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Die »Neue Mitte« in Oberhausen

Vom Hüttenwerk zum Einkaufszentrum und Freizeitpark

Ein immer wiederkehrendes Beispiel für gelebten Strukturwandel stellt das Unterhaltungs- und Einkaufszentrum am Rande von Oberhausen auf dem Gelände eines ehemaligen Hüttenwerkes dar. Dieser Artikel bietet eine Beschreibung der verschiedenen Einrichtungen, Anlagen und Sehenswürdigkeiten, einen historischen Abriss für das Hintergrundwissen und die üblichen Tipps für die optimale Anreise.

Der Anfang des Industrieareals unvorstellbarer Größe, das die Stadt Oberhausen und benachbarte Städte damals wie heute prägte und auch noch beeinflusst, bildete bereits 1758 eine kleine Eisenhütte mit dem Namen St. Antony-Hütte, das erste Eisenwerk im Ruhrgebiet. Es befand sich etwa drei Kilometer nördlich des Geländes in Nachbarschaft zum heutigen Schacht IV der Zeche Osterfeld im Ortsteil Klosterhardt. Nur wenige Jahre später entstand 1782 in der Nähe die Hütte Gute Hoffnung. Nach einigen Verkäufen und Käufen, die hier der Einfachheit halber nicht näher erläutert werden, gehörten beide Hütten je zu einem Viertel den Industriellen Gottlob Jacobi, Heinrich A. Huyssen und den Brüdern Franz und Gerhard Haniel, die nach den Namen die »Hüttengewerkschaft und Handlung Jacobi, Haniel & Huyssen« mit der Abkürzung der Nachnamen JHH gründeten. Von 1854 bis 1857 entstand die Zeche Oberhausen zum Abbau der für die Verhüttung notwendigen Kohle in eigener Hand. Im Jahre 1873 wurde nach dem Tod der letzten Gründungsmitglieder (Huyssen und Franz Haniel) aus der JHH eine Aktiengesellschaft, die Gutehoffnungshütte, Actienverein für Bergbau und Hüttenbetrieb (GHH). Im gleichen Jahr wurde auf dem Gelände der späteren Zeche Osterfeld durch die Zeche Oberhausen ein neuer Schacht geteuft. Die Zeche Osterfeld ersetzte mit der Zeit die 1931 stillgelegte Zeche Oberhausen. Für den Standort der Gutehoffnungshütte besonders relevant ist die nächste Jahreszahl 1953. Nach dem zweiten Weltkrieg musste der inzwischen durch Firmenzukäufe oder Fusionen u.a. mit M.A.N. oder Ferrostahl gewachsene Konzern auf Drängen der Besatzungsmächte aufgespalten werden. So entstanden die Hüttenwerke Oberhausen AG (HOAG) - die Bergwerke gingen in die Bergbau AG Neue Hoffnung auf. Doch wirtschaftlich konnte der Betrieb so nicht im Wettbewerb bestehen. Nur ein Jahr, nachdem die HOAG in der Mehrheit von Thyssen übernommen wurde, begann 1969 die Stilllegung der Gutehoffnungshütte. Die Stilllegung der Zeche Osterfeld begann gegen Ende der 1970er Jahre. Mit Gründung eines Verbundbergwerks wurde 1992 der Betrieb der Zeche Osterfeld offiziell stillgelegt.

Aus dem Gelände der ehemaligen Gutehoffnungshütte wurde eine 143 Hektar große Industriebrache. Zum Vergleich: Ein Fußballfeld misst ganz grob etwa einen halben Hektar! Eine britische Investorengruppe kaufte das Areal 1991. Bereits 1992 wurden die Anlagen des alten Thyssen- Werkes abgerissen. Im Jahre 1996 fand die Eröffnung des neu gebauten Einkaufszentrum CentrO (Das O steht dabei für Oberhausen) und der zentralen Straßenbahntrasse statt. Das CentrO bildet das Kernstück der sogenannten Neuen Mitte in Oberhausen. Daneben existiert ein Freizeitpark, eine Multifunktionshalle, das Metronom-Theater und das Sea Life-Aquarium – Geographen und Stadtplaner bezeichnen eine derartige Einrichtung als Urban Entertainment Center (UEC).

