Halden im Ruhrgebiet
Glück (hin)auf! Diese Seite bildet das Inhaltsverzeichnis und die Einführung in das spannende Thema der Bergehalden im Ruhrgebiet. Im ersten Abschnitt werden in aller Kürze notwendige Fachbegriffe definiert und Entstehung und Aufbau von Halden erläutert. Anschließend werden die →Halden im Ruhrgebiet vorgestellt, wobei jede besuchte Halde in einem eigenen Artikel mit zahlreichen Fotos, ausführlichen Texten und Anfahrtsbeschreibungen dokumentiert wird. Zum Öffnen der eigentlichen Artikel klicken Sie einfach in der Auflistung weiter unten mit der Maus auf das Vorschaufoto oder auf den Link. Änderungen oder Neues in dieser Rubrik wird ab jetzt auch über Twitter verbreitet: www.twitter.com
1. Einführung und Definitionen: Bergehalden – künstliche Gipfelerlebnisse im Flachland
[Einführung überspringen] Als Halden bezeichnet man allgemein Vollformen im Gelände, mehr oder weniger große Hügel, die zu mehreren Seiten geneigt sind und damit im Gegensatz zu Hohl- oder Flachformen stehen. Grundsätzlich können Halden sowohl natürlicher Ursprungsform als auch von Menschen geschaffen sein. Dabei sind Naturformen meist große Ablagerungen von z.B. in Gewässern transportiertem Schutt. Sogenannte anthropogene Vollformen, also solche von Menschenhand gemachte Berge, entstehen vor allem durch Bergbau oder die Industrie.
Beim im Ruhr-Revier ausschließlich durchgeführten Untertagebergbau wird bei der Kohleförderung zwangsläufig auch weitgehend verkaufsunfähiges Nebengestein gefördert. Dieses bezeichnet man in der Fachsprache auch als Berge oder Bergematerial und wird im englischen treffend waste rocks (= wörtl.: Abfall-Gestein) genannt. Andere Namen für das Bergematerial sind Abraum oder taubes Gestein. Neben der eigentlichen Förderung, bei der durch die immer größere Mechanisierung immer mehr Abraum an die Erdoberfläche gefördert wird, entsteht dieses Material zwangsläufig auch beim Aufsuchen, Erschließen und Teufen von Schächten. In diese Kategorie fällt auch die sogenannte Waschberge, die nach der Förderung und Kohlenwäsche vom Rohstoff getrennt wurde und ebenfalls nicht verkauft wird. Ein geringer Teil des zu Tage geförderten Bergematerials geht direkt als sogenannter Versatz zurück in die Stollen, um das in der Tiefe entstandene Massendefizit und die Gefahr des Einsturzes des Deckengebirges über den Stollen und dem Streb zu verringern. Etwa ein Viertel geht in den sogenannten Fremdabsatz, wird also anderweitig z.B. im Straßenbau, zum Verfüllen von Tagebauen oder zur Landgewinnung an der See verwendet. Der mit etwa zwei Dritteln überwiegende Teil wurde und wird im Ruhrgebiet jedoch aufgehaldet.
Bergehalden, die also trotz der Form nichts mit Bergen im Gebirge zu tun haben, befinden sich aufgrund der Verringerung der Transportkosten oder des Aufwandes immer in der Nähe zum Förderort, also der Zeche. Der Vollständigkeit halber sei gesagt, dass temporär zwischengelagerte Rohstofflager ebenfalls als Halden, z.B. Kohlehalden, bezeichnet werden, hier jedoch nicht Gegenstand der Betrachtung sind. Die am meisten bekannte und am negativsten belegte Form ist eine Müllhalde, eine Deponie, in der Hausmüll und bzw. oder Industrieabfälle für einen mittelfristigen Zeitraum oder für die Ewigkeit aufgetürmt werden.
1.1 Haldenformen und Haldengenerationen
Halden werden in verschiedene Typen unterschieden. Hier betrachtet werden ausschließlich Hochhalden, die im Gelände zu Hügeln aufgehäuft werden. Doch es existieren weitere Arten, vor allem in der Rohstoffförderung in Tagebauen. Die Tiefhalde ist die exakte Gegenform zur Hoch- halde und steht damit eigentlich völlig im Widerspruch mit der Halden-Definition. Charakteristisch hierbei ist die Verfüllung von Senken. Eine Fronthalde folgt der Abbaufront in einem Tagebau, eine Vorhalde entfernt sich entgegengesetzt von ihr. Für den Untertage-Bergbau kommt unter doppeltem Aufwand zusätzlich die Verfüllung nicht mehr verwendeter Stollen in Frage, wie es anfangs fast ausschließlich durchgeführt wurde.
Im Laufe der Zeit hat sich der Aufbau von Halden verändert. In der folgenden Abbildung sind unterschiedliche Haldengenerationen schematisch abgebildet. Die älteste Generation bilden Spitzkegelhalden, zu denen der Abraum im steilen Schüttwinkel bei geringer Grundfläche über Förderbänder ohne weitere Nachbearbeitung oder Verdichtung abgekippt wurde. Ein Beispiel dafür sind die Halde Gotthelf oder Halde Dorstfeld in Dortmund. Problematisch dabei war zumeist die Standsicherheit und die Gefahr vor Hangrutschungen. Windeintrag durch fehlende Verdichtung begünstigt das Selbstentzünden von brennbaren Restbestandteilen im Abraum. Derartige Schwelbrände können Jahrzehnte bis Jahrhunderte andauern, Löschen ist kompliziert und gefährlich. Insbesondere in der Vergangenheit waren Halden der älteren Generationen durch ihren vergleichsweise noch hohen Anteil brennbarer Stoffe (oxidierende Restkohle, aber auch Abfälle) immer wieder ein Ärgernis durch starke Rauchgas- und Staubemissionen. Auch im Ruhrgebiet stehen noch heute – was recht unbekannt ist – sogenannte Brennende Halden, beispielsweise die Halde Graf Moltke III / IV oder Wehofen West. Sogar einige der Öffentlichkeit freigegebene Bergehalden wiesen oder weisen noch heute geringfügige und generell ungefährliche Wärmeanomalien an der Oberfläche auf, beispielsweise das Große Holz oder die Halde Rheinelbe. Viele brennende Halden wurden wegen der Geruchs- und Staubbelästigung abgetragen (z.B. Halde Am Ruhrufer). Dies hat allerdings zufolge, dass es praktisch kaum noch Spitzkegelhalden im Ruhrgebiet gibt. Abtragen ist allerdings nicht ganz ungefährlich und heute keine gängige Praxis mehr. Stattdessen setzt man auf das gezielte Einbringen von löschenden Baustoffen, wie es bei der Moltke-Halde geschieht, das isolierende Abdecken und Ersticken des Brandes (ggf. Überbau durch Halde neuerer Generation) oder das Ablöschen mit Wasser.
Die zweite Generation von Halden, die 1967 als Richtlinie festgelegt wurde, ist in unterschiedlichen Schichten, also in Terrassen aufgeschüttet. Sie haben daher die Form von geometrischen Tafelbergen mit steilen Böschungen. Die Terrassen werden nach der Aufschüttung direkt verdichtet, um ein Selbstentzünden zu verhindern. Die relative Fläche im Vergleich zur Höhe ist deutlich größer als bei Spitzkegeln.
Die dritte Form der Halden entwickelte sich in den 1980er Jahren nach neuen Richtlinien des Landesoberbergamtes. Mit dieser Generation wird verhindert, dass die Halden sich nicht im starken Kontrast zum Umland abheben, sondern sich sanft nach bereits ausgearbeiteten Konzepten für die Zukunft nach der Schüttung in das Gesamtbild einfügen. Im Gegensatz zu den Halden der ersten und zweiten Generation sind sie von der Grundfläche her sehr viel größer, haben wenig scharfe Konturen, fließende und runde Begrenzungslinien und unter Umständen mehrere Gipfel. Allerdings werden auch sie zur besseren Standsicherheit und zur Vorbeugung von Schwelbränden verdichtet und terrassiert angeschüttet. Man bezeichnet sie durch die Planung, gezielte Aufschüttung und künstliche Formung auch als Landschaftsbauwerke oder Ingenieurbauwerke. Ein Beispiel dafür ist die Kissinger Höhe in Hamm.
Eine Sonderform bildet die Großhalde. Eine Großhalde entsteht, wenn zwei vormals unabhängige Bergehalden zu einer großen zusammenwachsen. Ein Beispiel aus dem Ruhrgebiet ist die Großhalde Hoheward in Herten. Vereinzelte Quellen definieren die Großhalde auch nach ihrer Größe und Fläche. |

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In Luftbildern von heute in der Schüttung befindlichen Halden fällt häufig auf, dass die entstehende Erhebung oben aus einer Hohlform zu bestehen scheint. Das liegt an der Art und Weise, wie Halden heutzutage aufgebaut werden. Zunächst entsteht ein etwa 10 Meter hoher Schutzwall mit hoher Verdichtung zur Verhinderung von späteren Haldenbränden (Windeintrag) und zur Verringerung von Lärm- und Staubemissionen beim Aufhalden. Anschließend wird der Innenraum dieses ringsum verlaufenden Schutzwalls bis einige Meter unter Krone des Schutzwalls normal aufgefüllt und verdichtet. Schließlich wird für das nächste "Stockwerk" ein weiterer Schutzwall errichtet. Dabei wird auf dem ersten Wall ein etwa 4 m breiter Absatz, eine sogenannte Berme, freigehalten. Diese Berme dient einerseits der Stabilität und andererseits als Fahr- oder Gehweg entlang des Hangs. Stockwerk für Stockwerk wird die Halde dann von außen nach innen aufgeschüttet. Da untere Etagen damit bereits fertiggestellt sind, kann frühzeitig eine mit der Schüttung verzögerte Begrünung bzw. Rekultivierung von unten nach oben beginnen.
