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Der Landschaftspark Duisburg-Nord

Ein Eldorado für Freunde komplexer Industriebauten, Spaziergänger und Hobbyfotografen – der Landschaftspark Nord ist eine Sehenswürdigkeit, die auf der Liste von Touristen und Einheimischen auf keinen Fall fehlen darf. Abhängig von der Quelle wird der Park mal zur "am zweitmeist besuchten Attraktion in Nordrhein-Westfalen hinter dem Kölner Dom" oder zur "meistbesuchten Kulturlandschaft NRWs" bezeichnet.

Dabei handelt sich hier um das ehemalige Hüttenwerk von Thyssen, das im Jahre 1985 geschlossen wurde. Hier wurde aus Eisenerz Stahl gewonnen. Die zur Hütte gehörenden Anlagen und Bauwerke u.a. mit den drei noch vorhandenen Hochofen, dem Gasometer, Kläranlagen, Erz- und Koksbunker wurden aber nach Schließung der Hütte nicht abgerissen und wie beispielsweise im benachbarten Oberhausen mit der Neuen Mitte neu überbaut, sondern in einen frei zugänglichen Landschaftspark integriert, der nach einem Konzept von Prof. Latz gestaltet wurde. Seit 1993 kann der Besucher hier rund um die Uhr und kostenlos spazieren gehen, dabei Industrierelikte vergangener Zeiten und die Natur bewundern und auch noch verstehen, wie ein Hüttenwerk aufgebaut ist, wie es funktioniert und was der Sinn an der ganzen Sache ist. Schwindelfreie können die Aussichtsplattform auf dem Hochofen 5 erklimmen. Nachts wird das Gelände farbig mit Hilfe einer Lichtinstallation von Jonathan Park illuminiert, was insbesondere bei Fotografen ein beliebtes Motiv abgibt.

Der Landschaftspark Nord am Tage – ein Rundgang über das Gelände

Gerade beim ersten Besuch ist es etwas schwierig, das Gelände zu überblicken. Kern des Landschaftsparks ist der Bereich zwischen Tauchgasometer, Kraftzentrale und den Hochöfen. Hinter den Möllerbunkern schließt sich auf der anderen Seite die Sinteranlage an. Im Osten, auf der anderen Seite der Emscherstraße und hinter den Parkplätzen erstreckt sich das weitläufige Gelände mit der Masselgießanlage. Umrahmt wird das Areal hier und dort durch hochgelegene Aussichtspunkte auf Schlackehalden. Hinzu kommen weitläufige Grünflächen im Westen und am Ingenhamms-Bauernhof. Zur ersten Übersicht ist im Folgenden ein Luftbild des Parkgeländes mit ausgesuchten markierten Sehenswürdigkeiten und Aussichtspunkten (rote Dreiecke mit Beschriftung) eingezeichnet.

Übersichtskarte Landschaftspark Nord in Duisburg

Schon jetzt wird deutlich: Für eine intensive Erkundung des spannenden Landschaftsparks muss man sich Zeit nehmen. Mit einem Rundgang von einer Stunde ist es nicht getan. Und ich kann Ihnen versprechen, dass Sie auch nach zahlreichen Besuchen immer wieder etwas Neues entdecken werden. Nehmen Sie sich Zeit und genießen Sie den Ort. Es lohnt sich.

Ein erster vorgeschlagener Rundgang für Einsteiger wird hier beispielhaft dargestellt. Er führt vom Pförtnerhaus über den Cowperplatz auf den Hochofen, anschließend durch und über die Möllerbunker bis zur Sinteranlage und dann, wer noch Lust hat, zur Masselgießanlage auf der anderen Seite.

Beginnen wir den Rundgang am Pförtnerhaus und gehen rechts vorbei am Gasometer, welches der Speicherung von Hochofengas gedient hat, heute aber ein Tauchbecken ist. Hinter den Kühlbecken (wo sich übrigens ein öffentliches WC befindet) können wir am Trafohaus links abbiegen und stehen mitten zwischen den alten Hochofenanlagen.