Panorama vom Gasometer Oberhausen

Panoramablick vom Gasometer auf das Herzstück der Neuen Mitte Oberhausens

Das markanteste Gebäude und praktisch einziges großes Industrierelikt der ehemaligen Hütte ist der große Gasometer. Damit bildet das Konzept der Neuen Mitte einen starken Kontrast zum in der Nachbarstadt Duisburg befindlichen Landschaftspark Nord. Hier sind die meisten Anlagen des Hochofenwerkes erhalten und in einen öffentlichen Park integriert. Nach Schließung der Zeche Osterfeld mussten auch hier die meisten Gebäude der Abrissbirne nachgeben. Dieses Gelände wurde jedoch in eine Grünfläche umgewandelt. Hier entstand der OLGA-Park, der 1999 Austragungsort der Landesgartenschau in Nordrhein-Westfalen war und heute ein öffentlicher Naherholungspark ist. Im Gegensatz zu vielen Gartenschauen, in denen möglichst viele bunte Sommerblumen und Gärten präsentiert werden, wurde hier der Schwerpunkt auf die natürliche Rückgewinnung von ehemaligen Industrieflächen gesetzt.

 

Das Einkaufszentrum CentrO

Im September 1996 wurde das riesige Einkaufszentrum, das seinerzeit das größte dieser Art in Europa war, eröffnet. Damit begann die Ära der heftigen Diskussion zwischen Fachleuten und Bürgern über den Sinn bzw. über den nicht oder tatsächlich vollzogenen Strukturwandel. Das CentrO führte bzw. führt auch heute noch dazu, dass die Innenstadt Oberhausens selbst und die Mitten benachbarter Städte wie zum Beispiel Bottrop unter dem Druck der Konkurrenz leiden und sich mühevoll dagegen stemmen müssen.

Das CentrO ist ein recht flacher, aber etwa 560 Meter langgestreckter Bau, der sich leicht gekrümmt über das Gelände der ehemaligen Gutehoffnungshütte zieht. Außen ist das Gebäude mit Ziegelsteinen verklinkert, das Innere wird dominiert von Stahl und Glas. Im Zentrum befindet sich die 32 Meter hohe Hauptkuppel. Rund 72.000 m² Ladenfläche bietet das Einkaufszentrum, wobei die Länge der Ladenfronten ca. 3 Kilometer beträgt. Der Boulevard ist zweistöckig, wobei die obere Etage in der Mitte offen ist. Die Mall verbindet zwei Pole an den Enden des Einkaufszentrums. Am einen befindet sich in einem großen Rund die große Essmeile, die mediterrane sogenannte Coca-Cola-Oase. Ringsherum kann man beim Asiaten, Italiener, Griechen, Schotten oder anderen sein Essen kaufen.

Zwischen diesen beiden Polen sind viele Einzelhändler verschiedenster Kategorien und Branchen angesiedelt. 14.000 Parkplätze in den Parkhäusern sind sogar kostenlos, zahlreiche Bus- und Straßenbahnlinien fahren in einem dichten Takt zum Einkaufszentrum. Regelmäßig lockt das CentrO mit besonderen Veranstaltungen.

Platz der Guten Hoffnung

Eingang West am »Platz der Guten Hoffnung«

Centro Oberhausen

Boulevard im CentrO

Centro Oberhausen

»Coca-Cola-Oase«: Essmeile am östlichen Ende des CentrOs

Centro Oberhausen

Bunte Gasse mit kleinen Lädchen

Centro Oberhausen

Das CentrO als zweistöckiges Einkaufszentrum

Centro Flaniermeile

An der Promenade parallel zum CentrO: Blick zum Gasometer

Gasometer am CentrO CentrO Oberhausen

Öffnungszeiten: Das CentrO ist Mo bis Sa ab 10.00 Uhr geöffnet und schließt um 20.00 Uhr, Do um 21.00 Uhr. Die Coca-Cola-Oase ist (auch So und Feiertags von 10.00 bis 22.00 bzw. 24.00 Uhr geöffnet, So und Feiertage bis 22.00 Uhr. Die Promenade schließt nach 24.00 Uhr.

