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Der Baldeneysee in Essen

Burgen, Zechen und viel Natur rund um den größten Ruhrstausee im Revier

Wiesen und Felder prägten das flache Tal, durch das die Ruhr vor etwa 80 Jahren floss. Hinter einem kleinen Deich lagen vereinzelte Höfe, sicherlich wurde das Grünland für Viehzucht genutzt. An wenigen Stellen sorgten kleine Fähren mangels Brücken für eine Möglichkeit der Querung des Flusses. Flankiert wurde dieser rechts und links mit respektvollem Abstand durch zwei kleine Eisenbahnstrecken, die Ruhrtal- und die Hespertalbahn. An der Ruhrtalbahn förderte fleißig die Zeche Carl Funke Kohle und besaß sogar einen kleinen Verladebahnhof. An der Hespertalbahn, auf der anderen Flussseite, bestand die Zeche Pörtingsiepen. Weithin sichtbar im Tal war schon damals das große Anwesen der Industriellenfamilie Krupp, die Villa Hügel.

Spaziert man heute auf den Wiesen von damals, bekommt man nasse Füße. Denn im Jahre 1933 wurde an dieser Stelle vom Ruhrverband der größte der sechs Ruhrstauseen eröffnet. Der Baldeneysee erstreckt sich seitdem zwischen den Stadtteilen Werden, wo das Stauwehr steht, und Kupferdreh über eine Gesamtlänge von ca. 7,8 km und eine mittlere Breite von ca. 350 m. Dabei folgt der See verständlicherweise der Form des ursprünglichen Ruhrtals und besitzt die Form einer gebogenen Banane. Das Speichervolumen des Sees beträgt etwa 8,3 Mio. m³. Neben der Gewinnung von Strom aus Wasserkraft dient der See hauptsächlich der Sedimentation und Reinigung des Ruhrwassers für die Trinkwassernutzung und der Freizeit und Erholung.

Die Luftbildkarte bietet einen kleinen Überblick über die Lage der Orte und des Sees im Süden von Essen. Die Ruhr fließt von der oberen rechten Ecke bei Kupferdreh in den See, das Stauwehr und untere Ende befindet sich auf der linken Seite bei Werden.:

Karte Baldeneysee

Wesentlich interessanter für den Besucher ist der Baldeneysee als Sport-, Naherholungs- und Freizeitgebiet. Neben üblichen Wassersportarten auf und am kühlen Nass bieten sich vor allem lange Wege zum Radfahren und Wandern an. Auf gut ausgebautem Weg lässt sich der komplette See mit dem Fahrrad auf einer Gesamtlänge von etwa 14 Kilometern gut umrunden. Während am Südufer oder Hardenbergufer kaum Alternativrouten bestehen, kann am Nordufer zwischen Haus Baldeney und Heisingen statt des Uferwegs auch der bewaldete Steilhang erwandert werden. Hier befinden sich mehrere Aussichtspunkte mit weitem Blick über den See – teilweise auf der Terrasse eines Cafés mit einem schönen Stück Kuchen und einem Tässchen Kaffee. Außerdem ist von hier aus die Ruine der Isenburg zugänglich.

Ein Fahrgastschiff pendelt in der Saison zwischen Wehr bei Werden und Eisenbahnbrücke bei Kupferdreh. Zwischenstationen sind die Regattabahn unterhalb der Villa Hügel, Haus Scheppen am Südufer und der Yachthafen Heisingen genau gegenüber von Haus Scheppen. In der Übersichtskarte sind Verlauf und Anlegestellen markiert. Für weitere Informationen dazu bitte ich Sie die offizielle Webseite der Weißen Flotte besuchen.

Als kleiner Tipp sei erwähnt, dass der See gleich an drei Stellen mit im dichten Takt verkehrenden S-Bahn-Zügen erreichbar ist, in Werden und Hügel mit der S6 aus Köln, in Kupferdreh mit der S9 aus Wuppertal. Beide Linien treffen im Hauptbahnhof aufeinander. So lässt sich auch außerhalb der Betriebszeiten der Fähre mit einer kleinen Bahnfahrt nach langem Spaziergang zum Ausgangspunkt zurückkehren.

