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Phoenix-West in Dortmund-Hörde

Dieser Artikel beschreibt den Aufstieg und Niedergang des Hochofenwerks Phoenix-West in Dortmund und die anschließende Umgestaltung des Geländes mitsamt den anliegenden Schlackenhalden zu einem Gewerbe- und Naherholungsgebiet. Im Zentrum steht heute das alte Hochofenwerk als eindrucksvolles Industriedenkmal, eingerahmt vom großen Hoesch-Gasometer und der Phoenixhalle inmitten einer Anlage von breiten Boulevards, ausladenden Freitreppen, munter plätschernden Kaskaden und großen Plätzen.

Unter dem mythologisch angehauchten Namen »Phoenix« prägte eine Stahl-Produktionskette eine lange Zeit den Dortmunder Vorort Hörde so- wohl in der Fläche, der Beschäftigung, dem Stadtbild und der Ökologie. Dabei ist der Phoenix in der Mythologie der Vogel, der verbrennt, um wieder aufzuerstehen (Phoenix aus der Asche). Etwa die Jahrtausendwende markiert den Wandel vom Niedergang eines Stahlwerks zum Aufstieg eines großen Naherholungsgebietes in Form eines Sees auf der einen Seite sowie zum Quartier für junges Gewerbe und Naherholung im Park auf der anderen Seite.

 

Hoesch Phoenix – Aufstieg und Niedergang

Phoenix in Hörde ist nicht mythologisch, sondern real – wenn das Gelände sogar mit viel Phantasie die Form eines fliegenden Vogels hat. Den Anfang bildete die Hermannshütte, die 1841 im östlichem Teil von Hörde durch Hermann Diedrich Piepenstock gegründet wurde und zuletzt eine Fläche etwa zwischen der Hörder Burg, der Hermannstraße, der Straße Am Remberg sowie der neugebauten B236n einnahm. Dortmund war als Stahlstandort geradezu prädestiniert durch die verkehrsgünstige Lage am Kreuzungspunkt von Hellweg und Hansalinie sowie durch die Nähe zur Steinkohle und zum Eisenerz. Zehn Jahre später entstand westlich von Hörde das Hochofenwerk zwischen der Hellwegbahnstrecke und der Nortkirchenstraße. Siedlungsgeographisch wurde die Mitte der damaligen Kreisstadt Hörde fortan in die Zange genommen und war in ihrer Entwicklung massiv eingeschränkt. 1852 gingen beide Anlagen in die »Hörder Bergwerks- und Hütten-Verein KG« über – der ersten Aktiengesellschaft der Eisenindustrie im Revier. Zugleich bildeten beide Anlagen eines der ersten gemischten Werke mit Hochofenwerk, Puddel- und Walzwerk sowie Kohleneisensteinwerk. Mit der Fusion mit der »Phoenix AG« im Jahre 1906 wurden die Anlagen fortan bekannt unter dem Namen »Phoenix-West« und »Phoenix-Ost« und gehörten zu dieser Zeit zum viertgrößten Industrieunternehmen im Deutschen Reich. Im Jahre 1926 erfolgte der Zusammenschluss zur »Vereinigte Stahlwerke AG« – ab 1933 als »Dortmund-Hörder-Hüttenverein AG« unter diesem Mantel. Nach der Auflösung der Vereinigten Stahlwerke nach dem zweiten Weltkrieg 1945 gelangte das Werk Hörde in die »Hüttenwerk Hörde AG«, ab 1951 »Dortmund-Hörder Hüttenunion AG« (DHHU), die wiederum im Jahr 1966 nach längerer intensiver Zusammenarbeit mit der »Hoesch AG« fusionierte. Damit existierten auf Dortmunder Terrain vier Hoesch-Standorte: die Westfalenhütte in Borsigplatznähe, das Werk Union in Dorstfeld und die beiden Phoenixwerke in Hörde.

Im Hochofenwerk Phoenix-West wurde das Roheisen hergestellt und im Stahlwerk Phoenix-Ost zum hochwertigen Werkstoff Stahl weiterverarbeitet und unter anderem zu Brammen vergossen. Beide Anlagen waren durch die sogenannte Eliasbahn miteinander verbunden. Der »Feurige Elias« transportierte flüssiges und glühendes Roheisen von West nach Ost mitten durch den Ort (heute Fahrradweg). Die Bahntrasse lag teilweise feuergeschützt in einem Trog aus Beton oder Stahl.

