• Bananenweg und Hoesch-Hafenbahn-Weg

    Das Ruhrgebiet ist reich an Bahntrassenradwegen. Diese verlaufen dort, wo früher Eisenbahnstrecken die Bergwerke und Industrieanlagen angeschlossen haben. Nach dem Niedergang der Betriebe und Zechen sind diese überflüssig geworden. Die Gleise wurden abgebaut und Radwege angelegt. Sie sind beliebt für ihre steigungsarmen Strecken und haben außerdem wenig Straßenkreuzungen. Bekannte und häufig genutzte Bahntrassenradwege im Revier sind beispielsweise die Erzbahntrasse, der Grugaweg oder der Rheinische Esel. Und in Dortmund gibt es mit dem „Bananenweg“ sowie dem zukünftigen „Hoesch-Hafenbahn-Weg“ gleich zwei Radwege, die nah beieinander in Nord-Süd-Richtung verlaufen. Sie verbinden die Innenstadt mit dem Emschertal und den Naherholungsgebieten Rombergpark sowie dem Phoenixsee. Der sogenannte „Bananenweg“ ist bereits heute als Radweg ausgebaut, der…

  • König-Ludwig-Trasse

    Auf alter Eisenbahn vom Käsespieß zur Emscher Wer sich als Paar für den Urlaub nicht auf das Meer oder die Berge einigen kann, der muss einfach ins Ruhrgebiet fahren. Auf einer relativ entspannten Radtour lässt sich beides nämlich sehr einfach kombinieren. Zumindest vom Namen her. Auf alten Schienenwegen verläuft die König-Ludwig-Trasse nämlich vom Herner Meer, einem breiten Abschnitt am Rhein-Herne-Kanal, nach Suderwich und passiert dort die gleichnamige Alm. Es ist eine relativ einfache, unspektakuläre Radtour vom Kanal durch die Vorstadt ins Grüne. Da Bahntrassen meistens zwei entfernte Punkte miteinander verbinden, bedienen wir uns weiteren Themenradwegen, um eine große Rundtour um die Brandheide an der Emscher zu vollenden. In der folgenden…

  • Rheinischer Esel

    Auf alter Schiene zwischen Dortmund-Löttringhausen und Bochum-Langendreer Die stillgelegten Bahnstrecken im Ruhrgebiet sind ein Indiz für den wirtschaftlichen Wandel in der Vergangenheit. Wo Zechen und Produktionen den Betrieb einstellten, verringerte sich das Fracht- und Personenaufkommen und Unterhalt und Betrieb wurden zunehmend unrentabel. Personen- und Güterverkehr wurden dann nacheinander eingestellt, die Bahnstrecke brach- oder stillgelegt und zum Teil letztendlich abgebaut. Die nun freien Trassen, meist mit nur geringen Steigungen und Kurven, sind ideale Grundlage für Radwege. Einer der bekannteren und beliebtesten Bahntrassenradwege ist der sogenannte „Rheinische Esel“ (Rheinischer Esel). Über 10 Kilometer lang ist der Radweg zwischen dem südlichen Dortmunder Stadtteil Löttringhausen und dem Bochumer Stadtteil Langendreer mit einem großen Bogen…

  • Bergbauwanderweg Dahlhausen

    Ausgehend vom Bahnhof in Dahlhausen führt der nicht ganz 10 Kilometer lange Wanderweg thematisch auf der Spur des Bergbaus in den südlichen Stadtteilen von Bochum. Errichtet wurde er in Zusammenarbeit der Stadt Bochum und dem Bergmanntisch Bochum Süd. Er beinhaltet über 30 Stationen, die auf den historischen Bergbau, Bahn-Anlagen, geologische Begriffe und heute sichtbare Überreste eingehen. Große Informationstafeln erläutern viele der Orte und zeigen anschaulich Karten oder alte Zeichnungen und Fotos, weitere Ziele sind am Wegesrand benannt. Die Karte zeigt den Verlauf des Bergbauwanderweges Dahlhausen. Die Nummernpunkte , usw. markieren interessante Orte am Wegesrand, die auch im Beschreibungstext vorgestellt werden. In Höhe des Maschinenhauses der Zeche Hasenwinkel (Station ), gelegen…

