• Salz und Sole: Gesundheitsurlaub im Ruhrgebiet

    Im Herzen des Ruhrgebiets, einem einstigen Zentrum der industriellen Revolution, verbirgt sich eine häufig unbekannte Geschichte über Salz und Sole. Diese Geschichte des Abbaus und der Nutzung des Salzes erstreckt sich über Jahrhunderte und hat sowohl wirtschaftliche als auch kulturelle Spuren hinterlassen. An dieser Stelle wird die Entwicklung der Salzgewinnung im Ruhrgebiet und in der Umgebung näher vorgestellt. Danach werden besondere Kurorte oder Kuranlagen näher vorgestellt oder zu ausführlicheren Artikeln darüber verlinkt. Diese Seite wird Schritt für Schritt weiter ausgebaut. Die Salzvorkommen verteilen sich auf unterschiedliche Weise. Zum einen findet man im Westen das Mineral in Form von Steinsalz im Bereich des Niederrheins, wo es unterirdisch in großen Lagerstätten ruht.…

  • Der Fredenbaumpark in Dortmund

    Im Norden von Dortmund erstreckt sich mit dem Fredenbaumpark eine weitläufige Grünanlage, die auf eine über hundertjährige Geschichte zurückgeht und noch heute ein breites Spiel- und Sportangebot hat, beispielsweise mit der Erlebniswelt am Big Tipi. Dazu ist der Park sehr gut an das Stadtbahnnetz angebunden, das ihn zusätzlich attraktiv macht. In unmittelbarer Nähe gibt es außerdem das Naturmuseum. Der Park und verschiedene besondere Orte in der Umgebung werden hier näher vorgestellt. Sie sind auch in der folgenden Karte mit dem Fredenbaumpark eingetragen. Folgende Orte werden in diesem Beitrag behandelt: Big Tipi – ErlebnisweltFredenbaumpark NaturmuseumPumpwerk Evinger Bach Informationen zum Besuch: Angaben zu Öffnungszeiten und ggf. Eintrittspreisen finden Sie in den jeweiligen…

  • Schloss Lembeck in Dorsten

    Ganz im Norden vom Ruhrgebiet befindet sich mit dem Schloss Lembeck ein wunderschönes Wasserschloss, das viele Menschen in dieser Region und in dieser Form nicht erwarten würden. Es liegt im Dreieck zwischen dem Dorf Lembeck, Wulfen und Deuten inmitten einer Waldlandschaft, die Teil des Naturparks Hohe Mark ist. Die Schlossanlage, der Schlosspark sowie ein weiterer Garten können besichtigt werden und lohnen zu verschiedenen Jahreszeiten für einen Besuch. Das Schloss besteht aus dem Haupthaus und einer Vorburg. Beide liegen als Inseln inmitten einer  großen, beinahe quadratischen Wasserfläche, die als Wassergraben um eine Burg oder ein Schloss in dieser Region als Gräfte bezeichnet wird. Brücken führen in die Vorburg, von dort zum…

  • Die Lippeauen in Hamm

    Als kleiner Fluss fließt die Lippe durch den Norden des Ruhrgebiets und mündet bei Wesel in den Rhein. Das Revier erreicht sie an dessen östlichsten Punkt in Hamm. Hier durchfließt die Lippe sehr schöne und beinahe ursprüngliche Auenlandschaften, die Lippeauen, zudem in wild geschwungenen Mäanderbögen. Wenn er die Stadtmitte erreicht, ist der Fluss begradigt. Dort nimmt er eher den Charakter eines Kanals an. Bergsenkungen durch den Untertage-Bergbau und der Bau des Datteln-Hamm-Kanals zwängten den Fluss auf fast 10 Kilometern Länge zwischen schnurgerade verlaufende Deiche. Erst im Kreis Unna wird die Lippe wieder einen natürlichen Verlauf haben. Doch zwischen Bad Hamm, Werries und Uentrop im Osten lässt sich der Fluss heute…