1.2 Regenerative Energiegewinnung durch Halden
Ein noch recht junges und nach der Atomkraft-Debatte im Frühjahr 2011 aktuelleres Thema denn je im Zusammenhang mit Bergehalden ist die Erzeugung erneuerbarer Energien. Drei große Halden im Ruhrgebiet wurden bereits mit z. Zt. sechs Windkraftanlagen ausgestattet, nämlich die Halde Oberscholven (2), die Halde Hoppenbruch (1) und die Halde Ellinghausen (3). Dabei stellen die künstlichen Erhöhungen besonders gut exponierte Stellen dar, an denen nahezu ganzjährig genügend Wind weht, um Strom zu erzeugen, und sind gleichzeitig weit genug entfernt von durch den Schattenwurf der Rotoren störend beeinflussten Wohngebieten. Ein Extrembeispiel ist die in Langerwehe (Kr. Aachen) befindliche etwa 50 Meter über Umgebung (218m ü. NN) hohe Halde Nierchen. Auf ihrem flachen Plateau stehen ganze neun Windräder. Es gibt Überle-gungen, weitere Halden mit Windkraftanlagen zu versehen, mögliche nächste Kandidaten sind beispielsweise die Halde Pattberg in Moers, die vorteilhafterweise noch in Schüttung befindliche Halde Kohlenhuck oder auch die Mottbruchhalde in Gladbeck, wobei hier die Energiegewinnung im Widerspruch zum künstlerischen Gestaltungskonzept steht.
Doch Wind ist nur ein möglicher Energieträger. Ein Konzept für die Errichtung von Pumpspeicherkraftwerken auf Halden nutzt den zwangs- läufigen Höhenunterschied, den Halden zum Umland mit sich bringen. Aus einem Speichersee auf der Halde soll in Spitzenbelastungszeiten Wasser abgelassen werden, um durch die Fallgeschwindigkeit im Kraftwerk elektrischen Strom zu gewinnen. In Zeiten, wenn weniger Strom benötigt wird, würde das Wasser wieder in den Obersee gepumpt werden. Interessant ist hierbei die mögliche Verbindung von Wind und Wasser als Energieträger in sogenannten Kombikraftwerken. So könnte das logischerweise energiebedürftige Hochpumpen des Wassers mithilfe von Windkraftanlagen erfolgen. Aktuell ist ein derartiges Kombikraftwerk auf der noch in Schüttung befindlichen Halde Sundern bei Hamm in Planung.
Auch das leidige Thema der Brennenden Halden ist aktuell Gegenstand der Forschung zur Energiegewinnung. So wird geprüft, ob und wie die große Energie, die in diesen Halden freigesetzt wird, nicht zur Stromgewinnung durch Sonden verwendet werden kann, also ganz ähnlich wie bei üblichen Thermalkraftwerken.
Eine ganz andere Form der regenerativen Energiegewinnung auf Halden stellt die Halde Caroline bzw. die heutige Zentraldeponie Kornharpen in Bochum dar. Auf einem Teil ihrer Südböschung wurde eine großflächige Anlage zur Gewinnung von Strom durch Photovoltaik installiert.
1.3 Landmarken im Ruhrgebiet
Ursprünglich stammt der Begriff der Landmarke aus der Navigation, wobei insbesondere in der Schifffahrt oder im Flugverkehr herausstechende Objekte der Orientierung dienten. In der Nautik sind dies zumeist Leuchttürme, Feuerschiffe oder charakteristische Küstenformen, auf dem Land Gebäude wie ein Kirchturm, spezielle Landschaftsformen oder auch einzelstehende Objekte wie Bäume. Bekannt ist beispielsweise, dass die Flugzeuge der Royal Air Force, die 1943 die Möhnetalsperre bombardiert haben, sich von England kommend nachts über die Nordsee, durch Holland bis nach Hamm und dem Haarstrang anhand von Orientierungspunkten bewegt haben. Im Zeitalter des globalen Positionierungssystems GPS und zuverlässigen Karten sind Landmarken für die Orientierung und Navigation nur noch selten notwendig – höchstens als Besucher ohne Stadtplan in einer fremden Stadt: "Zum Bahnhof gehen Sie an Heidis Friseursalon links und an der Kirche mit dem blauen Dach rechts".
Landmarken sind heute vielmehr Prestigeobjekte oder Alleinstellungsmerkmale, die sich auf die Repräsentation, Attraktivität, Idealisierung von Bürgern mit ihrer Heimat und insbesondere auf die Vermarktung bei Touristen positiv auswirken sollen. Und eine aktuelle Modeerscheinung.
Insbesondere im Ruhrgebiet kamen offensichtlich nach der großen Wirkung auf Bürger und Touristen durch den 1994 aufgestellten Tetraeder in Bottrop immer mehr Landmarken auf. Es handelt sich dabei hauptsächlich um ungewöhnliche und aus der Landschaft herausstechende Objekte, die meist einen künstlerischen Hinter- grund haben. Um ihre Funktion zu betonen, werden sie vor allem auf Hochpunkten in der sonst recht ebenen Landschaft aufgestellt – und das sind vor allem die in den 90er- oder 2000er Jahren erst frisch für die Öffentlichkeit und für Planungsämter der Städte und den Zweckverband nutzbar gewordenen Bergehalden des Ruhr- bergbaus. Die Funktionen sind durchaus vielartig. Neben der Kunst dienen einige Objekte als Aussichtsplattform, meteorologische oder astronomische Anzeigen oder als nutzbares Gebäude. |

Frei nach einer Tabak-Werbung: Komm ins Tal der Monumente |
Sie alle machen das Ruhrgebiet zu einem alternativen »Monument Valley«, der Landschaft im Navajo-Reservat in Arizona / USA, die durch ihre markanten Tafelberge weltberühmt ist.
Folgende Bergehalden tragen nennenswerte Landmarken oder Gipfelkreuze: Beckstraße, Brassert, Brockenscheidt, Großes Holz, Haniel, Hoheward, Hoppenbruch, Lothringen, Norddeutschland, Oberscholven, Pattberg, Rheinelbe, Rungenberg, Schurenbach, Schwerin, Zollverein XII, Halde 19. Außerdem die Deponien Alsumer Berg, Heinrich-Hildebrand-Höhe (Angerpark) und Tippelsberg. Alle nicht kursiv geschriebenen Objekte werden hier unter den Einzelartikeln der Halden vorgestellt.
Manch geplante Landmarken, Bauwerke und Skulpturen wurden wieder verworfen, darunter eine Zitadelle auf der Halde Lohberg-Nord in Hünxe.
1.4 Touristische Nutzung von Halden
Wohl bedingt durch Aktionen während des Kulturhauptstadtjahres RUHR.2010 sind die Ruhrberge immer beliebter bei Touristen und Gästen. So taucht das Thema vielfach in Reiseführern und Karten auf. In der zunehmend undurchsichtigen Liste der Halden weiter unten fällt es jedoch immer schwerer, sich die schönsten Exemplare oder die mit der größten Aussicht herauszupicken. Die folgende kleine Liste der High-Lights soll dabei etwas helfen – diese Objekte sind in der Auswahlliste auch mit dem Symbol markiert:
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Halde Beckstraße (Bottrop)
Sie ist praktisch die bekannteste Halde im Ruhrgebiet und trägt auf ihrem Gipfel den Tetraeder, eine 50m hohe Aussichtsplattform, von der sich große Teile des westlichen Ruhrgebiets und Bottrop überblicken lassen. Auch nachts ist das Objekt durch Beleuchtung einen Abstecher wert.