  • Bahntrassenweg auf der Springorumbahn in Bochum

    Vom Ruhrtal bis in die Innenstadt führt der neue Weg – explizit für Fußgänger, Läufer und Radfahrende gleichermaßen gedacht – gut ausgebaut durch den Süden von Bochum. Da der Weg auf einer alten Eisenbahntrasse verläuft, ist er weitgehend frei von gefährlichen Kreuzungen und hat kaum Wechsel von Neigungen. Daher sind die sogenannten Bahntrassenradwege im Ruhrgebiet äußerst beliebt und gerne befahren. Entlang der etwa 10 Kilometer langen Strecke lassen sich ganz verschiedene Sehenswürdigkeiten anschauen – Neben dem Eisenbahnmuseum an der Ruhr und der eigentlichen Springorumbahn werden in diesem Beitrag die Schlossruine Haus Weitmar, der Geologische Garten, das ungewöhnliche Exzenterhaus sowie ein steinerner Malakowturm vorgestellt. In der folgenden Karte ist der Radweg…

  • Allee des Wandels

    Radfahren auf ehemaligen Eisenbahnstrecken zwischen Herten und Recklinghausen Das Ruhrgebiet war früher mehr als heute von Bahnstrecken durchzogen, die einst Kohle und Koks, Stahl und Eisen zwischen den Förderanlagen und Fabriken hin und her transportierten. Mit Niedergang des Bergbaus und Schließung der Zechen wurden viele dieser Bahnstrecken unnötig. Einige dieser Strecken dienen heute als sogenannter Bahntrassen-Radweg und führen steigungsarm und vergleichsweise kreuzungsfrei abseits vom Straßenverkehr durch die Landschaft. So ein Bahntrassen-Radweg ist auch die Allee des Wandels, die auf der Zechenbahn zwischen dem Bahnhof Westerholt an der Hertener Bahn, der Zeche General Blumenthal in Recklinghausen und der Halde Hoheward im Hertener Süden eingerichtet wurde. Der Radweg vereint auf seiner Route…

  • Kleinbahnweg und Hasper Talsperre

    Wasser für das Ruhrgebiet • Rad- und Wanderweg auf der alten Straßenbahnstrecke Haspe-Breckerfeld Vor den Toren der Stadt Hagen liegt inmitten der bewaldeten Berge ein kleiner Stausee. Er dient der Trinkwasserversorgung im Ruhrgebiet und ist zugleich beliebtes Ausflugsziel in der Natur. Ganz in der Nähe verläuft außerdem der Rad- und Wanderweg auf einer alten Kleinbahntrasse zwischen Hagen-Haspe, Voerde und Breckerfeld. Er kann gut mit dem See zu einer Radtour oder Wanderung kombiniert werden. Der Stausee und der Bahntrassenweg werden ausführlich in diesem Beitrag vorgestellt. Ebenfalls thematisiert werden der Aussichtspunkt auf dem Hohenstein über dem Ennepetal und die Relikte des Erzbergbaus am Bilsteiner Berg. Die in diesem Beitrag beschriebenen Ziele sind…

  • Kray-Wanner Bahn, Zollvereinbahn, Almabahn und Nordsternbahn

    Vier Bahntrassenradwege zwischen Gelsenkirchen, Herne, Bochum und Essen Im Herzen des Ruhrgebiets war das Netz der alten Güterbahnen sehr dicht. Auf ihnen wurden hier vor allem Stahl, Kohle oder andere produzierte Waren zu den Umschlagbahnhöfen, zu den Häfen oder auf die Reise in die Republik oder zu Seehäfen geschickt. Viele von diesen Bahnstrecken sind heute stillgelegt, da auch die Zechen und Großindustrien, die sie mit Anschluss-Stellen erreichten, heute nicht mehr existieren. An vielen Stellen werden die meist kreuzungsfreien, geraden und steigungsarmen Verläufe der einstigen Bahnstrecken für Fahrradwege genutzt. Natürlich sind die Wege zum besseren Radfahren geteert oder wassergebunden und die ursprünglichen Schienen und Schwellen wurden abgebaut. Diese sogenannten Bahntrassenradwege sind…

