Navigation Impressum und Kontakt Zu den Halden Zur Industriekultur Links

Zeche Radbod, Radbodsee und Halden in Bockum-Hövel

Es ist das eindrucksvolle Gebäudeensemble der Fördertürme und Maschinenhäuser aus rostigem Stahl und Backstein-Fachwerk, das durch seine aufgereihte Anordnung entlang der Hauptachse und durch den maroden Charme mit Rost und zunehmender Bewachsung auffällt. Es bildet die Mitte und das Denkmal des Bergbaus inmitten eines entstehenden Gewerbegebietes, das in Teilen zu kulturellen Zwecken genutzt wird. Am Eingang erinnert die Lore einer Grubenbahn an den historischen Hintergrund, denn das Gewerbegebiet befindet sich auf dem großen Gelände der ehemaligen Zeche Radbod in Hamm-Bockum-Hövel.

Die Zeche wurde gegen Anfang des 20. Jahrhunderts in Bockum-Hövel gegründet und begann im Jahre 1906 mit der Förderung von Kohle. Der etwas ungewöhnliche Name der Zeche stammt (vermutlich) vom friesischen Fürsten Radbod (679 - 719) ab. Sie prägte trotz vieler größerer und mittlerer Brand- und Explosionskatastrophen die wirtschaftlichen Verhältnisse des heutigen Vorortes von Hamm. Bereits in den jungen Jahren der Zeche ereignete sich eine schwere Schlagwetterexplosion mit 349 toten Bergleuten. Dieser Explosion folgte auf Radbod der erste ausschließliche Einsatz elektrischer Grubenlampen unter Tage im Ruhrgebiet. Am 31. Januar 1990 endete die Kohleförderung der Zeche. Auf den Tag genau ein Jahr später wurde sie offiziell geschlossen.

Teil dieses Artikels sind das Kulturrevier Radbod mit seinen charakteristischen Fördertürmen, die große Halde Radbod samt Erweiterungshalde und der indirekt durch den Betrieb der Zeche entstandene Radbodsee.

 

Kulturrevier Zeche Radbod I / II / V

Aus dem ehemaligen Zechengelände Radbod entsteht seitdem ein Gewerbe- und Industriegebiet mit kulturellem Flair – das sogenannte Kulturrevier Radbod. Die Fördergerüste der Schächte I und II sind samt Maschinenhalle und den besonderen Zwillings-Tandemfördermaschinen seit 1997 als Denkmal eingetragen. Die beiden Stahlgerüste scheinen die Backsteinmauern und Dächer der darunterliegenden Schachthallen zu durchbrechen. Erhalten ist auch das Fördergerüst über dem Schacht V. Alle drei Fördergerüste bilden hintereinanderliegend das typische Bild der Zeche, wobei die Straße An den Fördertürmen zwischen Maschinenhallen und Fördertürmen unter den Förderseilen her läuft. Ringsherum entstehen bzw. entstanden neue Gebäudekomplexe von Firmen. Die Straßennamen sind montangeprägt, heißen sie doch Grubenlicht, Steigerring, Hauerwinkel oder Schwarzes Gold.Straßenname Zeche Radbod

Während das Gelände der Zeche Radbod eine zunehmende Neunutzung erhält, war eine Zeitlang die Nutzung des unterirdischen Abbaugebietes durch ein neues Bergwerk südöstlich von Ascheberg gelegen, wobei der Schacht Radbod V als Wetterschacht erhalten bliebe, da dieser mit dem bereits existierenden Schacht Donar I über eine fünf Kilometer lange Strecke untertage verbunden ist.

Die folgenden Aufnahmen zeigen in verschiedenen Jahreszeiten einen Spaziergang über das Kulturrevier Radbod auf dem ehemaligen Zechengelände. Er führt zur großen Bergehalde, die im nächsten Abschnitt näher vorgestellt wird.