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Halden Hoheward und Hoppenbruch (Herten)
Ein monumentales Horizontobservatorium und eine übergroße Sonnenuhr lassen die Herzen von Physik- und Astronomiefreunden an diesem Exemplar höher schlagen. Hier und von der Halde Hoppenbruch, die sich mit dem Thema Wind beschäftigt, reicht ein weiter Blick über das zentrale und nördliche Ruhrgebiet. |
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Halde Haniel (Bottrop)
Auf der Stadtgrenze von Oberhausen und Bottrop bietet die höchste zugängliche Halde im Revier mystische, christliche und industrielle Elemente. Auf den Gipfel führt ein Kreuzweg mit Instrumenten und Geräten aus dem Bergbau. Ganz oben befinden sich die Bergarena, ein Amphitheater, und die bunten Totems. |
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Halde Großes Holz (Bergkamen)
Eine großartige Aussicht auf das Östliche Ruhrgebiet und den Korridorpark mit seinen blauen Leuchttürmen und einer Wiesenlandschaft mit Gräserfeldern bietet das Große Holz in Bergkamen. An seiner Spitze steht das pulsierende Lichtschwert, das in der Nacht aus großer Ferne ausgemacht werden kann. |
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Halde Rheinelbe (Gelsenkirchen)
Spitz erhebt sich die Bergehalde in Gelsenkirchen mit großartiger Aussicht auf das Mittlere Ruhrgebiet. Den Gipfel markiert die Himmelstreppe, die den eindrucksvollsten Teil des Skulpturenwaldes Rheinelbe darstellt. |
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Halde Ewald-Fortsetzung (Oer-Erkenschwick)
Breite Wege zum Spazieren führen zum höchsten Punkt, von dem sich aus das Nördliche Ruhrgebiet und die Haard überblicken lassen. Hier wird auch das Grüne Klassenzimmer mit Blick auf die alte Zeche passiert. |
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Halde Rheinpreußen (Moers)
Stolz und knallrot präsentiert sich knapp unterhalb des Gipfels direkt am Rhein die riesige Grubenlampe in Moers, die nicht nur am Tage, sondern auch in der Nacht wunderschön anzusehen ist. |
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Halde Kissinger Höhe (Hamm)
Viele Kilometer Wege zum Wandern und Nordic-Walking bietet der höchste Punkt der Stadt Hamm, der eine gute Aussicht auf den Osten und die Stadt Hamm ermöglicht.
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2. Halden im Ruhrgebiet
Im Ruhrgebiet sind beinahe unzählig viele Halden zu finden, von denen einige Exemplare noch aus dem frühen Bergbau stammen. Doch auch die Anzahl der jüngeren und größeren ist dreistellig. Einige Objekte stellen sich als monumentale Berge im Flachland dar. Andere wurden abgetragen, unter Umständen durch Wohn- oder Gewerbegebiete überbaut und sind heute als Halde nicht mehr erkennbar. Manche Bergehalden werden noch aufgehaldet. Einige sind nach wie vor gesperrt und unzugänglich. Bei den meisten für die Öffentlichkeit zugänglichen Halden stellt man beim Besuch verwundert fest, wie professionell, schön und durchdacht alte, eigentlich unbrauchbare Relikte aus der Montanindustrie für die Bevölkerung zur Naherholung, Freizeitgestaltung oder als Aussichtspunkt nutzbar gemacht sind. Neben einer oft künstlerischen Gestaltung bieten sich bei den größeren Exemplaren atemberaubende Panoramen: Gipfel-Erlebnisse im eigentlich recht flachen Ruhrgebiet.
In der anschließenden Karte ist eine große, aber immer noch unvollständige Anzahl von Halden im Ruhrgebiet (Dreieck-Symbol) eingezeichnet. Die dokumentierten Objektesind Maussensitiv, ein Mausklick auf das Symbol führt zum passenden Artikel.
Im folgenden Inhaltsverzeichnis sind 67 betrachtete Halden und vier vorgestellte Deponien unter ihrem offiziellen sowie möglichen gängigen Aliasnamen [A] aufgeführt. Sie können auf die Namen klicken, um zur Auswahl des jeweiligen Artikels zu dieser Halde zu gelangen oder direkt weiter herunter scrollen. Mehrere Halden mit gleichen Namen werden durch römische Ziffern den entsprechenden Schachtanlagen zugeordnet.
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Deponien und andere Landschaftsbauwerke
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Die Halden sind auf dieser Internetseite nach ihrer Höhe über der (bei großer Variabilität gemittelten) Umgebung und nicht nach ihrer maximalen Höhe über Normalnull kategorisiert. Eine Einordnung nach der absoluten Höhe ist unsinnig, wenn die Umgebung bereits so hoch ist, dass mittelhohe Exemplare unter den höchsten des Ruhrgebietes geführt werden – wie es mit der nur acht Meter über Umgebung hohen Halde Frohe Ansicht in Fröndenberg geschehen würde. Nach dem Prinzip wäre sie mit 184m ü. NN die zweithöchste Halde nördlich der Ruhr.
Die Kategorien erinnern an die Systematik der europäischen Cup-Größen von A (niedrigste) bis G (höchste) und beinhalten mit Ausnahme der kleinsten Kategorie jeweils eine Höhenstufe von 25 Metern. Die Angabe »139 G / 201 Meter ü. NN« beispielsweise bezeichnet 1.) die relative Höhe der Halde in Metern, also 139m, 2.) die Einordnung in die Kategorie G und 3.) die maximale Höhe von 201 Metern über Normalnull.
Es werden soweit möglich die tatsächlich existenten offiziellen Bezeichnungen und gängige Aliasnamen angegeben. Die Sortierung der einzelnen Objekte erfolgt nach dem folgenden Schema:
Halde A → Halde Z, A-Halde → Z-Halde, Halde 1 → Halde 99. Präpositionen werden nicht sortiert – die Halde Am Ruhrufer ist beispielsweise nicht unter A, sondern unter dem Buchstaben R zu finden.
In den Artikeln wird jeweils kurz auf den Hintergrund der Anlage eingegangen, die heutige Nutzung und der Zustand mit Hilfe von Fotos vorgestellt und die Anreise erläutert. Zum Öffnen der eigentlichen Artikel klicken Sie bitte auf das Vorschaufoto oder den Link (Zum Artikel über...).

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Halde Alstaden
Die kleine Bergehalde auf dem Gelände des ehemaligen Schachtes I der Zeche Alstaden im Süden von Oberhausen-Alstaden ist unter ihrem inoffiziellen Namen »Solbadhalde« bekannter. Dieser bezieht sich darauf, dass iodreiches Wasser aus der Tiefe der Zeche in einer extra dafür errichteten Badeanstalt genutzt wurde. Die Halde selbst stellt sich als unscheinbarer bewaldeter Hügel dar.
Höhe: 5 A / 35 m ü. NN
Zum Artikel über die Halden der Zeche Alstaden
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Halde Amalia
Die Zeche Amalia in Bochum förderte von 1885 bis 1928, wurde dann von der Zeche Heinrich Gustav übernommen und übertage stillgelegt. Die Bergehalde der Zeche Amalia direkt an der Autobahn A40 gehört zu den kleineren ihrer Art, ist heute dicht bewaldet, jedoch ein Privatgrundstück und daher nicht zu besichtigen. Vorgestellt wird die Halde soweit möglich in einem zentralen Artikel zum Bergbau am Harpener Bach.
Höhe: 13 B / 111 m ü. NN (nicht zugänglich!)
Zum Artikel über den Bergbau am Harpener Bach (mit Halde Amalia im zweiten Teil)
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Halde Beckstraße »Tetraeder« 
Auf dem Top der Halde Beckstraße in Bottrop befindet sich der offiziell als »Halden-Er- eignis Emscherblick« betitelte Tetraeder. Es ist ein auf Säulen stehendes etwa 50 Meter hohes Stahlgerüst in Form einer vierseitigen Pyramide. Über Treppen kann der Besucher auf mehrere Plattformen innerhalb der Pyramide klettern. Der Tetraeder ist tags wie nachts von weitem gut sichtbar und zu einer wichtigen Landmarke im Ruhrgebiet geworden.
Höhe: 78 E / 120 m ü. NN (Top 5) • Fläche: 33 ha
Zum Artikel über den Tetraeder auf der Halde Beckstraße
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Halde Im Brauck
Offiziell als Halde Graf Moltke I / II oder Halde Moltke 2 bezeichnet, bildet dieser Abraumberg der Zeche Graf Moltke das nördliche Ende der Haldenlandschaft Im Brauck in Gladbeck-Brauck. Als östlicher Teil einer Doppelhalde, deren andere Hälfte sich als besonders "heißer" Nachbar darstellt, formt sie zusammen mit der Mottbruchhalde, der Halde 19 und Halde Kipp 22 eine künstliche Hügelkette.
Aliasname der → Halde Graf Moltke
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Halde Brockenscheidt 
Auf den ersten Blick sieht das geometrische Gebilde auf der Halde der Zeche Waltrop aus wie ein Duplikat des Tetraeders auf der Halde Beckstraße in Bottrop (siehe oben). Der Spurwerkturm auf der Halde Brockenscheidt ist ebenfalls ein frei zugänglicher Aussichts- turm, der aber komplett aus hölzernen Spurlatten aus dem Bergbau besteht und im Gegensatz zum Bottroper Tetraeder ein Fünf-Flächner ist.
Höhe: 15 B / 82 m ü. NN • Fläche: 8 ha
Zum Artikel über die Halde Brockenscheidt
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Halde Carlsglück
Bis zum Jahre 1889 bestand im Dortmunder Vorort Dorstfeld die Zeche Vereinigte Carlsglück und Planetenfeld, die in diesem Jahr von der Zeche Dorstfeld übernommen wurde. Die Halde Carlsglück bzw. Dorstfeld II / III wird im Artikel über die Halden der Zeche Dorstfeld betrachtet.
Aliasname der → Halde Dorstfeld II / III
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Halde Caroline (Holzwickede)
Im langgestreckten Waldstück mit dem interessanten Namen »Schöne Flöte« im Tal des Holzwickeder Baches liegt am Waldrand die Bergehalde der ehemaligen Zeche Caroline, nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Förderanlage in Bochum. Durch die Kegelform hebt sie sich sehr gut im Wald ab und ist eine Station des Bergbaurundwegs um die Gemeinde Holzwickede, in dessen Beschreibung die Halde auch vorgestellt wird.
