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Der Zoo in Dortmund

Wie die meisten der Städte im Revier gehört auch in der größten Stadt des Ruhrgebietes ein traditionsreicher Tierpark zum Freizeitangebot, der viele sehenswerte (tierische) Besonderheiten bietet und gerade für Familien mit Kindern praktisch zu jeder Jahreszeit einen Ausflug wert ist.

Der Dortmunder Zoo liegt weit außerhalb der Stadtmitte und bildet die südliche Spitze eines ruhigen, waldreichen Grünzuges, der sich vom Zentrum durch den Westfalenpark, Phoenix-Park und den Botanischen Garten Rombergpark in den Dortmunder Süden zieht. Der Tierpark wurde im Jahre 1953 gegründet und beherbergt heute auf etwa 30 ha Fläche zirka 230 Tierarten mit rd. 1.500 Tieren. Bekannt ist der Zoo vor allem für die Zucht oder Haltung spezieller, gefährdeter Arten wie Große Ameisenbären oder Riesenotter. Der Tierpark hat einen besonderen Waldcharakter durch seinen Baumbestand, was im Sommer in weiten Teilen einen kühlen, willkommenen Schatten bietet. Besonders interessant für den Nachwuchs sind sicherlich der große Spielplatz in der Mitte der Anlage, der Streichelzoo oder verteilte Erlebnis-Stationen.

Vom Haupteingang am Rombergpark breitet sich der Zoo für den Besucher fächerförmig nach Osten aus. Begrüßt wird man mit einem großen Teich samt hoher Fontäne, in dem viele Wasservögel wie Flamingos und Enten heimisch sind. Hält man sich zunächst links leicht bergauf, findet man insbesondere Vögel (Greifvögel, Kleinvögel, Eulen, Ibisse), aber auch Kamele, Stachelschweine und Baumkängurus. Es schließen sich Dachse, Seelöwen, Nutrias, Pinguine, Brillenbären und das Regenwaldhaus »Rumah hutan« mit seinem Affenfreigelände an. Zusammen mit der Luchs-Schlucht gehört der genannte Teil zum stärker bewaldeten Gebiet. Traditionell ist insbesondere die kommentierte Seelöwenfütterung, die zweimal täglich stattfindet, bei Klein und Groß sehr beliebt. Im Südosten befinden sich die große Südamerikawiese mit Ameisenbären und Tapiren, das Kleinkatzen-Gehege, Nashornhaus, die Afrika-Anlage u.a. mit Zebras, das Giraffenhaus und das Siamang-Gehege. Ganz im Westen lassen sich Rentiere, Hirsche und Rehe, die Australienwiese mit Kängurus und Emus, Kleine Pandas und das Raubtierhaus besuchen. Neben dem mehrstöckigen Amazonas-Haus befindet sich der Streichelzoo mit dem westfälischen Bauernhof, in dem sich heimische Hoftiere anschauen und teilweise anfassen lassen. Für Kenner sicherlich interessant ist das Gehege der Steinlaus (Petrophaga lorioti), das sich immer noch im Tierpark befinden soll und das aus dem Loriot-Sketch bekannte fiktive Wesen zum Thema hat.

Ein Rundweg erschließt fast sämtliche Gehege und berührt mehrfach auch den zentralen großen Spielplatz in der Mitte des Zoos. Verteilte Gastronomie und Cafés befriedigen das leibliche Wohl, es existieren jedoch auch zahlreiche Rastplätze für leckere, mitgebrachte Butterbrote – draußen schmeckt es doch immer irgendwie am besten. Eine räumliche Klassifizierung der Tierarten nach ihrer Herkunft wie in der ZOOM-Erlebniswelt in Gelsenkirchen (strikte Einteilung Afrika, Asien und Alaska) findet man hier nur zum Teil und im Ansatz. So kann man hier nach Herzenslust flanieren und sich überraschen lassen, was denn da als nächstes zu beobachten ist – oder von wem man von der anderen Seite des Zaunes neugierig beobachtet wird.