Gewerbe- und Industriegebiet Zeche Radbod

Zufahrt zum Gewerbe- und Industriegebiet Zeche Radbod

Radbod Schacht 5

Fördergerüst über Wetterschacht V

Zeche Radbod Schachthalle 2

Schachthalle über Schacht II

Maschinenhäuser der Zeche Radbod

Maschinenhäuser von Schacht I und II

Zeche Radbod Schacht 1

Schacht I samt Schacht- und Maschinenhaus

fördergerüste der Zeche Radbod

Typisches Ensemble der Zeche Radbod von der Halde gesehen

Zeche Radbod

Schachthalle I, Schacht II und Schacht V

Förderturm der Zeche Radbod, Schacht 2

Schacht II im Profil: Gras wächst auf dem Dach

Förderturm der Zeche Radbod, Schacht 2

Radbod-Buchstaben im Schnee

Förderturm der Zeche Radbod, Schacht 2

Förderturm der Zeche Radbod, Schacht 2

Informationen zur Anreise befinden sich am Ende des Artikels!

 

Halde Radbod

Die Hauptstraße des Kulturreviers Radbod, An den Fördertürmen, die auch die drei Fördergerüste passiert, läuft als Achse in Form eines Fußgängerweges mit Bäumen rechts und links genau auf die große westliche Halde der Zeche Radbod zu, die sich als Tafelberg mit markanten Terrassen im Hang präsentiert. Von hier aus gesehen erscheint die Form der Halde recht eckig, im Süden folgt sie hingegen angedeutet geschwungen den Mäanderbögen Karte Halde Radbodder angrenzenden Lippe-Altarme.

Die Halde Radbod hat insgesamt eine Grundfläche von etwa 25,5 ha. Ihr höchster Punkt liegt auf 81 Metern über dem Meeresspiegel und ca. 30 Meter über der umgebenden Flur, was ein Wert im oberen Drittel aller Halden im Ruhrgebiet darstellt.

Der dem Zechengelände zugewandte Osthang ist nur mit niedrigwachsenden Gräsern und im Spätsommer gelb blühenden Kräutern, nicht aber mit nennenswerten Büschen und Bäumen zugewachsen, was diese Flanke von Weitem etwas nackt aussehen und den Bezwinger bei Sommerhitze schwitzen lässt. Ein wenig erinnert der Berg dabei aus dieser Perspektive an die gestuften Maya-Pyramiden auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán. Die übrigen Hänge sind weitgehend bewaldet. Der niedrige Bewuchs des Osthangs zieht sich bis auf das Gipfelplateau, wo allerdings einzelne Büsche u.a. von Sanddorn und Hagebutten hervorstechen. Nach Norden hin wird auf dem Haldentop die Bewaldung dichter, wobei die zwar hohen, aber dennoch mit großem Abstand wachsenden Bäume von hohen Gräsern umgeben sind. Trampelpfade durchbrechen diese Wildwiese. Herrlich ist es, wenn im Sommer eine kühle Brise weht und sich die Grashalme geräuschvoll biegen. Neben dem Geräusch des Windes ist es hier nämlich schön ruhig.

Vom Gipfel und dem von Osten steil entlang der Ost- und Südflanke ansteigenden Hauptweg zum höchsten Punkt bietet sich dank der niedrigen Vegetation somit ein guter Überblick über Bockum-Hövel und die Umgebung der Lippeniederung mit dem Kraftwerk in Stockum. Selbstverständlich lässt sich auch das Kulturrevier hervorragend überblicken. Über den Lippepark, der ehemaligen Schachtanlage und Halde Franz, ist eine Wegeachse bis zur Halde Humbert und Kissinger Höhe in Entwicklung.