Landschaftspark Nord

Biotope am Kühlturm

Landschaftspark Nord: Fabrikgebäude

Alte Industriehallen werden überwachsen

Landschaftspark Nord: Schlackenpfannenwagen, Torpedopfannenwagen

Alte Güterwagen: Torpedopfannen- und Schlackewagen

Landschaftspark Nord

Backstein und Stahl – wohin man blickt

Grüner Pfad Duisburg-Oberhausen

Der Besuch lässt sich mit einer Fahrradtour verbinden

Landschaftspark Duisburg-Nord

Flanieren im Park zwischen den Hochofenanlagen

Auf der sogenannten Gießhallenstraße gelangen wir zum Cowperplatz. Von hier aus lässt sich der Hochofen 5 besteigen. Hier wird auf dem Weg nach oben die Funktionsweise und Aufbau eines Hochofens anhand von Informationstafeln erläutert. Und an einigen Stellen nimmt man immer noch diesen typischen Gasgeruch aus dem Hochofen wahr. Und schon ist man knapp 70 Meter höher auf der höchsten Plattform, wo früher die Wagen das Material bestehend aus Erz und Koks von oben in den Ofen geschüttet haben. Zu Füßen liegt dann der weitläufige, langsam zuwachsende Park mit den verschiedensten Fabrikationshallen und Anlagen, die zum Hüttenwerk dazugehören. Von ganz oben kann man nicht nur das ehemalige Hüttenwerk sehen. In der Ferne erkennt man den Duisburger Hafen, den Gasometer Oberhausen am CentrO und den Tetraeder in Bottrop, eine begehbare Landmarke auf einer Bergehalde.

Landschaftspark Duisburg-Nord

Auf halber Höhe....

Landschaftspark Nord

Aufstieg auf Hochofen 5

Landschaftspark Nord: Hochofen 5

In 75 Metern Höhe auf Hochofen 5 im Landschaftspark Nord

Landschaftspark Nord Blick vom Hochofen 5

Silos, Tauchgasometer und Gasometer Oberhausen (hinten)

Landschaftspark Nord

Ausblick vom Hochofen auf den beeindruckendsten Teil des Landschaftsparks Duisburg-Nord

Krokodil im Landschaftspark Nord

"Krokodil", Koksbunker und Biotope in den alten Klärteichen

Landschaftspark Duisburg Nord

Backstein und viel Stahl

Landschaftspark Nord

Ein Dschungel aus Rohren, Treppen und Geländern

Landschaftspark Nord

Natur erobert rostende Anlagen

Landschaftspark Nord

Das riesenhafte "Krokodil", ein Verladekran

Wieder vom Hochofen hinabgestiegen, liegen nördlich von uns die Möllerbunker. Eine lange Brücke führt oben entlang und am mächtigen Krokodil, dem Verladegerüst vorbei. Ganz am Ende dieser Bunker für Erz und Koks ist ein Kletterpark eingerichtet. An den hohen Betonwänden und an einzelstehenden Säulen tummeln sich häufig Kletterer unterschiedlichster Altersklassen. Aber auch ein kleiner Spielplatz nutzt die bestehende Architektur u.a. für eine lange Rutsche. Diese Rutsche ist eine Möglichkeit, die Brücke auf den Möllerbunkern zu verlassen und auf den Vorplatz vor den Bunkern zu gelangen. Ein Bunker lässt sich durch einen dunklen Tunnel durchqueren, ein anderer hat aufgebohrte Wände in Türgröße und kann ebenfalls durchschritten werden. In einem dunklen Bunker kann eine Licht- und Videoshow angeschaut werden.

Möllerbunker

In den Möllerbunkern kann man über Wasser gehen

Hüttenwerk Duisburg

Teile des Hüttenwerks von den Kohlebunkern aus gesehen

Möllerbunker im Landschaftspark Nord Duisburg

Möllerbunker im Landschaftspark Nord – mit Bäumen, die aus den Steinen wachsen

Kletterparadies

Erzbunker: Kletterparadies

Watzmann

Auch Säulen, die früher Schienen trugen, sind zu erklettern

Möllerbunker

In einem der Bunker lässt sich eine Licht-Show ansehen
(nicht zu verwechseln mit der nächtlichen Illumination – siehe unten)

Landschaftspark Nord

Details am Wegesrand

Auf der anderen Seite der Möllerbunker liegt der sogenannte Bunkervorplatz. Ihn haben wir also durch den Tunnel, den offenen Durchgang oder über den Abstieg vom Dach der Bunker erreicht. Wenden wir uns nach links, so passieren wir zwei Rundklärbecken. Sie dienen heute als Biotop. Unmittelbar dahinter steht der Betonklotz von Kühlwerk mit auf der abgewandten Seite befindlichen großen Lüftern in bunten Farben. Sie sind sehr schön anzusehen und beliebtes Fotomotiv – aber eben auch sehr versteckt.