RuhrtalRadweg

Auf dem RuhrtalRadweg direkt am Seeufer (Blick zur Zeche)

Boote am See

Kleine Segelboote stellen bunte Farbtupfer dar

Baldeneysee in Essen

Blau und Grün am Baldeneysee im Essener Süden – rechts das Naturschutzgebiet Heisinger Bogen

Angler an der Ruhr

Angler unweit des Yachthafens von Heisingen

Baldeneysee

Heisinger Yachthafen auf der anderen Seeseite

Baldeneysee

Fahrgastschiff an der Regattastrecke in Essen-Hügel

Baldeneysee

Yachthafen am Haus Baldeney (rotes Dach rechts)

Baldeneysee Essen

Still ruht der Baldeneysee in der Nähe des Seaside Beach

Ruhrstausee mit Fahrgastschiff

Fahrgastschiff unweit des Biergartens von »Fährmann am See«

Yachthafen Heisingen

Yachthafen Heisingen

Schiff auf dem Baldeneysee

Rückfahrt zum Ausgangspunkt mit dem Fahrgastschiff

Hoch über dem Baldeneysee im Süden von Essen thront die weithin sichtbare Villa Hügel an den Ausläufern des Stadtwaldes. Sie wurde 1873 unter Alfred Krupp erbaut und diente als Wohnhaus für die Industriellenfamilie Krupp, die so prägend für das Ruhrgebiet war wie kaum ein anderer Unternehmer. Die Anlage ist sehr repräsentativ und strahlt große Macht und Einfluss aus. Im Kern besteht die Villa Hügel aus zwei Gebäudetrakten, dem Großen und dem östlich angrenzenden Kleinen Haus. Mit den Generationen wurden die Gebäude immer wieder aus- und umgebaut und die Einrichtung verändert. Nach Beschlagnahmung der Villa durch die Alliierten nach dem Zweiten Weltkrieg und anschließender Rückgabe an die Familie ging das Haus an die Allgemeinheit und wurde Standort für Kunstausstellungen und Sitz der Kulturstiftung und das große Archiv des Unternehmens. Die Villa Hügel lässt sich heute bei einem Besuch besichtigen (gegen Eintrittsgeld) und bietet auch eine Ausstellung.

Auf eigene Faust erkundet der Besucher Teile des Großen und des Kleinen Hauses. Besonders beeindruckend sind dabei die Architektur der Anlage, die Inneneinrichtung und der Einsatz (seinerzeit) moderner Technik. Das Hauptgebäude betritt man über eine große Halle, um die einzelne Räume und Säle angeordnet sind. Im Obergeschoss überrascht der riesige Saal mit seiner hölzernen Gewölbedecke, in dem dann und wann Veranstaltungen stattfinden. Die meisten Wände sind von unten bis oben vertäfelt mit dunklem Holz. In einigen Räumen befinden sich große Kronleuchter und Regale mit Büchern bis unter die hohe Decke. Während einer Führung erfährt man nebenbei Interessantes über die schwierige Beheizung der Häuser mit Durchlaufen verschiedener Technologien seiner Zeit und die Beleuchtung mittels Gas und Elektrizität.

In den Räumlichkeiten des Kleinen Haus ist eine Ausstellung über die Familiengeschichte der Krupps und die Entwicklung ihrer Stahlwerke vom Beginn bis zum Unternehmen ThyssenKrupp zu besichtigen. Außerdem wird das Entstehen der Villa Hügel näher vorgestellt. Die Räume sind ähnlich eindrucksvoll wie im Großen Haus, wirken jedoch heller und freundlicher. Einige der Decken haben aufwendigen Stuck und Kronleuchter.

Leider ist das Fotografieren im Innern der Gebäude nicht gestattet, weshalb an dieser Stelle keine Abbildungen gezeigt werden.