Nach 1966 war 1991 das nächste prägende Datum in der Geschichte von Phoenix-West. In diesem Jahr wurde der Hoesch-Konzern von Thyssen-Krupp übernommen. Dieser baute für die Zukunft auf seine infrastrukturell besser erschlossenen Stahl- und Hüttenwerke in Duisburg – der bis dahin recht produktive Standort Dortmund wurde aufgegeben. 1998 schloss zunächst das hier betrachtete Hochofenwerk Phoenix-West, das Stahlwerk Phoenix-Ost folgte erst 2001 nach. Übrig blieben etwa um die Millennium-Wende folglich zwei riesige Brachflächen, die von der Stadt Dortmund mit unterschiedlichen Konzepten zukünftig genutzt werden. Auf dem ehemaligen Gelände von Phoenix-Ost entstand der PHOENIX See, eine Freizeit- und Erholungsstätte mit Hafen, Inseln und Wohnbebauung. Und Phoenix-West?

 

Das Hochofenwerk als Denkmal im Phoenix-Park

Im Gegensatz zum Stahlwerk östlich von Hörde, das im PHOENIX See "untergegangen" ist, stehen heute vom Standort Phoenix-West, der auf einer Hochfläche im Dortmunder Süden ein Ausmaß von etwa 115 Hektar einnimmt, noch einige Anlagen als Denkmal. Im Kern sind dies die beiden übriggebliebenen fast 100 Meter hohen Hochöfen mitsamt einiger Gebäude und Anlagen, wie zum Beispiel den Winderhitzern oder dem markanten Wasserturm. Die mit wesentlichen Teilen erhaltenen Hochöfen als Insel im Brachland sind zwar zurzeit abgesperrt, dennoch lassen sich die Anlagen von außen durch den Zaun besichtigen. Für die Zukunft ist die Besuchbarkeit der Hochöfen angestrebt.

Benachbart zur Hochofenanlage stehen die Phoenix-Halle, heute ein Veranstaltungszentrum, und der große Hoesch-Gasometer. Neben dem Hoesch-Gasometer befinden sich die Gerüste und Fundamente von ehemaligen Kühltürmen. Rings um die Industriedenkmäler entsteht ein Gewerbegebiet, das bereits durch Straßen (auf denen gerne Fahrzeuge aller Art vor alter Industriekulisse fotografiert werden) komplett erschlossen ist. Wege, Boulevards, Wasserspiele und Plätze zum Pausieren sind ebenfalls bereits fertig, liegen aber teilweise noch etwas verlassen auf der großen Fläche. Besonders auffällig ist das System, mit dem Oberflächenwasser von der Hochfläche geleitet wird. Dazu dienen langgestreckte Kaskaden entlang der Konrad-Zuse-Allee, die in einem Wasserbassin unter dem Hympendahl-Viadukt (siehe Abschnitt "Halden") münden.

Mit dem Phoenix-Park, auch Park Phoenix West genannt, wird mit 61 Hektar mehr als die Hälfte der Brachfläche in eine Grünanlage umgewandelt – die dritte im Umkreis von einem Kilometer neben dem Westfalenpark und dem Rombergpark, die sich als barrierearme Verbindung beider bestehender Anlagen versteht und zugleich als Schutzgebiet während der Brachezeit angesiedelter seltener Pflanzen und Tiere. Vom Westfalendamm, also der südlich der Innenstadt verlaufenden Bundesstraße 1, zieht sich somit ein breiter Grünzug bis zum Dortmunder Zoo bei Lücklemberg. Teilweise besteht die Hochfläche des Phoenix-Parks aus zum Teil kontaminiertem Bodenaushub vom Gelände des Phoenix-Sees. Keilförmige Landschaftsbauwerke kapseln das toxische Material sicher ein.

Die folgenden Fotos zeigen zunächst einen ersten Eindruck des frei zugänglichen Geländes während eines Rundgangs über die Plätze, Freitreppen und das neue Straßennetz rings um die Hochofenanlage.

Industriegelände Phoenix-West in Dortmund-Hörde

Hochofenwerk Phoenix-West in Dortmund-Hörde

Hüttenmann Hörde

Der "Hüttenmann" vor dem Hochofenwerk am Phoenix-Platz

Hochofen von Phoenix West

Hochöfen 5 und 6 des Werks Phoenix-West

Phoenix-West in Dortmund-Hörde

Blick vom Fuße der Halde Entenpoth

Industriegelände Phoenix-West in Dortmund-Hörde

Baumallee entlang der Entwässerungs-Kaskaden und Gasrohr

Industriegelände Phoenix-West in Dortmund-Hörde

Großer Hoesch-Gasometer und Kühlturm-Relikte als Denkmäler

Industriegelände Phoenix-West in Dortmund-Hörde

Blick vom Phoenix-Platz auf das Hochofenwerk. Links der Wasserturm, mittig die zwei Hochöfen und rechts das Denkmal "Hüttenmann"