  • Zoos und Tierparks im Ruhrgebiet

    Elefanten, Giraffen und Löwen sehen, ohne in die Serengeti, in den Etosha- oder den Krüger-Nationalpark fahren zu müssen. Flusspferde reißen ihre Münder zum Gähnen auf, ohne am Ufer des Okavango zu stehen. Kamele und Dromedare anschauen, ohne in der Hitze der Sahara zu schwitzen. Einmal Elche in Alaska anschauen, ohne Amerika zu betreten. Rehe und anderes Rotwild füttern. Keine Region in Deutschland hat auf engstem Raum so viele Zoos, Wildparks oder Wildgehege, in denen sich exotische oder heimische Tiere betrachten und zum Teil sogar anfassen lassen, wie das Ruhrgebiet. Nirgends scheint es einfacher, Kindern die Tiere näher zu bringen und dabei zwischen kostenfreien Angeboten und kleinen Anlage-Vermögen zu wählen. In…

  • Bergbaurundweg Muttental in Witten

    Keine andere Region zeigt auf so vielfältige und beeindruckende Weise die Zeugnisse des frühen Bergbaus verbunden mit einer wilden Romantik des Tales, Wälder und dem gemächlich dahin plätschernde Muttenbach mitten im Ruhrgebiet. Hier im Muttental bei Witten wurde vermutlich die erste Kohle im Ruhrrevier gefunden. Zahlreiche Klein- und Kleinstzechen förderten hier einst Kohle in Stollen und ersten Schächten zutage. Heute lassen sich viele Relikte der vergangenen Zeit anhand von rekonstruierten und erhaltenen Objekten während eines Spaziergangs auf dem beliebten Bergbauwanderweg im Muttental besichtigen. Der Bergbaurundweg führt als etwa 6 km langer Rundweg an knapp 30 Stationen mit Informationstafeln, Denkmalen oder Rekonstruktionen vorbei. Er erschließt dabei auch die Burgruine Hardenstein. Es…

  • Das Deutsche Bergbau-Museum Bochum

    Schon aus großer Entfernung ist das Deutsche Bergbau-Museum in Bochum zu erkennen. Ein großes, grünes Fördergerüst markiert den Standort des weltweit größten und bedeutendsten Museums des Bergbaus, der Montangeschichte und -Technik, das sich hier seit 1930 befindet und ein beliebtes, lehrreiches und eindrucksvolles Ausflugsziel für interessierte Bewohnende aus den Nachbarstädten des Ruhrgebietes und Touristen aus Deutschland und aller Welt zugleich ist. In diesem Museum wird anschaulich, unterhaltsam und größtenteils zum Anfassen das notwendige Grundwissen in das Thema Bergbau und Bergbaugeschichte vermittelt, um den charakteristischen Industriezweig dieser Region zu begreifen. Eingang unter dem Fördergerüst Betritt man das Deutsche Bergbau-Museum durch das große Hauptportal auf der Westseite und passiert die Eingangshalle, steht…

  • Wasser-Schauplätze in Mülheim an der Ruhr

    Es ist im Großraum Ruhrgebiet kaum zu glauben, aber Mülheim an der Ruhr ist eine von nur wenigen Städten, deren Siedlungskern einen direkten und nutzbaren Anschluss an den Fluss haben. Hier fließt die Ruhr durch die Stadtmitte und prägt das Leben der Stadt. Es gibt kleine Promenaden, einen Park am Fluss und nicht zuletzt den RuhrtalRadweg, der die Ruhr seit ihrer Quelle bis zur nicht mehr weit entfernten Mündung in den Rhein bei Duisburg begleitet. In diesem Beitrag werden zwei dicht beieinander liegende Standorte vorgestellt. Nicht weit von der zentrumsnahen Schloßbrücke befindet sich der Wasserbahnhof, ein alter „Umsteigebahnhof“ für Fährschiffe auf der Ruhr. Nur wenige Gehminuten nördlich, ganz nah am…