  • Die Zeche Holland

    Doppel-Malakowturm, Fördergerüst und ein Bahntrassenradweg Die Namen der Zechen im Ruhrgebiet sind häufig nach Orten, Tieren oder Namen benannt. So existierten beispielsweise eine Zeche Westfalen oder Emscher-Lippe, eine Zeche Nachtigall oder Alte Haase (Hase) sowie die Zechen Theresia, Graf Schwerin oder Wilhelmine-Victoria. Mancherorts sind es aber auch die Gründer oder Geldgeber, die dem Bergwerk seinen Namen geben – wie beispielsweise bei der Zeche Erin mit Wurzeln auf die irische Insel. Ähnlich verhält sich das wohl auch mit der Zeche Holland und niederländischen Investoren. Die Zeche Holland begann 1860 mit der Kohleförderung. Sie verteilt sich auf zwei verschiedene Schachtanlagen, die zwar nicht einmal einen Kilometer auseinander, jedoch in verschiedenen Städten liegen.…

  • Parkway EmscherRuhr

    Vom Schiffshebewerk Henrichenburg zum Kemnader Stausee in Bochum Eine Radtour im dichten Ruhrgebiet, ohne das Gefühl von Großstadt zu haben. Von Fluss zu Fluss und begleitet von Bächen, vorbei an Seen und Flüsschen. Durch landwirtschaftliche Flächen und Wälder. Dies klingt fast unglaublich, funktioniert aber. Mit dem Parkway EmscherRuhr. Auf knapp 34 Kilometern verläuft er vom Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop am Rhein-Herne- und Dortmund-Ems-Kanal bis zum Kemnader Stausee an der Ruhr in Bochum. Dabei durchquert er einen Regionalen Grünzug. Und das ist sein Trick. Der Parkway EmscherRuhr ist einer der wenigen thematischen Nord-Süd-Radtouren, während die meisten anderen Themenradwege wie der RuhrtalRadweg, die Römer-Lippe-Route oder der Emscher-Park-Radweg in Ost-West-Richtung verlaufen. Neben den…

  • Der Radweg „Grüne Acht“

    Über fast das gesamte Stadtgebiet von Castrop-Rauxel verläuft die Grüne Acht, auf der Radfahrer die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, überraschend vielfältige Landschaften und Industriemuseen erleben können. Das sanft-bergige Castroper Hügelland und die flache Mengeder Heide stehen sich auf der Tour gegenüber, ebenso die quirlige Stadtmitte dem ruhigen Wald. Wir passieren ein altes Wasserschloss und mehrere ehemalige Zechen, von denen an einigen Orten noch Überreste z.B. in Form von markanten Fördergerüsten stehen. Wir kommen vorbei an Kanälen, geschwungenen Bächen und kleinen Seen. Auf bis zu 44 Kilometern Länge bietet sich somit eine enorme Vielfalt und Abwechslung. Die Route hat die Form zweier ineinander verschlungener Achten und kann so bequem in beliebige Teile z.B.…

  • Der Radweg auf der Klöcknerbahn und Umgebung

    Bahntrassenradeln auf alter Zechenbahn zwischen Unna, Kamen, Bergkamen und Werne Aus dem dichten Netz von Zechenbahnen und Güterbahntrassen ist im Ruhrgebiet heute nicht viel übriggeblieben. Die Bergwerke und Industrien, die sie einst bedienten, gibt es vielfach nicht mehr und ließen die Schienen-Anbindungen überflüssig werden. Aus vielen Trassen im Revier wurden Radwege. Sie verlaufen gut ausgebaut, häufig steigungsarm und unabhängig vom Straßenverkehr. Man kommt zügig zwischen Orten hin und her oder kann auf einer Ausflugsfahrt Abstecher zu einigen naheliegenden Sehenswürdigkeiten machen. Ein kleines Netz bestehend aus mehreren zusammenhängenden Bahntrassenradwegen findet man im Kreis Unna zwischen Unna, Bönen, Kamen, Bergkamen und Werne. Die Hauptachse ist die alte Klöcknerbahn, die vor allem die…

  • Der Grugaweg in Essen

    Bahntrassenradweg zwischen Mülheim-Heißen, Steele-Süd und Altendorf (Ruhr) Als die Stadt Essen sich 2017 als Grüne Hauptstadt Europas benannte, haben dies viele belächelt. Die Großstadt, die stellvertretend für Kohle und Stahl mit Zollverein und Krupp bekannt ist, und die mitten im Ruhrgebiet sicherlich lange Zeit nicht gerade für grüne Umwelt stand. Doch man wird überrascht sein, wenn man sich auf einer Radtour quer durch die südliche Stadtmitte auf einer alten Bahntrasse begibt. Im gesamten Ruhrgebiet gab es zahlreiche Güter- oder Zechenbahnen. Nach dem Niedergang der Industrie und des Bergbaus wurden sie vielerorts überflüssig, stillgelegt und abgebaut. Die Trassen werden heute an manchen Stellen als Radwege genutzt, die eine schnelle, vom Straßenverkehr…

