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Rund um Haus Ripshorst in Oberhausen

Informationszentrum • Gehölzgarten • Ripshorstbrücke • Emscher Klärpark • Zauberlehrling • Brache Vondern

Unmittelbar an der Neuen Mitte Oberhausen mit dem bekannten Einkaufszentrum CentO, dem Sea Life Center und dem Großen Gasometer Oberhausen beginnt in östlicher Richtung eine wohltuende grüne Lunge und bildet einen starken Kontrast zur überbauten ehemaligen Gutehoffnungshütte. Rings um das Haus Ripshorst lassen sich spannende landschaftsökologische Themen erleben und besichtigen – vom Gehölzgarten mit reichbehängten Obstbäumen im Herbst über ein Spaziergang am Kanalufer oder auf dem ökologisch interessanten Brachgelände der Zeche Vondern bis hin zu einer zum Park umgestalteten ehemaligen Kläranlage mit begehbarem Faulturm reicht das Spektrum. Kunstobjekte wie der Zauberlehrling, spezielle Brückenkonstruktionen oder Skulpturen lockern das Landschaftsbild auf.

In der folgenden Abbildung sind die wichtigen Landschaftselemente und Bauwerke rings um das Haus Ripshorst eingezeichnet und sollen eine erste Orientierung bieten. Die Neue Mitte Oberhausen ist am linken Bildrand fußläufig erreichbar. Die Abbildung ist interaktiv. Mit Mausklick oder Fingertipp wird zwischen dem aktuellen und einem historischen Luftbild von 1926 mit gleichem Bildausschnitt hin und her geschaltet. Somit lässt sich gut nachvollziehen, wie sich die Gegend um Kanal und Emscher und insbesondere der Zeche gewandelt hat.

 Historische Ansichten vom Gleispark Frintrop

Die Sehenswürdigkeiten von Gehölzgarten bis zur Brache Vondern, vom Zauberlehrling bis zum Emscher-Klärpark werden im Folgenden einzeln vorgestellt.

 

Haus Ripshorst

Informationszentrum des Emscher-Landschaftsparks

Kern des Geländes ist der ehemalige Gutshof Ripshorst. Er steht auf dem Grund und Boden einer alten Wasserburg inmitten einer weiten Wiesenfläche etwa einen Kilometer östlich der Neuen Mitte. Im Jahre 1999 erfolgte der Umbau zum Informationszentrum des Emscher-Landschaftsparks. In seiner Ausstellung in der ehemaligen Scheune des Gutes lassen sich verschiedene regionsspezifische Aspekte besichtigen. Darüber hinaus locken ein schöner Bauerngarten und ein Bienenlehrstand. Diverse Veranstaltungen oder erkundende Exkursionen in der Umgebung gehören ebenfalls zum Angebot des Informationszentrums. An der Stelle der ehemaligen Stallungen befinden sich in einem nach ökologisch nachhaltigen Gesichtspunkten errichteten Holzgebäude verschiedene Naturschutzverbände, beispielsweise die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald oder die Biologische Station Westliches Ruhrgebiet.

Haus Ripshorst in Oberhausen

Haus Ripshorst in Oberhausen: Ehemaliger Gutshof mit Informationszentrum in weitläufiger Wiesenlandschaft

Das Informationszentrum im Haus Ripshorst ist täglich außer montags von 10.00 bis 18.00 Uhr bzw. November bis Februar bis 17.00 Uhr geöffnet, allerdings gibt es eine Weihnachtsferienpause. Bitte beachten Sie dazu die Informationen auf den externen Internetseiten. Der Eintritt in Park und Ausstellung ist frei!

Haus Ripshorst

Informationszentrum und Gebäude auf ehemaligen Stallungen

Bauerngarten Ripshorst

Bauerngarten vor dem alten Gutshaus

Weitere Informationen u.a. zur Anreise befinden sich am unteren Ende der Seite.

