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Friedhof Blumenstraße – Der „Blumenfriedhof“ in Bochum
Unweit der Bochumer Innenstadt, zwischen der Straße Krümmede und der Harpener Straße, liegt ein Friedhof, der in seiner Mischung aus städtischer Lage und parkähnlicher Ruhe überrascht. Der Friedhof Blumenstraße, heute oft als Blumenfriedhof bezeichnet, wurde 1884 als Ersatz für den überlasteten, zentrumsnahen Friedhof am heutigen Kortumpark angelegt. In den 1930er Jahren sollte er durch den Bochumer Hauptfriedhof in Altenbochum ergänzt werden. Direkt an die Justizvollzugsanstalt und die Bahnlinie Essen – Dortmund angrenzend, entfaltet sich hier dennoch eine stille, fast abgeschlossene Welt. Der Name des Friedhofs leitet sich von der angrenzenden Blumenstraße ab, nicht etwa von seiner Bepflanzung. Dabei trägt die Begräbnisstätte diesen Namen mit einer gewissen Ironie, denn gerade im…
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Die Lippeaue zwischen Werne und Stockum – NSG Tibaum
Wer zwischen Werne und Hamm im östlichen Ruhrgebiet unterwegs ist, entdeckt eine Landschaft mit einer mäandrierenden Lippe und einem grünen Band aus Auen, Wiesen und Deichen. Die Lippeaue zwischen Werne, Stockum und Hamm ist geprägt von Wasser, Weite und einer stillen Dynamik, die man im Ruhrgebiet kaum erwartet. Die hier vorgeschlagene Wander-Rundtour ist mit knapp 10 Kilometern ideal für eine ausgedehnte Halbtageswanderung. Wer noch weiter möchte, kann die Tour um 6 Kilometer bis nach Rünthe verlängern, über das ehemalige Zechengelände und entlang der Lippe bis zur Marina. Dort gibt es maritimes Flair mit Möglichkeit zu einem Cafébesuch am größten Yachthafen in NRW – ein passendes Etappenziel auf der Wanderung auch…
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Kleingärten im Ruhrgebiet
„Gut Grün!“ – so begrüßen sich häufig Kleingärtnerinnen und Kleingärtner. Der Gärtnergruß, der ein wenig aus der Zeit gefallen wirkt, aber erstaunlich gut zum Ruhrgebiet passt: bodenständig, verbindlich, ein bisschen verschmitzt. Nach einer persönlichen Einladung in einen Kleingartenverein wurde schnell klar, dass diese Orte weit mehr sind als Reihen von Lauben mit akkurat gestutzten Hecken. Kleingärten im Ruhrgebiet sind kleine Parallelwelten – mit eigenen Regeln, Ritualen und gelegentlich auch mit sehr eigener Dramaturgie. Wer einmal durch eine typische Kleingartenanlage spaziert ist, merkt schnell: Hier trifft Alltagskultur auf Vereinsrecht, Selbstversorgung auf Geselligkeit und Ordnungsliebe auf kreative Auslegungsspielräume. Mehr als 2.000 grüne oder bunte Kleingärten gibt es im Ruhrgebiet. Nach Informationen des…
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Die Römer-Lippe-Route – Unterwegs auf Spuren der Römer
Die Römer-Lippe-Route führt auf rund 295 Kilometern von Detmold am Rande des Teutoburger Waldes nach Xanten am Niederrhein und folgt dabei ab Bad Lippspringe der Lippe bis zu ihrer Mündung in den Rhein bei Wesel. Der Radfernweg verbindet Flusslandschaften mit archäologischen Fundorten und macht die römische Geschichte entlang der Lippe erfahrbar. Zwischen weiten Auen, ruhigen Deichwegen und historischen Ortskernen wechseln sich naturnahe Abschnitte mit kulturgeschichtlich bedeutsamen Orten ab. Im Verlauf der Strecke gibt es drei Fähren, mit denen man sich über die Lippe ziehen kann. Anders als viele reine Flussradwege wie den RuhrtalRadweg stellt die Römer-Lippe-Route nicht nur den Fluss, sondern auch seine historische Rolle als römische Versorgungs- und Militärroute…
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GeoPfad Hülser Berg in Krefeld – Landschaft, Geschichte und Aussicht