Cowper Phoenix-West

Winderhitzer, hinten der Florianturm im Westfalenpark

Kühlturmgerippe in Hörde

Stahlgerüst eines Kühlturms und mit Birken bepflanzte Fläche

Phönix West

Neu eingerichtet wurde auch eine Bushaltestelle

Hochöfen von Phoenix-West in Dortmund

Optisch ansprechender Container vor der Kulisse von Phoenix

Panorama Phoenix-West in Dortmund-Hörde mit Hochöfen, Kühltürmen und Halde Entenpoth

Panorama-Bild von den letzten Hochöfen auf Phoenix-West, zwei Kühlturmgerüsten, zwei Fundamenten und der Halde Entenpoth

Rohrleitungen und Phoenix-Halle

Rohrleitungen am ehemaligen Hüttenwerk

Hochöfen von Phoenix-West

Rückseite der Hochöfen

Im Hochofen, auf dem Hochofen und um den Hochofen herum

Die zentralen Anlagen auf Phoenix-West sind für den normalen Besuch – wie erwähnt – bislang nicht zugänglich. Selbst eine immerhin schon ab und an stattfindende Führung über den Skywalk auf dem Gasrohr (siehe weiter unten) erschließt nur kleine Teile des Geländes. Im Oktober 2013 ergab sich für den Autor dieser Internetseiten die äußerst seltene Gelegenheit, das sonst unzugängliche Hochofenwerk und den Skywalk im Rahmen einer etwa zweistündigen Sonderführung zu besichtigen.

Der Gang über den Skywalk auf dem Gasrohr führte bis zu den Maschinenhäusern am unteren Ende der Schrägaufzüge und schließlich Treppe für Treppe, Ebene für Ebene auf den westlichen Hochofen 5. Mit zunehmender Höhe wurde die Gruppe immer kleiner, da einzelne Personen Probleme mit der offenen Höhe bekamen. Selbst die oberste Plattform bildete nicht das Ende, da sogar der höchste begrenzende Stahlrahmen (mit maximal acht Personen gleichzeitig, "bitte nicht stehenbleiben") erklommen werden konnte. Weit reichte der Blick über das gesamte Phoenix-West-Gelände, die Innenstadt bis hin zu markanten Gebäuden am Horizont, von der Halde Großes Holz in Bergkamen über das Lanstroper Ei in Grevel oder dem Fernsehturm im Schwerter Wald bis zu den Lippekrafterken in Datteln und Lünen. Besonders gut sichtbar war auch das Westfalenstadion, das noch am selben Abend zum üblichen Bundesliga-Hexenkessel werden sollte.

Ein Koloss aus Stahl, ein Wunderwerk der Ingenieurskunst. Von oben nach unten, von rechts nach links verlaufen unzählige riesige und kleine, für den Laien unüberblickbare Rohre, Leitungen, Ventile und Kabel, die inzwischen von einer dicken und das Werk somit schützenden Rostschicht bedeckt sind. Hin und wieder passiert man einen offenen, unnütz gewordenen Schaltkasten am Wegesrand. Riffelblech auf dem Boden, staubige Fliesen in den Maschinenhäusern und mittendrin nagelneue Sicherungsgeländer für zukünftige Besucher. Ein toter Vogel irgendwo in der Mitte auf dem Boden, ein Golfball vom Crossgolf findet sich hinter einer Absperrung. Man wundert sich über die Lage von ein oder anderen Graffitis oder Tags, die unter großen Verrenkungen und Lebensgefahr angebracht sein müssen. So ganz einsam scheint das hier in der Vergangenheit also doch nicht gewesen zu sein.

Es geht die letzten Stufen hinunter, die früher von vielen Arbeitern Tag für Tag, Nacht für Nacht bezwungen wurden, heute aber von Moosen und Gräsern bedeckt sind. Es wird dunkler und feuchter ganz unten, Wasserpfützen stehen am Boden einer eigentlich überdachten Halle. Die Führung endet am Boden im Innern des Hochofens, wo sich heute Pflanzen wieder heimisch fühlen.

Eindrucksvolle Technik, Mechanik und ein Wirrwarr von Anlagen, dazu eine phantastische Aussicht von der Spitze des Hochofens über die Stadt – es ist zu hoffen, dass die Anlage bald für Besucher zugänglich gemacht wird. Ein herzlicher Dank und Gruß für die Organisation der tollen Führung hinter die Kulissen geht an die Sektion Rhein-Ruhr der Deutschen Gesellschaft für Kartographie und Geomatik (DGFK)!

Achtung: Für den "normalen" Besuch sind diese Bereiche, die im nächsten Bildblock gezeigt werden, nicht zugänglich!