 

Gehölzgarten Ripshorst

Vom Urwald zum Kulturwald

Die Große Wiesenfläche mit dem Haus Ripshorst in der Mitte wird durch ein etwa zwei Kilometer langes Baum- und Buschband umgeben. Es zieht sich dynamisch im weiten Abstand vom Haus entlang der Siedlungen und zeigt typische Bäume verschiedener Zeitepochen in den Breiten des heutigen Ruhrgebiets. Von West nach Ost werden die Stadien des Tertiärs (65 Mio. Jahre bis 2,6 Mio. Jahre vor heute), der Wiederbewaldung und der Kulturnutzung durch Anpflanzung und Züchtung durch den Menschen gezeigt und auf Informationstafeln ausführlich erläutert. Man beginnt dabei in einem Ginkgo-Hain unweit des Aquaparks und endet auf einer Obstbaumwiese, auf der im Herbst die leckeren Früchte locken und im Frühling eine wahre Blütenpracht geboten wird.

Gehölzgarten Ripshorst

Ginkgo-Hain am Eingang West des Gehölzgartens Ripshorst

Gehölzgarten Ripshorst

Bäume des Tertiärwaldes in Mitteleuropa

Baum in Wiese

Ein Pfad führt durch die niedrige Wiese

Zauberlehrling

Ungewöhnliches Gebilde auf einer Wiese hinter dem Garten

Spaziergang im Gehölzgarten

Kleiner Verkaufsstand und schöne Sitzgelegenheit am Haus Ripshorst mit Blick auf die weiten Wiesen

Baum in Wiese

Der Weg folgt dem blauen Band zur Burg Vondern

Baum in Wiese

Obstbäume im Spätfrühling nach der Blüte

Streuobstwiese

Obstbaumwiese im vierten Abschnitt "Kulturgehölze"

Apfelbaum

Apfelbaum mit reicher Ernte

Gehölzgarten Ripshorst Beeren

Zugänge hat der Gehölzgarten praktisch in gesamter Länge. Thematische Einstiege befinden sich beispielsweise am Ginkgo-Hain an der Kreuzung Osterfelder / Ripshorster Straße sowie am Emscher Klärpark.

Weitere Informationen u.a. zur Anreise befinden sich am unteren Ende der Seite.

 

Emscher-Klärpark – Kläranlage Läppkes Mühlenbach

Von der Kläranlage zum Seerosenteich

Es sind die kleinen Ziele, nicht alltägliche Besonderheiten und eher unbekannt, die auf diesen Internetseiten mit Vorliebe präsentiert werden. Ein solches ist definitiv auch der Emscher Klärpark, eine ehemalige Kläranlage, die zu einem kleinen Stadtpark umgewandelt wurde, dessen Faulturm zu besteigen und zu besichtigen ist. Das Konzept erinnert an den nahegelegenen und 2010 eröffneten BernePark in Bottrop.

Die Kläranlage Läppkes Mühlenbach stammt aus dem Jahre 1958 und diente zur Klärung der Abwässer der Haushalte aus Frintrop und Borbeck. Der nur etwa drei Kilometer lange Bach, der fast genau auf dem Dreistädteeck von Oberhausen, Essen und Mülheim a. d. Ruhr entspringt, ist einer der ersten renaturierten Köttelbecken im Emscher-Raum und verläuft bis auf die letzten Meter in einem der Natürlichkeit nachempfundenen Bett. Er fließt nordwestlich von Haus Ripshorst nach einer Kanalunterquerung in die Emscher. Im Jahr 1996 erfolgte die Stilllegung der kleinen Anlage mit einem Rundklärbecken – sie wurde durch Großkläranlagen ersetzt, die für den gesamten Emscherbereich zuständig sind. Sieben Jahre später wurde der Klärpark am 24. Juli 2003 eröffnet.