Kamel im Dortmunder Zoo

Antizyklischer Rundweg: Kamel schubbelt sich am Holz

Kamel

Einfallsreichtum der Natur in Form von zwei Höckern

Kamel

 

Stachelschwein im Zoo

Stachelschweine – jederzeit in Gefechtsbereitschaft

Dortmunder Zoo

Der schaut nicht böse, der kaut nur: Südamerikawiese

Ameisenbär im Dortmunder Zoo

Ameisenbär, Tamandua, das Wappentier des Zoos

Tamandua im Zoo

Ungewöhnliche Nachbarschaften

Tierpark Dortmund

Aussichtspunkt »Estância do Lobo«

Zebra im Zoo Dortmund

Prächtiges Zebra in der Afrika-Anlage

Zoo Dortmund

 

Zoo in Dortmund

Gehege der Siamangs

Giraffe beim Fressen

Hochgehängter Futterkorb am Giraffenhaus

Giraffenanlage

Auch hier ermöglicht eine Plattform tieferen Einblick

Pfau im Zoo

Bereits von weiter Ferne zu hören: eitle Pfauen

Pfau

Pfau

Löwe auf Fliesenboden

Gelangweilter Löwe in "naturnaher" Umgebung

Löwe

"Irgendwann kommt der Tag, an dem die Glasscheibe weg ist..."

Känguru im Zoo Dortmund

Känguru auf der Australien-Wiese

Känguru

Neugierige Blicke

Streichelzoo

Niedlichkeit in Person: Streichelzoo

Ziege im Streichelzoo Dortmund

Ziege im Streichelzoo

Rind im Zoo Dortmund

Rinder im Westfälischen Bauernhof

Affe

Freigelände des Regenwaldhauses »Rumah hutan«

Affenjunges auf der Schulter

Affentaxi

Fauler Affe Affe

Auf diesen Internetseiten wird traditionell bei jedem Zoo, und somit auch dem Dortmunder Tierpark, durchaus kritisch auf die Haltung der Tiere geschaut und infrage gestellt, ob ganz allgemein Delfine, Greifvögel oder Raubtiere mit eigentlich großem Platzbedarf eingesperrt und zur Schau gestellt werden sollten. Natürlich dient eine derartige Einrichtung der Pädagogik und gerade beim Beispiel Dortmund auch der Erhaltung und Zucht bedrohter Tierarten. Mit großer Bemühung erfolgt deutlich sichtbar ein Wandel zu größeren, artgerecht(er)en Gehegen. Doch noch immer sind an einigen Stellen nervös hin und her patrouillierende oder gelangweilte Raubtiere wie Tiger, Löwe, Bär, Jaguar oder Leopard in engen Käfigen oder kleinflächigen, z. T. betonierten Freigehegen und Häusern mit "savannentypischem" Fliesenboden zu beobachten, auf die man nach persönlicher Empfindung durchaus als Besucher auch verzichten könnte – der Tierpark bietet mit Stolz wahrlich genügend andere Sehenswürdigkeiten.

Fazit und Tipp des Webmasters: Der Dortmunder Tierpark ist einer der waldreichsten Zoos im Ruhrgebiet und ist auch an heißen Tagen, wie auch im ganzen Jahr, einen Besuch mit der Familie wert. Im Norden schließen sich der Botanische Garten Rombergpark und das Gelände Phoenix-West an. Auch der Westfalenpark ist nicht weit entfernt. Wer einen Haldenaufstieg wagen möchte, dem bietet sich die Halde Gotthelf im nahen Hombruch sehr gut an.

 

Informationen zum Besuch des Dortmunder Zoos:

Öffnungszeiten und Eintrittspreise: Der Zoo hat jeden Tag im Jahr ab 9 Uhr geöffnet – im Winter (1. November bis 15. Februar) bis 16.30 Uhr, im Sommer (16. März bis 15. Oktober) bis 18.30 Uhr und zu den übrigen Saison-Übergangszeiten bis 17.30 Uhr.

Für jeweils zwei mal zwei Stunden ist der Streichelzoo geöffnet. Hier kann Spezialfutter für die Tiere gekauft und verfüttert werden.

Auf diesen Internetseiten sind die Eintrittspreise kategorisiert. Die Kosten für den Eintritt für einen Erwachsenen für diesen Zoo entsprechen der mittleren Kategorie €€ (zwischen 5,- Euro und 10,- Euro pro Person). Genaue Preise, Rabatte und Ermäßigungen sind der offiziellen Internetseite oder Aushängen zu entnehmen.

Aus nachvollziehbaren Gründen ist ein Mitbringen von Haustieren nicht gestattet. Ebenso sind Fahrräder, Roller, Inline-Skates etc. zu Hause zu lassen. Aufgrund der hier und dort steileren Anstiege werden Rollstühle und Bollerwagen verliehen.