Höhe: 8 A / 143 m ü. NN • Fläche: < 0,5 ha
Zum Artikel über den Bergbaurundweg Holzwickede (mit Halde Caroline)
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Halde Consolidation III / IV / IX
Nur noch in sehr alten Karten sind im Bereich des heutigen Consol-Parks Hinweise auf eine Althalde der Zeche Consol zu erkennen. Sie erstreckte sich auf dem Gelände der Schachtanlage 3/4/9 in Gelsenkirchen-Bismarck und wurde vermutlich bereits früh abgetragen. Die heutigen Landschaftsformen dürften jedenfalls nichts mit ihr zu tun haben, auch wenn sich einige Höhenzüge zufälligerweise zu gleichen scheinen...
Höhe: 0 m (abgetragen)
Zum Artikel über die Zeche Consol (mit Erwähnung der Althalde)
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Halde Dorstfeld I / IV
Selten lässt sich die geometrische Form der ersten Haldengeneration mit den typischen Spitzkegeln so gut und eindrucksvoll erkennen wie bei der sogar als Kulturdenkmal ausgewiesenen Halde Dorstfeld I / IV im Dortmunder Westen. Sie ist Teil des Naturschutz-Gebietes Hallerey, kann aber dennoch mit einigen Mühen über die besonders steilen Böschungen über die Südseite bezwungen werden.
Höhe: 19 B / 85 m ü. NN • Fläche: ca. 2 ha
Zum Artikel über die Halde Dorstfeld
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Halde Dorstfeld II / III
Bis zum Jahre 1889 bestand im Dortmunder Vorort Dorstfeld die Zeche Vereinigte Carlsglück und Planetenfeld, die in diesem Jahr von der Zeche Dorstfeld übernommen wurde. Unmittelbar an der Schachtanlage Dorstfeld II / III wurde eine Halde aufgeschüttet, dessen alte Grundformen heute noch sichtbar sind, die jedoch durch ein Wohngebiet überbaut wurden.
Höhe: 10 B / 102 m ü. NN • Fläche: ca. 4 ha
Zum Artikel über die Halde Dorstfeld
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Halde Ellinghorst
Autofahrern ist der Ortsname Gladbeck-Ellinghorst vor allem aus den Staunachrichten ein Begriff. Auf die Halde Ellinghorst hat die Autobahn insofern Einfluss, dass sie eine Grenze bildet. Teilweise wurde die niedrige Halde als Mülldeponie genutzt. Heute ist sie ein dicht bewachsenes und bewaldetes Naturschutzgebiet, das allerdings leider nicht betreten werden darf. Mit fünf Metern Höhe hielte sich das Haldengefühl sowieso in Grenzen.
Höhe: 5 A / 50 m ü. NN • Fläche: 22 ha
Zum Artikel über die Halden Rheinbaben und Ellinghorst
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Halde Elsa-Brändström-Straße
Im Lüner Vorort Brambauer war einst die Zeche Minister Achenbach ein großer Arbeitgeber. An der Schachtanlage I / II entstand die größere von zwei Bergehalden im Ort. Durch ihre Lage an diesem Verkehrsweg ist sie auch als »Halde Elsa-Brändström- Straße« bekannt. Der Berg ist begrünt und als Naherholungsgebiet und Aussichtspunkt über die Umgebung nutzbar.
Aliasname der → Halde Achenbach I / II
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Halde Emscher (Emscherhalde)
Mitten im Nordsternpark in Gelsenkirchen erhebt sich die in Plänen des Parks als »Haldenlandschaft« bezeichnete Emscherhalde der Zeche Nordstern. Vom ein wenig als Garten gestalteten Gipfelplateau ist durch die Rekultivierung kein Fernblick zu erwarten, dafür laden Sitzgelegenheiten zu einer Rast ein. Auf der Nordflanke besitzt die Halde ein künstliches Felsmassiv für Kletterer.
Höhe: 20 B / 56,2 m ü. NN • Fläche: 6,5 ha
Zum Artikel über die Emscherhalde im Nordsternpark (Teil 2: Halden im Park)
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Halde Emscherbruch
Ehemalige Halde in Herten, die zusammen mit der Halde Ewald heute die Großhalde Hoheward bildet → Halde Hoheward
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Halde Entenpoth
Die Halde mit dem interessantesten Namen ist ein niedriger von Nord nach Süd verlau- fender Höhenzug, der das Gelände Phoenix West in Dortmund-Hörde begrenzt. Sie bietet an einigen Stellen Aussichtspunkte über das ehemalige Hochofenwerk, Überreste von Kühltürmen, den Hoesch-Gasometer und das Kulturzentrum Phoenix-Halle. Sie wird im Artikel über Phoenix West vorgestellt.
Höhe: 18 B / 130 m ü. NN
Zur Halde Entenpoth im Artikel über das Gelände Phoenix West
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Halde Erin
Mit der →Halde Schwerin haben die großen Zechen in Castrop-Rauxel Erin und Schwerin ein großes Relikt für die Zeit nach der Schließung der Anlagen hinterlassen. Doch die Zeche Erin schüttete eine Halde auf dem eigenen Gelände, die aber vollständig abgetra- gen wurde. An gleicher Stelle ist kontaminierter Boden in Deponien eingekapselt, die grob Lage und Erstreckung der ursprünglichen Halde demonstrieren.
Höhe: Unbekannt, Halde wurde abgetragen
Zur ehemaligen Halde Erin (Artikel über den Erin-Park)
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Halde Eulenbaum
Zwischen den vielen Böschungen des Laerholzes im Bochumer Süden würde die Halde kaum auffallen, wenn sie nicht durch eines dieser praktischen Tafeln vom Förderverein bergbauhistorischer Schilder markiert worden wäre. Die Halde unweit des Uni-Centers wurde durch die Kleinzeche Eulenbaum aufgehäuft, die von 1951 bis 1962 förderte. Sie bildet eine Station des Bergbauwanderweges um die Ruhr-Universität.
Höhe: 3 A / 108 m ü. NN • Fläche: < 0,5 ha
Zum Artikel über die Halde Eulenbaum (Station des Bergbauwanderweges)
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Halde Ewald
Ehemalige Halde in Herten im Waldgebiet Hertener Mark, die zusammen mit der Halde Emscherbruch heute die Großhalde Hoheward bildet → Halde Hoheward
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Halde Ewald-Fortsetzung 
Die Halde Ewald-Fortsetzung in Oer-Erkenschwick gehört zu den nördlichsten Halden im Ruhrgebiet. Sie ist erst seit 2009 öffentlich zugänglich gemacht worden und hauptsächlich ein Naherholungsgebiet. Besondere Einrichtung ist das »Grüne Klassenzimmer«, große im Kreis angeordnete Steinblöcke mit bester Aussicht auf die stillgelegte und benachbart gelegene Zeche Ewald-Fortsetzung. Der Höchste Punkt bietet Aussicht auf die Haard.
Höhe: 54 D / 130 m ü. NN • Fläche: 46 ha (Haupterhebung: 13 ha)
Zum Artikel über die Halde Ewald-Fortsetzung
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Halde Frohe Ansicht
Die Kleinzeche Frohe Ansicht am Thabrauck in Fröndenberg-Ardey fällt in die Rubrik des Frühen Bergbaus, wurde aber nach dem zweiten Weltkrieg für kurze Zeit reaktiviert. In einem Waldstück sind abseits des Weges minimale Spuren der Zeche in Form von Schachtpingen, einem Stollenmundloch, zwei Steinbrüchen und einer kleinen Bergehalde sichtbar – am besten in der unbelaubten Jahreszeit.
Höhe: 8 A / 184 m ü. NN (derzeitiger Stand: zweithöchster Haldengipfel nördl. d. Ruhr)
Zum Artikel über den Bergbau am Thabrauck (mit Halde Frohe Ansicht)
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Halde Gotthelf
Mitten im Dortmunder Ortsteil Hombruch erhebt sich ein hoher und steiler Spitzkegel, der schon durch den dunklen und teils kahlen Untergrund als Bergehalde identifizierbar ist. Sie heißt Halde Gotthelf und ist ein recht hoher Aussichtspunkt im Dortmunder Süden. Durch die zwei nahezu gleich hohen nebeneinanderstehenden Gipfel bekommt sie ihre charakteristische Landschaftsform, die auch »Hombrucher Alpen« heißt.
Höhe: 43 C / 155 m ü. NN • Fläche: 6 ha
Zum Artikel über die Halde Gotthelf
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Halde Graf Moltke I / II
Die auch als Halde Im Brauck bekannte Bergehalde bildet den östlichen Teil einer Doppelhalde. Während Halde Graf Moltke III / IV (siehe unten) unzugänglich ist, wurde dieser kleinere Teil für die Öffentlichkeit freigegeben und kann als kleiner, weiterer Aussichtspunkt in der Gladbecker Haldenlandschaft genutzt werden und ist eine der zahlreichen begehbaren Halden im Revier.