Hochofen Phoenix-West in Dortmund-Hörde

Maschinenhaus unter dem Hochofen 5

Hochofen Phoenix-West in Dortmund-Hörde

Hochofen mit unzähligen Rohren, Ventilen und Leitungen

Hochofen Phoenix-West in Dortmund-Hörde

Blick aus mittlerer Höhe auf Hochofen 6 und die Phoenix-Halle

Hochofen Phoenix-West in Dortmund-Hörde

Hochofen 5 ist nur noch in Teilen erhalten

Hochofen Phoenix-West in Dortmund-Hörde

Aussicht vom Hochofen 6 auf den Phoenix-Platz

Hochofen Phoenix-West in Dortmund-Hörde

Auf der Spitze vom Hochofen – höher geht´s nicht

Hochofen Phoenix-West in Dortmund-Hörde

Weite Sicht 100 Meter über dem Boden

Hochofen Phoenix-West in Dortmund-Hörde

Hoesch-Gasometer und Halde Entenpoth

Hochofen Phoenix-West in Dortmund-Hörde

Perfekter Aussichtspunkt für Schwindelfreie

Hochofen Phoenix-West in Dortmund-Hörde

Rostiges Industriedenkmal

Hochofen Phoenix-West in Dortmund-Hörde

Rundgang um eine Bühne des Hochofens

Hochofen Phoenix-West in Dortmund-Hörde

Wasserturm neben den Hochöfen

Hochofen Phoenix-West in Dortmund-Hörde

 

Hochofen Phoenix-West in Dortmund-Hörde

 

Hochofen Phoenix-West in Dortmund-Hörde

In der Vergangenheit vielgenutzte Treppen mit Moos bedeckt

Hochofen Phoenix-West in Dortmund-Hörde

Blick aus dem Inneren des Hochofens 6 nach oben

Gegenüber der Hochöfen und nur durch die Konrad-Zuse-Allee mit ihren Kaskaden-Wasserbecken und einer Freitreppe getrennt, steht das neue Veranstaltungszentrum Phoenix-Halle am Phoenixplatz, die 1906 gebaute und sanierte ehemalige Gasgebläsehalle der Hochöfen. Die dreischiffige Halle besteht aus Backsteinmauerwerk und Stahlträgern. Eine Kranbahn verläuft im mittleren Schiff. Beim Besichtigen der sonst ebenfalls nur bei speziellen Events zugänglichen Halle wurden die durch die südseitig liegenden Fenster eintretende Sonnenstrahlen in der staubigen Luft deutlich sichtbar. Planungen über eine neue Nutzung im Musikbereich werden noch geheim gehalten.

Phoenix-Halle Dortmund

Phoenix-Halle am gleichnamigen Platz, überquert vom Skywalk

Phoenix-Halle Dortmund

Im Innern der Halle: Sonnenlicht wird im Staub sichtbar

Phoenix-Halle Dortmund

Panoramabild der Phoenix-Halle, die aus Backstein und Stahl besteht. Schöne Details: Rundbogenfenster mit Gitterunterteilung

Phoenix-Halle Dortmund Phoenix-Halle Dortmund

Die Phoenix-Halle wird durch ein dickes, aufgeständertes Gasrohr überquert. Es verläuft in 26 Metern Höhe von Ost nach West. Auf dem Rohr verläuft heute der sogenannte Skywalk. Über ein Treppenhaus mit 99 Stufen neben der Phoenix-Halle wird der 350 Meter lange Gang erreicht. Das Gelände lässt sich dabei sehr gut überblicken – neben der Halle selbst führt der Skywalk auch über die Konrad-Zuse-Allee und die Entwässerungsanlage der Hochfläche. Es soll Menschen geben, die sich irgendwann umdrehen und rückwärts laufen, weil man genau auf das Westfalenstadion von Borussia Dortmund zugeht (Toleranz lässt in anderen Regionen Deutschlands offenbar zu wünschen übrig). Besonders gut lassen sich aber alle drei Halden in der Umgebung, das Viadukt Hympendahl und die benachbarte Hellwegbahnstrecke bewundern. Fotoapparate und Filmkameras werden gezückt, als die roten Triebwagen der Volmetal-Bahn vor herbstlicher Kulisse vorbeifahren.

Skywalk Dortmund

Aufgeständerte Gasrohr über der Phoenix-Halle, ...

Skywalk Dortmund

... Träger des Skywalks.

Panoramabild Skywalk Dortmund

Fast 180°-Panoramablick auf dem Skywalk von der Halde Entenpoth über den Gasometer, den Hochofen bis zum Florianturm

Skywalk

Verlauf des Skywalks auf dem alten Rohr

Schattenwurf

Schattenwurf auf dem Dach der Halle

Ebenfalls noch vorhanden sind der große, weithin sichtbare und fast 80 Meter hohe denkmalgeschützte Gasometer mit der immer noch vorhandenen Aufschrift HOESCH, die vor der Übernahme durch Thyssen durch den Zusatz »Ein Name für Stahl« ergänzt wurde. Wie das Gelände gehört er als Einzelobjekt zur Route der Industriekultur.