Zentrum des Emscher Klärparks ist das ehemalige Rundklärbecken der Anlage mit einem Durchmesser von 40 m. Es ist heute ein Biotop mit Goldfischbesatz, die alte Räumerbrücke dient als lange Aussichtsplattform über dem Gewässer. Aus dem Maschinenhaus wurde ein Bürogebäude. Während im BernePark die beiden umfunktionierten Klärbecken die Hauptattraktion sind, ist das Highlight dieses Parks eindeutig der alte Faulturm. 20 Meter hoch und 14 Meter im Durchmesser misst der alte Betonturm von 1958. Dort, wo heute die Galerie im Turm ist, wurden Jahrzehntelang bis zu 1.450 m³ Klärschlamm aus dem Rundbecken gesammelt, beheizt und umgeschichtet. Bakterien sorgten für eine Zersetzung des Schlamms zu einer geruchsarmen Masse. Betritt man den Raum durch eine der beiden in den dicken Betonmantel gebohrten Türen, fällt der Blick auf ein eigenartiges Röhrensystem, das eine skulpturale Nachempfindung der Wurzel einer Mangrove aus Abwasserrohren darstellt. Gleichzeitig fängt es im Raum (allerdings nur geräuschvoll) an zu tropfen und gluckern. Die Klanginstallation stammt von Alexander R. Titz und kommt durch die einmalige Akustik perfekt zur Geltung. Selber kann man mit dem langen Echo experimentieren, pfeifen oder das Steigerlied im Kanon singen. Informationstafeln an der Wand erläutern Funktion und Aufbau von Kläranlage und Faulturm, das Klangkunstwerk und die Renaturierung des Bachs. Abschließend bietet sich ein Besteigen des Faulturms an. Auf seinem Dach bildet ein Lichtmast eine nächtliche Landmarke, die Aussicht beschränkt sich auf den Klärpark. Doch wann kann man behaupten, einmal in und auf einem Faulturm einer Kläranlage gestanden zu haben?!

Emscher Klärpark in Oberhausen (Kläranlage Läppkes Mühlenbach)

Altes Klärbecken der Kläranlage Läppkes Mühlenbach

Emscher Klärpark in Oberhausen (Kläranlage Läppkes Mühlenbach)

Begehbarer Faulturm mit Aussichtsplattform

Emscher Klärpark in Oberhausen (Kläranlage Läppkes Mühlenbach)

Faulturm hinter modernisierten Betriebsgebäuden der Anlage

Emscher Klärpark in Oberhausen (Kläranlage Läppkes Mühlenbach)

Räumerbrücke als Aussichtsplattform über dem Teich

Enscher Klärpark

Panoramafoto vom Gelände des Emscher Klärparks: Wasserbecken, Betriebsgebäude und Faulturm

Emscher Klärpark in Oberhausen (Kläranlage Läppkes Mühlenbach)

Eingang zum Faulturm. Gehen wir doch hinein:

Emscher Klärpark in Oberhausen (Kläranlage Läppkes Mühlenbach)

Kunst, wo einst der Klärschlamm waberte: "Mangrovenwurzel"

Emscher Klärpark in Oberhausen (Kläranlage Läppkes Mühlenbach)

Landmarke auf dem Dach des Faulturms

Emscher Klärpark in Oberhausen (Kläranlage Läppkes Mühlenbach)

Aussicht in den Park und zum Gasometer Oberhausen

Öffnungszeiten und Eintrittspreise: Der Emscher Klärpark ist nur zu folgenden Zeiten geöffnet: Feb.-Okt. 07.00-20.00 Uhr, Nov.-Jan. 08.-18.00 Uhr. Der Faulturm schließt um 17.00 Uhr. Der Eintritt zum Park und in bzw. auf den Faulturm ist frei.

Direkt auf dem Gelände bestehen Parkmöglichkeiten! Adresse für das Navigationssystem: Sühlstraße 6 in 46117 Oberhausen.