Der Hülser Berg gehört zu den eher unscheinbaren, aber beim zweiten Blick sehr interessanten Landschaftsräumen am Niederrhein vor den Toren des Ruhrgebietes. Auf den ersten Blick ist er ein bewaldeter Höhenzug am Rand von Krefeld, der vor allem als Naherholungsgebiet genutzt wird. Wer genauer hinschaut, entdeckt jedoch eine Landschaft, die von Eiszeiten, Rohstoffgewinnung, Waldwirtschaft und Freizeitnutzung gleichermaßen geprägt ist. Mit dem GeoPfad Hülser Berg lässt sich diese Entwicklung heute gut nachvollziehen. Der Themenweg verbindet geologische Hintergründe mit lokalen Besonderheiten und führt durch Wald, ehemalige Abbauflächen und das angrenzende Hülser Bruch. Ein markanter Orientierungspunkt ist dabei der Aussichtsturm auf dem höchsten Punkt des Berges, der weite Blicke über den Niederrhein ermöglicht.…
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Friedhof Beckhausen-Sutum – Schalke FanFeld
Am Rande von Gelsenkirchen, zwischen den Wohnstraßen von Beckhausen und dem offenen Grün von Sutum, liegt der Friedhof Beckhausen-Sutum, der auf den ersten Blick ruhig wirkt. 1986 angelegt, etwa sieben Hektar groß, noch jung für Ruhrgebiets-Dimensionen und überschaubar. Wege schneiden rasterförmig durch die Fläche, Hecken rahmen die Grabfelder, es gibt Bäume, gepflegte Rasenflächen und die übliche nüchterne Ruhe. Man könnte denken: ein gewöhnlicher Friedhof, einer unter vielen. Doch das wäre ein Missverständnis. Wer tiefer hineinläuft, erreicht einen Ort, der im Ruhrgebiet einen außergewöhnlichen Resonanzraum hat und aussieht wie ein kleines Fußballstadion – das Schalke FanFeld. Ein Friedhof im Norden Gelsenkirchens Der Friedhof Beckhausen-Sutum gehört zu den jüngeren Friedhofsanlagen der Stadt.…
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Das Wildgehege im Weitmarer Holz in Bochum
Ein kleiner Urwald inmitten der Großstadt: Umgeben von den Vororten Weitmar, Neuling und Sundern im Süden von Bochum bildet das Weitmarer Holz ein geschlossenes Waldgebiet. Es ist die größte zusammenhängende Waldfläche der Stadt mit einem alten Eichen- und Buchenwald. Unter der Erde wurde früher natürlich, wie fast überall hier, Bergbau betrieben. Noch heute zeugt der älteste Förderturm im Ruhrgebiet der Zeche Brockhauser Tiefbau in der Nähe davon. Interessant ist in diesem Zusammenhang der „Jörgenstein“, ein kleines Denkmal für den Hirtenjungen Jörgen, der nach einer Geschichte des Bochumer Schriftstellers Georg Breuker die Kohle zufällig entdeckt haben soll. Derartige Legenden hört man praktisch in allen Kohleabbaugebieten, in denen ich schon einmal zu…
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Das Wildgehege Grutholz in Castrop-Rauxel
Dass es weiße Hirsche gibt, weiß man nicht zuletzt dank des Kinderbuch-Klassikers Als die Tiere den Wald verließen von Colin Dann. Darin flieht eine muntere Gruppe verschiedener (und durchaus an verschiedenen Stufen der Nahrungskette stehender) Tiere aus ihrem gewohnten Wald und findet Schutz im Weißhirschpark. Sein Name leitet sich von den stolzen Hirschen mit ihrem weißen Fell ab. Vielleicht erinnern sich Lesende an die Geschichte, die um 1979 als Buch veröffentlicht und im Fernsehen in den 1990er Jahren ausgestrahlt wurde. Auch das Re(h)vier hat einen Weißhirschpark. So in der Art. Offiziell heißt es Wildgehege Grutholz, aber beim Anblick der weißen Wildtiere hat der ein oder andere diesen Film vielleicht vor…
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Der Tierpark im Stadtgarten Recklinghausen