Höhe: 21 B / 57 m ü. NN • Fläche: 5 ha
Zum Artikel über die Halden Graf Moltke
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Halde Graf Moltke III / IV
Vertauschte Verhältnisse in der Haldenlandschaft Im Brauck in Gladbeck: Während nebenan ein Vulkan entsteht, brennt dieser Berg bereits seit Jahren: Eines der bekanntesten Beispiele der brennenden Halden im Ruhrgebiet befindet sich in Gladbeck. In der Nähe der Autobahn A2 erhebt sich die Moltke-Halde, in deren Inneren vor einiger Zeit Restkohle im Abraum durch Selbstentzündung zu schwelen begann.
Höhe: 49 C / 88,5 m ü. NN • Fläche: ca. 20 ha
Zum Artikel über die Halden Graf Moltke
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Halde Graf Schwerin
Aliasname der → Halde Schwerin, die von der Zeche Graf Schwerin und der Zeche Erin in Castrop-Rauxel angeschüttet wurde.
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Halde Groppenbruch
Im dörflichen Norden von Dortmund liegt die Halde Groppenbruch nahe des gleichnamigen Vorortes direkt am Dortmund-Ems-Kanal und der Autobahn A2 – nicht zu verwechseln mit der Halde Hoppenbruch in Herten. Derzeit befindet sich die Bergehalde mit dem großen Plateau in einem Übergangsstadium zwischen Freigabe und konzeptioneller Planung für die Zukunftsgestaltung. Foto links: André Walter
Höhe: 17 B / 92 m ü. NN • Fläche: 18 ha
Zum Artikel über die Halde Groppenbruch
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Halde Großes Holz 
Die Halde bei Bergkamen gehört zu den höchsten des Ruhrgebiets. Sie besteht thematisch heute aus dem Aussichtspunkt »Adener Höhe« und dem »Korridorpark«. Im Kern ist dies ein langgestreckter Park, der mit blauen Türmen aus Stahl und Plexiglas ein blaues Band von West nach Ost bis zur Stadtmitte Bergkamens bildet und mit Wassergräben und Teichen ein besonderes Hochplateau bietet.
Höhe: 84 E / 148 m ü. NN (Top 4) • Fläche: 126 ha
Zum Artikel über die Halde Großes Holz
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Halde Haniel
Die Halde Haniel ist die derzeit höchste zugängliche Bergehalde im Ruhrgebiet. Von der Basis führt heute ein Kreuzweg mit fünfzehn Stationen die Halde hinauf. Auf dem höchsten Punkt hat der spanische Bildhauer Augustin Ibarrola eine Installation aus einer Reihe bunt bemalter Bahnschwellen geschaffen. In einem tiefen Kessel liegt mitten auf der Halde in windgeschützter Lage ein kleines Amphitheater, die Bergarena.
Höhe: 108 F / 169 m ü. NN (Top 2) • Fläche: 107 ha
Zum Artikel über die Halde Haniel
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Halde Hannibal I / III
In einer geometrischen Dreiecksform stellt sich das größte übertage befindliche Relikt der Zeche Hannibal in Bochum dar. Während das Zechengelände durch ein Einkaufszentrum überbaut wurde, lädt die mittelgroße Bergehalde zum Spazierengehen ein. Allerdings erreicht der Abraumberg nicht ganz die Höhen und Ausmaße, die sein Namensgeber einst mit seinen Elefanten in den Alpen bezwingen musste.
Höhe: 22 B / 88 m ü. NN • Fläche: 5 ha
Zum Artikel über die Halde Hannibal
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Halde Hibernia-Dreieck
Ein weitgehend unbekanntes Exemplar einer ebenfalls geometrischen Bergematerial- Schüttfläche erstreckt sich ohne spektakuläre Böschungen, große Höhen und alle anderen typischen Merkmale einer Halde auf dem südlichen Gelände des Nordsternparks zwischen Rhein-Herne-Kanal und dem Schwarzbach. Das Areal wird hauptsächlich als Acker- und Grünland sowie durch einen Reiterhof genutzt.
Höhe: 6,5 A / 46,5 m ü. NN • Fläche: ca. 23 ha
Zum Artikel über die Halde Hibernia-Dreieck im Nordsternpark
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Halde Hoheward
Auf der Halde Hoheward steht das weithin sichtbare und markante Horizontobservatorium. Es besteht aus zwei riesigen Stahlbögen und einem in der Mitte liegenden Platz. Von hier lassen sich bestimmte astronomische Effekte ablesen, vergleichbar mit Stonehenge in Südengland. Etwa hundert Meter entfernt steht ein Obelisk, der den Schatten auf einer großen, völlig ebenen und schneeweiß gepflasterten Sonnenuhr erzeugt.
Höhe: 102 F / 150 m ü. NN (Top 3) • Fläche: 175 ha
Zum Artikel über die Halde Hoheward
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Halde Hoppenbruch 
Direkt neben der Großhalde Hoheward wirkt sie recht klein, aber die benachbarte Halde Hoppenbruch ist die zurzeit achthöchste Halde im Ruhrgebiet. Zusammen bilden sie den Landschaftspark Hoheward. Sie steht unter dem Thema "Wind". Auf dem Gipfel mit gutem Blick auf das Horizontobservatorium befinden sich eine große Windkraftanlage und Skulpturen mit Informationstafeln zum Thema Wind, Windentstehung und -Nutzung.
Höhe: 69 D / 113 m ü. NN (Top 8) • Fläche: 59 ha
Zum Artikel über den Landschaftspark Hoheward (mit Halde Hoppenbruch)
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Halde Humbert
Die derzeit noch nicht zu besichtigende Halde Humbert steht direkt neben der Halde Kissinger Höhe in unmittelbarer Nähe zum Bergwerk Ost in Hamm. Eine Nutzbarmachung ist derzeit in Planung. Inwieweit die Besichtigung von außen möglich ist, wird im die Halde Humbert mitbehandelnden Artikel über die Kissinger Höhe erläutert.
Höhe: Unbekannt (Kein Zugang) • Fläche: 15 ha
Zum Artikel über die Halde Kissinger Höhe (mit Halde Humbert)
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Halde Jakob
Es ist nicht der Jakobsweg, der über die Bergehalde der Zeche Heinrich Gustav bzw. später Robert Müser in Bochum führt, sondern eine ehemalige Bahntrasse. Sie bildet den Streckentypisch geraden Hauptweg von Süd nach Nord über die sonst dicht bewaldete Halde und endet nicht in Santiago de Compostela, sondern in einer Sackgasse. Die Halde liegt in direkter Nachbarschaft zum Naherholungsgebiet Harpener Teiche.
Höhe: 12 B / 110 ü. NN
Zum Artikel über den Bergbau am Harpener Bach (mit Halde Jakob im zweiten Teil)
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Halde Kipp 22
Aliasname der → Halde 22
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Halde Kissinger Höhe 
Die vom Bergwerk Ost in Hamm aufgeschüttete Bergehalde ist heute Aussichtspunkt und Wandergebiet. Überschlägig 17 Kilometer Wege warten auf Wanderer, Jogger oder Nordic Walker. Der Bergbaulehrpfad erläutert anschaulich einige Werkzeuge und Hilfs- mittel von unter Tage. Vom höchsten Punkt bietet sich eine weite Aussicht über Hamm, den Haarstrang und das Östliche Ruhrgebiet.
Höhe:55 D / 112 m ü. NN • Fläche: 45 ha
Zum Artikel über die Halde Kissinger Höhe
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Knappenhalde
Die Knappenhalde ist eine etwa 60 Meter hohe Abraumhalde im Bereich der heutigen Neuen Mitte Oberhausen. Vom Aussichtsturm am höchsten Punkt lässt sich das CentrO, der Gasometer und die Stadt Oberhausen überblicken. Sie ist eine der ersten Halden, die in ein Naherholungsgebiet umgewandelt wurden. Die Halde wird im Artikel zur Neuen Mitte Oberhausen im Punkt 3 mitbehandelt.
Höhe: 60 D / 102 m ü. NN
Zum Artikel über die Neue Mitte Oberhausen
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Halde Lohwiese
Während am Wochenende bei schönem Wetter Besuchermassen den nahegelegenen Nordsternpark bevölkern, herrscht hier, nur etwa 500 Meter flussabwärts der Emscher, beschauliche Ruhe. Auf dem Gelände der kleinen Halde Lohwiese erstreckt sich der Emscherpark Karnap, ein grüner Stadtpark mit geschwungenen Wegen, wenigen Spiel- und Sportmöglichkeiten und einer hügeligen Landschaft.
Höhe: 14 B / 44 m ü. NN
Zum Artikel über den Emscherpark Karnap auf der Halde Lohwiese
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Halde Lothringen I / II
Inmitten eines Gewerbegebietes in Bochum-Gerthe befindet sich die Halde Lothringen. Hier stehen auf einer relativ niedrigen Halde der Zeche Lothringen dicke, senkrechte gelbe Rohre, die wiederum ein langes waagerechtes Rohr tragen und nach hinten an Höhe zunehmen. Die Installation heißt »Über(n) Ort«.
