
51°41'33.60"N, 6°52'08.24"E – Burg Schermbeck
51°40'47.47"N, 6°57'50.53"E – Blauer See
Die Koordinaten können in das Eingabefeld von z.B. GoogleEarth
und OpenStreetMap kopiert werden.

UTM-Koordinaten (Zone 32):
333015 m,5724697 m – Südlicher Brückenteil (Vorlandbrücke)
333015 m, 5724697 m – Nördlicher Brückenteil
374600 m, 5733456 m – Bahnhof Haltern
335823 m, 5725387 m – Bahnhof Wesel

348738 m, 5727640 m – Dammer Mühle
352710 m, 5729006 m – Burg Schermbeck
359084 m, 5727169 m – Blauer See

Nützliche Informationen zum Lesen der Koordinaten und Verwendung in GPS-Geräten bietet der Beitrag Anreise, GPS und Co.

Externer Link Externer Link

Quellen und weitere Informationen:

Die Befahrung fand während der Kontaktbeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie im Sommer 2020 statt. Auf die Besichtigung von Sehenswürdigkeiten (z.B. Burg Schermbeck) wurde verzichtet. Oder sie war nicht möglich.

Radweg bei Bahntrassenradeln.de:
www.bahntrassenradeln.de
Angelsportverein mit Hinweisen zu Gastkarten u.a.:

www.asv-pinnwipp.de

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Zuletzt geändert oder Aktualität geprüft: 11 / 2020
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(c) Bilder, Karten, Text und Grafiken: S. Hellmann • www.ruhrgebiet-industriekultur.de & www.halden.ruhr