Bis 1964 speicherte er Gas, das in der auf dem Gelände befindlichen Kokerei und in den Hochöfen als Nebenprodukt hergestellt wurde. Dieses Gas konnte zum Beheizen der Kokereiöfen genutzt werden, zum anderen wurde es ins städtische Gasnetz eingespeist. Nach der Stilllegung der Kokerei diente der Hoesch-Gasometer der Kokerei Hansa in Dortmund-Huckarde als Speicher, bis diese selbst 1992 geschlossen wurde. Daher verliefen bzw. verlaufen noch große, auffällige Rohre quer durch Dortmund und bildeten einen Gasverbund auch mit der Westfalenhütte.

Hoesch-Gasometer in Dortmund

Hoesch-Gasometer mit Schriftzug am Südrand des Areals

Phoenix West von der Halde Gotthelf gesehen

Hochofen und Gasometer gesehen von Halde Gotthelf

Panoramabild von Phoenix-West vom Florianturm Dortmund

Gelände Phoenix West gegen die Sonne vom Florianturm im Westfalenpark gesehen:
Halde Hympendahl (in fast finaler Bauphase), Phoenix-Halle, Hochöfen, Gasometer und Phoenix-Park (von links nach rechts)

Die obligatorischen Angaben zur Anreise mit dem Auto oder mit Bus und Bahn sowie Quellenangaben und weitere Informationen befinden sich ganz am Ende dieser Seite unter dem Abschnitt zu den Halden.

Halden Phoenix-West

Aussichtspunkte mit Viaduktruine

Im direkten Umfeld von Phoenix-West befinden sich zwei alte Schlackenhalden, also Deponien von Schlacke aus den Hochöfen, und ein Landschaftsbauwerk zur Lärmminderung. Die Halden Hympendahl und Schallacker schließen sich im Norden an die Bahnstrecke an und erstrecken sich bis zur Emscher. Südöstlich trennt Halde Entenpoth als Lärmschutzwand das Gelände Phoenix-West von der Hörder Wohnbebauung. Alle drei sind heute öffentlich nutzbar und bilden für sich kleine Aussichtspunkte auf Phoenix-West, den Westfalenpark oder den Ortsteil Hörde.

Besonders markant ist der Überrest des Viadukts der Schlackenbahn aus dem Jahr 1899, das ein einschneidendes Tal zwischen den Halden Hympendahl und Schallacker überquerte. Diese Schlackenbahn führte von der Hermannshütte etwa bis zum Buschmühlenteich im Westfalenpark und diente ausschließlich dem Transport von Hochofenschlacken. Durch den überquerten Einschnitt verlief einst die Rheinische Bahn, eine Eisenbahnstrecke aus Richtung Hagen zum ehemaligen Bahnhof Dortmund-Süd (heute in etwa Dortmund-Stadthaus). Der Personenverkehr wird seit Mitte der 1950er Jahre am anderen Ende von Phoenix-West über eine Verbindungskurve auf die Hellwegbahnstrecke zum Hauptbahnhof geleitet, die Rheinische Bahn ist hier längst Geschichte und zum Teil ein separierter Radweg mitten durch die Innenstadt. Langfristig sind die Errichtung eines Aussichtspunktes auf dem Viadukt und die Wiederherstellung des Mittelteils geplant.

Der Bereich ist eine wichtige Verbindung zwischen dem Emscher-Radweg und dem Gelände Phoenix-West. Von hier aus werden auch die beiden nördlichen Schlackehalden bequem erreicht. Hier befindet sich auch ein kleiner Fischteich, in dem Regenwasser aufgefangen wird, ehe es in die Emscher gelangt.

Viadukt der Schlackebahn

Reste des Viadukts der Schlackenbahn zwischen den Halden. Links geht´s hoch auf Halde Hympendahl, rechts auf die Halde Schallacker.

Halde Entenpoth

Die Halde Entenpoth ist eine von dreien das Gelände um Phoenix-Ost umgebenden Halden. Sie ist etwa 18 Meter über der Umgebung (Referenz: Südzugang / Straße Entenpoth) hoch und erreicht damit am höchsten Punkt etwa 130 Meter über dem Meeresspiegel. Die Halde bietet an einigen Stellen Sichtschneisen oder mit Stahl gestaltete Aussichtspunkte auf das Hochofengelände, ansonsten schränkt recht dichter Wald die Blicke in alle Richtungen stark ein. Von Süden verläuft ein Weg über die Halde und erreicht im Norden wieder das Straßenniveau. Dabei besteht er im nördlichen Teil aus einer asphaltierten Rampe, im Süden aus Treppen. Benannt ist die Halde nach der östlich verlaufenden Straße. Der Name bedeutet im plattdeutschen Entenfuß, was zweifellos eine sehr bildliche Bezeichnung ist.