Höhe: 15 B / 140 m ü. NN
Zum Artikel über die Halde Lothringen
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Halde Massen
Mitten auf der Stadtgrenze zwischen Dortmund und Unna befindet sich die Halde der ehe- maligen Zeche Massener Tiefbau am Hellweg. Sie ist recht unbekannt und niedrig und kann von Laien für eine natürliche Erhebung gehalten werden. Tatsächlich wurden wie bei der Halde Am Spörkel ein großer Teil des Abraums für den Autobahnbau verwendet. Der Überrest ist heute ein kleiner Park mit Wiesenbewuchs und Bäumen.
Höhe: 10 B / 89 m ü. NN
Zum Artikel über die Halde Massen
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Halde Maximilian
Auch nur wenige Jahre lang fördernde Zechen bringen Abraum zutage, der irgendwo in der Nähe der Zeche abgelagert werden muss. Die heute weitgehend vergessene Tatsache, dass sich mitten im Maximilianpark Hamm eine kleine Bergehalde der Zeche Maximilian befindet, war 1984 im Jahr der Bundesgartenschau in Hamm noch ein Themenbereich mit einem Lehrpfad zum Thema Haldenrekultivierung.
Höhe: 7,5 A / 71,4 m ü. NN • Fläche: Schätzung ca. 4 ha
Zum Artikel über die Halde Maximilian (Thema im Artikel über den Maximilianpark)
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Halde Mengeder Heide
Aliasname der → Halde Groppenbruch in der Mengeder Heide im Norden Dortmunds. |

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Halde Minister Achenbach I / II
Im Lüner Vorort Brambauer war einst die Zeche Minister Achenbach ein großer Arbeitgeber. An der Schachtanlage I / II entstand die größere von zwei Bergehalden im Ort. Durch ihre Lage an diesem Verkehrsweg ist sie auch als »Halde Elsa-Brändström- Straße« bekannt. Der Berg ist begrünt und als Naherholungsgebiet und Aussichtspunkt über die Umgebung nutzbar.
Höhe: 38 C / 113 m ü. NN • Fläche: 27 ha
Zum Artikel über die Halde M. Achenbach I / II (mit Zeche u. Halde Achenbach III u. IV)
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Halde Minister Achenbach III
Am Wetterschacht III der Zeche M. Achenbach in Lünen wurde das Mini-Exemplar einer Bergehalde aufgeschüttet. Ihre stolzen neun Meter Höhe erreicht sie vor allem durch Erhöhung einer bestehenden Geländeerhebung. Neben ihrer Funktion als wilde Müllkippe, die den Berg eher zu einer illegalen Müll-Halde macht, stellt sie eine ernstzunehmende Konkurrenz für das Alpincenter Bottrop dar – Kinder rodeln im Winter den Hang hinab...
Höhe: 9 A / 83 m ü. NN • Fläche: 0,5 ha
Zum Artikel über die Halde M. Achenbach III (mit Zeche u. Halde Achenbach I / II u. IV)
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Halde Minister Achenbach IV
Als Pendant zur südwestlich gelegenen Halde Minister Achenbach I / II entstand am anderen Ende des Ortes im Nordosten die Halde Minister Achenbach IV, auch »Halde Tockhausen« genannt. Sie ist heute ein Naherholungsgebiet und begrünt. So sehr begrünt, dass kaum ein Ausblick auf das Umland möglich wäre, wenn Bürger nicht in ehrenamtlicher Arbeit nachgeholfen hätten (Foto links: André Walter).
Höhe: 36 C / 100 m ü. NN • Fläche: 12 ha
Zum Artikel über die Halde M. Achenbach IV (mit Zeche u. Halde Achenbach I / II u. III)
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Halde Mont-Cenis I / III
Direkt neben der Schachtanlage I / III wurde Abraum aus der Zeche Mont-Cenis auf einer mittelgroßen Bergehalde aufgeschüttet. Heute ist von dieser Halde nicht mehr viel zu sehen. Mit dem Abbruch der Gebäude übertage und der Einebnung des Geländes ist auch diese Halde verschwunden. Möglicherweise bilden Teile des Abraums heute den Grund und Boden des Stadtteilparks, Informationen dazu sind jedoch rar.
Höhe: 0 A / 79 Meter ü. NN (Halde wurde abgetragen)
Zum Hauptartikel über die Akademie Mont-Cenis
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Halde Mottbruch (Mottbruchhalde)
Die Mottbruchhalde ist der größte Abraumberg in der Haldenlandschaft Im Brauck in Glad- beck. Sie ist die einzige der sieben Halden, die sich noch in Schüttung befindet und damit auch unzugänglich ist. Im Zuge der Modellierarbeiten an der Halde entsteht eine Vulkanlandschaft mit einem großen Krater. Bepflanzungen oder illuminierte Wasserfon- tänen sollen die Illusion eines Vulkanausbruchs schaffen.
Höhe: Geplant 88 m • Fläche: 57 ha
Zum Artikel über die Mottbruchhalde
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Halde Norddeutschland 
In Neukirchen-Vluyn befindet sich die Halde Norddeutschland. Vom Parkplatz aus führt die "Himmelstreppe" auf die Halde. Oben erwartet den Besucher das "Hallenhaus". Es handelt sich dabei um eine Stahlkonstruktion, die an ein großes Gewächshaus im Garten erinnert. Der Wind kann frei durch die Stahlträger wehen und sorgt mit Hilfe eines Klangkunstwerks für sanfte Pfeifgeräusche.
Höhe: 74 E / 102 m ü. NN (Top 7) • Fläche: 90 ha
Zum Artikel über die Halde Norddeutschland
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Halde Oberscholven
Sie ist die größte Halde, wirkt überall so nah und ist doch so fern. Beinahe philosophisch lassen sich die Tatsachen beschreiben, denn der zugleich höchste Ort und damit auch beste Aussichtspunkt ist der Öffentlichkeit versperrt. Ganz selten bietet sich allerdings die Möglichkeit der Besteigung anlässlich einer Mai-Andacht am Gipfelkreuz, die in einem kurzen Zeitfenster eine imposante Aussicht über große Teile des Reviers ermöglicht.
Höhe: 137 G / 201 m ü. NN (Top 1 – Höchste Halde im Ruhrgebiet) • Fläche: 60 ha
Zum Artikel über die Halde Oberscholven
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Panoramahalde
Untereinheit der → Halde Sachsen
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Halde Pattberg
Die auch einfach als "Pattberg" bezeichnete Erhebung ist eine von drei das Stadtgebiet von Moers umgebenden Halden. Auf einem unbewaldeten Haldentop erwartet den Be- sucher ein Gipfelkreuz und eine weite Aussicht ins Rheinland, nach Duisburg und auf die anderen Halden. Einige Planungen sehen für die Halde das thematische Konzept eines Drachenberges vor. Noch ist sie "nur" Erholungsgebiet und Aussichtspunkt.
Höhe: 64 E / 85 m ü. NN • Fläche: 34 ha
Zum Artikel über die Halde Pattberg
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Halde Pluto-Wilhelm
Die Zeche Pluto in Herne bestand aus den beiden Schachtanlagen Wilhelm und Thies und wurde im Jahre 1976 endgültig stillgelegt. An jeder der Schachtanlagen entstand eine Abraumhalde. Die bisher offene Frage zur Freigabe der Halde Pluto-Wilhelm für die Öf- fentlichkeit konnte mithilfe des Umweltamtes der Stadt Herne definitiv geklärt werden: Derzeit ist das Naturschutzgebiet nicht betretbar, eine Öffnung ist aber geplant.
Höhe: 39 C / 76 m ü. NN • Fläche: 12,5 ha
Die Halde ist derzeit ein noch nicht zugängliches Naturschutzgebiet.
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Halde Preußen (Preußenhalde)
Die Halde der längst stillgelegten Zeche Preußen gehört zum Seepark Lünen und ist ein Naherholungsgebiet mit einem kleinen Aussichtspunkt über den Horstmarer See. Ein Rundweg führt um die Halde, die in der Mitte eine große Vertiefung in Form eines Kraters aufweist. Der Rundweg bildet daher eine Art Bergkamm. Innerhalb kürzester Zeit ist er abgeschritten.
Höhe: 25 C / 85 m ü. NN
Zum Artikel über die Preußenhalde
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Halde Prosperstraße
Gegenüber der Halde Beckstraße mit dem Tetraeder liegt die Halde Prosperstraße. Hier wurde allerdings kein Kunstwerk auf der Halde geschaffen, sondern eine Indoor-Skipiste. Im "Alpincenter Bottrop" kann man Sommer wie Winter mit Skiern oder Snowboards die Piste hinabfahren. Die Halde wird unter dem Artikel zum Tetraeder mitbetrachtet.
Der Artikel wird demnächst überarbeitet.
Höhe: 59 D / 94 m ü. NN • Fläche: 32 ha
Zum Artikel über die Halden Beckstraße und Prosperstraße |

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Halde Rheinbaben
Zwischen dem Boye-Bach, der die Stadtgrenze markiert, und der Autobahn A2 befindet sich in Gladbeck die niedrige Bergehalde der ehemaligen Zeche Rheinbaben in Bottrop. Trotz der Eigenschaft als bewaldetes Naturschutzgebiet ist sie öffentlich zugänglich, weshalb einige Bereiche mit recht steilen Abhängen erreicht werden können.