RuhrtalRadweg am Baldeneysee

RuhrtalRadweg am Hardenbergufer

Baldeneysee

Heisinger Yachthafen auf der anderen Seeseite

Baldeneysee mit Fördergerüst von Carl Funke

Typisch Baldeneysee: Fördergerüst von Carl Funke am Ufer

Haus Scheppen

Haus Scheppen als neues Wasserschloss

Am Kiosk mit dem Namen »Tango am Baldeneysee« hat vor allem der Wanderer die Qual der Wahl. Entweder folgt er auf alter Bahntrasse der Ruhrtalbahn weiter dem Uferweg – oder zu schönen Ausblicken in die Ausläufer des Stadtwaldes hoch über dem See. Am höchsten Punkt, fast 100 Meter über dem Seespiegel, weist schließlich ein Hinweisschild zur Ruine der Isenburg, die einen schönen, kleinen Abstecher der Wanderung wert ist.

Die Isenburg, häufig auch Neu-Isenburg bezeichnet, entstand um 1240 und wurde bereits 1288, also nicht einmal 50 Jahre nach ihrer Errichtung, zerstört. In den 1930er Jahren erfolgte eine teilweise Rekonstruktion und Ausgrabung, weshalb sich Besucher heute anhand der zahlreichen Mauern aus Ruhrsandstein und tiefen Gräben einen ungefähren Eindruck der Situation im 13. Jahrhundert machen können. Im Wesentlichen bestand die Burg aus einer Vorburg und einer Hauptburg, die jeweils durch eine Ringmauer umfriedet waren. Mit einer Fläche von 135 × 45 Metern war die Isenburg eine der größten Burgen der Region. Von der Vorburg, die durch ein Privathaus überbaut ist, führte damals wie heute eine Brücke über einen tiefen Graben zur Hauptburg. Hier lassen sich die Grundmauern des Palas und der Nebengebäude sowie des Hauptturms besichtigen. Der durch hohe Bäume schön beschattete Burghof bietet sich im Sommer für eine Pause an. Einige Schilder erläutern geschichtliche und bauliche Hintergründe der Anlage.

Waldweg

Waldweg vom Baldeneysee zur Schwarzen Lene (Blick zurück)

Ruine Isenburg

Ruine Neu-Isenburg: Torbogen von der Vor- zur Hauptburg

Isenburg in Essen

Reste des Hauptturms

Ruine Isenburg Essen

Einstmalige Nebengebäude und Ringmauer

Torbogen und Mauerruinen Isenburg Essen

Ein bekanntes Fotomotiv am Baldeneysee ist das markante Fördergerüst der Zeche Carl Funke I am Seeufer. Es ist das größte sichtbare Denkmal am Baldeneysee für eine Epoche der Kohleförderung- An dieser Stelle bestanden zu aktiven Zeiten des Bergbaus weitläufige Förder- und Verladeanlagen. Das Fördergerüst steht über Schacht I der Zeche, wenige hundert Meter dahinter den Weg bergauf findet sich das unter Denkmalschutz stehende Fördermaschinenhaus der Zeche Hundsnocken. Weiter oberhalb im Wald befindet sich die Bergehalde der Zeche. Ein oder andere weitere Relikte findet der interessierte Besucher an der Straße westlich des Schachtes. Hier lassen sich der ehemalige Holzplatz, ein zugemauertes Stollenmundloch und Schienen des Verladebahnhofs im Gras bewundern.

Folgt man dem Uferweg, so führt dieser am Yachthafen Heisingen vorbei bald in das Vogelschutzgebiet Heisinger Bogen. Hier wird der Ortsteil Heisingen von der Ruhr umflossen, weshalb der See hier statt des langgezogenen Rechtsbogens eine scharfe Linkskurve macht – flussaufwärts gesehen. Auf einem schmalen Damm verläuft der Weg zweitweise zwischen See auf der einen und Teichen auf der anderen Seite. Hier gilt »gucken erlaubt, stören verboten«. Tatsächlich können hier zahlreiche Wasservögel beobachtet werden, aber auch eine Schildkröte konnte auf der eigenen Wanderung gesichtet werden. Hobbyfilmer und -Fotografen mit einer atemberaubenden technischen Ausstattung mit Richtmikrofonen und Monster-Teleobjektiven stehen häufig am Wegesrand.