Ein wenig außerhalb der Innenstadt steht das bekannte Ruhrfestspielhaus im Stadtgarten von Recklinghausen, einer ausgedehnten Grünanlage mit altem Baumbestand und Spiel- und Tennisplätzen. Im Herzen dieses Gartens befindet sich der kleine Tierpark. Seit 1931 existiert an dieser Stelle der seinerzeit nach der Landschaft und dem Bezirk Vest sogenannte Vestische Zoo, der noch Großtiere wie Löwen, Bären oder Zebras zur Schau stellte. Bereits in den Vorjahren gab es im 1906 eröffneten Stadtgarten kleinere Gehege mit eher heimischen Wildtieren und Wasservögeln. Genau 30 Jahre später erfolgte die Übernahme der Trägerschaft des Tierparks durch die Stadt Recklinghausen, woraufhin sich Größe und Konzept änderten – es erfolgten im Laufe der Zeit ein Rückbau und…
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Friedhof Dorstfeld in Dortmund
Im Westen von Dortmund liegt der Friedhof Dorstfeld zwischen Dorstfelder Allee und S-Bahn-Trasse, leicht zurückversetzt an der Straße Twerskuhle,– ein ruhiges, grün eingefasstes Areal mit bemerkenswertem Geschichtsbezug. Im Volksmund wird er auch Friedhof Twerskuhle genannt, was seiner Lage an der gleichnamigen Straße geschuldet ist. Einst schloss sich südlich das Gelände der Zeche Dorstfeld an, was der Anlage bis heute ihren industriell-historischen Rahmen verleiht. Der auch als Bauernfriedhof bekannte Friedhof ist parkartig angelegt, mit altem Baumbestand und vor allem im südlichen Teil mit nur vereinzelt erhaltenen Grabstätten. Im nördlichen Bereich finden sich dagegen die großen Grabmale bedeutender Dorstfelder Familien – darunter die monumentale Anlage der Familie Schulte-Witten mit einem ausladenden Bronzeengel…
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Der Ostfriedhof Essen
Der Ostfriedhof Essen liegt im Essener Südostviertel und bildet ein stilles, grünes Fünfeck mitten im Wohngebiet. Zwischen Saarbrücker Straße, Schinkelstraße und Herwarthstraße öffnet sich eine Anlage, die seit ihrer Inbetriebnahme im Jahr 1895 zu den wichtigen städtischen Erinnerungsräumen zählt. Der Haupteingang an der Saarbrücker Straße ist ein markantes Element. Das Tor-Portal von 1910, entworfen von Edmund Körner, hat steinernen Säulen mit Figuren darauf und ein schweres Eisentor. Wir betreten den Friedhof durch dieses Tor. Die Verlängerung der Steubenstraße führt als Hauptachse und Allee tief in den Friedhof hinein. Wege, Bäume und stille Räume Mehrere Hauptachsen bestimmen die Struktur des Friedhofs. Die Achse vom Haupteingang und die von der nordöstlich gelegenen…
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Halde Schleswig in Dortmund – Westfalenkino
Das Bundesland Schleswig-Holstein weckt üblicherweise Urlaubsgefühle und Sehnsucht nach den Nordfriesischen Inseln an der Nordsee oder die Förde, Lübecker Bucht und Insel Fehmarn auf der anderen Seite an der Ostsee. Doch Schleswig und Holstein sind manchmal näher als man denkt, denn zwischen Dortmund und Unna förderten zwei Bergwerke dieser Namen – die Zeche Schleswig und die Zeche Holstein. Und das größte Relikt ist die Halde Schleswig, die ein schönes Panorama im östlichen Ruhrgebiet bietet. Die Halde Schleswig liegt im Dreieck zwischen den östlichen Stadtteilen Asseln, Brackel und Aplerbeck. Erst seit 2024 ist die Halde zugänglich und sofort ein beliebtes Ziel geworden, um einen schönen Blick auf Dortmund, den Hellweg bis…
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Hauptfriedhof Bochum und Friedhof Altenbochum
