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Das Wasserschloss Werdringen in Hagen

Ein wenig versteckt liegt das kleine Wasserschloss Werdringen zwischen dem Harkortsee der Ruhr und dem Kaisberg. Seine Wurzeln reichen zurück bis ins 13. Jahrhundert, in dem es noch eine Burg war. Im 15. Jahrhundert wurde die Anlage zum Wasserschloss umgebaut. Seit 1977 gehört das Schloss der Stadt Hagen, die hier das Museum für Ur- und Frühgeschichte betreibt.

Heute ist das Schloss ein beliebtes Ausflugsziel in der Umgebung. Es ist gut mit dem Fahrrad zu erreichen und auch die Autofahrer haben einen kurzen Weg vom Parkplatz aus. Den Besucher empfängt die Burganlage mit zwei getrennten Gebäudeteilen aus Sandstein mit Treppengiebeln und dem kleinen, quadratischen Türmchen. Über eine Brücke lässt sich die Gräfte, wie hier die Wassergräben genannt werden, überschreiten. So gelangt man in den Innenhof mit Zugang zum Museum und zum Schloss-Café, wo es den obligatorischen Kuchen mit einer schönen Tasse Kaffee gibt. Andere Teile des Schlosses beherbergen ein Archiv. In der Ausstellung lassen sich archäologische und paläontologische Funde besichtigen, also Ausstellungsstücke zu Lebewesen der Vorzeit. Zu sehen sind vor allem in der Umgebung gefundene Fossilien und Ur-Insekten. Besonders bemerkenswert sind die Nachbildungen von ausgestorbenen Tieren, wie beispielsweise einem Mammut oder einem Dinosaurier. Werkzeuge aus der Steinzeit können angefasst und getestet werden.

Ein Pfad unter schattigen Bäumen umrundet das Schloss vollständig. Dabei informieren Informationstafeln über Flora und Fauna in dieser sumpfigen Teichlandschaft. Bänke laden mit Blick aus verschiedenen Perspektiven auf das Wasserschloss zu einer ruhigen Rast ein. Allerdings ist der Blick im Winter noch am besten, da das Laubwerk der Bäume im Sommer die Sicht verdeckt. In den Aufnahmen aus dem Frühjahr zeigt sich, dass das Schloss von außerhalb kaum ohne Äste (oder später dichte Blätter) betrachtet werden kann.

Schloss Werdringen in Hagen

Das Wasserschloss Werdringen in Hagen

Schloss Werdringen in Hagen

Der Schlosshof wird über eine Brücke erreicht

Schloss Werdringen in Hagen

Ansicht über die Gräfte vom ringförmigen Pfad um das Schloss

Schloss Werdringen in Hagen

Schlosshof mit Blickrichtung vom Café

Schloss Werdringen in Hagen

Museumsgebäude und Café

Fazit und Tipp des Webmasters: Ein Besuch des Schlosses lässt sich mit einigen Zielen in der Nähe kombinieren. Dies können die beiden Seen Harkortsee und Hengsteysee sein, die Altstadt samt Ruhr-Viadukt in Herdecke oder auch das Freilichtmuseum Hagen. In Volmarstein befindet sich die Ruine der gleichnamigen Burg und lohnt ebenfalls einen Besuch mit Fernsicht.

 

Informationen zum Besuch am Schloss Werdringen:

Öffnungszeiten und Eintrittspreise: Das Freigelände rings um das Schloss und der Schlossplatz selbst sind frei zugänglich.
Das Museum im Schloss ist Mi-Fr 10.00 bis 17.00 Uhr, Sa, So und Feiertag 11.00-18.00 Uhr geöffnet. Montags (auch feiertags) und dienstags sowie an bestimmten Feiertagen ist es geschlossen. Dazu ist die offizielle Internetseite zu beachten.