Landschaftspark Nord Kühlwerk

4 Farbenfrohe Lüfter des Kühlwerks neben der Kläranlage

Vom Bunkervorplatz aus überqueren wir die nördlich vorbeifließende Alte Emscher. Es ist in einer abgewandelten und begradigten Form der ursprüngliche Verlauf der Emscher, die im 20. Jahrhundert zweimal umgeleitet wurde. Die Mündung befindet sich heute einige Kilometer nördlich bei Dinslaken. Der Flusslauf präsentiert sich als renaturiertes idyllisches Gewässer mit Röhricht.

Am anderen Ufer der Alten Emscher befindet sich der Überrest der Sinteranlage. Diese Anlage diente, vereinfacht gesagt, der Zerkleinerung des angelieferten Erzes und brachte dieses auch auf einheitliche Größen für die Hochöfen. Über die Feinerzbunker der Anlage verlief eine Verladebahn, die heute als Fußgängerbrücke genutzt werden kann. Von ihr lassen sich die Bunker gut von oben betrachten, die als Gärten umgestaltet wurden. Überragt wird dieser Geländeteil durch das große Windrad, den sogenannten Windenergieturm. Er dient dazu, Wasser aus dem Fluss über eine Förderschnecke in die Höhe zu heben und im Bedarfsfall die Bete des Gartens zu bewässern.

Vorbei am Amphitheater geht es hinter dem kleinen Gebäude die Treppe hinauf auf eine der zahlreich vorhandenen langgezogenen Schlackenhalden des Landschaftsparks. Von hier aus lassen sich große Teile sehr gut überblicken.

Sinteranlage im Landschaftspark Nord

Feinerzbunker der Sinteranlage

Windrad und Schornsteinruine

Sinteranlage: Reste eines Schornsteins und Windenergieturm

Hochöfen im Gegenlicht

Gleissteig mit Blick auf die Hochöfen 1 und 2

Gleissteig auf den Feinerzbunkern

Gleissteig auf den Feinerzbunkern, hinten Schlackenhalde

Windrad im Landschaftspark Nord

Blick auf den Windenergieturm, die Wasserförderanlage

Blühende Gärten

Industrienatur: Blühende Gärten in den Feinerzbunkern

Bunker

Grüner Bunker

Schmetterling auf Lavendel

Schmetterling auf Lavendel

Aussicht von der Schlackenhalde

Ausblick von der Schlackenhalde auf das Amphitheater im Vordergrund und die Hochöfen im Hintergrund

Aussicht von der Schlackenhalde

Wärterhäuschen am Gleissteig, von rotem Efeu eingerahmt

Schlackenhalde im Landschaftspark Nord

Rote Baumstämme am höchsten Punkt der Halde

Landschaftspark Duisburg Nord Details

Details an einer Maschine

Aussicht von der Schlackenhalde

Gleissteig mit Blick zu den Hochöfen

Vom Gipfel der Halde gehen wir auf der anderen Seite wieder herunter, überqueren die Alte Emscher und laufen direkt auf die Möllerbunker zu. Wir gehen links bis zum Ende, wo die Bergsteiger klettern und gelangen wieder zum Tauch-Gasometer und zum Pförtnerhaus zurück.

Nun besuchen wir den anderen Teil jenseits der Emscherstraße, der augenscheinlich deutlich weniger frequentiert wird von Besuchern. Neben weiten, freien Flächen befinden sich hier vor allem zugewachsene Gleisanlagen und alte Förderkräne. In der Masselgießanlage wurde Eisen in handliche Barren gegossen, sogenannte Masseln. Den Weg dorthin kann man entlang der alten Schienenstränge zurücklegen. Ganz am anderen Ende bietet ein hoher Aussichtspunkt einen guten Überblick über den östlichen Anlagenteil. Im Gegensatz zu den ausgebauten Wegen und Steigen im Bereich der Hochöfen muss man sich hier zum Teil durch die Spontanvegetation und um die Anlagenteile auf Pfaden bewegen. Dabei wirkt es hier authentisch als plötzlich der Natur überlassen. Die bedeckt Park- und Lagerplätze und Eisenbahnanlagen stellenweise mit blühenden Teppichen. Zwischen den Anlagen wachsen und gedeihen Birken, Sommerflieder oder andere Bäume und Büsche.

Rostige Schienen im Landschaftspark Nord

Rostige Gleise im Dickicht

Masselgießanlage im Landschaftspark

Masselgießanlage im Landschaftspark Nord

Industrienatur

 

Industrienatur

 

Industrieruinen

 

Alte, stillgelegte Förderkräne

 

Industrieanlage Industriebrache

Über den Radweg auf dem Grünen Pfad, die sogenannte Bahnpromenade, können wir wieder zum Ausgangspunkt zurückkehren.