Im CentrO verteilt sind viele sanitäre Einrichtungen. Unzählige gastronomische Einrichtungen quasi aller Art sorgen für das leibliche Wohl. Die »Coca-Cola-Oase« als Essmeile befindet sich am östlichen Ende der Passagen. In der Mitte befinden sich verteilt Cafés und Eisstände.

Anreise mit Bus und Bahn: Direkt an der Haltestelle Neue Mitte befindet sich der Westeingang zum Einkaufszentrum am Platz der Guten Hoffnung.

Bitte beachten Sie die ausführlichere Anfahrtsbeschreibung auch für PKW am unteren Ende dieses Artikels.

Weitere Informationen:

Offizielle Internetseite des CentrO: www.centro.de
Sea Life Abenteuerpark: www.sealifeabenteuerpark.de
Marina Oberhausen: www.marina-oberhausen.de
Route Industriekultur (Zeche Oberhausen): www.route-industriekultur.de

 

Der Gasometer Oberhausen

Ausstellungshalle der Superlative

Das auffälligste Relikt der Gutehoffnungshütte in der Neuen Mitte Oberhausen, ein Wahrzeichen der Stadt und Landmarke im Ruhrgebiet ist der große Gasometer, nordwestlich zwischen einer Eisenbahntrasse und dem hier parallel zur Emscher verlaufenden Rhein-Herne-Kanal gelegen. Er wurde im Jahre 1929 gebaut, 1949 nach einem Brand drei Jahre zuvor wieder aufgebaut und hat eine Höhe von rund 118 Metern. Die Funktion des Scheibengasometers sind die Zwischenspeicherung und der Erhalt eines konstanten Drucks von Gichtgas oder Hochofengas. Dieses wird unten in den Behälter eingeführt. Eine bewegliche Platte drückt von oben auf das Gas und passt sich je nach Volumen in der Höhe an. Ist die Gasmenge höher, steigt die Platte nach oben, ist sie geringer, so sinkt sie ab. Da das Speichervolumen begrenzt ist, passiert die Scheibe ab einer bestimmten kritischen Höhe Überdruckventile, die Gas nach draußen abgeben. Der Gasometer Oberhausen hat ein Speichervolumen von fast 350.000 m³ und ist damit der größte seiner Art auf dem europäischen Kontinent.

Seit 1988 ist der Gasometer von Oberhausen außer Funktion. Er wurde nach seiner Stilllegung für umgerechnet ca. 8 Mio. Euro umgebaut und bildet seitdem die höchste Ausstellungshalle Europas. Die Gasdruckscheibe, die bewegliche Platte zur Regulierung des Gasdrucks, ist fixiert auf Säulen und bildet das Dach bzw. die erste Etage für wechselnde Ausstellungen innerhalb des Gebäudes. Auf ihr ist als drittes Stockwerk eine tribünenartige Arena errichtet. Der gewaltige Luftraum darüber bis zum Dach wird seitdem für außergewöhnliche Installationen genutzt.

Gasometer Oberhausen

Oberes Drittel des großen Gasometers von Oberhausen

Auge des Himmels

Ausstellungshalle im Erdgeschoss, hier mit »Auge des Himmels«

Gasometer Oberhausen Innen

Mitte der Ausstellungshalle

Gasometer Oberhausen

Der Gasometer von Oberhausen von unten

Gasometer Dach

Blick von der Zwischendecke zum Dach des Gasometers.
Oben rechts ist der Panoramaaufzug sichtbar

Gasometer Oberhausen Innen

Ausstellung »Der schöne Schein«

Ein gläserner Panorama-Aufzug fährt im dunklen Innern des Gasometers auf das Dach, auf dem der Besucher an drei Eckpunkten an die Dachkante herangeführt wird und von dort eine gute Aussicht auf die Umgebung hat. Unten auf dem Rhein-Herne-Kanal gleiten Binnenschiffe dahin, Lokomotiven fahren wie auf einer Modelleisenbahn ihre Runden. Ins Auge fällt das gesamte Gelände der Neuen Mitte mit dem CentrO, dem Freizeitpark, der Marina, der Knappenhalde, dem Erlebnisbad und dem Wasserturm, außerdem auf dem anderen Kanal- und Flussufer der OLGA-Park sowie ganz im Osten der Gehölzgarten Ripshorst mit dem tanzenden Strommast. Am Horizont sind die großen Halden in Bottrop gut sichtbar, die Halde Haniel und die Halde Beckstraße mit dem Tetraeder samt dem benachbarten Alpincenter.

