Kalihalden in Deutschland

Es sind die Könige der Halden des Bergbaus in Deutschland, die sich im mitteldeutschen Raum als häufig auch aus der Ferne sichtbare Pyramiden erheben. Man entdeckt diese Berge im Raum Hannover, im Umland des Harzes und im Tal der Werra. Es sind große Spitzkegel, die meist grau, weiß gesprenkelt oder schneeweiß sind. Sie tragen im Volksmund Namen wie „Monte Kali“ oder „Kalimandscharo“ und spielen damit ein wenig humorvoll auf bekannte große Berge der Erde an. Die Kalihalden sind Abraumhalden des Kali-Bergbaus.

Abraumhalden des Kali-Bergbaus

Dieser Bergbau baut Kalisalze tief unter der Erde ab. Diese Salze dienen vor allem als Düngemittel, in der Industrie oder der Pharmazie. Auf den Kalihalden liegt jedoch der Abraum. Das ist wie im Steinkohlebergbau das für das Unternehmen uninteressante Nebengestein und Bodenmaterial, das mit Förderbändern auf die Spitze der Halde transportiert und dort abgekippt wurde. So entstanden die an vielen Stellen charakteristischen Spitzkegelhalden, die beinahe gigantische Ausmaße erreichen.

Die Bergehalden des Kohleabbaus im Ruhrgebiet sollten sich in den letzten Generationen sanft in die Landschaft einfügen. Somit waren sie nach einigen Jahren der Renaturierung beinahe nicht als solche wahrzunehmen. Dagegen ragen die Kalihalden zum Teil um bis zu etwa 250 Meter Höhe über Grund steil aus der Landschaft heraus und fallen mit ihren unbewachsenen Oberflächen und ihre steilen Böschungen auf.

Durch ihren hohen Salz-Gehalt sind die Halden ein Risiko für die Umwelt, in der sie stehen. Vor allem bei Regenfällen löst sich das Salz und fließt in umliegende Gewässer. Tiere und Pflanzen und ganze Ökosysteme werden dadurch unter Umständen getötet. Außerdem erodieren die steilen Böschungen durch Wind und Wetter, sodass es zu Hangrutschungen oder Staubverwehungen kommen kann. An einigen der Berge lassen sich heute mehr oder weniger ausgeprägte Erosionsrinnen erkennen. Die stillgelegten Kalihalden sollen daher langfristig weitgehend eingekapselt und renaturiert werden, damit salzhaltiges Sickerwasser nicht mehr ab- und auslaufen kann.

Kalireviere mit vorgestellten Kalihalden

Aus den folgenden Kali-Revieren in Deutschland werden auf dieser Seite Halden näher vorgestellt.

Die Kalihalden in der Region Hannover

In der Region Hannover konzentrieren sich sieben große Halden rings um die niedersächsische Landeshauptstadt im Leinetal, am Steinhuder Meer und im Calenberger Land nördlich vom Gebirgszug Deister. Die folgende Karte gibt eine Übersicht über die Kalihalden rund um Hannover. Zur Orientierung ist die Deutschlandkarte mit anderen Kalihalden-Standorten in der Bundesrepublik eingeblendet.

Kalihalden in der Region Hannover
Kalihalden in der Region Hannover

So hoch die Halden sind und so weit der Blick vom Gipfel reichen mag: Keine einzige der Halden ist derzeit ständig für einen Besuch zugänglich, da der Aufenthalt schlicht und einfach zu gefährlich ist und keiner der Betreiber die Verantwortung für Unfälle übernimmt.

Einige wenige Halden können allerdings im Rahmen von Führungen oder an besonderen Tagen besucht werden. Regelmäßig ist die zum Beispiel möglich auf einer der größten von ihnen, dem bis zu 250 Meter hohe „Monte Kali“ von Heringen an der Werra. Hier werden sogar Führungen durch das örtliche Kalimuseum organisiert. Der relativ niedrige Kaliberg in Sehnde könnte schon zeitnah nach fortgeschrittener Renaturierung zu einem Naherholungsgebiet umgewandelt werden – hin und wieder findet auf dem Gipfel bereits jetzt das „Bergfest“ statt. Die Halde in Empelde ist als „Waldberg“ ebenfalls schon begrünt und im Rahmen von Veranstaltungen zugänglich.

Hinweis zu den Fotos: Das Erscheinungsbild der jeweiligen Halde kann sich durch frische Aufschüttungen unterschiedlicher Materialien in der Farbe und auch in der Ausdehnung zur heutigen Situation unterscheiden. Es werden teilweise historische Aufnahmen verwendet, die entsprechend gekennzeichnet sind.