Das Material der Halde Entenpoth dürfte vorwiegend aus normalem Bodenmaterial bestehen. Sinn und Zweck der Halde war eine Lärm- und Sichttrennung der Siedlung von dem Hochofenwerk. Dabei wurde die kleine Arbeitersiedlung Kolonie Felicitas sogar überschüttet – die Häuser wurden dabei stehen gelassen und liegen tief im Erdboden begraben – Futter für Archäologen in ferner Zukunft. In historischen Stadtplänen ist der Straßenzug noch eingezeichnet.

Halde Entenpoth

Südaufgang zur Halde Entenpoth

Blick von der Halde Entenpoth auf den Hoesch-Gasometer

Sichtachse durch die Bäume zum Hoesch-Gasometer

Halde Entenpoth

Aussichtspunkt mit rostigem Stahl als Brüstung

Aussichtsplattform Phoenix-West auf der Halde

Freier Blick von dieser Aussichtsplattform auf Phoenix-West

Halde Entenpoth

Stahl auf der Halde. Bunt. Sonst nichts.

Halde Entenpoth mit Blick auf die Konrad-Zuse-Allee

Konrad-Zuse-Allee mit Kaskaden-Becken und Gichtgasleitung

Blick durch die Bäume auf der Halde Entenpoth

Kühlturmgerüst und - mit Adlerauge - Westfalenstadion (hinten)

Halde Entenpoth in Hörde

Teilweise sind die Wege hell asphaltiert. Hinten Harenberg-Center

Zugang zur Halde Entenpoth: Der Hauptweg auf der Halde beginnt an der Hochofenstraße unweit der Kreuzung Konrad-Zuse-Straße. Sein südliches Ende stößt auf die Straße Entenpoth unweit an der Kreuzung Jürgensstraße.

 

Halde Hympendahl

Die flächenmäßig größte Deponie des Hochofenwerkes befindet sich nördlich des Geländes zwischen der Hellwegbahnstrecke und der Emscher mit dem nördlich anschließenden Westfalenpark. Nach Ablagerung der sich verfestigten Hochofenschlacke verwendete man Große Teile des Materials zum Bau einer Autobahn. Stehengelassen wurde ein starker Ring von Schlacke, sodass eine Art Hohlform entstand. In diese große Kuhle gelangten später toxische Schlämme. Bis ins Jahr 2012 erfolgten Abdichtung, eine Modellierung der etwa 11 ha großen Fläche, das Anlegen von Fußwegen und das Anpflanzen von Bäumen. Der Fortschritt der Arbeiten ließ sich in dieser Zeit besonders gut aus den Zügen der benachbarten Bahnstrecke verfolgen.

Halde Hympendahl

Halde Hympendahl mit charakteristischer ringförmiger Wand im Nordosten. Links der Florianturm, davor die Hellwegbahnstrecke

Das Gipfelplateau besteht heute aus einer weiten Fläche mit Geröll und Kies, die im Norden durch scheinbaren Fels begrenzt wird. Nach Westen, Süden und Osten fällt die Deponie steil ab. Zentral sticht eine künstlich hochgelegene Terrasse mit einigen jungen Laubbäumen hervor. Der fein geschotterte Weg verläuft ringförmig über die Fläche und stellenweise recht nah an der Böschungskante vorbei. Nach dem Auftragen des Schotters und Gerölls lässt sich nun die Wiedereroberung durch die Natur beobachten. Vielerorts wachsen bereits Pflanzen aus den Steinen. Im Nordwesten ist ein kleines Stillgewässer zu finden. Weit reicht die Aussicht von der Halde Hympendahl nicht. Beobachten lassen sich das vor allem das Hochofenwerk Phoenix West und die Bahnstrecke, auf der im dichten Takt Personenzüge verkehren. Der Blick in den Westfalenpark ist durch die bewaldete Böschung eingeschränkt. Besonders gut lässt sich die Halde im Gegenzug jedoch von der Aussichtsplattform des Florianturms im Westfalenpark betrachten. Hier lässt sich die auffallende Geröllfläche vor der Kulisse von Phoenix West gut ausmachen.

Über den nicht mehr vorhandenen Brückenschlag sind die beiden Deponien Hympendahl und Schallacker noch im Geiste verbunden. Einst verlief hier – wie gesagt – die Schlackenbahn über einen Einschnitt der Rheinischen Bahn. Während sich der östliche Brückenkopf auf der Halde Schallacker hoch über dem Grund erhebt, ist der westliche Kopf auf Halde Hympendahl zumindest bis zu einem Zaun zu erreichen. Der geplante Aussichtspunkt auf dem Brückenteil lässt bislang auf sich warten.