 

Zauberlehrling

Der tanzende Strommast

Am Rande des Gehölzgartens steht auf einer Wiese der im Rahmen der EMSCHERKUNST.2013 errichtete tanzende Strommast. Der sogenannte "Zauberlehrling" ist nach einem Entwurf der Künstlergruppe »Inges Idee« errichtet worden. Beinahe mit menschlichen Zügen wirkend unterscheidet er sich auf eindrucksvolle Weise von den benachbarten echten Hochspannungsmasten und scheint Arme, Kopf und Füße zu besitzen. Dabei hat der Mast seine eigentliche Bestimmung, Überlandleitungen hoch über dem Boden zu tragen, verloren. Trotz der nicht vorhandenen Anschlusskabel scheint der menschliche Mast deutlich sichtbar unter Energie und Kraft zu stehen. Im Gegensatz zu manch anderer Skulptur oder Kunst verfallen Besucher (und auch der Webmaster) beim Anblick dieses Werkes in schwere Begeisterung und hoffen, dass das Objekt noch lange erhalten bleiben wird. Jedenfalls bleibt das Werk auch nach der Aktion 2013 erhalten – als eines von wenigen.

Emscherkunst 2013 Zauberlehrling

Familie Strommast: Zauberlehrling tanzt aus der Reihe

Tanzender Strommast

Projekt der Emscherkunst.2013 – rechts der Gasometer

Weitere Informationen u.a. zur Anreise befinden sich am unteren Ende der Seite.

 

Ripshorstbrücke

Schlaichweg über den Rhein-Herne-Kanal

Oberhausen besitzt eine Reihe von eindrucksvollen und ungewöhnlichen Brückenbauwerken, die Gewässer, Bahnen oder Straßen überqueren, angefangen bei der Slinky-Springs-Brücke am Schloss Oberhausen über den Tausendfüßler bis hin zur Ripshorstbrücke, die auch unter dem Namen Ripshorststeg bekannt ist. Sie führt unweit vom Haus Ripshorst über den Rhein-Herne-Kanal und eine ältere Fachwerkbrücke als Fortsetzung weiter über die parallel fließende Emscher. Es ist der Nachfolgebau einer Eisenbahnbrücke an dieser Stelle, die zum Verladebahnhof der Zeche Vondern führte. Ähnlich wie die als Grimberger Sichel bezeichnete ZOOM-Brücke der Erzbahntrasse bei Gelsenkirchen ist diese Brücke bogenförmig und basiert auf einem spektakulären stählernen Tragwerk. Bei einer Länge von 130 Metern hat sie eine Spannweite von etwa 80 Metern und bildet in Etwa einen rechten Winkel über den Kanal, den sie in einer Höhe von etwa acht Metern überquert. Sie ist die erste von mehreren sehr speziellen Brücken von Schlaich Prof. Jörg Schlaich neben der Erzbahnschwinge im Westpark Bochum, der Buckelbrücke im Duisburger Innenhafen und eben der Grimberger Sichel und wurde 1997 eröffnet. Nicht zu verwechseln ist diese Brücke mit der der Ripshorster Straße über die Eisenbahnstrecke. Die befindet sich in fußläufiger Entfernung etwas weiter südlich am Rande des Gleisparks Frintrop.

Das Bauwerk bildet eine Verbindung für Radfahrer und Wanderer zwischen dem Gehölzgarten und dem Informationszentrum auf der südlichen und der Burg Vondern auf der nördlichen Kanalseite. Das Blaue Band zwischen dem Emscher-Klärpark und der Burg setzt sich auch als blau gestrichene Markierung auf der Brücke fort. Die Burg ist nach Überquerung der Brachfläche der Zeche Vondern und Unterquerung der Autobahn erreichbar. In unmittelbarer Nähe zur Brücke lässt sich der Düker des Läppkes Mühlenbachs unter dem Kanal und die Mündung desselben in die Emscher beobachten. Unmittelbar an der Brücke steht die Emschersäule von Hermann EsRichter, die Teil der Kunstgestaltung der Brache Vondern ist.

Ripshorstbrücke (Ripshorststeg) über den Rhein-Herne-Kanal

Ripshorstbrücke (Ripshorststeg) über den Rhein-Herne-Kanal Richtung Burg Vondern

Weitere Informationen u.a. zur Anreise befinden sich am unteren Ende der Seite.