Halde Bokeloh in Wunstorf

Zwischen den Ortschaften Bokeloh und Mesmerode erhebt sich eine große Abraumhalde des Kaliwerks Sigmundshall. Ihre Fläche beträgt etwas weniger als 50 Hektar. Der Gipfel überragt die Umgebung etwa um 130 Meter und liegt dabei auf knapp 180 Metern über dem Meeresspiegel. Damit ist die Halde Bokeloh sogar annähernd so groß wie die höchste Bergehalde des Steinkohlenbergbaus im Ruhrgebiet, die Halde Oberscholven in Gelsenkirchen mit etwa 137 m Höhe über Grund. Durch ihre Höhe ist sie sehr gut auch aus der Entfernung zu erkennen, beispielsweise von allen Ufern des Steinhuder Meers, das sich in der Nähe befindet, von der Autobahn A2 oder der ICE-Strecke zwischen Bielefeld und Hannover bei Haste.

Das Kaliwerk stammt bereits aus der Zeit der vorletzten Jahrhundertwende, im Jahr 1905 wurde die Förderung aufgenommen und schließlich 2018 stillgelegt. Damit ist folglich auch die Aufhaldung des Abraums abgeschlossen. Langfristig soll die Halde jedoch vollständig begrünt sein, weswegen Stück für Stück eine spezielle Oberfläche als Gründung aufgetragen wird. Es ist allerdings noch nicht klar, ob Mitte der 2030er Jahre mit fortgeschrittener Begrünung die Halde dann zugänglich wird.

Die Halde ist derzeit nicht zu besteigen, allerdings kann man sich auf öffentlichen Radwegen bzw. Feldwegen dem Berg annähern. Die Fotos stammen aus der aktiven Zeit des Kaliwerks kurz vor der Schließung im Jahr 2016. Heute zeigt sich der Berg in anderen grün-gelblichen Farben, da sowohl Grundmaterial für die Begrünung und spezieller Schutz gegen Windverwehungen aufgebracht wurde.

Aus der Landschaft herausragender Kaliberg. Das zugehörige Werk liegt verdeckt dahinter
Aus der Landschaft herausragender Kaliberg. Das zugehörige Werk liegt verdeckt dahinter
Nebenstraße mit Alleebäumen und bester Aussicht auf die Halde Bokeloh von Osten
Nebenstraße mit Alleebäumen und bester Aussicht auf die Halde Bokeloh von Osten

Informationen zur Anreise:

Die Halde ist über Wunstorf bequem über die Autobahn A2 erreichbar (Anschluss-Stelle Wunstorf-Kolenfeld). Der Radweg „Parks und Gärten im Schaumburger Land“ führt direkt an der Halde vorbei. Vom Steinhuder-Meer-Rundweg ist es außerdem ein kurzer Abstecher zur Halde ab Altenhagen oder Hagenburg.

Kartenmaterial / Literatur:

In den folgenden gedruckten Rad- und Wanderkarten und Tourenführern ist die Region Hannover abgebildet: Outdoorkarte Hannover Steinhuder Meer, Deister* (1:50.000) und Kompass Wanderkarten-Set Hannover und Umgebung* (2 x 1:50.000)

Geographische Koordinaten: 52°25’00.39″N, 9°21’41.48″E – Gipfel der Halde
Die Koordinaten können in das Eingabefeld von z. B. GoogleEarth und OpenStreetMap kopiert werden.

UTM-Koordinaten (Zone 32): 524552 m, 5807461 m – Gipfel der Halde

Nützliche Informationen zum Lesen der Koordinaten und Verwendung in GPS-Geräten bietet der Beitrag Anreise, GPS und Co.

Halde Lehrte in Sehnde

Gleich zwei Kalihalden liegen am östlichen Rande des Großraums Hannover in Sichtweite voneinander entfernt – die Halde Lehrte und die Halde Sehnde, beide auf dem Stadtgebiet von Sehnde. In diesem Teil wird zuerst die Halde Lehrte vorgestellt.

Sie ist die etwas größere der beiden Kalihalden und erhebt sich überdies gut aus der Ferne sichtbar im Dreieck zwischen den Orten Lehrte, Ilten und Sehnde. Eingerahmt wird sie neben einigen landwirtschaftlichen Flächen von dem alten Kaliwerk Bergmanssegen-Hugo (Kaliwerk Hugo) im Nordosten und im Schatten der Halde, einer Justizvollzugsanstalt im Osten sowie in einiger Entfernung von einer psychiatrischen Klinik im Süden. Zugfahrende können die Halde außerdem auf der S-Bahn-Strecke zwischen Hildesheim und Hannover sehen, Autofahrende auf der Bundesstraße B65.

Der "Ayers Rock" von Niedersachsen: Blick von der B65 auf die gut einen Kilometer entfernte Halde Lehrte in Sehnde
Der „Ayers Rock“ von Niedersachsen: Blick von der B65 auf die gut einen Kilometer entfernte Halde Lehrte in Sehnde

Ihre Grundfläche beträgt etwa 30 ha, ist also kleiner als die zuvor betrachtete Halde Bokeloh in Wunstorf. Im Gegensatz zur Halde Bokeloh ist ihr Grundriss jedoch annähernd rund. Der abgeflachte Gipfel überragt die Umgebung um etwa 90 Meter und liegt dabei auf ungefähr 155 Metern über dem Meeresspiegel. In älteren amtlichen Karten ist die Halde jedoch noch etwa 15 Meter höher angegeben.