  • Der MüGa-Park – Mülheims Gärten an der Ruhr

    Ehemalige Landesgartenschau mit Schloss Broich, Ringlokschuppen und Camera Obscura Auf dem Gebiet der siebten Landesgartenschau NRWs im Jahre 1992 in Mülheim an der Ruhr steht der Bevölkerung ein heute öffentlicher und vielfältiger Stadtpark mit Wiesen, Gärten, Spielplätzen und Veranstaltungsflächen zur Verfügung. Früher war dies größtenteils ein Bahngelände, von dem heute beispielsweise der große Ringlokschuppen und der Wasserturm zeugen. Mit der „Camera Obscura“ und dem Schloss Broich bietet der Park außerdem einige Sehenswürdigkeiten und Ausstellungen. Durch die Lage an gleich mehreren wichtigen Radfernwegen wie dem RuhrtalRadweg oder dem RS1 kann der MüGa-Park besonders gut mit dem Fahrrad erreicht werden und Teil einer beliebig großen Radtour im westlichen Ruhrgebiet sein. Die folgende…

  • Die Luisenhütte Wocklum

    und auf der Waldroute rund um den ältesten erhaltenen Hochofen Deutschlands Die schöne hügelige sauerländer Berglandschaft kombiniert mit alter Industriegeschichte lässt sich im oberen Hönnetal bei Balve erleben. Ein wenig abseits des Flusstals liegt mit der Luisenhütte der älteste vollständig erhaltene Hochofen Deutschlands aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Er existierte damit viele Jahre vor den späteren, bekannten Hochofenwerken in Duisburg-Meiderich oder Phoenix-West in Dortmund. In diesem Beitrag statten wir dem sehenswerten Industriemuseum auf der Anlage einen Besuch ab. Wir kombinieren die Besichtigung mit einer Wanderung. Im dichten Netz der Wanderwege sticht der etwa 7 Kilometer (plus Extrarunde) lange Rundweg um die Luisenhütte hervor. Von Wocklum aus führt er zur…

  • Auf dem Burgenpatt zur Burg Vischering und Lüdinghausen

    Gleich mehrere alte Gemäuer lassen sich mit etwas Abstand vom Ruhrgebiet stromaufwärts der Stever, einem Nebenfluss der Lippe, bewundern. Am Rande von Lüdinghausen, gelegen im Dreieck zwischen Dülmen, Selm und Ascheberg, befinden sich drei Burgen – die Burg Vischering, die Burg Lüdinghausen und die heute unscheinbare Burg Wolfsberg. Sie liegen nur ein paar hundert Meter auseinander und lassen sich bequem im Rahmen eines kleinen Spaziergangs besuchen. Sie lassen sich sehr gut in eine Wanderung auf dem Burgenpatt, der hier ebenfalls vorgestellt wird, oder auf einer Fahrradtour durch die Steverauen, am Dortmund-Ems-Kanal oder der Alten Fahrt einplanen. Und am Ende gibt es in der kleinen Innenstadt von Lüdinghausen noch ein leckeres…

  • Tiger & Turtle – Magic Mountain im Angerpark

    Seit 2011 steht auf dem Gipfel einer Halde im Angerpark in Duisburg eine der bekanntesten Skulpturen und Landmarken im Ruhrgebiet: eine begehbare Achterbahn, die den interessanten Namen „Tiger & Turtle“, also Tiger und Schildkröte, trägt. Sie steht zwischen Duisburg und Düsseldorf im Angerland, einem kleinen Landstrich am rechten Rheinufer an der Grenze des Ruhrgebiets zur Landeshauptstadt. Sofort wurde Tiger & Turtle eine beliebte Attraktion, wird sowohl am Tag als auch bei der Beleuchtung in der Dunkelheit gerne besucht und zählt seitdem zu den bekannten Landmarken im Ruhrgebiet wie auch der Tetraeder auf der Halde Beckstraße, die riesige Grubenlampe auf der Halde Rheinpreußen oder auch die Himmelstreppe auf der Halde Rheinelbe.…