Blick auf Halde Radbod in Hamm

Verlängerung der Hauptachse Richtung Halde Radbod

Halde Radbod Hamm

Halde Radbod mit der nur niedrig bewachsenen Ostflanke

Halden im Ruhrgebiet: Halde Radbod

Terrassen am Hang der Halde

Gipfel der Bergehalde

Einzelne Büsche auf dem Haldentop

Gipfel der Halde Radbod

120°-Panoramablick über das Haldentop Radbod mit einzelnen Büschen, hinten bewaldeter Teil des Gipfels

Gersteinwerk von der Halde gesehen

Blick auf das Gersteinwerk und Kraftwerk Bergkamen (hinten)

Blick von der Halde Radbod auf Bockum-Hövel

Pfarrkirche St. Stephanus in Bockum-Hövel im Hintergrund

Bewaldeter Gipfel der Halde Radbod in Bockum-Hövel

Bewaldeter Teil des Gipfels: Einzelne Bäume in weitläufigen Wildwiesen

Haldengipfel

Bewaldeter Gipfel der Halde

Weg durch die Wiese auf der Halde

Trampelpfad durch die Wiesen

Ein ganz besonderer Spaziergang über das Radbod-Gelände wird hin und wieder vom Verkehrsverein Hamm (z.B. bei MyRegioGuide) angeboten. In der abendlichen Dämmerung bricht eine Gruppe auf, um am Ende des Tages in der Dunkelheit auf der Bergehalde zu stehen. Dort werden dann Fackeln entzündet, die den weiteren Weg weisen. Von der Halde lässt sich beobachten, wie das Lichtermeer der Stadt Hamm erwacht, die Straßenbeleuchtung im Kulturrevier aufleuchtet und sich der riesige Rangierbahnhof am Horizont als langes beleuchtetes Band abhebt.

Mit viel Glück wurde bei einer eigenen Teilnahme an dieser Wanderung einer der wenigen Schnee-Tage im Ruhrgebiet getroffen. Durch knirschenden Neuschnee stapfend widersetzte sich die kleine Gruppe Wind und Eiseskälte. Die anschließenden Aufnahmen zeigen Eindrücke der Fackelwanderung auf der Halde.

Halde Radbod Fackeltour im Schnee

Halde Radbod in der Winterdämmerung: Ziel der Wanderung

Halde Radbod Fackeltour im Schnee

Wanderung im Fackelschein. Hinten die drei Fördertürme

Halde Radbod Fackeltour im Schnee

 

Halde Radbod Fackeltour im Schnee

Pastellfarben über dem Kraftwerk Stockum

Halde Radbod Fackeltour im Schnee

Blick auf die Straßenachse der Zeche Radbod

Halde Radbod Fackeltour im Schnee

Fackeln im Sturm: Schnee auf dem Haldengipfel

Halde Radbod Fackeltour im Schnee Halde Radbod Fackeltour im Schnee

An dieser Stelle dem RegioGuide Martin Brunsmann einen herzlichen Dank für die schöne Wanderung. Hinweis zu den Fotos: Die teilnehmenden Personen haben der Veröffentlichung im Internet zugestimmt.

Informationen zur Anreise befinden sich am Ende des Artikels!

 

Bergsenkungsgewässer Radbodsee

Bis zum Bau des Datteln-Hamm-Kanals floss die Lippe als stark mäandrierender Fluss durch Hamm. Sie bildete naturgemäß zahlreiche Windungen und Altarme. Von dem gewundenen Flusslauf ist heute nichts mehr zu sehen, von Bad Hamm bis Stockum verläuft sie heute schnurgerade parallel zum 1914 eröffneten Kanal und ist meist nur durch einen Deich von ihm getrennt. Die zahlreichen Windungen wurden begradigt. Noch heute sind dort, wo früher die Lippe verlief, feuchte Auen und Altarme zu finden. Dort, wo der Bach Geinegge einen solchen speist, ist durch Bergsenkungen aufgrund der Abbautätigkeiten der benachbarten Zeche Radbod eine Hohlform entstanden, die sich mit Wasser gefüllt hat – und so hat sich in der Folgezeit der abflusslose Radbodsee gebildet.