Zeche Carl Funke in Essen

Fördergerüst über Schacht I der Zeche Carl Funke

Fördergerüst Zeche Carl Funke

Markantes Fördergerüst vom Schiff aus gesehen

Ruhrsee

Am Naturschutzgebiet Heisinger Bogen

Eisenbahnbrücke Kupferdreh

Eisenbahnbrücke Kupferdreh am Ostende des Baldeneysees

Eisenbahnbrücke Kupferdreh

Alte Eisenbahnbrücke von Kupferdreh – jetzt Rad- u. Wanderweg

Kupferdreh

Stahlfachwerk mit Nischen zum Ausruhen

Seit Anfang der 1870er Jahre überspannt die Eisenbahnbrücke Kupferdreh die Ruhr. Sie verbindet seitdem Heisingen mit Kupferdreh und war Teil der Ruhrtalbahn. Durch die Fertigstellung des Stausees wurde der Wasserspiegel so weit angehoben, dass nicht nur ein Teilsegment wie bis dahin, sondern die ganze Brücke durch Wasser unterspült wird. Die etwa 230 Meter lange Brücke aus Stahlfachwerksegmenten war mit Stilllegung der Ruhrtalbahn 1978 ungenutzt. Bis zum Jahr 1984 erfolgte der Umbau zu einer Fußgänger- und Radwegbrücke. Heute bildet die Brücke eine wichtige Überquerung für Radfahrer oder Wanderer. Mehr oder weniger markiert sie das östliche Ende des Stausees, der hier durch die Ruhr gespeist wird.

In den Sommermonaten bietet sich an dieser Stelle ein Besuch der Hespertalbahn an. Die drei Kilometer lange Eisenbahnstrecke am Südufer des Baldeneysees von Kupferdreh zum Haus Scheppen wird heute durch den Verein zur Erhaltung der Hespertalbahn mit historischen Fahrzeugen befahren. Sie ist eine ehemalige Güterbahn der Zeche Pörtingsiepen, die südlich von Haus Scheppen förderte.

 

Informationen zum Besuch am Baldeneysee:

1. Öffnungszeiten und Eintrittspreise: Der See ist natürlich ständig frei zugänglich. Für folgende Ziele sind Öffnungszeiten zu beachten:

Die Villa Hügel kann Di-So von 08.00 bis 20.00 Uhr besichtigt werden. Der Park ist täglich von 08.00 bis 20.00 Uhr geöffnet. Auf diesen Internetseiten sind die Eintrittspreise kategorisiert. Die Kosten für den Eintritt für einen Erwachsenen für die Villa und den Park entsprechen der kleinsten Kategorie (unter 5,- Euro pro Person). Genaue Preise, Rabatte und Ermäßigungen sind der offiziellen Internetseite oder Aushängen zu entnehmen. Die Besichtigung der beiden Gebäude erfolgt selbständig. Es werden keine öffentlichen Führungen angeboten. Führungen sind nur nach rechtzeitiger Voranmeldung gegen Aufpreis möglich. Bitte beachten Sie dazu die die Informationen der offiziellen Internetseite.

Die Schiffe der Weißen Flotte folgen einem Fahrplan. Informationen zum Saisonbetrieb und den Fahrtzeiten finden Sie auf der offiziellen Webseite (siehe ganz unten).

Die Hespertalbahn verkehrt an bestimmten Betriebstagen nach einem Taktfahrplan. Für die Betriebstage ist festgelegt, ob ein Dampfzug oder eine Diesellok fährt. Informationen zu den Fahrtagen, Zeiten und dem verkehrenden Zug-Typ finden Sie auch hier auf der offiziellen Webseite.