Der Hauptfriedhof Bochum liegt im östlich von der Innenstadt gelegenen Stadtteil Altenbochum zwischen der Buselohstraße, der Straße Feldmark und der Havkenscheider Straße. Er wurde in den 1920er-Jahren geplant, um die älteren und inzwischen beengten Friedhöfe an der Blumenstraße und in Wiemelhausen zu entlasten. 1935 eröffnet, zählt er heute zu den größten und bedeutendsten Ruhestätten der Stadt. Vermutlich einige Jahrzehnte zuvor wurde hier der ► Alte Friedhof Altenbochum eröffnet, der ebenfalls an dieser Stelle beschrieben wird. Eine Besonderheit ist seine Zweiteilung: Der autobahnähnlich ausgebaute Oviedo-Ring teilt das Gelände in einen westlichen, älteren Teil und einen östlichen, jüngeren Bereich, die durch eine kleine Fußgängerunterführung miteinander verbunden sind. Als drittes gibt es noch…
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Der Wildwald Voßwinkel in Arnsberg
Der Wildwald liegt nahe der Ortschaft Bellingsen am Rande des Sauerlands und ist etwa 20 Auto-Minuten von der nächsten Ruhrgebiet-Stadt Fröndenberg entfernt. Es handelt sich dabei um eine Anlage im Lüerwald, die auf eine Kombination von nachhaltiger Forstwirtschaft, sanftem Tourismus und Naturschutz setzt. Besucher des Waldes können hier seit etwa 1970 heimische Tierarten in nahezu freier Wildbahn beobachten. Der besuchbare etwa 650 Hektar große Wildwald teilt sich in fünf Hauptbereiche auf: Die größten Flächen nehmen die Reviere des Rotwildes und der Wildschweine ein. Hier streift der Besucher mitten durch die Reviere und trifft weitgehend ohne Zaun direkt auf die Tiere – man muss damit rechnen, dass sich Mensch und Tier…
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Der Naturwildpark Granat in Haltern
Direkt am Übergang des Ruhrgebietes zum ländlich geprägten Münsterland erstreckt sich der Naturpark Hohe Mark – Westmünsterland. Kern des Naturparks ist die bewaldete und hügelige Hohe Mark, die sich nördlich der Lippe auf bis zu 145 m ü. NN erhebt. Mittig zwischen den Städten Haltern am See und Reken befindet sich der Naturwildpark wenige Kilometer außerhalb des Stadtteils Haltern-Lavesum. Er hat eine Fläche von über 60 ha und bietet ständig ca. 400 bis 500 vor allem heimische, aber auch einige exotische Tiere, die sich größtenteils frei auf Wiesen, in Wäldern oder auf Lichtungen aufhalten. Nur einzelne Tiere sind in zooartigen, aber großzügigen Gehegen untergebracht. Durchaus mag es Erfahrungen aus anderen…
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Der Zoo in Duisburg
Wer den Duisburger Zoo betritt, merkt schnell, dass er sich nicht in einem gewöhnlichen Tierpark befindet. Zwischen dichtem Stadtverkehr, Autobahn und Bahntrasse hat sich über Jahrzehnte eine der ungewöhnlichsten zoologischen Anlagen Deutschlands entwickelt – ein Zoo, der nicht nur Besuchende aus dem Ruhrgebiet anzieht, sondern auch regelmäßig Gäste aus den benachbarten Niederlanden. Besondere Tiere gehören hier ganz selbstverständlich zum Alltag. Koalas, in Deutschland eine absolute Seltenheit, sind im Duisburger Zoo keine Plüschfiguren, sondern lebendige Bewohner mit eigenem Gehege. Dazu kommen Elefanten, Löwen und Tiger, die in dieser Dichte längst nicht mehr in jedem Zoo zu sehen sind. Spätestens beim Blick auf die Delfine, für die Duisburg international bekannt ist, wird…
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Der Tierpark und Bismarckturm im Stadtpark in Bochum
Wer durch den Stadtpark Bochum spaziert, erkundet eine überraschend große Grünanlage in der Großstadt. Über den alten Baumkronen erhebt sich der mächtige Bismarckturm, den man aufgrund seiner Rekordgröße „den Riesen“ nennt. Er ist ein markantes Wahrzeichen, das seit über hundert Jahren über die Stadt blickt. Am Rande des Parks liegt der Tierpark mit dem Fossilium, wo Tiere und urzeitliche Fossilien gleichermaßen faszinieren. Alle Attraktionen zusammen geben dem Stadtpark seine besondere Mischung aus Ruhe, Bildung und Erlebnis. Derzeit wird der Stadtpark für die IGA 2027 umgebaut, weshalb einige Park-Abschnitte nacheinander nicht zugänglich sind. Dafür gibt es voraussichtlich ab 2026 einen schönen Spielplatz und Minigolfplatz im Norden und einen sanierten Teich. Der…