  • Rombergpark und Zoo Dortmund

    Aus dem Süden der Großstadt entspringt ein bewaldeter Grünzug, der sich praktisch bis in die Innenstadt Dortmunds erstreckt. Den südlichsten Teil bildet der Zoo, gefolgt vom Rombergpark und dem Phoenix-Park. Hinter der Emscher geht er in den Westfalenpark über. Als Stadewäldchen verläuft er parallel zur Märkischen Straße und endet mit gutem Willen im Stadtgarten im lebhaften Zentrum. Bereits seit dem Anfang des 19. Jahrhunderts besteht ein Englischer Garten um das ehemalige Wasserschloss Brünninghausen. Im Jahre 1927 wurde der Botanische Garten Rombergpark gegründet und aus der Stadtmitte umgesiedelt. 1953 kam südlich davon der Zoo dazu. Heute locken beide Parks zahlreiche Besucher und Touristen an. In einmaliger Weise werden die Freunde der…

  • Der Westfalenpark Dortmund

    Immer wieder wundern sich die Besucher auf der Aussichtsplattform des Florianturms, wie grün doch eigentlich Dortmund und das Ruhrgebiet sind. Dabei stehen sie hoch oben über dem Westfalenpark, einer großen und beliebten Parkanlage im Dortmunder Süden. Genauer gesagt ist sie ein Teil eines Grünzuges, der sich vom Dortmunder Zoo und Rombergpark fast bis in die Innenstadt erstreckt. 1959 wurde der Westfalenpark zusammen mit dem Fernsehturm auf Grund und Boden des Kaiser-Wilhelm-Hains, einer alten Mülldeponie und dem Gelände der im zweiten Weltkrieg zerstörten Buschmühle anlässlich der Bundesgartenschau eröffnet, die sich 1969 und 1991 zweimal an diesem Ort wiederholte. Von der Bundesgartenschau zur großen Parkanlage Fast jeder sollte hier etwas finden, das…

  • Der Maximilianpark in Hamm

    In der damaligen Gemeinde und dem heutigen Hammer Ortsteil Werries wurde um die Wende zum 20. Jahrhundert der Grundstein für die Zeche Maximilian gelegt. Doch sowohl beim Teufen als auch während des Betriebs gab es von Anfang an schwerwiegende Probleme mit solehaltigem Grundwasser. Immerhin befindet sich nur wenige Kilometer westlich von der Zeche der Vorort Bad Hamm, ein ehemaliges Kurbad mit einer Solequelle. Immer wieder kam es in der noch jungen Zeche zu Wassereinbrüchen. Dennoch entstand eine Kokerei und ab 1911 konnte man drei Jahre lang ohne größere Zwischenfälle Kohle fördern. Zu Beginn des Ersten Weltkrieges kam es jedoch zu einem besonders starken Wassereinbruch, den die bereits verschlissenen Förderpumpen nicht…

  • Die Kokerei Hansa in Dortmund

    Die Kokerei Hansa ist eine von 17 in den 1920er Jahren entstandenen Zentralkokereien im Ruhrgebiet. Aufgabe der Anlage war das Produzieren von Koks aus Kohle, das bei der Stahlverhüttung benötigt wird. Zu ihrer Zeit gehörte sie zu den größten und modernsten Kokereien in Europa. Mit den Zentralkokereien ersetzte man die zahlreichen kleinen, meist veralteten und wenig wirtschaftlichen Anlagen, die auf vielen Zechengeländen zu finden waren. So auch die Kokerei auf dem Gelände der Zeche Hansa, die sich in unmittelbarer Nachbarschaft befindet. Im Jahr 1928 begann die Produktion. In den 1940er Jahren war sie die größte Kokerei im Ruhrgebiet, wenige Jahre später eine der größten in Europa. 1992 wurde sie stillgelegt,…