Halde Rheinbaben wird zusammen mit Halde Ellinghorst betrachtet.
Höhe: 21 B / 61 m ü. NN • Fläche: 22 ha
Zum Artikel über die Halde Rheinbaben
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Halde Rheinelbe 
Auf der Spitze der Halde Rheinelbe in Gelsenkirchen stehen einige große, verschraubte Betonblöcke in Form einer großen Treppe, die dem Kunstwerk den Namen "Himmels- treppe" gibt. Vom Plateau hat man einen weiten Blick über das Ruhrgebiet mit Bochum, Essen und Gelsenkirchen. Noch gehört die Halde Rheinelbe und die Himmelstreppe zu den weniger bekannten Landmarken, zweifelsfrei aber zu den interessantesten ihrer Art.
Höhe: 40 C / 100 m ü. NN • Fläche: 19 ha
Zum Artikel über die Halde Rheinelbe
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Halde Rheinpreußen
Mitten auf der Halde Rheinpreußen bei Moers steht eine knallrote, etwa 30 Meter hohe Grubenlampe, ein sogenanntes Geleucht. Die 30 Meter hohe Landmarke von Otto Piene auf der 78 Meter hohen Halde am Rheinufer gehört ohne Zweifel zu den schönsten Kunstwerken der Route Industriekultur. In der Dämmerung bis etwa Mitternacht ist das erst 2007 errichtete Bauwerk rot illuminiert durch Scheinwerfer und kleine Lämpchen.
Höhe: 78 D / 104 m ü. NN (Top 6) • Fläche: 52 ha
Zum Artikel über die Halde Rheinpreußen
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Halde Robert Müser
Inmitten der Harpener Teiche in Bochum liegt eine Halbinsel, die im Kern eine unbeachtete und niedrige Erhebung besitzt. Nur wenige Quellen bezeichnen diesen Hügel korrekt als Bergehalde der ehemaligen Zeche Robert Müser. Die Halde ist stark bewaldet, zum nahen Wanderweg durch dichtes Buschwerk abgegrenzt und kann nur mit Mühe erreicht werden. Doch vor Ort ergeben sich Aussichten über die Teichlandschaft und deren Tierwelt.
Höhe: 9 A / 100 m ü. NN
Zum Artikel über die Harpener Teiche u.a. mit Halde Robert Müser
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Halde Roland
In Oberhausen-Dümpten förderte die Zeche Roland bis in die 1920er Jahre Steinkohle. Auf dem Zechengelände an der Stadtgrenze zu Mülheim an der Ruhr wurde auch eine Halde aufgeschüttet, die heute als öffentlicher Stadtpark genutzt wird und durch ihre geringe Höhe nur schwer als Bergehalde erkennbar ist. Als Park beherbergt sie kleinere Spielplätze und Sportanlagen, vor allem aber ausgedehnte grüne Wiesen.
Höhe: 6 A / 50 m ü. NN
Zum Artikel über die Rolandhalde
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Halde Ruhrgas (Ruhrgashalde)
Eine von zwei Aussichtspyramiden im Nordsternpark Gelsenkirchen erhebt sich am nördlichen Kanalufer. Sie ist zwar selbst keine Bergehalde, dennoch markiert dieser Hügel das östliche Ende eines unbekannten, aber echten Abraumberges. Die Ruhrgashalde versteckt sich unter dichtem Gebüsch und jungem Wald. Betrachtet wird das Objekt im Artikel über den Nordsternpark.
Höhe: 6,5 A / 44 m ü. NN • Fläche: 2,5 ha
Zum Artikel über die Ruhrgashalde im Nordsternpark
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Halde Am Ruhrufer
Mit der zuvor genannten Halde Roland hat die Halde Am Ruhrufer gemeinsam, dass sie auf dem Oberhausener Stadtgebiet liegt und nicht als solche identifizierbar ist. Während der Rolandpark aber noch eine zugängliche Erhebung über dem Umfeld darstellt, wurde die Halde der Zeche Alstaden in den 1980er und 90er Jahren abgegraben – und zwar bis unter den Grundwasserspiegel. Heute ist sie ein Naturschutzgebiet für Pflanzen und Tiere.
Höhe: 0 A / 30 m ü. NN
Zum Artikel über die Halde Am Ruhrufer
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Halde Rungenberg 
Direkt neben der Zechensiedlung Schüngelberg steht nördlich von Gelsenkirchen-Buer an der Autobahn A2 die Bergehalde der Zeche Hugo. Auf ihr befindet sich ganz oben im östlichen Teil eine von einem Tal durchschnittene Pyramide aus Schutt. Rechts und links stehen am höchsten Punkt der zwei Hälften Scheinwerfer, die nachts die Form zu einer geschlossenen Pyramide vollenden.
Höhe: 60 D / 110 m ü. NN (Top 10) • Fläche: 56 ha
Zum Artikel über die Halde Rungenberg
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Halde Sachsen
Die Halde Sachsen ist vielmehr eine kleine Haldenlandschaft am Rande der ehemaligen Zeche Sachsen in Hamm-Heessen. Sie besteht aus drei verschiedenhohen Hügeln, die verschiedene Nutzungskonzepte besitzen: die Alte Halde, die Windsegelhalde und die Panoramahalde. Mit dem Windzeiger, der immer die aktuelle Windrichtung anzeigt, und dem acht Meter hohen Sachsenkreuz bietet Halde Sachsen gleich zwei Landmarken.
Höhe: 32 C / 102 m ü. NN (»Alte Halde« als höchster Punkt) • Fläche: 17 ha
Zum Artikel über die Halde Sachsen
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Halde Scholven
Aliasname der → Halde Oberscholven, der höchsten Halde im Ruhrgebiet
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Halde Schurenbach (Schurenbachhalde)
An der Stadtgrenze zwischen Essen und Gelsenkirchen steht die etwa 50 Meter hohe Halde Schurenbach. Oben befindet sich eine große, recht pflanzenfreie, elliptisch geformte und nach oben gewölbte Oberfläche aus dunklem Abraum. Auf dem höchsten Punkt der Halde steht eine Bramme, ein 67 Tonnen schweres, gegossenes Stück Stahl mit einer Höhe von 15 Metern und nur einer Dicke von etwas mehr als zehn Zentimetern.
Höhe: 50 D / 85 m ü. NN • Fläche: 50 ha
Zum Artikel über die Schurenbachhalde
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Halde Schwerin 
Eine der östlichsten Halden dieser Art ist die mit zehn Metern Höhe über Grund relativ niedrige Halde Schwerin, die zur ehemaligen Zeche Graf Schwerin im gleichnamigen Ortsteil von Castrop-Rauxel gehört. Auf ihr wurde eine Sonnenuhr aus 24 meterhohen Stahlsäulen errichtet. Das Areal sowie die Zugänge wurden exakt nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet.
Höhe: 10 B / 133 m ü. NN
Zum Artikel über die Halde Schwerin
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Halde Solbad »Solbadhalde«
Inoffizieller, aber sehr verbreiteter Aliasname der → Halde Alstaden in Oberhausen
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Halde Am Spörkel
Die Halde ist unsichtbar und das Gelände, auf dem sie stehen sollte, darf man auch nicht betreten. Das Material der Halde Am Spörkel wurde zum Autobahnbau verwendet, das Gebiet gehört heute zu einer Wohnungsbaugesellschaft. Was bleibt, ist der Blick von der Grundstücksgrenze auf ein kleines Gebiet, das jahrelang unter einer riesigen Spitzkegelhalde lag und das jetzt mehr denn je seinem Namen entspricht...
Höhe: 0 A / 106 m ü. NN (Halde wurde abgetragen) • Fläche: ca. 15 ha
Zum Artikel über die ehemalige Halde Am Spörkel
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Halde Sundern
Landschaftsbauwerk Sundernrücken
Große Pläne hat die RAG mit der Halde Sundern im Hammer Vorort Pelkum. Mithilfe eines besonderen Kombi-Pumpspeicherkraftwerkes soll die Höhenlage zur Erzeugung von Strom genutzt werden. Im Artikel werden Planung und Halde vorgestellt.
Höhe: z.Zt. 50 D / 105 m ü. NN • Fläche: ca. 38 ha (Halde befindet sich in Schüttung)
Zum Artikel über die Halde Sundern
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Tetraeder-Halde
Lokal in Bottrop und bei Touristen verbreiteter Aliasname der → Halde Beckstraße
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Halde Tockhausen
Innerhalb Brambauers lokal gängiger Aliasname der → Halde Minister Achenbach IV
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Halde Vereinigte Hermann
Direkt am Muttenbach in Witten ging 1883 aus der ehemaligen Zeche Österbank die Zeche Vereinigte Hermann hervor. Sie gehörte damit zu den Zechen des frühen Bergbaus im Muttental und wurde 1928 stillgelegt. Heute sind Betriebsgebäude und die als Kulturdenkmal ausgewiesene Halde der Zeche im Zuge des Bergbauwanderwegs im Muttental zu besichtigen und bilden eine eigene Station.