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Der Tierpark in Hamm
Am Südrand von Hamm befindet sich der beliebte Tierpark der Stadt an der Schwelle zwischen Innenstadt und den ländlichen Vororten. Seine Wurzeln gehen zurück auf den bereits im Jahr 1934 eröffneten Tier- und Pflanzengarten, der im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, aber im Frühling 1951 nach Wiederaufbau neu eröffnet wurde. Seine Fläche beträgt nach stetiger Erweiterung heute etwa 6,5 ha. Im Vergleich zu anderen Zoos im Ruhrgebiet gehört er zu den kleineren Anlagen. Der Tierbestand ist trotz der Größe sehr vielfältig und reicht über Paarhufer, Spinnen, Reptilien und Vögeln bis zu Beuteltieren und Hasen – praktisch von A wie Affe bis Z wie Zwergkaninchen. Dabei sind vor allem die neueren Gehege…
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Die ZOOM-Erlebniswelt in Gelsenkirchen
Im Jahre 1949 wurde in Gelsenkirchen unweit des Rhein-Herne-Kanals der Ruhr-Zoo gegründet. Dieser wurde ab 2005 vollständig umgestaltet und im Folgejahr unter dem Namen ZOOM-Erlebniswelt neu eröffnet. Im Gegensatz zu den meisten anderen Zoos ist der in Gelsenkirchen in Themenbereiche eingeteilt, die jeweils durch einen einzigen Rundweg besichtigt werden können. Zugleich ist er auch der Zoo mit dem höchsten Eintrittsgeld. Die Tiere haben im Vergleich zu vielen anderen Tierparks großzügige Gehege, die zudem sehr liebevoll entsprechend der natürlichen Umgebung gestaltet sind. Von einem zentralen Platz am Eingang hat der Besucher die Qual der Wahl. Hier liegen die Eingänge zu den großen Themenbereichen, die man die nächsten Stunden anschauen wird. Ein…
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Landstreifer „Die Berge“ in Borken
Wer „Die Berge“ hört, denkt vielleicht an schroffe Gipfel, steile Anstiege und schneebedeckte Höhen. Im westlichen Münsterland sieht die Sache jedoch etwas anders aus: Hier, im Osten von Borken, erheben sich sanfte Hügel inmitten eines weitläufigen Waldgebietes. Aber hier geht es um eine ganz eigene Landschaft, die trotz ihres Namens weniger alpin, dafür umso naturreicher ist. Der Landstreifer „Die Berge“ ist der nördlichste der Rundwanderwege zwischen Ruhrgebiet und Münsterland und führt auf etwa 14 Kilometern durch Wald, Heide sowie über sandige Pfade. Und mit etwas Glück stößt man auf schottische Hochlandrinder, die auf einem alten Segelflugplatz grasen. Hinweis: Hierbei handelt es sich um das Gebiet mit dem Namen „Die Berge“…
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Wanderwege an der Ruhr
Die Ruhr ist weit mehr als nur ein Fluss: Sie ist Lebensader, Namensgeberin und Landschaftsraum zugleich. Von den grünen Hängen des Sauerlandes bis zu ihrer Mündung in den Rhein schlängelt sie sich durch Täler, Stauseen und Städte, vorbei an Fachwerkhäusern, Burgen, Halden und Industriekulissen. Entlang ihres Laufs spiegelt sich die ganze Vielfalt einer Region, die immer wieder zwischen Naturidylle und Industriekultur pendelt. Wer Wanderwege an der Ruhr erwandert, begegnet einer Landschaft im Wandel. Mal plätschert der Fluss leise durch Auen, mal stauen sich seine Wasser zu weiten Seen auf. Am Ufer wechseln sich stille Waldwege mit Aussichtspunkten auf den Steilhängen, mit historischen Ortskernen und Spuren des Bergbaus ab. In dieser…