Noch heute lassen sich der ehemalige Lippeverlauf und der eines Altarms bei Vergleich eines Luftbildes mit einer historischen Karte nachvollziehen. In der folgenden Abbildung ist eine solche Karte der Preußischen Neuaufnahme (1877 bis 1915) auf einem Luftbild aus dem Jahre 2012 projiziert. Auffallend sind der noch fehlende Datteln-Hamm-Kanal (im Luftbild der untere Wasserweg) samt Stadthafen und die seinerzeit noch mäandrierende Lippe, deren Lage der Altarme noch heute stellenweise landschaftsprägend sind – lange nach der Flussbegradigung. Mehrere historische Ufer bilden heute an einigen Stellen die Grenze des Radbodsees (rote Markierung). Eine alte "Insel" inmitten eines Flussbogens westlich der Straße ist auch heute noch eine Halbinsel im See. In der rechten Hälfte ist oberhalb der Lippe die Deponie Brombergerstraße bzw. Halde Radbod Ost zu erkennen.

Historische Karte Radbodsee

Die Fläche variiert je nach Definition der Seefläche zwischen 5,4 und 7 ha. Genutzt wurde der See durch die Zeche Radbod für die Einleitung von Grubenwasser und als Kühlwasserspeicher – vergleichbar mit dem Ewaldsee in Herten. Bedingt durch die Bergsenkung liegt der See mehrere Meter tiefer als die Lippe, wodurch ein natürlicher Abfluss blockiert ist. Ein Pumpwerk am Lippedeich sorgt für die Steuerung des Wasserpegels und die Vermeidung von Überschwemmungen, was einmal mehr ein Beispiel für den technischen Aufwand nach der Bergbauzeit und die sogenannten Ewigkeitskosten ist.

Der See gehört zum Naturschutzgebiet Alte Lippe und Radbodsee. Die Freizeitnutzung ist daher begrenzt. Von Wegen und Straßen am Süd- und Westufer lässt sich der See und die zahlreiche Vogelwelt beobachten. Schwimmen, Boot fahren oder ähnliche Wassersportarten sind nicht möglich. Unweit des Sees befindet sich ein Indoor-Freizeitzentrum.

Radbodsee in Hamm

Idyllischer Radbodsee mit Flachwasserzonen

Radbodsee in Hamm

Bergsenkungsgewässer in Lippe-Altarmen

Radbodsee in Hamm

Pumpwerk zur Lippe

Radbodsee in Hamm

Blick vom Lippedeich auf den Radbodsee

Radbodsee in Hamm

Westufer des kleinen Sees

Radbodsee in Hamm

Weg durch die alten Lippeauen zur Halde Radbod

Von der Zeche Radbod aus ist der See entweder von der Halde über den Weg durch die Lippeauen oder von der Hammer Straße und dann rechts in die Hüserstraße bis zum Ende erreichbar. An der Römerstraße ist in Höhe der Lippebrücke ein Parkplatz.

Informationen zur Anreise befinden sich am Ende des Artikels!

 

Halde Radbod Ost Erweiterung – Deponie Römerstraße

Was haben Bergehalden im Ruhrgebiet und die Politik der Europäischen Union gemeinsam? – Bei beiden gibt es eine Ost-Erweiterung. Am Ufer der Lippe liegt zwischen Kleingartensiedlung, Römerstraße und Altarmen des Flusses die Boden- und Bauschuttdeponie Römerstraße. Auch als Deponie Bromberger Straße nach der nördlichen Zufahrt bezeichnet, geht diese Kippe auf eine Bergehalde der Zeche Radbod zurück, genauer gesagt auf eine Erweiterungsfläche der bestehenden Radbod-Halde und ist damit eine Art Kombinationsdeponie.

Von der Bromberger Straße und von der Hauptzufahrt neben der Lippebrücke Römerstraße führen Wege auf die öffentlich zugängliche Halde und Mülldeponie. Heute hat das gesamte Landschaftsbauwerk mit einer trapezförmigen Grundform eine Fläche von 13,5 ha. Der höchste Punkt liegt auf 86 m über dem Meeresspiegel und rund 29 Meter über der Umgebung. Je nach Jahreszeit präsentiert sich der Berg in einem gelben Blütenmeer von Wildblumen. Der Blick reicht auf die Innenstadt Hamms, vor deren Kulisse sich auch in den Bahnhof einfahrende Züge beobachten lassen können. Direkt unterhalb liegt außerdem der Stadthafen von Hamm mit Verladekränen und Silos. Die Wege verlaufen hauptsächlich auf den terrassierten und bewachsenen Höhenschichten an den Hängen um das Landschaftsbauwerk. Das Gipfelplateau wird dabei durch vergleichsweise wenige Wege durchkreuzt.