 

Brache Vondern

Vom Weideland über Zechengelände zur Brachfläche

Das Blaue Band zwischen dem Emscher Klärpark und der Burg Vondern erreicht hinter der oben beschriebenen Ripshorstbrücke eine eigentümliche Landschaft. Weite, wilde Wiesen, unterbrochen von hügeligen Wäldern und sonderbaren Kunstobjekten. Es handelt sich um die Brachfläche der ehemaligen Zeche Vondern, die von 1902 bis 1932 Kohle förderte und bald um eine Kokerei erweitert wurde. Mit großer Wahrscheinlichkeit stellt eine ca. vier Meter hohe Erhebung etwa 500 Meter östlich der alten Eisenbahnbrücke noch heute den Rest einer kleinen Bergehalde dar. Man betrachte dazu noch einmal das ganz oben gezeigte interaktive Luftbild mit dem Vergleich zwischen früher und heute, wo die ausgedehnten Zechen- und Gleisanlagen heute im Grünland untergehen.

Die Weltwirtschaftskrise am Ende der 1920er Jahre beendete den Betrieb. Zuvor war dies Acker- und Weideland, das durch den Emscherfluss, seinerzeit noch unbefestigt, durchschnitten wurde. Nach Abriss der Anlagen blieb das Gelände weitestgehend sich selbst überlassen und wurde teilweise nur durch die in den 1970ern errichtete Autobahn A42 im Norden überbaut. Während des Überquerens fallen zahlreiche Kunstobjekte ins Auge. Die auffälligsten sind der rote Stufenturm ganz im Westen von Hartwig Kompa oder der Brachenthron von Will Brands unter Zuarbeit von Bürgern oder von Anwohnern gesammelte Fundstücke vom Zechengelände, die am Wegesrand präsentiert werden. Beeindruckend ist vor allem die Wiederbesiedlung des Geländes durch die Natur. Nicht nur die postindustrielle Vegetation aus Birken hat sich ausgebreitet. Wilde Kulturpflanzen in der Wiesenfläche, Orchideen und nicht zu vergessen die ganzen Singvögel, Kröten und Spinnen.

Stufenturm Brache Vondern

Stufenturm von Hartwig Kompa

Brache Vondern in Oberhausen

Blick über die westlichen Wiesenflächen zur Autobahn A42

Brache Vondern in Oberhausen

Blaues Band über die Brachfläche zur Burg Vondern

Brachenthron Brache Vondern

Brachenthron von Will Brands

Brache Vondern in Oberhausen

Ausstellung von Brachenfunden

Brache Vondern in Oberhausen

Blick auf das schwer zugängliche östliche Brachengelände

 

Informationen zum Besuch von Haus Ripshorst und Umgebung:

Fazit und Tipp des Webmasters: Auf dem ersten Blick mag sich die Umgebung von Haus Ripshorst als wenig erfüllend darstellen, doch auf einer Achse zwischen Schloss Oberhausen, CentrO, Emscher Klärpark und Gleispark Frintrop lassen sich vielfältige Erlebnisse kultureller, ökologischer, sportlicher oder konsumierender Art kombinieren. Der Gehölzgarten ist sicherlich im Frühling und Herbst zur Baumblüte und Obsternte besonders interessant. Über die Ripshorstbrücke wird die mittelalterliche Burg Vondern erreicht.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise: Die Angaben zu der Erreichbarkeit und Öffnungszeiten der einzelnen Ziele sind unter den jeweiligen Abschnitten aufgeführt, falls notwendig. Alle weiteren Ziele sind ständig frei zu besichtigen und zugänglich.