  • Die Bergbauwanderwege „Spur der Kohle“ in Sprockhövel

    Alte-Haase-Weg Nord und Süd • Deutschlandweg • Herzkämper-Mulde-Weg • Montanweg Nord • Pleßbachweg Unter dem Motto „Spur der Kohle“ erschließen sechs Themenwanderwege die Wiege des Bergbaus im südlichen Ruhrgebiet. Durch die oberflächennahen Kohleflöze, also die Schichten im Erdreich, die die Kohle beinhalten, konnten schon vor mehreren hundert Jahren einfache Bergwerke betrieben werden. Dies geschah zunächst mit einfacheren Mitteln durch Graben von Löchern, später durch Stollen in den Berg und noch später durch Schächte und verschiedene „Etagen“ unter der Erde. Da die Kohle in nördlicher Richtung immer tiefer liegt, kam es mit der Zeit zu einer Wanderung des Bergbaus, die jedoch immer größeren Aufwand und tiefere Schächte erforderte. Die sechs Bergbauwanderwege…

  • Der RuhrtalRadweg (Essen-Duisburg)

    Der RuhrtalRadweg verläuft seit 2006 von der Quelle der Ruhr bei Winterberg bis zu ihrer Mündung in den Rhein. Auf etwa 230 Kilometern Länge folgt er dem Flusslauf vom Dach des Sauerlands und erreicht etwa auf der Hälfte der Strecke das Ruhrgebiet. Auen, Felder und Weiden wechseln sich ab mit historischen Stadtkernen. Man entdeckt historische Zechengelände und Industrieflächen, passiert aber auch die sechs großen Stauseen. Immer wieder führt der Weg ans Wasser, das an vielen Stellen zum Greifen nah ist. Kaum ein Themaradweg in Deutschland bietet vergleichbare Kontraste auf kürzester Fläche – ein Grund, warum der RuhrtalRadweg zu den beliebtesten Flussradwegen gehört. Diese Tourempfehlung, die den RuhrtalRadweg im Bereich des…

  • Radweg auf der Hugobahn

    Vom Hafen Bismarck am Rhein-Herne-Kanal auf alter Bahntrasse zur Zeche Hugo Gerade im mittleren Ruhrgebiet führte ein schier unüberblickbares Netz von Eisenbahnstrecken zwischen Zechen, Kokereien und Industrieanlagen. Mit dem Niedergang der Kohleförderung sind viele dieser Zechenbahnen und anderen Güterstrecken unnötig geworden. Nach ihrer Stilllegung wurden viele dieser Eisenbahntrassen zu Radwegen, die heute meist kreuzungsfrei und steigungsarm schnelle Verbindungen zwischen den Orten darstellen. Ein solcher Bahntrassenradweg ist auch die Hugobahn. Sie zweigte bei Sutum am Abzweig Hugo von der Bahnstrecke von Wanne-Eickel nach Gladbeck zwischen den Bahnhöfen Gelsenkirchen-Bismarck und Buer-Süd nach Norden ab. Als Stichstrecke diente sie insbesondere dem Transport der Kohle vom Bergwerk Hugo und war etwa 5 Kilometer lang.…

  • Radweg Von Ruhr zu Ruhr

    Bahntrassenradeln zwischen Hattingen, Sprockhövel, Bochum, Witten und Wetter Das Ruhrgebiet war zum Höhepunkt der Industrialisierung durchzogen von vielen Bahnstrecken, die vor allem im Güterverkehr die Zechen und Industrieanlagen erschlossen. Über diese wurden die geförderten oder verarbeiteten Produkte und Rohmaterialien auf der Schiene transportiert. Nach Schließung vieler dieser Bergwerke und Betriebe wurden diese Bahntrassen nicht mehr benötigt, stillgelegt und nach ihrer Aufgabe zu Radwegen umgebaut. Sie sind sehr beliebt, da sie meist steigungsarm und weitgehend unabhängig vom Straßenverkehr durch die Landschaft verlaufen. Eine Reihe von Bahntrassenradwegen kann zwischen Hattingen, Wuppertal und Witten zu einer schönen Tour im Hattinger Hügelland und in den Ausläufern der Elfringhauser Schweiz zusammengestellt werden. Der Radweg „Von…