  • Der Schleusenpark in Waltrop

    Manche Menschen verbinden mit Datteln eher die Vorstellung von Palmen in der Südsee als ein Drehkreuz der deutschen Binnenschifffahrt und der europaweit einzigartigen Lage an vier wichtigen, künstlichen Wasserstraßen zugleich. Tatsächlich stoßen südlich der Stadt Datteln gleich drei Wasserstraßen direkt aufeinander: der Rhein-Herne-Kanal aus Duisburg, der Datteln-Hamm-Kanal aus Hamm und der Dortmund-Ems-Kanal jeweils aus Meppen und Dortmund. Einige Kilometer nördlich zweigt außerdem der Wesel-Datteln-Kanal Richtung Wesel ab. Ein Aufzug für Schiffe Der hier beginnende etwa 15 Kilometer lange Kanalabschnitt zum Dortmunder Hafen liegt fast 15 Meter höher als die anderen drei Kanäle. Zusammen mit diesem Abschnitt wurde 1899 das zur Überbrückung des Höhenunterschiedes notwendige Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop-Oberwiese eröffnet. Der…

  • Das Eisenbahnmuseum Bochum

    Im äußersten Südwesten der Stadt Bochum wurde ab 1916 direkt im Städte-Dreieck zwischen Bochum, Essen und Hattingen an der Ruhr das Eisenbahn-Betriebswerk Dahlhausen gegründet. Seine Hauptaufgabe war die Wartung und Reparatur von Dampflokomotiven und Güterwagen, die den anstehenden Güterverkehr der umliegenden florierenden Großzechen im Ruhrgebiet abwickelten. Gegen Ende der 1960er Jahre schlossen im Zuge der Kohlekrise immer mehr Zechen, die die Dampfloks und Güterwagen des Betriebswerks nutzten. Damit wurde das Betriebswerk zunehmend unnötig und schließlich 1969 geschlossen, die Güterwagen-Ausbesserung bestand noch bis 1982. Bereits ab 1977 wurde das Gelände durch die Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (DGEG) gemietet und nach und nach zum größten privaten Eisenbahnmuseum in Deutschland umgebaut. Heute ist…

  • Zechenpark Kamp-Lintfort – Zeche Friedrich Heinrich

    Die alte Zeche Friedrich Heinrich hat wesentlich zur Entstehung der Stadt Kamp-Lintfort beigetragen und bildete ihr wirtschaftliches Herz. Das Bergwerk ist jedoch stillgelegt. Heute ist an seiner Stelle eine ausgedehnte Grünanlage zu finden, die 2020 sogar Standort der Landesgartenschau war. Auf dieser Seite wird der Wandel von der Zeche zum Park mit Zoo und den beiden Fördertürmen als Wahrzeichen näher vorgestellt. Kamp-Lintfort entsteht Als das Steinkohlen-Bergwerk Anfang des 20. Jahrhunderts gegründet wurde, gab es die Stadt noch nicht. Die Region war ländlich geprägt mit vielen Bauernhöfen und dem Kloster Kamp. Mit der Zeche, die Mitte 1912 ihre Förderung aufnahm, kam die große Arbeitersiedlung östlich vom Bergwerk, in der Karte unten…

  • Das Dortmunder U

    Mit dem markanten Turm der alten Dortmunder Union-Brauerei steht am Westentor direkt am Wall ein wichtiger Ankerpunkt der Route der Industriekultur und Zentrum für Kultur und Bildung. Mehrere Museen, Wechsel- und Dauerausstellungen lassen sich im Volksmund sogenannten „U-Turm“ oder einfach nur „U“ besichtigen. Bis 1994 wurde das Gebäude als Keller-Hochhaus durch eine der zahlreichen Dortmunder Brauereien genutzt, stand danach einige Zeit leer und blühte nach einer grundlegenden Sanierung und Umbauarbeiten im Jahre 2010 zum heutigen Kulturzentrum auf, das unter seinem Dach auf mehreren Etagen verschiedene Dauer- und Wechselausstellungen zu verschiedenen Themen und Techniken beherbergt. Das folgende Luftbild zeigt das Dortmunder U in der Bildmitte von der Südseite. Eingetragen sind interessante…