Halde Hympendahl

Baumplateau auf Halde Hympendahl, hinten Florianturm

Halde Hympendahl

Böschung der Terrasse mit den Bäumen

Panoramabild der Schlackehalde Hympendahl

180°-Panoramabild der Halde Hympendahl mit der Gerölloberfläche und der Aussicht zu Phoenix-West und dem Westfalenpark

Phoenix West

Zum Greifen nah: Kulisse von Phoenix West jenseits der Bahn

Deponie Hympendahl

fein geschotterter Weg um das Gipfelplateau, rechts kleiner Teich

Besonders gut lässt sich die abgeschlossene Entwicklung der Deponie auch vom Fernsehturm im Westfalenpark nachvollziehen. Auf einer inzwischen historischen Aufnahme mit dem gerade einmal zwei Jahre stillgelegten Stahlwerk Phoenix-West im Sommer 2000 ist die ursprüngliche Hohlform des Hympendahls deutlich sichtbar. Ziemlich genau 13 Jahre später sind nicht nur die Bäume im Westfalenpark größer und neue Häuser in Hörde errichtet, sondern auch die Deponie fertig gestaltet ohne farbige Böden, die Anlass zur Sorge geben...

Entwicklung der Halde Hympendahl 2000 bis 2013 vom Florianturm gesehen

Entwicklung der Halde Hympendahl, gesehen vom Florianturm 2000 (oben, Fotoscan) und 2013 (unten)

Zugang zur Halde Hympendahl: Von den Hochöfen die Konrad-Zuse-Allee entlang Richtung Eisenbahnstrecke. Unter der Bahnstrecke hindurch und geradeaus zum Weiher am nicht zu übersehenden Viadukt. Links den Berg hinauf. Alternativ hinter der Bahnunterführung sofort links statt zum Viadukt und dann rechts auf die Halde.

 

Halde Schallacker

Auf der anderen Seite der Rheinischen Bahn und des Viadukts befindet sich die Schlackenhalde Schallacker. Vom Teich aus führt ein Anstieg auf die Höhe und passiert dabei das östliche Widerlager der Brücke. Im Gegensatz zum westlichen Haldenkörper ist die Brücke allerdings viel zu hoch und unerreichbar zum Betreten. Denkt man an dieser Stelle noch, die Halde sei bis auf den Zuweg gänzlich unerschlossen und vergessen, stößt man dann plötzlich verwundert auf einen kleinen, gepflasterten Platz, der als Kompass dient und die Himmelsrichtungen anzeigt. Von dort aus führt ein Pfad nach Nordosten und endet irgendwann, wenn er an der Haldenkante entlang gelaufen ist, im Unterholz.

Die Halde hat eine Ausdehnung von etwa 5 ha und eine im wechselnden Gelände schwankende Böschungshöhe von bis zu 20 Meter über Flur. Es ergeben sich einige interessante Überblicke über Hörde und auf die höheren Gebäude von Phoenix West.

Kompass auf der Halde

Kompass auf dem Gipfel der Schlackenhalde

Herbstliches Buschwerk

Herbstlich gefärbtes Buschwerk auf der Halde

Blick auf Phoenix West

Blick auf das Gelände Phoenix-West

Herbst in Hörde

Blick auf Hörde mit dem markanten Turm der Lutherkirche

Herbstliche Halde

Versteckte Böschung der Schlackenhalde

Herbst auf der Halde

Pfad mit Aussicht auf Gasometer und Hochofen

Zugang zur Halde Schallacker: Von den Hochöfen die Konrad-Zuse-Allee entlang Richtung Eisenbahnstrecke. Unter der Bahnstrecke hindurch und geradeaus zum Weiher am nicht zu übersehenden Viadukt. Rechts den Berg hinauf.

 

Informationen zum Besuch von Phoenix-West und den Halden:

Fazit und Tipp des Webmasters: Die Hochöfen und das gesamte Gelände ist zwar recht beeindruckend, am besten aber in einer Führung zu besichtigen (Link unten). Im kleinen Radius lässt sich der Besuch kombinieren mit dem Tierpark Dortmund, dem Westfalenpark, dem benachbarten Botanischen Garten Rombergpark und dem auf der anderen Seite von Hörde liegenden PHOENIX See.

Anreise mit dem Auto: Auf der B1 in Dortmund bis zur Kreuzung B54 / Ruhr-Allee, die wie einige andere Ausfahrten mit dem Namen Dortmund-Zentrum ausgeschildert ist. Dort Richtung Hagen abbiegen. An der zweiten Abfahrt, die hinter einer Linkskurve liegt, abfahren. An der Ampel links, unter der Brücke hindurch und dann wieder links in die Konrad-Adenauer-Allee. Im Bereich des Hochofens befinden sich zahlreiche Parkplätze am Rand.

Zieleingabe ins Navigationssystem:
Konrad-Adenauer-Allee, Kreuzung Konrad-Zuse-Allee oder Hochofenstraße, Kreuzung Entenpoth in 44263 Dortmund

Hinweis: In älteren Navigationssystemen und Karten könnten diese Straßen evtl. noch nicht eingetragen sein!

