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Der Bergbau am Ebberg in Schwerte

Zechen und Halden Louisenglück und Glücksfortgang

Auf ziemlich genau 222 Meter über den Meeresspiegel ragt der Ebberg im Ardeygebirge auf der Grenze zwischen den Städten Dortmund und Schwerte in die Höhe. Teile des unweit des Westhofener Kreuzes zwischen Autobahn A1 und A45 gelegenen Höhenzugs sind Naturschutzgebiet. An seiner Südseite befindet sich das Naturfreundehaus.

Geprägt ist der Ebberg durch frühe Förderungen von Kohle. Insbesondere sind dies die ehemals konkurrierenden Zechen Louisenglück und Glücksfortgang, zwischen denen gegen Ende des 18. Jahrhunderts ein Streit um die Abbaugebiete entbrannte – ein heute noch sichtbarer Lochstein zeugt von der endgültigen Grenzziehung im Jahre 1792. Nach mehrfacher Einstellung und Wiederaufnahme des kleinen Förderbetriebs der Zeche Louisenglück wurde diese schließlich 1820 von der Zeche Glücksfortgang übernommen. Nur wenige Jahre später waren die Rohstoffe im Flöz Sengsbank abgebaut.

Noch heute sind die Überreste des frühen Bergbaus am Ebberg sichtbar und dankenswerterweise durch eine Informationstafel erläutert. So finden sich im Wald Einsturztrichter von alten Schächten, Pingen und Lichtlöchern, die von kleinen, sich scharf von der Umgebung abhebenden Mini-Abraumhalden eingerahmt werden. Am deutlichsten sind Trichter und Halde um den Schacht 1 und den Schacht Anfang (ehemals Anton) in der Topographie zu erkennen. Auch der alte, gepflasterte Kohlenabfuhrweg in Richtung Ruhrtal ist noch erhalten.

Bergbau am Ebberg: Zechen Louisenglück und Glücksfortgang in Schwerte

Pfad von Kückshausen zum Ebberg

Bergbau am Ebberg: Zechen Louisenglück und Glücksfortgang in Schwerte

Bergehalde vom Schacht Anfang

Bergbau am Ebberg: Zechen Louisenglück und Glücksfortgang in Schwerte

Bergehalde mitten im Wald

Bergbau am Ebberg: Zechen Louisenglück und Glücksfortgang in Schwerte

Informationstafel über die Pingen und Halden am Ebberg

Bergbau am Ebberg: Zechen Louisenglück und Glücksfortgang in Schwerte

Hier versteckt sich die Halde von Schacht II

Bergbau am Ebberg: Zechen Louisenglück und Glücksfortgang in Schwerte

Minihalde mit Farnbewuchs

Bergbau am Ebberg: Zechen Louisenglück und Glücksfortgang in Schwerte

Künstliche Böschung am Ebberg

Bergbau am Ebberg: Zechen Louisenglück und Glücksfortgang in Schwerte

Alter, gepflasterter Kohlenabfuhrweg ins Ruhrtal

Fazit und Tipp des Webmasters: Kombinieren lässt sich ein Besuch auf dem Ebberg mit dem am Hengsteysee mit dem an den Steilhängen liegenden Kaiser-Wilhelm-Denkmal, der Ruine Hohensyburg und dem Spielcasino. In Schwerte lohnt ein Besuch der Altstadt und der Rohrmeisterei.

 

Informationen zur Anreise zum Ebberg:

Anreise mit dem Auto: Trotz der direkten Nähe zum Westhofener Kreuz ist die Anreise kompliziert. Ein Navigationssystem oder eine Karte sind empfehlenswert. Für das Auffinden der Informationstafel am Waldrand (siehe Koordinaten unten) ist ein GPS-Gerät, z.B. auch entsprechend ausgerüstetes Smartphone, nützlich.

Ausgangspunkt Naturfreundehaus / Friedhof: Auf der A45 bis zur Ausfahrt 10 Schwerte-Ergste. Dort aus allen Richtungen links abbiegen auf die Ruhrtalstraße. Nach ca. 2,8 km rechts abbiegen auf die Hagener Straße Richtung Westhofen und die Ruhr überqueren. Nach 1 km links abbiegen in die Hagener Straße und die Bahn unterqueren. Am Ende rechts in die Reichshofstraße. Zum Naturfreundehaus nach 500 m links abbiegen in die Schloßstraße, die Autobahn überqueren und sofort links halten. Am Naturfreundehaus in nördlicher Richtung orientieren Richtung Kückshausen.

Zum Friedhof nicht in die Schloßstraße, sondern in die Straße Am Feuerteich. Rechts halten in die Straße Mesenbecke bis zum Friedhof. Auf der Nordseite über die Brücke die Autobahn überqueren. In nordwestlicher Richtung nach Kückshausen orientieren.