Privates Fotografieren ist kein Problem. Auf Blitzlicht sollte allerdings dringend verzichtet werden. Durch den Waldcharakter des Zoos ist es in einigen Teilen allerdings ohne gewissen geübten Umgang in teilbeschatteten und teilbesonnten Motiven schwierig, ein in der Helligkeit ausbalanciertes Foto zu machen. Einige Gehege besitzen Glasscheiben oder dichtere Maschenzäune, wo das Fotografieren und Fokussieren erschwert ist. Viele der größeren Freigehege außerhalb des Waldes sind allerdings so ausgerichtet, dass die Sonne größtenteils im Rücken des Fotografen steht, sodass unerwünschte Gegenlichtaufnahmen vermieden werden.

Tipp: Drucken Sie sich von der Internetseite des Zoos einen PDF-Zooplan aus – so können Sie ganz gezielt Touren planen und jederzeit den Standort feststellen, ohne einen Lageplan suchen oder kaufen zu müssen!

Offizielle Internetseite: www.zoo.dortmund.de

Anreise mit dem Auto: Auf der B1 als Verlängerung der A44 aus Richtung Kassel bzw. Kreuz Dortmund / Unna (A1) und der A40 aus Richtung Essen bis zur Kreuzung B54 Dortmund-Zentrum. Dort Richtung Hagen auf die Ruhrallee abbiegen. An der dritten Ausfahrt Richtung Dortmund-Hörde / Brünninghausen / Phoenix-West abfahren und rechts auf die L523 Am Rombergpark abbiegen. Hinter dem Bahnübergang links auf die Hagener Straße. Die zweite links Richtung Dortmund Zoo (Beschilderung). Über die Bahn und auf den Parkplatz fahren.

Zieleingabe ins Navigationssystem: Mergelteichstraße 80 in 44225 Dortmund

Geographische Koordinaten:
51°28'27.40"N, 7°28'04.87"E – Haupteingang
51°28'14.05"N, 7°28'20.07"E – Saison-Nebeneingang
Die Koordinaten können in das Eingabefeld von z.B. GoogleEarth
und OpenStreetMap kopiert werden.
UTM-Koordinaten (Zone 32):
393604 m, 5703681 m – Haupteingang

393888 m, 5703262 m – Saison-Nebeneingang

Anreise mit Bus und Bahn: Mit den Zügen des Nah- und Fernverkehrs bis Dortmund Hbf. Von dort im Stundentakt mit der RB 52 bis Dortmund-Tierpark (eine Station davor zum Bereitmachen: Signal-Iduna-Park). Den Bahnsteig verlassen und zweimal rechts durch die Unterführung unter den Schienen hindurch. Von dort zu Fuß der Beschilderung durch den Südzipfel des Rombergparks folgen, die Zeit für den Fußweg beträgt etwa 10 Minuten.

Eine Alternative bietet die im dichteren Takt vom Hauptbahnhof verkehrende U-Bahn der Linie U49 Richtung Hacheney. Von der Endstation Hacheney ist ein ähnlich langer Fußweg nach Westen entlang der Hacheneystraße bis zum Rombergpark zu laufen. Links haltend wird der Haupteingang direkt erreicht.

Anreise mit dem Fahrrad / E-Bike: In einiger Entfernung führt der Emscherradweg am Gelände Phoenix-West vorbei. Von dort aus lässt sich der Zoo durch den Rombergpark einfach erreichen.

Kartenmaterial: In den rechts dargestellten reiß- und wetterfesten Radwander- bzw. Rad- und Wanderkarten des Verlages Publicpress ist der Zoo dargestellt. In der Rad- und Wanderkarte "Dortmund und Umgebung" im Maßstab 1:50.000 befindet er sich im Planquadrat E4.

Mit Klick auf die jeweilige Karte gelangen Sie zur entsprechenden Seite beim Verlag – Karten werden versandkostenfrei versendet. Für Webseite und Verkauf ist der Verlag verantwortlich.

Rad- und Wanderkarte Dortmund und Umgebung   Radwanderkarte Ruhrgebiet  

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Zuletzt geändert oder Aktualität geprüft: 09 / 2017
Angaben zu Anreise, Öffnungszeiten und Eintrittspreisen sind ohne Gewähr und vor einem Besuch selbst auf Richtigkeit zu überprüfen.
(c) Bilder, Karten, Text und Grafiken: S. Hellmann • www.ruhrgebiet-industriekultur.de & www.halden.ruhr