Gasometer Oberhausen

Eine von drei Aussichtsplattformen an der Dachkante

Schiff am Gasometer auf dem Kanal

Schiff auf dem Rhein-Herne-Kanal

OLGA-Park in Oberhausen (Garten Osterfeld)

Blick auf den OLGA-Park mit dem markanten Gartendom. Im Hintergrund sticht Halde Haniel hervor

Aussichtsplattform auf dem Gasometer Oberhausen

Treppenturm und Überdruckventile an der Dachkante

Gasometer Oberhausen

Nach fast 40 Kilometern parallelem Verlauf trennen sich hier
die Emscher und der Rhein-Herne-Kanal

Öffnungszeiten und Eintrittspreise: Bis 30. Dezember 2016 findet im Gasometer die Ausstellung "Wunder der Natur" mit Öffnungszeiten tgl. außer Mo von 10.00-18.00 Uhr statt. Für Sonderöffnungszeiten bitte die offizielle Internetseite beachten.

Auf diesen Internetseiten sind die Eintrittspreise kategorisiert. Die Kosten für den Eintritt für einen Erwachsenen für dieses Museum entsprechen der mittleren Kategorie €€ (zwischen 5,- Euro und 10,- Euro pro Person). Genaue Preise, Rabatte und Ermäßigungen sind der offiziellen Internetseite oder Aushängen zu entnehmen.

Anreise mit Bus und Bahn zum Gasometer: Bis Haltestelle Neue Mitte. Zu Fuß rechts vorbei an der König-Pilsener-Arena, dahinter rechts.
Bitte beachten Sie die ausführlichere Anfahrtsbeschreibung am unteren Ende dieses Artikels.

Weitere Informationen:

Offizielle Internetseite: www.gasometer.de
Route Industriekultur (Gasometer): www.route-industriekultur.de

 

 

Die Knappenhalde

Bergehalde und Schlackenberg mit Bunker

Zwischen der Knappenstraße, der Lipper Straße und der Cöln-Mindener Eisenbahn erhebt sich eine etwa 60 Meter über Grund hohe Bergehalde, die eine Höhe von 102 Metern über dem Meeresspiegel erreicht. Damit ist sie praktisch die höchste Erhebung der Stadt Oberhausen und eine der ersten für die Öffentlichkeit begehbar gemachten Halden im Ruhrgebiet. Ab 1856 begann die Aufschüttung zur Spitzkegelhalde durch die Zeche Oberhausen / Königsberg. Schließlich wurde die Halde von der Eisenhütte genutzt, um Hochofenschlacke abzulagern, nachdem die Förderung durch die Zeche 1931 eingestellt war – daher auch der Name »Schlackenberg«. Im zweiten Weltkrieg baute man unter der Halde ein Luftschutzbunker-System mit mehreren Eingängen, die zum Teil noch heute in Ansätzen sichtbar sind.

»An das Bunkersystem unter der Knappenhalde habe ich noch eine Erinnerung. Ein Schulfreund hatte mir davon erzählt und wir haben 1979 oder 80 eine kleine Expedition unternommen; die Eingänge waren damals noch offen, die Gasschleusen noch erkennbar. Meiner Erinnerung nach hatte es 4 Eingänge, in jeder Himmelsrichtung einen. wir sind über die heute dem CentrO gegenüberliegende Seite eingestiegen. Man konnte da gut 50 Meter hineinlaufen, es war aber sehr niedrig, weil die Böden zugeschüttet waren. Kurz vor dem eigentlichen Bunker war der Gang – vermutlich durch Bergsenkung – zerbrochen und man konnte sich nur noch kriechend fortbewegen, dann war ein paar Meter weiter Schluss. Irgendwo seitlich war ein größerer Schacht, vllt. eine Art Treppenhaus, Treppen waren dort aber keine mehr. Gefunden haben wir nichts außer ein paar alten Bierflaschen mit Bügelverschluß, wie man sie in den 60er Jahren hatte. Es war in dem Gang relativ warm, etwa wie in einem Treibhaus.« (E-Mail eines Lesers dieser Internetseiten zu diesem Thema, mit freundlicher Genehmigung)

Nach dem Krieg diente die Halde zur Ablagerung von Trümmern und Schutt. 1953 wurde die Halde erstmals begrünt, 1979 von der Stadt Oberhausen gekauft und 1980 für die Öffentlichkeit als Naherholungsgebiet zugänglich gemacht. 2004 erfolgte eine Sanierung mit Neugestaltung der Wege.