Höhe: < 5 A / ca. 105 m ü. NN • Fläche: < 0,5 ha
Zum Artikel über den Bergbauwanderweg im Muttental (Station 6 und 8)
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Halde Victoria I / II (West)
Es sind drei größere Bergehalden, die durch die Zeche Victoria im Stadtgebiet von Lünen angehäuft wurden. Zwei davon befinden sich direkt östlich der Innenstadt auf dem Gelände der ehemaligen Zeche direkt am Fluss Lippe, die dritte steht abseits im Ortsteil Gahmen. Der westliche (größere) Haldenteil an der ehemaligen Zechenanlage bietet Ansichten über die Stadt Lünen und die gemächlich dahinfließende Lippe.
Höhe: 25 C / 81 m ü. NN • Fläche: 4,5 ha
Zum Artikel über die Halden der Zeche Victoria I / II
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Halde Victoria I / II (Ost)
Weniger als einen Kilometer flussaufwärts entfernt von dem zuvor beschriebenen Objekt liegt die östliche der beiden Victoria-Halden in der Lüner Mitte direkt an der Lippe. Der durchaus ansehnlich hohe künstliche Hügel wird durch die wegen der Böschung der Straße zur Lippebrücke bereits recht hochgelegenen Zugänge optisch verkleinert. Die Aussicht vom Gipfel reicht bis in die nächsten Birkenwipfel.
Höhe: 31 C / 81 m ü. NN • Fläche: 5,5 ha
Zum Artikel über die Halden der Zeche Victoria I / II
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Halde Voßnacken
Ruhig und idyllisch liegt der Weiher weitgehend beschützt vor dem Menschen in einer Senke inmitten einer kleinen und kaum wahrnehmbaren Haldenlandschaft in Herne-Börnig. Das Naturschutzgebiet Voßnacken besteht im Kern aus zwei unzugänglichen und niedrigen Bergeschüttungen. Der Weg durch das Gelände ist schnell bewandert, aber für das Verlassen dieses Weges wird mit bis zu 50.000 Euro Bußgeld gedroht.
Höhe: 3 A / 53 m ü. NN
Zum Artikel über das NSG Halde Voßnacken
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Halde Werne I / II
Die Bergehalde befindet sich auf dem ehemaligen Gelände der Zeche Werne unweit der Lippe an der B233. Noch ist das Areal der Hauptschachtanlage I / II abgesperrt und die Halde unzugänglich und unerschlossen, was sich voraussichtlich noch 2011 oder 2012 durch die Fertigstellung des Fahrradweges auf einer alten Eisenbahnstrecke ändern wird. Vorerst bleibt nur ein Blick durch den Maschendrahtzaun...
Höhe: Unbekannt (Gelände zurzeit noch unzugänglich und nicht kartiert)
Zum Artikel über die Halden der Zeche Werne
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Halde Werne III
Rund 1,5 Kilometer südlich der Zeche Werne befand sich eine zweite Schachtanlage auf dem Ortsgebiet von Bergkamen-Rünthe. Unmittelbar am Kulturzentrum »Schacht 3«, das sich auf dem Gelände heute befindet, erstreckt sich eine niedrige aber überraschend langgezogene Bergehalde von West nach Ost, deren zwei Teile glücklicherweise für die Öffentlichkeit zugänglich sind.
Höhe: 13 B / 70 m ü. NN
Zum Artikel über die Halden der Zeche Werne
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Windsegelhalde
Untereinheit der → Halde Sachsen
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Halde Zollern II / IV
Unweit der Zeche Zollern II / IV liegt zwischen Dortmund-Bövinghausen und Lütgen- dortmund die niedrige Halde Zollern. Sie ist heute insbesondere durch Birken dicht bewaldet und für Fußgänger, Jogger und Radler erschlossen. Die Besonderheit dieser Halde liegt in ihrer Form. 1970 wurde der in unterirdischen Rohren verlaufende Dellwiger Bach freigegraben. Seitdem fließt der Bach durch einen tiefen, langen Einschnitt.
Höhe: 10 B / 110 m ü. NN
Zum Artikel über die Zeche und Halde Zollern (im zweiten Teil)
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Halde Zollverein XII
Die Halde am Schacht 12 der Zeche Zollverein wurde vor allem zur Zwischenlagerung von Abraum genutzt, ist sehr niedrig und wird vermutlich von den meisten Besuchern, die von der Zeche zur benachbarten Kokerei laufen, nicht beachtet. Dennoch besitzt sie einen "Skulpturenwald", der aus für den Künstler Ulrich Rückriem typischen kubischen Granitsteinen besteht. Die Halde ist Teil des Artikels zur Zeche und Kokerei Zollverein.
Höhe: 17 B / 65 m ü. NN
Zum Artikel über die Zeche und Halde Zollverein XII (im vierten Teil)
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Halde 19
Als Teil der Haldenlandschaft im Brauck in Gladbeck bildet die Halde 19, auch Kippe 19 genannt, den kleinsten Abraumberg, zugleich jedoch auch den ältesten. Den Gipfel der recht dicht bewachsenen Halde schmückt als Landmarke die ehemalige Seilscheibe der Zeche Mathias Stinnes IV. Weite Aussicht bietet der knapp 30 Meter hohe Hügel durch den Bewuchs nicht. Die Halde wird im Artikel zur Haldenlandschaft im Brauck betrachtet.
Höhe: 28 C / 68 m ü. NN • Fläche: 9,5 ha
Zum Artikel über die Haldenlandschaft im Brauck
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Halde 22
Die auch »Kippe 22« oder tautologisch »Halde Kippe 22« genannte Halde 22 ist der südliche Teil einer Doppelhalde in der Gladbecker Haldenlandschaft im Brauck. Den Nord- teil bildet die Mottbruchhalde, die sich derzeit noch in Schüttung befindet. Unter dem Motto »Halde im Wandel« lässt sich von der Kippe 22 der Aufschüttungsprozess beobachten sowie die zunehmende Vegetation auf dem eigenen Berg verfolgen.
Höhe: 39 C / 76 m ü. NN • Fläche: 19 ha
Zum Artikel über die Haldenlandschaft im Brauck
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3. Ehemalige Deponiegelände
Gestank, Umweltgifte und ein ekelerregender Anblick sind einige Schlagworte, die beim Stichwort Müllhalde oder Deponie fallen. Dass dies nicht immer sein muss, zeigen einige ehemalige Exemplare im Ruhrgebiet. Müll und Schutt wurden versiegelt und auf einer aufgebrachten, meist meterdicken Erdschicht renaturiert. Es wurden Bäume und Büsche gepflanzt und die künstlichen Erhebungen teilweise als überraschend gute Aussichtspunkte der Öffentlichkeit ohne gesundheitliche Gefahr zugänglich gemacht.

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Alsumer Berg
Nördlich von Duisburg-Beeck befindet sich umgeben von einem Industriegelände und Kraftwerken eine kleine Insel der Naherholung. Dort, wo bis zum zweiten Weltkrieg das Dorf Alsum am Rhein stand, wurde nach dessen Zerstörung Schutt und Trümmermaterial zu einer bis etwa 50 Meter hohen, großen Deponie aufgeschichtet. Schließlich hat die Stadt Duisburg die Deponie renaturiert und als beliebten Aussichtspunkt für Industriefotografie zugänglich gemacht.
Zum Artikel über den Alsumer Berg
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Deusenberg
Der Deusenberg ist eine ehemalige Müllhalde in Dortmund-Deusen. Sie ist baulich ver- siegelt und darauf bepflanzt und begehbar. Neben den Genießern des Panoramablicks über die Innenstadt von Dortmund und den Hafen spricht der Deusenberg hauptsächlich Querfeldein-Radler an. Hier finden sich mit der Mountainbike-Arena nämlich verschiedene Trails mit Rampen oder Steilkurven, um sich in der manchmal recht steifen Brise sportlich auf dem Zweirad zu verausgaben.
Zum Artikel über den Deusenberg
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Landschaftsbauwerk Phoenix Ost
Bisher hat der noch sehr junge und erst am 09.05.11 freigegebene Hügel am Ostufer des Phoenixsees in Dortmund keinen offiziellen Namen. Es handelt sich um ein Landschaftsbauwerk mit zusätzlich angefallenem Boden des Sees, das eigentlich nicht im Zuge der Umgestaltung des Phoenix-Stahlwerks geplant war und Hörde nun um einen hohen Aussichtspunkt bereichert.
Die Boden-Deponie ist Teil des Artikels über den Phoenix-See.
Zum Artikel über den Phoenix-See
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Tippelsberg 
Der Tippelsberg ist eine natürliche Erhebung des Ardey-Gebirges, wurde jedoch künstlich durch eine Deponie und Aushub aus dem U-Bahn-Bau in Bochum erhöht. Heute ist er eine vor allem während der Aktion »SchachtZeichen« bekannt gewordene Aussichtsplattform, von der sich Bochum und das umliegende Ruhrgebiet inmitten einer Parklandschaft hoch über der Stadt betrachten lassen. Am höchsten Punkt befindet sich ein riesiges, aber doch nur beim zweiten Blick erkennbares Gipfelkreuz...
Zum Artikel über den Tippelsberg in Bochum
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Der Bereich wird nach und nach vergrößert...
(c) Bilder, Karten, Text und Grafiken: S. Hellmann – www.ruhrgebiet-industriekultur.de |