Weitere Hinweise und ausführliche Anreisebeschreibungen sowie weitere Informationen zum Besuch finden Sie am unteren Ende dieser Seite.

 

Der Landschaftspark Nord in der Nacht – ein buntes Lichtermeer in eindrucksvoller Kulisse

Berühmt ist der Landschaftspark Nord für seine bunte Lichtinstallation von Jonathan Park. Im Dunkeln werden dabei Gebäude, Schornsteine, Silos und Hochofen farbig angestrahlt und die Kulisse in lebendige, mystische, aufregende oder ruhige Farben getaucht. Ein Muss ist dabei natürlich auch der Ausblick vom Hochofen 5, der nach wie vor zugänglich ist. Ich empfehle die Mitnahme von Taschenlampen, um vor allem den Weg zum Aussichtspunkt auf dem Hochofen und unbeleuchtete Parkteile unbeschadet zu überwinden.

Wer sich übrigens ein wenig scheut, in der Dunkelheit durch einen menschenleeren Park zu laufen, braucht sich hier kaum zu sorgen. Sehr häufig begegnet man Menschen mit ihren Kameras und Stativen. Und dass die ruhig in einer versteckten Ecke kauern, liegt nur daran, dass sie eine Langzeitbelichtung durchführen. Taschenlampe, Stativ, Kamera eingepackt? Dann kann es losgehen:

Beleuchtung im Landschaftspark Nord: Gasometer nachts in Grün

Tauchgasometer im Landschaftspark in einem kräftigen Grünton

Illuminierter Landschaftspark Nord

Auf dem Hochofen 5 - Industriekultur in rotem Licht

Landschaftspark Duisburg-Nord bei Nacht

Knapp unter der Spitze des Hochofens

Landschaftspark Nord bei Nacht

Krokodil in blau und grün und ein Silo

Landschaftspark Nord in Duisburg Nacht

Ein Treppenaufgang am Hochofen 5

Landschaftspark Duisburg-Nord bei Nacht

 

Beleuchtung Landschaftspark Nord

Das "Krokodil". Das Laub sagt´s: Es stürmt!

Bunte Beleuchtung im Landschaftspark Nord

Krokodil und Anlagen des Hochofenwerks Meiderich

Landschaftpark Nord Nacht Illumination Windrad

Windrad – trotz oder gerade wegen Sturm stillstehend.

Landschaftpark Nord Nacht Illumination Abstichhalle

Abstichhalle im schwachen blau

Landschaftpark Nord Nacht Illumination Hochofen 5

In der mittleren Ebene zeigt sich der Hochofen 5 ...

Landschaftpark Nord Nacht Illumination

... in einem kräftigen Grünton

Landschaftpark Nord Nacht Illumination

Silo im Landschaftspark Nord

Landschaftpark Nord Nacht Illumination

Blick vom Platz vor dem Tauchgasometer auf Hochofen 5

 

Informationen zum Besuch des Landschaftsparks Nord:

Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Führungen: Der Landschaftspark Duisburg-Nord ständig geöffnet, der Eintritt ist frei.

Das Besucherzentrum als Tourist-Information im Hauptschalthaus schräg-links vom Haupteingang im zentralen Teil des Parks ist wochentags von 09.00-18.00 Uhr und an Wochenenden sowie an Feiertagen von 11.00-18.00 Uhr geöffnet. Hier lassen sich Führungen buchen und Parkpläne erwerben, die sich allerdings auch als PDF auf der Internetseite des Parks herunterladen lassen.

Der Landschaftspark bietet an einigen Stellen sanitäre Einrichtungen und auch Gastronomie. Es gibt die Möglichkeit, thematische Führungen im Park auch in der Nacht mitzumachen. Wahlweise sogar mit brennenden Fackeln oder durch ehemalige Arbeiter im Thyssenwerk Meiderich. So erfahren Sie besonders viel durch fachkundige Führer.

Die bunte Illumination findet ab der Dämmerung, also jahreszeitenabhängig, bis ca. 2.00 Uhr statt. Es wird dringend geraten, beim Besuch des Landschaftsparks bei Nacht eine starke Taschenlampe mitzubringen. Im Idealfall haben Sie die Anlage bei Tage schon einmal besucht, werden geführt oder nutzen Karten bzw. Informationstafeln, da im Dunkeln viele Wege schwer als am Tage zu finden sind. Des Weiteren sei darauf hingewiesen, dass durch die Langzeitbelichtung beim Fotografieren die bunten Farben teilweise sehr viel intensiver sind als man sie in der Realität wahrnimmt. Man sollte daher von hohen Erwartungen nicht allzu enttäuscht sein!