  • Waldpromenade und Halden-Hügel-Hopping in der Haard

    Waldrandwandern auf dem Haardgrenzweg und Industriekultur zwischen Zechenbahn, Halde und Scheinzeche Im Norden des Ruhrgebiets ist die Haard neben den Borkenbergen und der Hohen Mark eines von drei scharf abgegrenzten, bergigen Waldgebieten. Eingerahmt wird die Haard von den Städten Haltern am See im Norden, Datteln im Südosten, Marl im Südwesten und Oer-Erkenschwick im Süden. Das große Waldgebiet ist beliebt zum Radfahren und Wandern. Derzeit wird es besser erschlossen, um Wanderern und Radfahrern aus dem Revier das Gebiet zugänglich zu machen und gleichzeitig die Natur zu schützen. Zwei besondere Touren in der Haard und vor diesem Waldgebiet werden in diesem Beitrag getrennt voneinander näher vorgestellt. Erst seit 2020 verläuft mit der…

  • Die Römer-Lippe-Route: Teil 3 von Haltern nach Wesel

    Hauptroute Haltern – Wesel (ca. 53 km) • Viktoriaschleife • Schleife zur Lippemündung Eine spannende Verbindung zwischen erlebbarer Geschichte und schöner Flusslandschaft ermöglicht die Radtour auf der Römer-Lippe-Route. Fast 300 Kilometer lang erstreckt sich die Hauptroute zwischen Xanten und Detmold quer durch NRW und dabei vor allem entlang des Flusses Lippe. Dieser schlängelt sich in zahlreichen Schleifen und mit einigen Auen bis zu seiner Mündung in den Rhein und wird streckenweise von schiffbaren Kanälen begleitet. Die Tour folgt außerdem der Spur der Römer von der alten Römerstadt Colonia Ulpia Traiana über einige nachgewiesene Römerlager bis zum Hermannsdenkmal am zeitweise vermuteten Ort der Varusschlacht am Teutoburger Wald. Neben der Hauptroute existieren…

  • Die Zeche Fürst Leopold I / II in Dorsten

    Vom Bergwerk zum Creativ Quartier • Maschinenhalle II • Zechensiedlung • Zechenbahn • Bergehalden Auf kleinem Raum lassen sich an der Zeche Fürst Leopold auch Jahre nach der Stillegung der Kohleförderung noch viele Elemente anschauen und verstehen, die typisch für ein Bergwerk im Ruhrgebiet waren. Dazu ist der Kernbereich der Zeche rings um den Zechenplatz mit Lohnhalle und Maschinenhäusern noch sehr schön anzusehen. Da ist das Zechengelände mit dem typischen Förderturm und der zugehörigen Maschinenhalle, die man sogar besichtigen kann und in der teilweise Kunst ausgestellt wird. Auf der alten Zechenbahn von der ehemaligen Halde im Norden zum Hafen am Wesel-Datteln-Kanal im Süden verläuft heute ein gut ausgebauter Radweg. Er…

  • Radweg auf der »Hamburg-Venloer Bahn« (Wesel-Haltern)

    Bahntrassen-Radeln auf der „Römerspuren-Schleife“ Wesel – Dorsten – Haltern • Eisenbahnbrücke Wesel • Blauer See Die beliebten Bahntrassen-Radwege sind im Ruhrgebiet häufig zu finden. Alte Güterbahntrassen, Zechenbahnen oder stillgelegte Güterbahnhöfe wurden zu gut ausgebauten Radwegen umgewandelt, die sich steigungsarm und häufig kreuzungsfrei vom Straßenverkehr durch die Landschaft ziehen. Im wahrsten Sinne zügig kommt man auf diesen Strecken vorwärts und kann zugleich Ausschau nach Überresten der alten Eisenbahn halten. Da sind alte, rostige Gleise, von Wald und Gräsern bedeckt, vielleicht eine alte steinerne Kilometertafel oder sogar verbliebene Emaile-Schilder für die einstigen Lokführer. Ein besonders schöner langer Bahntrassenradweg folgt der alten Hamburg-Venloer Bahn auf dem Abschnitt zwischen Wesel und Haltern. In Verbindung…