Geographische Koordinaten:
51°29'13.50"N, 7°29'07.68"E – Hochofenwerk
51°29'17.98"N, 7°29'19.48"E – Phoenix-Halle
51°29'05.19"N, 7°29'07.23"E – Hoesch-Gasometer

51°29'12.30"N, 7°29'19.26"E – Nordzugang Halde Entenpoth
51°29'23.90"N, 7°29'16.29"E – Halden Hympendahl und Schallacker
51°29'26.29"N, 7°29'20.32"E – Viadukt der Schlackenbahn
Die Koordinaten können in das Eingabefeld von z.B. GoogleEarth
und OpenStreetMap kopiert werden.

UTM-Koordinaten (Zone 32):
394845 m, 5705080 m – Hochofenwerk
395075 m, 5705213 m – Phoenix-Halle
394831 m, 5704823 m – Hoesch-Gasometer

395067 m, 5705038 m – Nordzugang Halde Entenpoth
395017 m, 5705398 m – Halden Hympendahl und Schallacker
395097 m, 5705470 m – Viadukt der Schlackenbahn

Anreise mit Bus und Bahn: Die Anreise kann mit verschiedenen Verkehrsmitteln erfolgen, die je nach Ziel, Zeit und Herkunft zu bevorzugen sind.

Variante 1: Von Dortmund Hbf. mit RE 57, RB 53 oder RB 59 bis Dortmund-Hörde, von dort zu Fuß vom Ausgang links, unter der Bahnbrücke hindurch, geradeaus über den Kreisverkehr. Der Fußweg beträgt etwa 800 Meter.

Variante 2: Von Dortmund Hbf. oder Stadtgarten mit der U-Bahn der Linie U41 Richtung Hörde (Clarenberg) bis Hörde Bahnhof. Dort zu Fuß am Bahnhofsgebäude / Einkaufszentrum vorbei, unter der Bahnbrücke hindurch und immer geradeaus.

Variante 3: Von Dortmund Hbf. oder Stadtgarten mit der U-Bahn der Linie U49 Richtung Hacheney bis Rombergpark. Dort die Straßenseite wechseln, rechts bis zur Kreuzung mit der Konrad-Adenauer-Allee laufen und dort links bis zum Hochofen. Der Fußweg beträgt etwa 1,2 km.

Anreise mit dem Fahrrad / E-Bike: Das Gelände Phoenix-West wird vom Emscherweg umfahren. Über den Radweg auf der Eliasbahntrasse wird kreuzungsfrei der PHOENIX See erreicht.

Kartenmaterial: In den rechts dargestellten reiß- und wetterfesten Radwander- bzw. Rad- und Wanderkarten des Verlages Publicpress ist das Gelände dargestellt. In der Rad- und Wanderkarte "Dortmund und Umgebung" im idealen Maßstab 1:50.000 befindet es sich im Planquadrat E4.

Mit Klick auf die jeweilige Karte gelangen Sie zur entsprechenden Seite beim Verlag – Karten werden versandkostenfrei versendet. Für Webseite und Verkauf ist der Verlag verantwortlich.

Rad- und Wanderkarte Dortmund und Umgebung   Radwanderkarte Ruhrgebiet  

Quellen und weiterführende Informationen:

Fakten zur Historie und zu den Flächenausmaßen basieren auf Informationstexten und -Broschüren des Hoesch-Museums und der Kokerei Hansa in Dortmund. Für die Texte wurden darüber hinaus vor allem Experteninterviews, Erkenntnisse aus einer Fachführung und fachbezogene Projektseiten im Internet verwendet. Auf Online-Lexika wurde verzichtet. Die Höhenangaben der Halde Entenpoth wurde selbst mittels GPS und Informationen aus der DGK5 (Deutsche Grundkarte im Maßstab 1:5.000) ermittelt. Folgende Literatur diente außerdem als Grundlage:

Keuthen, P.: Hoesch in Dortmund. Mehr als nur ein Name für Stahl. Dortmund 2004

Dortmunder Eisenbahn GmbH: 100 Jahre Dortmunder Eisenbahn. Dortmund 1999

Projekt Phoenix Dortmund: www.phoenixdortmund.de
Route Industriekultur (Phoenix-West): www.route-industriekultur.de
Route Industriekultur (Gasometer):

www.route-industriekultur.de

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Zuletzt geändert oder Aktualität geprüft: 01 / 2016
Angaben zu Anreise, Öffnungszeiten und Eintrittspreisen sind ohne Gewähr und vor einem Besuch selbst auf Richtigkeit zu überprüfen.
(c) Bilder, Karten, Text und Grafiken: S. Hellmann • www.ruhrgebiet-industriekultur.de & www.halden.ruhr