Auf diesen Internetseiten sind die Eintrittspreise kategorisiert. Die Kosten für den Eintritt für einen Erwachsenen für dieses Museum entsprechen der kleinsten Kategorie (unter 5,- Euro pro Person). Genaue Preise, Rabatte und Ermäßigungen sind der offiziellen Internetseite oder Aushängen zu entnehmen.

Offizielle Internetseite: www.schloss-werdringen.de

Anreise mit dem Auto: Auf der A1 bis zur Ausfahrt 88 Hagen-West. Aus allen Richtungen rechts abbiegen auf die Weststraße und bis zum Kreisverkehr fahren. Hier die zweite Ausfahrt Richtung Herdecke wählen und Bahn und Autobahn unterqueren. An der nächsten Kreuzung links in die Brünninghausstraße abbiegen und den Bahnhof Vorhalle passieren. Einmal scharf rechts, links über die Brücke, sofort wieder rechts und die erste links abbiegen in die Freiherr-vom-Stein-Straße. Am Ende rechts abbiegen. Kurz darauf links halten und der Beschilderung zum Schloss folgen. Hinter dem kleinen Wendehammer die Parkplätze nutzen.

Zieleingabe ins Navigationssystem: Brockhauser Straße in Hagen

Geographische Koordinaten:51°23'15.70"N, 7°24'54.18"E
Die Koordinaten können in das Eingabefeld von z.B. GoogleEarth und OpenStreetMap kopiert werden.

UTM-Koordinaten (Zone 32): 389717 m, 5694130 m

Anreise mit Bus und Bahn: Mit der RB 40 oder S5 bis Hagen-Vorhalle. Von dort links halten auf der Brünninghausstraße und vor der Rechtskurve geradeaus laufen in die Johann-Gottlieb-Fichte-Straße. Am Ende rechts. Hinter der Bushaltestelle links halten auf der Brockhauser Straße. Der Fußweg beträgt etwa 1,3 Kilometer zum Schloss.

Anreise mit dem Museumszug: Freitags und sonntags und an bestimmten Feiertagen pendelt im Sommerhalbjahr zwischen Bochum- Dahlhausen (Eisenbahnmuseum) und Hagen Hbf. die Linie Ruhrtal der RuhrtalBahn auf der für Personenverkehr bereits 1971 stillgelegten Bahnstrecke. Als Fahrzeug wird ein nostalgischer Schienenbus oder ein Dampfzug eingesetzt. Mit diesen Museumszügen ist es möglich, interessante Ziele der Region wie das Eisenbahnmuseum Bochum und Zeche Nachtigall bequem zu verbinden. Die Ruhrtalbahn hält auch am Bahnhof Hagen-Vorhalle. Informationen zu den Fahrtagen und zum Fahrpreis erfragen Sie bitte auf der Ruhrtalbahn-Webseite.

Anreise mit dem Fahrrad / E-Bike: Gleich mehrere bedeutende Radfern- und Regionalradwege führen in der Nähe des Schlosses vorbei und machen einen Abstecher möglich. Sowohl von Herdecke als auch von Wetter ist das Schloss über das beschilderte Radverkehrsnetz vom RuhrtalRadweg, von der Lenne-Route und vom Rundkurs Ruhrgebiet erreichbar.

Kartenmaterial: In den rechts dargestellten reiß- und wetterfesten Radwander- bzw. Rad- und Wanderkarten des Verlages Publicpress ist das Schloss dargestellt. Mit Klick auf die jeweilige Karte gelangen Sie zur entsprechenden Seite beim Verlag – Karten werden versandkostenfrei versendet. Für Webseite und Verkauf ist der Verlag verantwortlich.

  Radwanderkarte Ruhrgebiet  

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Halden Ausflugsziele Zuletzt geändert oder Aktualität geprüft: 09 / 2017
Angaben zu Anreise, Öffnungszeiten und Eintrittspreisen sind ohne Gewähr und vor einem Besuch selbst auf Richtigkeit zu überprüfen.
(c) Bilder, Karten, Text und Grafiken: S. Hellmann • www.ruhrgebiet-industriekultur.de & www.halden.ruhr