Halde Radbod Ost in Hamm

Nördliche Aufstiege auf die Halde Radbod Ost bzw. Deponie

Halde Radbod Ost in Hamm

Blütenmeer auf dem Gipfel

Halde Radbod Ost in Hamm

 

Halde Radbod Ost in Hamm

Pfarrkirche St. Stephanus in Bockum, Zeche Radbod vorne

Halde Radbod Ost in Hamm

Gerstein-Kraftwerk bei Werne-Stockum

Halde Radbod Ost in Hamm

 

Halde Radbod Ost in Hamm

Deponie Römerstraße von der Lippe aus gesehen

Halde Radbod Ost in Hamm

 

Zugänge befinden sich an der Römerstraße unweit vom Radbodsee (Parkplatz) oder von der Bromberger Straße (Bushaltestelle).

 

Informationen zum Besuch im Kulturrevier Radbod:

Das Gewerbegebiet Radbod und die Halde sind natürlich Tag und Nacht frei begehbar. Der Radbodsee ist wie beschrieben über am Ufer entlanglaufende Wege einzusehen. Besichtigungen einiger Anlagen können laut der Internetseiten der Industriedenkmalstiftung auf Nachfrage geschehen. Die Fördergerüste sind abgesperrt und können nur von der Straße betrachtet werden. Im Normalbetrieb existieren im Gebiet keine sanitären oder gastronomischen Einrichtungen.

Fazit und Tipp des Webmasters: Für Radfahrer auf den nahegelegenen Radfernwegen (siehe Anreise Fahrrad) ist ein Abstecher zum See und zum Kulturrevier lohnenswert. Auch ein Rundgang vom See über Halde zum Zechengelände bietet sich an. Andere Ziele in der Umgebung, mit denen sich ein Ausflug kombinieren lässt, sind der Tierpark in Hamm, der Maximilianpark, die Halden Sachsen in Heessen und Kissinger Höhe in Pelkum mit weiteren Möglichkeiten zum Wandern, aber auch die Halde Großes Holz mit dem angrenzenden Naturschutzgebiet Beversee und der Marina Rünthe.

Anreise mit dem Auto: Auf der A1 bis zur Ausfahrt 81 Hamm / Bergkamen. Aus Richtung Dortmund rechts, aus Richtung Bremen links abbiegen auf die Dortmunder Straße. An der nächsten Ampel links in die Straße Am Tiebaum (Kreisstraße K4), dort den Kanal, die Lippe und die Eisenbahn überqueren und im Kreisverkehr rechts auf die Hammer Straße abbiegen. Dem Verlauf folgen. In Bockum-Hövel an der Kreuzung An den Fördertürmen rechts abbiegen und am Rand parken.

Zieleingabe ins Navigationssystem:
An den Fördertürmen, Kreuzung Hammer Straße in 59075 Hamm

Geographische Koordinaten:
51°41'23.33"N, 7°46'05.86"E – Zugang Kulturrevier Hammer Straße 51°41'14.30"N, 7°45'47.12"E – Schacht I
51°41'16.10"N, 7°45'50.56"E – Schacht II
51°41'18.77"N, 7°45'55.92"E – Schacht V

51°40'59.26"N, 7°45'12.58"E – Halde Radbod

51°41'02.30"N, 7°46'29.88"E – Radbodsee

51°41'00.87"N, 7°47'01.24"E – Halde Radbod Ost Erweiterung
Die Koordinaten können in das Eingabefeld von z.B. GoogleEarth
und OpenStreetMap kopiert werden.