2. Anfahrt zum Baldeneysee mit dem Auto: Der See ist recht gut mit dem Auto erreichbar. Durch verschiedene Anlaufpunkte ergeben sich unterschiedliche Anreisemöglichkeiten:

a) Startpunkt Parkplatz Bahnhof Hügel: Auf der A52 bis zur Ausfahrt 28 Essen-Rüttenscheid. Dort auf die B224 Richtung Süden und dieser der Beschilderung zur Villa Hügel folgen. Am Ende der Gefällestrecke ins Tal rechts abbiegen auf die L63 Freiherr-vom-Stein-Straße. Gegenüber vom Bahnhof Hügel befindet sich ein großer kostenpflichtiger Parkplatz, der zugleich auch eine Schiffsanlegestelle für evtl. Rückfahrten bietet.

b) Startpunkt Yachthafen Heisingen: Auf der A44 (kurze Autobahn im Bereich Velbert) bis zur Ausfahrt 41 Essen-Heisingen. Aus Richtung Essen geradeaus, aus Richtung Velbert links abbiegen auf die B227 Richtung Kupferdreh. In der Linkskurve rechts in die Straße Stauseebogen. Um die Rechtskurve fahren. In der nächsten sanften Rechtskurve links in die Straße Fährenkotten. Am Ende zweimal links abbiegen in die Lanfermannfähre. Hinter dem Yachthafen besteht die Möglichkeit zu Parken. Auch hier befindet sich ein Anleger der Fahrgastschifffahrt.

c) Villa Hügel: Auf der A52 aus Richtung A40 oder Essen bis zur Ausfahrt 27 Essen-Haarzopf. Dort links abbiegen auf die Alfriedstraße. Aus Richtung Düsseldorf bis zur Ausfahrt 27 Essen-Haarzopf und zunächst geradeaus bis zur großen Kreuzung und rechts abbiegen auf die Alfriedstraße. Nach 1,2 km links abbiegen in die Frankenstraße. Nach weiteren 800 m rechts abbiegen in die Haraldstraße (Beschilderung Villa Hügel). Dieser folgen bis zur Schranke. Am Kassenhäuschen Eintritt bezahlen und nach Schrankenöffnung weiterfahren bis zum Parkplatz vor den Gebäuden.

Zieleingabe ins Navigationssystem: Abhängig vom gewünschten Ziel sind folgende Angaben (alle in Essen!) einzugeben:

Zum Parkplatz Hügel / Regattastrecke (a): Freiherr-vom-Stein-Straße 204
Yachthafen Heisingen (b): Lanfermannfähre Nähe Hausnummer 118
Haus Scheppen: Pörtingsiepen, Kreuzung Hardenbergufer
Villa Hügel (c): Haraldstraße

 

Geographische Koordinaten:
Sehenswürdigkeiten und Etappenpunkte:
51°24'09.11"N, 7° 0'27.96"E – Parkplatz Hügel, Regattabahn
51°24'37.35"N, 7° 1'50.70"E – Zugang Ruine Isenburg
51°24'14.68"N, 7° 2'59.01"E – Fördergerüst Carl Funke I
51°23'45.67"N, 7° 3'29.44"E – Yachthafen Heisingen
51°24'25.96"N, 7° 0'29.56"E – Villa Hügel

Fähranleger von West nach Ost:
51°23'50.20"N, 7° 0'13.08" E – Fähranleger Werden Oberes Wehr
51°24'09.11"N, 7° 0'27.96" E – Fähranleger Hügel
51°24'25.83"N, 7° 1'26.54" E – Fähranleger Baldeney
51°23'54.15"N, 7° 2'55.41" E – Fähranleger Haus Scheppen
51°23'45.67"N, 7° 3'29.44" E – Fähranleger Heisingen
51°23'29.90"N, 7° 4'33.48" E – Fähranleger Kupferdreh
Die Koordinaten können in das Eingabefeld von z.B. GoogleEarth
und OpenStreetMap kopiert werden.

UTM-Koordinaten (Zone 32):
Sehenswürdigkeiten und Etappenpunkte:
361425 m, 5696472 m – Parkplatz Hügel, Regattabahn

363046 m, 5697301 m – Zugang Ruine Isenburg
363046 m, 5697301 m – Fördergerüst Carl Funke I
364912 m, 5695654 m – Yachthafen Heisingen

361469 m, 5696993 m – Villa Hügel

Fähranleger von West nach Ost:
361121 m, 5695896 m – Fähranleger Werden Oberes Wehr

361425 m, 5696472 m – Fähranleger Hügel
362570 m, 5696958 m – Fähranleger Baldeney
364261 m, 5695933 m – Fähranleger Haus Scheppen

364912 m, 5695654 m – Fähranleger Heisingen
366136 m, 5695134 m – Fähranleger Kupferdreh

Anreise zum Baldeneysee mit Bus und Bahn:
Nahezu exzellent ist der Baldeneysee an das Eisenbahnnetz angebunden. Es bieten sich verschiedene Bahnhöfe zur An- und Abreise an, um eine ausgiebige Wanderung durchführen zu können, ohne einen langen Rückweg bewältigen zu müssen.