  • Der Radweg auf der Lothringen-Trasse

    Die beliebten Bahntrassen-Radwege sind im Ruhrgebiet häufig zu finden. Alte Güterbahntrassen, Zechenbahnen oder stillgelegte Güterbahnhöfe wurden zu gut ausgebauten Radwegen umgewandelt, die sich steigungsarm und häufig kreuzungsfrei vom Straßenverkehr durch die Landschaft ziehen. Im wahrsten Sinne zügig kommt man auf diesen Strecken vorwärts und kann zugleich Ausschau nach Überresten der alten Eisenbahn halten. Ein solcher Bahntrassenradweg ist auch der auf der Lothringen-Trasse im Norden von Bochum. Auf fast 10 Kilometern Länge führt er aus der Nähe der Innenstadt in die kleineren Vororte Grumme, Gerthe und Hiltrop bis nach Bövinghausen, das schon zu Dortmund gehört. Wie an einer Perlenkette lagen mehrere Schachtanlagen der Zeche Lothringen an dieser Güterbahnstrecke, die ein Ende…

  • Die Zeche Jacobi I / II in Oberhausen

    Vom Zechen- und Kokereigelände zum Öffentlichen Golfplatz • Bahntrassenradweg auf der Jacobibahn Dort, wo früher unter Tage und über Tage für die Gewinnung von Steinkohle und Kokerei-Erzeugnisse malocht wurde, wird heute eingelocht, geputtet und gepitcht. Aus der alten Zeche und Kokerei wurde zunächst der Volksgolfplatz Jacobi, das spätere Golfcenter Oberhausen. Und dort, wo lange Züge die Kohlen in alle Welt oder zum nächsten Kraftwerk gebracht haben, strampeln Radfahrer auf gut ausgebauten Bahntrassenradwegen und fahren die alten Halden und anderen Parks auf alten Zechengeländen an. Sowohl der Golfplatz auf dem alten Pütt als auch die Bahntrassenradwege der Jacobibahn, die in dieser Region ein kleines Netz bilden, werden in diesem Beitrag näher…

  • Die Zeche Minister Achenbach

    Ein Ufo, Halden und ein Radweg auf einer Seilbahntrasse Es ist ein ganz besonderes Bauwerk, das schon viele Menschen auf Abbildungen gesehen haben, aber nur wenige wissen, dass es hier in Lünen im Kreis Unna steht. Das sogenannte „Colani-Ufo“ oder etwas abfällig „Colani-Ei“, nach dem berühmten Künstler bezeichnet, ist Teil des Technologiezentrums Lüntec auf dem Gelände einer etwas abseits gelegenen Schachtanlage der Zeche Minister Achenbach. Es ist nicht das einzige Denkmal, was an die Zeche erinnert, die einst Brambauer zu einem Bergarbeiter-Stadtteil gemacht hat. Zwei Halden formen die Landschaft rings um den Ort und die Trasse einer alten Seilbahn ist noch heute anhand des schnurgerade verlaufenden Radweges gut zu erkennen.…

  • Grüner Pfad und HOAG-Trasse

    Auf zwei Bahntrassenradwegen an den Unterläufen von Rhein, Ruhr und Emscher Es war der letzte Abschnitt der Emschertalbahn, der 1875 zwischen Sterkrade und Ruhrort eröffnet wurde. Dieser bildet zugleich das westliche Ende einer Strecke, die durch das nördliche Ruhrgebiet bis Dortmund führt. Nur ein kleiner Teil wird heute noch für Personen- und Güterverkehr genutzt. Zwischen Duisburg-Ruhrort und Oberhausen-Sterkrade ist die Strecke stillgelegt. Der Radweg „Grüner Pfad“ verläuft heute als Bahntrassenradweg von Ruhrort bis Sterkrade größtenteils auf diesem Streckenabschnitt. Weil in der Vergangenheit viele Zechen in kürzester Zeit stillegelegt wurden, waren auch die vielen Güterbahnen im Ruhrgebiet nicht mehr weiter benötigt. Es sind heute zahlreiche Radwege, die flach ohne große Steigungen…