  • Naturerlebnis-Orte im Schwerter Wald, Kreinbergsiedlung und Gehrenbachsee

    Die Städte Schwerte und Dortmund werden durch ein ausgedehntes Waldgebiet in den Ausläufern des kleinen Ardeygebirges voneinander getrennt. Auf dem Gebiet der Hansestadt Schwerte heißt der größte Teil Schwerter Wald, in Dortmund umgeben der Aplerbecker Wald und der Berghofer Wald die ersten Stadtteile der Großstadt. Für den Kreis Unna, der sonst arm an Wäldern ist, bildet der Schwerter Wald beinahe eine Ausnahme. Umso beliebter ist er bei Spaziergängern, Wanderern, Walkern und auch Mountainbikern, die die grüne Lunge vor den Toren der Städte mit ihren Tälern, Teichen und kleinen Bächen vor allem bei schönem Wetter nutzen. Am zentral gelegenen „Freischütz“ an der Bundesstraße 236 beginnt ein Naturerlebnispfad, der kreuz und quer…

  • Rund um Haus Ripshorst

    Unmittelbar an der Neuen Mitte Oberhausen mit dem bekannten Einkaufszentrum CentO, dem Sea Life Center und dem Großen Gasometer Oberhausen beginnt in östlicher Richtung eine wohltuende grüne Lunge und bildet einen starken Kontrast zur überbauten ehemaligen Gutehoffnungshütte. Rings um das Haus Ripshorst lassen sich spannende landschaftsökologische Themen erleben und besichtigen – vom Gehölzgarten mit reichbehängten Obstbäumen im Herbst über ein Spaziergang am Kanalufer oder auf dem ökologisch interessanten Brachgelände der Zeche Vondern bis hin zu einer zum Park umgestalteten ehemaligen Kläranlage mit begehbarem Faulturm reicht das Spektrum. Kunstobjekte wie der Zauberlehrling, spezielle Brückenkonstruktionen oder Skulpturen lockern das Landschaftsbild auf. In der folgenden Abbildung sind die wichtigen Landschaftselemente und Bauwerke rings…

  • Die Revierparks im Ruhrgebiet

    Aus der Zeit, in der es die größten Umweltprobleme und Belastungen für die Menschen im Ruhrgebiet durch Lärm, Abgase und Schmutz gab, stammen die heute noch über den Ballungsraum verteilten Revierparks. Die fünf großen Revierparks in Duisburg, Bottrop, Gelsenkirchen, Herne und Dortmund entstanden in den 1970er Jahren und liegen mehr oder weniger auf einer Linie und in ähnlichen Abständen zueinander. Als große Volksparks sollten sie einen gewissen Ausgleich schaffen, der Erholung und sportlichen Betätigung der belasteten Bevölkerung dienen. Sie waren und sind bis heute grüne Lungen in der Stadtlandschaft und haben ihren Anteil an den klimatischen Bedingungen einer Stadt. Weite Wiesen, Wälder, Teich- oder Seenlandschaften prägen die meisten der Revierparks.…

  • Das Freilichtmuseum Hagen

    Im kleinen Tal des Mäckingerbachs befindet sich das Freilichtmuseum Hagen. Es ist eines von zwei Standorten eines Freilichtmuseums unter Trägerschaft des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) in Nordrhein-Westfalen neben dem bekannten in Detmold. Seit 1973 ist hier die Geschichte von Handwerk und Technik in Westfalen im 18. bis 20. Jahrhundert erlebbar. In authentischer Umgebung, vielfach zum Anfassen und unter Mitwirkung von Besuchenden und Kindern – und daher auch besonders geeignet für Familien. Fast 70 Werkstätten oder Schmieden aus der Region Westfalen wurden andernorts ab- und hier im Tal wieder aufgebaut oder rekonstruiert. Das Freilichtmuseum zeigt Technik und Arbeiten in den Bereichen Eisen und Stahl, Druck und Papier, Holz, Nahrung und Genussmittel sowie…