Ausgangspunkt Kückshausen: Auf der A1 bis zur Ausfahrt 85 Schwerte. Aus Richtung Dortmund rechts, aus Richtung Hagen links abbiegen Richtung Stadtmitte. Hinter dem Bahntunnel rechts abbiegen in die Karl-Gerharts-Straße. An der Ampel am Bahnhof rechts abbiegen in den Holzener Weg und die Bahn abermals unterqueren. An der nächsten Ampel links in die Fleitmannstraße, die in den Rosenweg übergeht. Dem Verlauf bis zum Ende folgen. Rechts abbiegen in die Wannebachstraße, die Autobahn unterqueren und links abbiegen in die Syburger Straße. Nach 1,9 km liegt rechts eine Bushaltestelle mit Mittelinsel. Hier parken. Zu Fuß ein Stück zurück und auf der anderen Straßenseite in den kleinen Pfad hinter dem Wäldchen einbiegen. Links halten und bis zum Waldrand laufen. Am Lochstein rechts bis zur Informationstafel.

Zieleingabe ins Navigationssystem:
Ausgangspunkt Kückshausen: Syburger Straße in Dortmund (!)
Ausgangspunkt Naturfreundehaus: Ebberg 1 in Schwerte
Ausgangspunkt Friedhof: Mesenbecke in Schwerte

Geographische Koordinaten: 51°25'45.74"N, 7°30'38.20"E – Informationstafel
Die Koordinaten können in das Eingabefeld von z.B. GoogleEarth und OpenStreetMap kopiert werden.

UTM-Koordinaten (Zone 32): 396460 m, 5698626 m

Anreise mit Bus und Bahn: Von Dortmund Hbf., Schwerte oder Unna mit der RB 59 bzw. RB 53 bis Hörde. Von dort mit dem Bus 441 Richtung Syburg bis Buchholz (eine davor zum Bereitmachen: Wannestraße). Die Fahrtzeit mit dem Bus beträgt rd. eine halbe Stunde. Von der Haltestelle zu Fuß ein Stück zurück und auf der anderen Straßenseite in den kleinen Pfad hinter dem Wäldchen einbiegen. Links halten und bis zum Waldrand laufen. Am Lochstein rechts bis zur Informationstafel.

Alternativ von Hagen oder Fröndenberg mit RE 17, von Dortmund mit RB 53 und von Hamm und Unna mit RE 7 und 13 bis Schwerte. Von dort mit dem Bus der Linie 594 Richtung Hagen bis Reichshofstraße (eine Haltestelle davor zum Bereitmachen: Tannenstraße). Die Fahrtzeit beträgt ca. 10 Minuten. Von dort der Reichshofstraße weiter folgen und rechts abbiegen in die Schloßstraße, die Autobahn überqueren und dahinter direkt links halten. Am Naturfreundehaus in nördlicher Richtung orientieren Richtung Kückshausen.

Anreise mit dem Fahrrad / E-Bike und als Wanderer: Vom RuhrtalRadweg und Rundkurs Ruhrgebiet ist hinter Westhofen hinter der Autobahnbrücke der A1 ein Abstecher zum Ebberg möglich. Auf die Westhofener Straße und geradeaus-rechts in den Wald. Hinweis: Auf dem ca. 1,3 km langen Abstecher ist ein Anstieg von ca. 80 Metern zu überwinden.

Der WestfalenWanderWeg führt fast direkt an beschriebener Wandertafel vorbei.

Kartenmaterial: In den rechts dargestellten reiß- und wetterfesten Radwander- bzw. Rad- und Wanderkarten des Verlages Publicpress ist der Ebberg eingezeichnet. In der Rad- und Wanderkarte "Dortmund und Umgebung" im Maßstab 1:50.000 liegt er im Planquadrat F5, im Wander-Leporello WestfalenWanderWeg im Maßstab 1:35.000 auf der Seite 5. Im Rad-Leporello RuhrtalRadweg im Maßstab 1:50.000 befindet sich der Ebberg auf der Kachel 11.

Mit Klick auf die jeweilige Karte gelangen Sie zur entsprechenden Seite beim Verlag – Karten werden versandkostenfrei versendet. Für Webseite und Verkauf ist der Verlag verantwortlich.

Rad- und Wanderkarte Dortmund und Umgebung   Westfalen WanderWeg     Radwanderkarte Ruhrgebiet

Quellen und weitere Informationen:

Bergbau am Ebberg: www.ruhrkohlenrevier.de
Naturfreundehaus Ebberg:

www.nfh-ebberg.de

Industriekultur im Ruhrgebiet

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Zuletzt geändert oder Aktualität geprüft: 09 / 2017
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(c) Bilder, Karten, Text und Grafiken: S. Hellmann • www.ruhrgebiet-industriekultur.de & www.halden.ruhr