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Holzener Friedhof in Dortmund – Weinberg
Nördlich des kleinen Stadtteils Holzen, nahe der Stadtgrenze zu Schwerte, liegt ein ganz besonderer Friedhof. Inmitten sanfter Hügel und Natur befindet sich nicht nur eine traditionelle Begräbnisstätte, sondern auch eine Anlage, die seit 2020 neue Wege in der Gestaltung von Friedhöfen geht – ein Weinberg, der nicht nur in der Bibel als einzigartiges Symbol für Leben und Erneuerung dient. Die Anlage, die durch ihre Südhanglage begünstigt wird, nimmt Bezug auf ähnliche Projekte, wie die Weinberge am Phoenixsee in Hörde und im Umweltkulturpark Barop. Doch sie bleibt in Dortmund etwas Einzigartiges. Der Friedhof bietet Urnengräber unter Reben, umgeben von terrassenförmigen Trockenmauern aus Ruhrsandstein, die einen Hauch von mediterraner Atmosphäre schaffen. Im…
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Friedhof Bredeney in Essen – Zwischen Welthandel und Familiengeschichte
Es gibt viele Wege, wie man Menschen auf einem Friedhof voneinander unterscheiden kann – durch Generationen, durch Konfessionen, durch Grabarten. Und dann gibt es den sogenannten „ALDI-Äquator“. Auf dem Friedhof Bredeney verläuft er mitten hindurch – symbolisch zumindest: Denn hier ruhen Karl Albrecht (ALDI Süd) und sein Bruder Theo Albrecht (ALDI Nord) – beide auf demselben Friedhof, aber auf getrennten Grabstätten. Eine skurrile Anekdote mit echtem Ruhrgebietscharme. Der Friedhof Bredeney auf dem „ALDI-Äquator“ Der Friedhof im Süden der Stadt Essen wurde 1909 eröffnet und liegt im heutigen Stadtteil Bredeney. Inmitten ruhiger, teils parkähnlicher Anlagen finden sich neben gepflegten Gräberfeldern auch kulturhistorisch bedeutsame Grabstätten. Besonders markant ist die heutige Friedhofskapelle, ein…
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Alter Westfriedhof in Unna
Direkt hinter der für Unna bekannten Lindenbrauerei mit dem Zentrum für Internationale Lichtkunst erstreckt sich der Alte Westfriedhof. Innerhalb des Straßenrings um die Stadtmitte ist sie die größte Grünanlage der Stadt und blickt auf eine lange Geschichte zurück. Im Jahre 1820 fand hier das erste Begräbnis statt, danach folgten schrittweise Erweiterungen und Ausgestaltungen zur heutigen Form. Doch der Platz für Gräber in dieser Innenstadtlage wurde schnell knapp, weswegen neue Friedhöfe wie der Südfriedhof andernorts angelegt wurden und 1985 die letzte Beisetzung das Ende markierte. In den 1990er Jahren kam das, was kommen musste: der Westfriedhof geriet unter die Räder; Vandalismus, Party- und Drogenszene machten sich breit. Historische Gräber wurden beschädigt…
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Hauptfriedhof Dortmund
Als einer der größten Friedhöfe in Deutschland und der größte in Nordrhein-Westfalen übertrifft der Hauptfriedhof Dortmund sogar den berühmten Melaten-Friedhof in Köln um die dreifache Fläche. Mit mehr als 130 Hektar, etwa doppelt so groß wie der Westfalenpark, präsentiert sich der Hauptfriedhof als grüne Oase, größte zusammenhängende Grünfläche der Stadt und ist zugleich eindrucksvolles Zeugnis der Dortmunder Geschichte. Die Ursprünge dieses Friedhofs im Stadtteil Brackel reichen zurück ins Jahr 1912, als die bestehenden Friedhöfe in Dortmund aufgrund der Bevölkerungszunahme im Rahmen der Industrialisierung und dabei zwangsläufig auch Zunahme von Todesfällen ihre Kapazitätsgrenzen erreichten. Der Beschluss zur Errichtung eines neuen Zentralfriedhofs in Brackel wurde gefasst, und ein Architekturwettbewerb zur Gestaltung der…