Von Essen Hbf. mit der S6 Richtung Düsseldorf bis Essen-Hügel oder Essen-Werden. Von der Haltestelle Hügel besteht Anschluss an die Fähre mit der Haltestelle Hügel. In Werden wird das große Wehr des Sees erreicht, auch hier besteht Umsteigemöglichkeit zum Fahrgastschiff an der Haltestelle Werden Oberes Wehr.

Alternativ von Essen Hbf. oder Bottrop Hbf. mit der S9 Richtung Wuppertal bis Essen-Kupferdreh am Ostufer des Sees. Hier besteht nach kurzem Fußweg Anschluss an die Fähre mit der Haltestelle Kupferdreh. Mit der alten Eisenbahnbrücke besteht außerdem eine Querungsmöglichkeit der Ruhr. Hier befindet sich auch der Bahnhof der Hespertalbahn.

Anreise mit dem Fahrrad / E-Bike und als Wanderer: Der beliebte RuhrtalRadweg Winterberg-Duisburg führt direkt am Südufer des Baldeneysees vorbei. Erschlossen wird der See außerdem durch ein Netz von Themenwegen der Stadt Essen (z.B. Baldeneyseetour, Essen Erleben) sowie am Nordufer durch den Rundkurs Ruhrgebiet.

Oberhalb des Baldeneysees beginnt der 2013 frisch eingeweihte Fernwanderweg Bergischer Weg von Essen zum Drachenfels bei Königswinter (orangefarbenes Piktogramm). Er verläuft von Essen-Stadtwald kommend am Nordufer des Baldeneysees entlang, um – fast genauso wie in der Wanderung oben beschrieben – Kupferdreh zu erreichen. Über Velbert, Wuppertal und Solingen geht es von Nord nach Süd durch das westliche Bergische Land.

Kartenmaterial: In den rechts dargestellten reiß- und wetterfesten Radwander- bzw. Rad- und Wanderkarten des Verlages Publicpress ist der See eingezeichnet. In der Rad- und Wanderkarte "Essen und Umgebung" im Maßstab 1:50.000 liegt er im Planquadrat E 4 / 5. Im Wander-Leporello "Bergischer Weg" im für Wanderungen idealen Maßstab von 1:35.000 ist er in der ersten Kartenseite abgebildet. Der Rad-Leporello RuhrtalRadweg deckt den See auf Seite 14 und 15 ab.

Mit Klick auf die jeweilige Karte gelangen Sie zur entsprechenden Seite beim Verlag – Karten werden versandkostenfrei versendet. Für Webseite und Verkauf ist der Verlag verantwortlich.

 Rad- und Wanderkarte Essen und Umgebung   Radwanderkarte Ruhrgebiet   Bergischer Weg  

Quellen und Weitere Informationen:

Homepage der Hespertalbahn: www.hespertalbahn.de
Ruine Isenburg: www.isenburg-essen.de
Weiße Flotte Essen mit Fahrplan und Preisen: www.flotte-essen.de
Villa Hügel:

www.villahuegel.de

Industriekultur im Ruhrgebiet

Weitere Bergehalden sind von der Übersichtsseite zu diesem Thema auswählbar. Hier ist neben einer Einführung in die Thematik der Halden, Typen und Generationen auch eine Übersichtskarte zu finden.

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Halden Ausflugsziele


Zuletzt geändert oder Aktualität geprüft: 10 / 2016
Angaben zu Anreise, Öffnungszeiten und Eintrittspreisen sind ohne Gewähr und vor einem Besuch selbst auf Richtigkeit zu überprüfen.
(c) Bilder, Karten, Text und Grafiken: S. Hellmann • www.ruhrgebiet-industriekultur.de & www.halden.ruhr