Zum Zeitpunkt des Besuchs im Herbst 2021 zeigte sich die Halde noch mit dem reinen Abraum-Material in grau-weißer Struktur ohne Ansätze einer Renaturierung – im Gegensatz zur benachbarten Halde Sehnde, die demgegenüber bereits begrünt ist.

Hinter den Feldern beginnen die steilen Böschungen der Halde Lehrte
Hinter den Feldern beginnen die steilen Böschungen der Halde Lehrte
Alte Eiche am Radweg mit Blick auf die Halde aus Richtung Ilten
Alte Eiche am Radweg mit Blick auf die Halde aus Richtung Ilten

Informationen zur Anreise:

Auf Wegen durch die Felder lässt sich die Halde von mehreren Seiten betrachten. Ein Weg führt zum Beispiel unmittelbar an der Böschung westlich vorbei. Ein Aufstieg ist nicht möglich, die Halde ist außerdem eingezäunt.

Auf der A7 bis zur Ausfahrt 58 Hannover-Anderten und dort auf die B65 Richtung Sehnde. An der Straße Schnedebruch hinter der Klinik in Köthenwald gibt es Parkplätze am Straßenrand im Bereich der Justizvollzugsanstalt. Vom S-Bahnhof Sehnde ist der Fußweg ca. 3,5 km lang. Ein thematischer Radweg führt nicht direkt an der Halde vorbei. Von der Regionsroute 13 der Fahrradregion Hannover ist ein Abstecher bei Wassel bzw. Sehnde möglich.

Geographische Koordinaten:
52°20’33.44″N, 9°57’18.45″E – Halde Lehrte
Die Koordinaten können in das Eingabefeld von beispielsweise GoogleEarth und OpenStreetMap kopiert werden.

UTM-Koordinaten (Zone 32):
564743 m, 5799606 m – Radweg am Fuß der Halde Lehrte

Nützliche Informationen zum Lesen der Koordinaten und Verwendung in GPS-Geräten bietet der Beitrag Anreise, GPS und Co.

Die grüne Kalihalde Sehnde – Halde Friedrichshall

In Sichtweite zur im Absatz zuvor vorgestellten Kalihalde Lehrte bei Ilten befindet sich ein weiterer Kaliberg. Die Kalihalde Sehnde liegt am Stadtrand von Sehnde unmittelbar am Mittellandkanal, wo über eine Schleuse der Stichkanal nach Hildesheim abzweigt. Hier befand sich das Kaliwerk Friedrichshall, das von 1906 bis 1981 Kalisalz gefördert hat. Es gibt der Halde auch den Namen „Halde Friedrichshall“. Das Werk hatte einen Anschluss an die benachbarte Eisenbahnstrecke zwischen Hannover und Hildesheim und zugleich einen kleinen Kanalhafen.

Die Kalihalde hat eine Fläche von knapp 45 ha. Ihre Höhe beträgt etwa 152 Meter über dem Meeresspiegel und damit fast 100 Meter über der Umgebung. Sie hat offenbar bereits in den 2000er Jahren erste Maßnahmen zum Bodenauftrag und zur Begrünung erhalten. Denn sie präsentierte sich beim Besuch als eine der ersten Kalihalden mit einer niedrig begrünten Oberfläche – neben dem schon dichter bewachsenen „Waldberg“ in Empelde. Auffällig sind dabei entstandene leichte Terrassen, die statt der vorherigen steilen Böschungen angelegt wurden.

Halde Sehnde direkt am Mittellandkanal
Halde Sehnde direkt am Mittellandkanal

Leider ist die Kalihalde Sehnde wie alle anderen Kaliberge nicht zugänglich. Der Klein Bolzumer Weg führt westlich der Halde vorbei und über den Mittellandkanal. Begrenzt sind Pfade nördlich der Halde und südlich der Halde am Kanalufer begehbar. Hin und wieder findet auf der Halde das städtische „Bergfest“ statt.

Informationen zur Anreise:

Auf der Autobahn A7 bis Hannover-Anderten und auf der B65 bis Sehnde. Der Bahnhof Sehnde mit S-Bahn-Anschluss aus Hannover und Hildesheim liegt in der Nähe der Halde.

Geographische Koordinaten: 52°18’40.46″N, 9°57’14.89″E

Die Koordinaten können in das Eingabefeld von z. B. GoogleEarth und OpenStreetMap kopiert werden.

UTM-Koordinaten (Zone 32): 564668 m, 5795859 m – Fuß der Halde Sehnde

Nützliche Informationen zum Lesen der Koordinaten und Verwendung in GPS-Geräten bietet der Beitrag Anreise, GPS und Co.

Halde Giesen

Zwischen Hannover und Hildesheim liegt die Gemeinde Giesen. Ein wenig außerhalb des Ortes befand sich außerdem das Kaliwerk Siegfried inmitten von Wiesen und Feldern. Noch heute erinnert eine kleine Arbeitersiedlung an der Schachtstraße, weitab anderer Siedlungsflächen gelegen, an den Bergbau.