UTM-Koordinaten (Zone 32):
414861 m, 5727257 m – Zugang Kulturrevier Hammer Straße

414496 m, 5726984 m – Schacht I
414563 m, 5727039 m – Schacht II

414667 m, 5727119 m – Schacht V

413825 m, 5726531 m – Halde Radbod

415311 m, 5726600 m – Radbodsee

415912 m, 5726545 m – Halde Radbod Ost Erweiterung

Anreise mit Bus und Bahn: Zunächst mit RE 1, 3, 6 oder 11 oder dem Fernverkehr nach Hamm (Westfalen). Es ist dabei zu beachten, dass Hamm nicht mehr im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr liegt und daher besondere Tarife gelten! Vom Bahnhofsvorplatz (Willy-Brandt-Platz) mit Bussen der Linie 2 Richtung Bockum-Hövel oder Uhlenfeld, Linie 4 Richtung Barsener Straße oder Linie S10 Richtung In der Geist / Lünen bis Zeche Radbod. Eine Haltestelle zuvor zum Bereitmachen ist Bromberger Straße (Linie S10) bzw. Hüserstraße (Linie 2 / 4). Die Fahrtzeit beträgt etwa eine Viertelstunde je nach Linie.

Anreise mit dem Fahrrad / E-Bike: Gleich vier thematische Radfernwege verlaufen in der Nähe der Zeche Radbod, der Halde und dem See vorbei und entlang der Lippe: Emscher-Park-Radweg, LandesGartenSchau-Route, Rundkurs Ruhrgebiet und die Römer-Lippe-Route. Über sie lässt sich das Zechengelände erreichen.

Kartenmaterial: In den rechts dargestellten reiß- und wetterfesten Radwander- bzw. Rad- und Wanderkarten des Verlages Publicpress sind Zechengelände, Halde und See eingezeichnet. In der Rad- und Wanderkarte "Südliches Münsterland" im Maßstab 1:50.000 liegen sie im Planquadrat E/F 6, im Rad-Leporello Römer-Lippe-Route im Maßstab 1:50.000 auf der Kachel 12.

Mit Klick auf die jeweilige Karte gelangen Sie zur entsprechenden Seite beim Verlag – Karten werden versandkostenfrei versendet. Für Webseite und Verkauf ist der Verlag verantwortlich.

Rad- und Wanderkarte Südliches Münsterland   Radwanderkarte Ruhrgebiet   Römer-Lippe-Route

An dieser Stelle einen herzlichen Gruß an den Hammer Busfahrer der Linie 4, der zum Besuch der Zeche Radbod das NRW-Ticket trotz des groß aufgedruckten Datums nicht anerkennen wollte und nicht glaubte, dass er sich um einen Monat vertan hat. Mit dem VRR-Ticket (das hier, wie erwähnt, keine Gültigkeit hat!) war er dann zufrieden. Sachen gibt´s...

Quellen und vertiefende Informationen:

Geschichte zur Zeche: www.hamm.de
Industriedenkmalstiftung: www.industriedenkmal-stiftung.de
Kulturrevier Radbod www.kulturrevier.de
Industriekultur im Ruhrgebiet

Weitere Bergehalden sind von der Übersichtsseite zu diesem Thema auswählbar. Hier ist neben einer Einführung in die Thematik der Halden, Typen und Generationen auch eine Übersichtskarte zu finden.

Auf der Auswahlseite Industriekultur finden Sie weitere Artikel dieser Art zu anderen ausgesuchten und sehenswerten Zielen im Ruhrgebiet. Betrachtet werden Natur & Landschaft, alte Zechen und Industrieanlagen und andere technische Besonderheiten.

Halden Ausflugsziele


Zuletzt geändert oder Aktualität geprüft: 01 / 2016
Angaben zu Anreise, Öffnungszeiten und Eintrittspreisen sind ohne Gewähr und vor einem Besuch selbst auf Richtigkeit zu überprüfen.
(c) Bilder, Karten, Text und Grafiken: S. Hellmann • www.ruhrgebiet-industriekultur.de & www.halden.ruhr