Zum Fotografieren in der Dunkelheit ist dringend ein Stativ angebracht. Sinnvoll ist das vorherige Üben mit dem Umgang mit der Kamera bei Nacht mit schwierigen Lichtverhältnissen und ohne Blitz. Im Notfall lässt sich die Kamera auch auf Geländern, Mülleimern oder anderen Gegenständen abstellen.

Anreise mit dem Auto: Auf der A42 bis zur Ausfahrt 7 Duisburg-Neumühl. Aus jeder Fahrtrichtung zunächst rechts abbiegen auf die Duisburger bzw. Neumühler Straße und der braunen Beschilderung zum Landschaftpark folgen. An der nächsten Ampelkreuzung geradeaus und die nächste Möglichkeit (wieder der Beschilderung folgend) rechts abbiegen in die Emscherstraße. Nach 700 Metern befindet sich hier ein kostenloser Parkplatz, der Tag und Nacht geöffnet ist. Bei Bedarf lassen sich die angrenzenden Flächen der östlichen Anlage zum Parken nutzen.

Zieleingabe ins Navigationssystem: Emscherstraße in Duisburg (Ortsteil Meiderich)

Geographische Koordinaten:
51°28'50.99"N, 6°47'01.88"E – Parkplatz
51°28'48.11"N, 6°46'49.01"E – Aufgang Hochofen 5
51°28'52.44"N, 6°46'37.52"E – Windenergieturm
51°29'04.81"N, 6°47'21.94"E – Aussichtspunkt Ostgelände

Die Koordinaten können in das Eingabefeld von z.B. GoogleEarth
und OpenStreetMap kopiert werden.
UTM-Koordinaten (Zone 32):
346115 m, 5705626 m– Parkplatz

345864 m, 5705544 m – Aufgang Hochofen 5
345646 m, 5705685 m – Windenergieturm
346515 m, 5706041 m – Aussichtspunkt Ostgelände

Anfahrt mit Bus und Bahn: Von Duisburg Hauptbahnhof mit der Straßenbahn der Linie 903 Richtung Dinslaken bzw. Watereck bis Landschaftspark Nord (eine davor zum Bereitmachen: Voßstraße).

Alternativ von Oberhausen Hauptbahnhof werktags im Halbstundentakt, am Wochenende im Stundentakt mit der RB 36 Richtung Duisburg-Ruhrort bis Meiderich-Süd, von dort – die U-Bahnstation liegt rechts von der Treppe vom Bahnsteig auf dem Bahnhofsvorplatz – mit der Straßenbahn der Linie 903 Richtung Dinslaken oder Watereck bis zur Haltestelle Landschaftspark Nord.

Von der Straßenbahnhaltestelle sind etwa fünf bis zehn Minuten Fußweg zum Haupteingang durch einen Park oder entlang der Emscherstraße zu bewältigen.

Anreise mit dem Fahrrad / E-Bike: Der Landschaftspark Nord wird durch den Emscher-Park-Radweg (rotes Förderturm-Piktogramm) und die Deutsche Fußballroute NRW (gelbes Piktogramm mit Fahrrad, dessen Räder Fußbälle darstellen) erschlossen. Der Radweg "Grüner Pfad" zwischen Ruhrort und Sterkrade verläuft auf der Trasse der alten Emschertalbahn direkt am Park vorbei.

Kartenmaterial: In den rechts dargestellten reiß- und wetterfesten Radwander- bzw. Rad- und Wanderkarten des Verlages Publicpress ist der Park eingezeichnet. In der Rad- und Wanderkarte "Essen und Umgebung" im idealen Maßstab 1:50.000 liegt er im Planquadrat C1.

Mit Klick auf die jeweilige Karte gelangen Sie zur entsprechenden Seite beim Verlag – Karten werden versandkostenfrei versendet.

 Rad- und Wanderkarte Essen und Umgebung   Radwanderkarte Ruhrgebiet  

Quellen und weitere Informationen:

Landschaftspark Nord: www.landschaftspark.de
Infos zu Führungen und Illumination: www.tour-de-ruhr.de
Route Industriekultur: www.route-industriekultur.ruhr
Gastronomie im Hauptschalthaus: www.hauptschalthaus.de
Tauchgasometer:

www.tauchrevier-gasometer.de

Industriekultur im Ruhrgebiet

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Zuletzt geändert oder Aktualität geprüft: 11 / 2016
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(c) Bilder, Karten, Text und Grafiken: S. Hellmann • www.ruhrgebiet-industriekultur.de & www.halden.ruhr