Direkt daneben wurde eine landschaftsprägende Kalihalde aufgeschüttet, die bis zu ihrer Begrünung durch ihre schneeweiße Oberfläche auffällt. Die Halde hat eine Grundfläche von etwa 17 ha und ist damit vergleichsweise klein. Ihre Höhe beträgt ungefähr 70 Meter über Grund.

Wie die übrigen Halden ist sie nicht begehbar, kann aber sehr gut auf öffentlichen Straßen und Feldwegen umrundet werden. Bei Rad- oder Wandertouren auf den zahlreichen Wirtschaftswegen, Feld- und Waldwegen ist sie praktisch allgegenwärtig und vor allem bei Sonnenschein und reflektierendem Licht spektakulär anzusehen. Besonders schön wirkt die Halde, wenn die Felder in ihrer Umgebung blühen.

Kalihalde Giesen
Kalihalde Giesen

Informationen zur Anreise:

Anreise mit dem Auto: Auf der A7 bis Hildesheim und auf der B6 Richtung Hannover bis Hasede, dort auf die Brückenstraße bis Giesen fahren und hinter dem Ortsausgang rechts auf die Schachtstraße abbiegen.
Zieleingabe ins Navigationssystem: Schachtstraße / Latherwischweg in Giesen
Von Hildesheim verkehren Busse nach Giesen (Haltestelle Molkerei oder Schacht Giesen)

Geographische Koordinaten:
52°12’13.45″N, 9°52’51.03″E – Halde Giesen
Die Koordinaten können in das Eingabefeld von z. B. GoogleEarth und OpenStreetMap kopiert werden.

UTM-Koordinaten (Zone 32):
560205 m, 5783773m – Latherwischweg am Fuß der Halde Giesen

Halde Ronnenberg (Halde Albert)

Die Stadt Ronnenberg liegt südwestlich von Hannover im Calenberger Land, etwa 8 Kilometer von der Innenstadt entfernt auf halber Strecke zum Höhenzug Deister. Sie ist umgeben von landwirtschaftlichen Flächen. Am Ortsrand liegt jedoch die Kalihalde Ronnenberg. Sie ist genauso unter dem Namen „Kalihalde Albert“ bekannt, benannt nach dem gleichnamigen Schacht des Kaliwerkes in Ronnenberg. Der Schacht ging 1905 in Betrieb. 1975 endete der Salzabbau, da das Bergwerk von eindringendem Wasser überflutet wurde. 

Die Halde Ronnenberg ist etwa 10 ha groß, aber im Vergleich zu den anderen vorgestellten Halden überraschend niedrig. Man findet hier trotzdem eine maximal 20 Meter hohe Böschung mit relativ flachem Gipfelplateau vor. An einigen Flanken ist die Halde allerdings nur noch wenige Meter im Vergleich zum Umgebungsniveau hoch. Sie war einmal wesentlich höher und die höchste Erhebung des Ortes, wurde jedoch zu großen Teilen in den 1990er Jahren abgetragen. Ihr Material wurde nämlich in Hohlräumen und Stollen der bei der Diskussion um ein Atommüll-Endlager bekannten Schachtanlage Asse II verfüllt. Daher ist von dem alten Spitzkegel nur noch ein gekappter Kegelstumpf von einem Drittel der ursprünglichen Höhe übrig geblieben.

Halde Ronnenberg
Kalihalde am Rande der Stadt Ronnenberg

Die Halde ist wie die übrigen Kalihalden unzugänglich und eingezäunt. Planungen sehen die Abdeckung und zuletzt Begrünung der Halde vor. Damit wird sie schließlich irgendwann ihren weiß-grauen Charakter verlieren und langfristig bewaldet sein. Vielleicht wird sie sogar begehbar. Vom Weetzer Kirchweg und von einem am Friedhof abzweigenden Wirtschaftsweg zur Bahn aus zum Beispiel kann die Halde unmittelbar betrachtet werden.

Binnensalzstelle am Kaliwerk

Entlang der östlichen und südlichen Böschung erstreckt sich außerdem ein ca. 1,7 ha großer Streifen als Flora-Fauna-Habitat (FFH-Gebiet). Es wird als FFH „Binnensalzstelle am Kaliwerk Ronnenberg“ bezeichnet. Hier wachsen salzliebende Pflanzen, das sind sogenannte Halophyten. Daneben gibt es trockene Salzpfannen und salzhaltige Tümpel, die regelmäßig austrocknen. Damit ist es ein kleiner, besonderer Lebensraum, der zuvor durch Menschenhand geschaffen wurde und hier nun geschützt wird.