Anreise mit dem Auto: Auf der A42 bis zur Ausfahrt 11 Oberhausen-Osterfeld / Neue Mitte. Aus Richtung Dortmund dem Verlauf folgen, aus Richtung Moers rechts abbiegen auf die Osterfelder Straße. Es werden Emscher und Kanal überquert. An sich müssten Sie nun links abbiegen in die Ripshorster Straße. Dazu an der nächsten Kreuzung rechts abbiegen, dem Verlauf rechts folgen und dann an eben dieser Ampel geradeaus fahren. Nach 730 Metern befindet sich links ein Parkplatz vom Haus Ripshorst. Alternativ geradeaus weiterfahren, kurz darauf halblinks abbiegen in die Sühlstraße und in dessen Verlauf am Rande parken.

Der Emscher-Klärpark bietet, wie beschrieben, eigene Parkmöglichkeiten.

Zieleingabe ins Navigationssystem: Ripshorststraße in 46117 Oberhausen

Geographische Koordinaten:
51°29'33.75"N, 6°54'05.26"E – Haus Ripshorst
51°29'38.58"N, 6°53'22.76"E – Ginkgohain (Westeingang Garten)
51°29'40.56"N, 6°53'53.57"E – Ripshorstbrücke (Kanalbrücke)
51°29'37.86"N, 6°53'46.33"E – Zauberlehrling
51°29'35.25"N, 6°54'32.96"E – Emscher Klärpark
51°29'47.52"N, 6°53'44.74"E – Stufenturm Brache Vondern
51°29'48.96"N, 6°54'03.32"E – Brachenthron
Die Koordinaten können in das Eingabefeld von z.B. GoogleEarth
und OpenStreetMap kopiert werden.
UTM-Koordinaten (Zone 32):
354318 m, 5706706 m – Haus Ripshorst

353503 m, 5706879 m – Ginkgohain (Westeingang Garten)
354099 m, 5706923 m – Ripshorstbrücke (Kanalbrücke)
353957 m, 5706843 m – Zauberlehrling
354854 m, 5706737 m – Emscher Klärpark
353935 m, 5707143 m – Stufenturm Brache Vondern
354294 m, 5707177 m – Brachenthron

Anreise mit dem Fahrrad / E-Bike: Emscher-Park-Radweg und Emscherweg verlaufen auf der nördlichen Seite des Rhein-Herne-Kanals am Gelände von Haus Ripshorst vorbei. Über die Ripshorstbrücke werden Informationszentrum, Gehölzgarten usw. gut erreicht – man folge dazu dem blauen Band auf dem Boden.

Anreise mit Bus und Bahn: Mit den Zügen des Nah- und Fernverkehrs bis Oberhausen Hbf. und dann mit den Bussen und Straßenbahnen vom Bussteig 1 am Vorplatz links vom Bahnhofsgebäude Richtung CentrO bis Neue Mitte. Zu Fuß durch das CentrO oder über die Promenade Richtung Sea Life und rechts hinter der Marina Oberhausen entlang des Kanals und unter der Straßenbrücke hindurch bis zum Gehölzgarten und Haus Ripshorst.

Alternativ mit der S-Bahn S2 bis Essen-Dellwig. Von dort rechts der Dellwiger Straße folgen. Nach 600m rechts durch die kleine Unterführung in den Gleispark Frintrop und diesen links bis zur Ripshorster Bahnbrücke überqueren. Über die Treppe auf die Brücke und rechts auf der Ripshorster Straße bis zur Zufahrt von Haus Ripshorst.

In beiden Varianten sind die Fußwege recht lang, können aber u. U. durch Busverbindungen verkürzt werden.

Route Industriekultur (Haus Ripshorst): www.route-industriekultur.ruhr
Renaturierung Läppkes Mühlenbach: www.route-industriekultur.ruhr
Emscher Klärpark: www.route-industriekultur.ruhr
Brache Vondern:

www.route-industriekultur.ruhr und www.metropoleruhr.de und www.emscherkunst.de

Industriekultur im Ruhrgebiet

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Halden Ausflugsziele

Zuletzt geändert oder Aktualität geprüft: 09 / 2017
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(c) Bilder, Karten, Text und Grafiken: S. Hellmann • www.ruhrgebiet-industriekultur.de & www.halden.ruhr