Unmittelbar neben der Halde liegen Wohnsiedlungen von Ronnenberg
Unmittelbar neben der Halde liegen Wohnsiedlungen von Ronnenberg

Informationen zur Anreise:

Ronnenberg ist von der A2 bei Bad Nenndorf über die B65 und von der A7 über die B 65 bzw. B217 erreichbar. Die S-Bahn zwischen Hannover und Haste hält am Bahnhof in Ronnenberg. Eine Schleife des Grünen Rings Hannover führt Radfahrende unmittelbar an der Kalihalde vorbei.

Geographische Koordinaten:
52°18’42.01″N,   9°38’48.10″E – Kalihalde Ronnenberg
Die Koordinaten können in das Eingabefeld von z. B. GoogleEarth und OpenStreetMap kopiert werden.

UTM-Koordinaten (Zone 32):
544066 m, 5795773 m – Weg am Fuß der Kalihalde Ronnenberg

Die Kalihalden an der Werra

Die Kalihalden an der Werra erheben sich eindrucksvoll über die Landschaft im Grenzgebiet zwischen Hessen und Thüringen und befanden sich bereits dort, als genau hier West- und Ostdeutschland geteilt waren.

Besonders hervorstechend ist der „Monte Kali“ in Heringen, der zu den höchsten Halden Deutschlands zählt und sogar von der Autobahn A4 aus gut sichtbar ist. Diese imposante Landmarke ist nicht nur ein Symbol für die industrielle Geschichte der Region, sondern bietet auch interessierten Besuchern die Möglichkeit, bei Führungen faszinierende Einblicke in die Welt des Kalibergbaus zu gewinnen.

Übersichtskarte aus dem Bereich Werratal mit markierten Halden

Der Monte Kali in Heringen

Die Kalihalde in Heringen an der Werra zwischen Eisenach und Bad Hersfeld ist ein imposantes Landschaftsbauwerk. Unmittelbar an der Landesgrenze zwischen Hessen und Thüringen im Seulingswald gelegen, befand sie sich zu Beginn ihrer Schüttung und bis 1990 an der deutsch-deutschen Grenze zwischen der Bundesrepublik und der DDR. Die Kalihalde ist eng verbunden mit dem Kaliwerk Wintershall, das heute zur K+S AG gehört.

Mit einer Höhe von etwa 515 Metern über dem Meeresspiegel und einer beeindruckenden Höhe von bis zu 260 Metern über Grund überragt die Kalihalde die umliegende Landschaft und ist höchste Erhebung im Seulingswald. Die Fläche erstreckt sich über ca. 140 Hektar. Doch nicht nur ihre Größe macht die Halde zu einem faszinierenden Anblick – auch ihr optisches Erscheinungsbild verändert sich praktisch täglich. Die Halde umschließt die Burgruine Hornsberg, die nicht überschüttet wird.

Eine Kalihalde erhebt sich riesig über ein Dorf im Vordergrund hinaus
Der „Monte Kali“ von Heringen hinter dem Dorf Widdershausen – gesehen von der Landesgrenze an der Landstraße nach Dippach

Besuch des Haldengipfels

Von der Kalihalde aus bietet sich eine weite Aussicht. Bei klarem Wetter reicht der Blick bis zur Wasserkuppe, dem höchsten Berg der Rhön, zum Inselsberg im Thüringer Wald und zum Hohen Meißner. Um die Halde besteigen zu können, bietet das Kalimuseum in Heringen Führungen an. Diese sind jedoch nur nach Voranmeldung möglich und finden von März bis Oktober jeweils am Wochenende und an Feiertagen zu bestimmten Uhrzeiten statt.

Seit 1994 gibt es das Kali-Bergbau-Museum in der Ortsmitte von Heringen. Hier können Besuchende weitere Informationen über den Kalibergbau und seine Bedeutung für die Region erhalten. Das Museum am Anger trägt dazu bei, das Erbe des Kalibergbaus lebendig zu halten. Bis auf weiteres ist die Dauerausstellung allerdings aufgrund von Renovierungsarbeiten geschlossen.

Szene vom Gipfel einer Halde mit Baggern und Transportgeräten sowie Aussicht in die Umgebung mit einem Regenschauer am Horizont
Gipfel des Monte Kali mit Aussicht in die Umgebung
Eine Menschengruppe steigt eine Böschung der Bergehalde hinab.
Abstieg von der Halde „Monte Kali“ – im Hintergrund ist die Schwesterhalde in Philippsthal zu sehen

Informationen zu den Führungen, Buchung, Treffpunkt „Hexentanzplatz“ und Bedingungen finden Sie auf der Website des Kalimuseums Heringen: www.kalimuseum.de

In Sichtweite zum „Monte Kali“ befindet sich eine weitere Kali-Abraumhalde in Philippsthal an der Werra, ebenfalls an der Landesgrenze gelegen.

Geographische Koordinaten:
50°54’12.70″N, 9°59’11.57″E – Monte Kali Heringen
50°53’12.38″N, 10° 0’23.09″E – Kalimuseum
Die Koordinaten können in das Eingabefeld von z. B. GoogleEarth und OpenStreetMap kopiert werden.

UTM-Koordinaten (Zone 32):
569371 m, 5639591 m – Weg am Fuß der Kalihalde Ronnenberg
570783 m, 5637719 m – Kalimuseum

Kalihalden im Südharz / Mansfelder Land

Ein zweites Kalirevier ist im südlichen Harzvorland in Thüringen sowie im Mansfelder Land in Sachsen-Anhalt. Allerdings ist die Zahl der offensichtlichen Abraumhalden vergleichsweise zur Region Hannover gering. Die Kalihalden in Bleicherode, Sollstedt und Bischofferode bilden ein Dreieck und sind nur wenige Kilometer voneinander entfernt. Mitbetrachtet wird außerdem die Doppelhalde in Teutschenthal in Sachsen-Anhalt.

Die folgende Karte gibt eine Übersicht über die Kalihalden entlang der Autobahn A38 jeweils im Südharz und im Mansfelder Land. Zur Orientierung ist die Deutschlandkarte mit anderen Kalihalden-Standorten in der Bundesrepublik eingeblendet.

Kalihalden im Harzvorland und im Mansfelder Land
Kalihalden im Harzvorland und im Mansfelder Land

Folgende Halden im Südharz und Mansfelder Land sind Thema dieses Abschnitts. Da in den behördlichen Geoportalen von Thüringen und Sachsen-Anhalt keine frei nutzbaren Höhendaten verfügbar sind, wurden die zugehörigen Höhen der Halden im Vergleich mit Höheninformationen der Umgebung aus frei verfügbaren, aber groben Geländemodellen geschätzt.

Halde Bleicherode

Etwas außerhalb der kleinen Stadt Bleicherode befand sich ein Kalibergwerk. Es begann 1899 mit der Förderung, die im Jahr der deutschen Wiedervereinigung 1990 eingestellt wurde. Noch heute sind einige Gebäude sowie zwei Fördertürme als Industriedenkmal erhalten. Mit Toreingang, Türmchen und den Maschinenhallen bilden sie ein interessantes Gebäude-Ensemble. Es liegt heute auf dem Gelände eines Entsorgungsbetriebes.

Unmittelbar neben dem ehemaligen Kaliwerk befindet sich die alte Kalihalde, die damit heute zwischen dem Bergwerk und der Stadtmitte liegt. Zum Ende der Förderung waren dies hoch aufragende, rötlich gefärbte Spitzkegel. Zur Rekultivierung der Halde wird bis heute Abfall in Form von Bauschutt, Erdaushub, Sande, Beton, Schlämme insbesondere an den steilen Hängen angeschüttet. Nur noch Teile der roten Kalihalde sind heute zu sehen, in einigen Teilen ist der Berg inzwischen begrünt. Auf seinem Gipfel befindet sich heute eine Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung.

Kalihalde Bleicherode in Thüringen
Die Bleicheroder Kalihalde hinter Feldern

Der Berg ist heute fast 330 Meter über dem Meeresspiegel hoch und überragt die Umgebung um knapp 70-100 Meter. Die Grundfläche beträgt ungefähr 50 Hektar. Damit ist die alte Kalihalde und heutige Deponie aus allen Richtungen zu sehen, wenn man mit dem Zug oder dem Auto nach Bleicherode kommt. Darüber hinaus prägt sie das Ortsbild im Tal der Bode.

Denkmal des Bergbaus in der Stadtmitte

Am Schillerplatz unweit der Ortsmitte stehen in einer Wiese einige Denkmäler zum Bergbau u.a. eine Seilscheibe und eine Grubenbahn. Grundsätzlich lässt sich heute bei einem Rundgang durch die Stadt mit den zahlreichen hübschen Fachwerkhäusern sehen, wie sich die Schließung des Kaliwerks vor über 30 Jahren noch heute auswirkt – viele Ladenlokale stehen leider leer.

Gegenstände des Bergbaus als Denkmal

Informationen zur Anreise:

Die Halde ist nicht zugänglich. Um sich den Kaliberg anzuschauen, kann man in der Stadtmitte parken und einen Spaziergang durch die historische Ortsmitte zur Halde machen. Bleicherode hat einen direkten Anschluss an die A38 sowie einen außerhalb gelegenen Bahnhof.

Geographische Koordinaten:
51°26’46.23″N, 10°35’21.22″E – Kalihalde Bleicherode
Die Koordinaten können in das Eingabefeld von beispielsweise GoogleEarth und OpenStreetMap kopiert werden.

UTM-Koordinaten (Zone 32):
610454 m, 5700640 m – Kalihalde Bleicherode

Halde Bischofferode

Keine 10 Kilometer vor der Landesgrenze zu Niedersachsen und damals auch Staatsgrenze zur Bundesrepublik Deutschland befand sich zwischen Bleicherode und Duderstadt im Nordwesten von Thüringen das Kaliwerk Bischofferode. Es trug zu Beginn der Förderung 1909 den Namen Bismarckshall und wurde in der DDR zum Volkseigenen Betrieb VEB Kaliwerk Thomas Müntzer. Von den Halden im nahen Mansfelder Land kennen wir bereits diese Person, nach der auch dort ein Schacht des Kupferschieferbergbaus benannt ist. Geschlossen wurde das Kaliwerk 1993 kurz nach der Wiedervereinigung Deutschlands. Wie an anderen seinerzeit von der Schließung bedrohten Kaliwerken im Harzumfeld kam es hier zu Protesten und sogar zum Hungerstreik, der in den Medien in der ganzen Bundesrepublik Aufmerksamkeit bekam. Die Proteste konnten die Schließung nicht verhindern.

Mittig zwischen den Orten Bischofferode in der Gemeinde Am Ohmberg und Holungen in der Gemeinde Sonnenstein ist an Stelle des Kaliwerks heute ein Industriegebiet, in dem heute noch das Fördergerüst des Schachtes steht. Fast auf der Ortsgrenze befindet sich das Kali-Bergbaumuseum an der Bischofferöder Straße gegenüber dem ehemaligen Bergwerk. Es beschäftigt sich neben dem Thema Kaliförderung und Mineralien auch mit den Bergarbeiterprotesten.

Rote Halde im Bodetal

Weithin sichtbar ist die große, rot gefärbte Kalihalde, die überwiegend auf dem Ortsgebiet von Holungen liegt. Sie erreicht eine Höhe von ungefähr 460 Metern über dem Meeresspiegel und ist bis zu etwa 150 Meter über dem Talgrund hoch. Die Fläche beträgt etwa 65 Hektar. Der Bach Bode umläuft die Halde auf der Nordseite. Bis auf diesen und die Landstraße 1011 im Süden, wo auch das Kaliwerk war, füllt die Halde große Teile des von West nach Ost verlaufenden Tals als Querriegel aus und ist unübersehbar. Noch ist ihr nacktes Erscheinungsbild mit dem rötlichen Abraum und ohne Pflanzen sehr auffällig in ihrer Umgebung. Langfristig soll auch sie begrünt werden. Wie die meisten übrigen Kalihalden ist sie nicht zugänglich.

Die Fotos dieser Halde wurden von R. Raulf freundlicherweise extra für diese Seite erstellt und zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Kalihalde Bischofferode von Holungen gesehen
Kalihalde Bischofferode von Holungen gesehen. Fotos: R. Raulf
Bild von einem Tal, im Hintergrund eine große rote Abraumhalde

Informationen zur Anreise:

Die Halde liegt direkt an der Bischofferöder Straße. Über die Feldschlagstraße, einen Wirtschaftsweg und Umweg über Bischofferode lässt sich die Halde in einiger Entfernung umrunden.

Website zum Thema Kaliwerk Bischofferode: www.bischofferode.de

Halde Sollstedt

Unmittelbar neben der Autobahn A38 im Südharz können Autofahrende beim Passieren der Friedetalbrücke einen Berg im Tal sehen. Es ist eine weitere Kalihalde neben den zuvor betrachteten aus Bleicherode, die nur 5 Kilometer nordöstlich liegt, und Halde Bischofferode, die 10 km nordwestlich liegt. Diese hier gehört zum Kaliwerk Sollstedt, das 1904 in Betrieb ging und als Volkseigener Betrieb in der DDR Kaliwerk Karl Marx Sollstedt hieß, also ebenso wie andere Kaliwerke, wie beispielsweise das in Bischofferode oben, in der DDR nach Personen benannt wurden. Es wurde 1991 wie die anderen umliegenden Kaliwerke nach der deutschen Wiedervereinigung stillgelegt.

Die Kalihalde Sollstedt überragt die Autobahn um etwa 50 Meter, die zwischen einem natürlichen Berg und der Halde in einem Einschnitt verläuft. Der höchste Punkt der Halde liegt ungefähr bei 400 Metern über dem Meeresspiegel. Auf der Talseite überragt sie die Umgebung und die Gemeinde um etwas mehr als 100 Meter. Im Gegensatz zur Halde Bischofferode riegelt sie nicht fast das ganze Tal ab, sondern beschränkt sich mit einer annähernd runden Grundfläche auf den Nordhang. Ihre Fläche beträgt ca. 60 ha. 

Ähnlich wie die in Bleicherode wird die Kalihalde Sollstedt mit Bauschutt, Bodenmaterial und bestimmten Abfällen überdeckt, um die Lösung von Salzen aus dem Abraum in die Gewässer zu verhindern. Langfristig wird sie ein begrünter Berg sein.

Unmittelbar an der Halde liegt das ehemalige Kaliwerk, dessen Förderturm heute fast unter der Autobahnbrücke steht. Unmittelbar südlich an die Halde grenzen die ehemaligen Bahnanlagen und der heutige Bahnhof von Sollstedt an. Die Halde ist unzugänglich bzw. auch leider aus der Nähe nicht gut einsehbar. Den besten Blick vom Boden hat man tatsächlich aus dem Auto auf der A38.

Autobahnbrücke und Fördergerüst des Kaliwerks Sollstedt mit dahinterliegener Halde
Autobahnbrücke und Fördergerüst des Kaliwerks Sollstedt mit dahinterliegener Halde

Informationen zur Anreise:

Das Gelände liegt in der Nähe des Bahnhofs Sollstedt. Über die A38 ist der Ort Sollstedt über die Ausfahrten 7 Breitenworbis (aus Richtung Göttingen) und 8 Bleicherode (aus Richtung Halle a.d. Saale) erreichbar.

Geographische Koordinaten:
51°25’9.29″N, 10°31’7.20″E – Kalihalde Bleicherode
Die Koordinaten können in das Eingabefeld von beispielsweise GoogleEarth und OpenStreetMap kopiert werden.

UTM-Koordinaten (Zone 32):
605614 m, 5697608 m – Kalihalde Bleicherode

Halde Teutschenthal

Zwar befand sich das Kaliwerk in Teutschenthal außerhalb der größeren Kalireviere wie dem an der Werra oder in der Region Hannover. Dennoch sind die beiden Kalihalden mit ihrer Form nicht alleine. Im angrenzenden Mansfelder Land befinden sich große Spitzkegelhalden des Kupferschieferbergbaus, auch häufig als „Pyramiden des Mansfelder Landes“ bezeichnet. Sie sind mit dem Auto nur ein paar Minuten entfernt und werden ebenfalls auf diesen Internetseiten vorgestellt.

Anfang des 20. Jahrhunderts begann im Kaliwerk Krügershall bzw. später mit unterschiedlichen Bezeichnungen wie „Grube Teutschenthal“ der Abbau von Kalisalz und Steinsalz. Es gehörte in der DDR zum Kombinat Kali bzw. dem VEB Kali- und Steinsalzbetrieb Saale/Staßfurt. Der Abbau endete 1992 kurz nach der Wende und Auflösung des Kombinats.

Das Werk befindet sich an der Bahnstrecke Halle – Hann. Münden. Hier liegt auch der Bahnhof von Teutschenthal etwa 2 Kilometer nördlich außerhalb des eigentlichen Ortes. Zusammen mit dem Kaliwerk, einigen Wohngebäuden und angesiedelten Betrieben wird diese Ortschaft Teutschenthal Bahnhof bezeichnet.

Ortschaft Bahnhof Teutschenthal mit dem namensgebenden Bahnhof und dem Kaliwerk mit der östlichen Kalihalde
Ortschaft Bahnhof Teutschenthal mit dem namensgebenden Bahnhof und dem Kaliwerk mit der östlichen Kalihalde, Blick von Süden

Doppelhalde

Rechts und links der Straße der Einheit liegen besagte Abraumhalden des Kaliwerks. Die westliche der beiden hat eine Fläche von etwa 15 ha. Ihr Gipfel liegt auf ungefähr 200 Metern über dem Meeresspiegel und damit knapp 100 Meter über der Umgebung. Die östliche Halde ist mit 5 ha nur ein Drittel so groß wie die westliche. Sie erreicht eine Höhe von maximal 150 Metern über dem Meeresspiegel und ist demzufolge etwa 50 Meter über der Umgebung hoch.

Wie die übrigen vorgestellten Kalihalden sind auch die beiden Teutschenthaler Geschwister grundsätzlich nicht zugänglich. Allerdings lassen sie sich in der Landschaft aus größerer Entfernung gut betrachten, beispielsweise von der südlich verlaufenden Landstraße nach Wansleben am See oder von der Straße aus dem Nachbarort Köchstedt.

Zwei Kalihalden auf dem Weg von Köchstedt nach Teutschenthal gesehen
Zwei Kalihalden auf dem Weg von Köchstedt nach Teutschenthal gesehen
Östliche Kalihalde im Frühnebel, die Windräder gucken aus der Wolke heraus. Blick von Osten
Östliche Kalihalde im Frühnebel, die Windräder gucken aus der Wolke heraus. Blick von Osten

Informationen zur Anreise:

Teutschenthal Bahnhof ist gut über die B80 zwischen Halle und Lutherstadt Eisleben zu erreichen. In der Nähe besteht Anschluss an die A143 und die A38. Am Bahnhof halten Züge zwischen Sangerhausen, Lutherstadt Eisleben und Halle (Saale). Der Himmelsscheiben-Radweg, der Radweg Saale-Harz und der Fernwanderweg Lutherweg führen durch den Ort Langenbogen, der ungefähr 2 Kilometer nördlich von Teutschenthal Bahnhof liegt.

Geographische Koordinaten:
51°27’59.03″N, 11°46’28.56″E – Westliche Kalihalde
51°28’08.60″N, 11°47’20.13″E – Östliche Kalihalde
Die Koordinaten können in das Eingabefeld von beispielsweise GoogleEarth und OpenStreetMap kopiert werden.

UTM-Koordinaten (Zone 32):
692717 m, 5705343 m – Westliche Kalihalde
693700 m, 5705676 m – Östliche Kalihalde

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