Auf dem schneckenförmig auf die Halde führenden Weg nach oben zieren Pflaster-Mosaike von Werner Philipp Klung unter dem Titel »Berg der Arbeit« den Weg. Am höchsten Punkt der Knappenhalde steht der stählerne, mit der Zeit aufgestockte und frei zugängliche Aussichtsturm. Von ihm lassen sich über die Baumkronen hinweg die Stadt Oberhausen und das Gelände der ehemaligen Gutehoffnungshütte mit dem heutigen CentrO, dem Gasometer und den Freizeiteinrichtungen überblicken.

Aussichtsturm auf der Knappenhalde Oberhausen

Aussichtsturm am höchsten Punkt der Knappenhalde

Gasometer von der Knappenhalde gesehen

Blick von der Knappenhalde auf den Gasometer

Wasserturm in der Neuen Mitte, von der Knappenhalde gesehen

Wasserturm am Westrand der Neuen Mitte

Blick von der Knappenhalde auf Oberhausen

Der Rundblick ist industriell geprägt

Oberhausen von der Knappenhalde gesehen

Hauptbahnhof und Marienkirche von Oberhausen

Blick von der Knappenhalde auf den Gasometer

Detailansicht des Gasometers, oben Aussichtsplattformen

Oberhausen Industrie

Aufgang zur Knappenhalde

Anreise mit Bus und Bahn: Bis Haltestelle Lipperfeld, auf der westlichen Seite links über die Fußgängerbrücke. Der Radweg führt schließlich unter der Stadtbahntrasse durch und trifft auf die Brückstorstraße. Dieser etwa 300 Meter folgen bis zur Kreuzung Lipperstraße. Hier weitere 200 Meter bis zum Haldenaufgang im Süden.

Bitte beachten Sie die ausführlichere Anfahrtsbeschreibung am unteren Ende dieses Artikels.

Weitere Informationen:

Route Industriekultur (Knappenhalde): www.route-industriekultur.de

 

Weitere Ziele in der direkten Nachbarschaft:

Sea Life Oberhausen – Einblick in die Unterwasserwelt

Das Sea Life ist ein Aquarium, das sich auf Fluss-, See- und Meerestiere konzentriert. Seit 2004 zeigt es etwa 20.000 Tiere in über 50 thematischen Großaquarien. Um das Sea Life nicht zu kurz kommen zu lassen und gleichzeitig diese Seite durch viele Fotos einseitig zu belasten, wird es in einem eigenen Artikel ausführlich beschrieben und vorgestellt.

Artikel zum Sea Life in Oberhausen

 

Siedlung Eisenheim

Unmittelbar neben dem OLGA-Park kann man die älteste Arbeitersiedlung im Ruhrgebiet entdecken. Die Siedlung Eisenheim besticht durch ihre Backsteinhäuser im Kreuzgrundriss und den Schuppen und kleinen Gärten dahinter.

Artikel zur Siedlung Eisenheim

 

Schloss Oberhausen und Kaisergarten

In westlicher Richtung schließt sich das Schloss Oberhausen mit der Ludwiggalerie an. Es grenzt an den Kaisergarten mit einem kleinen Tierpark. Höhepunkt ist die ungewöhnliche Slinky-Springs-Brücke über den Kanal.

Artikel zum Schloss Oberhausen

 

OLGA – Oberhausener Landesgartenschau

Auf dem nördlich der Neuen Mitte gelegenen ehemaligen Zechengelände Osterfeld fand 1999 eine Landesgartenschau statt. Heute ist aus daraus ein öffentlicher Stadtpark mit zahlreichen Erinnerungen und Relikten der Montanzeit geworden. Er bietet Wasserspiele, Aussichtsplattformen und viele Gräben, Wälle und Betonteile, die einen Hinweis auf die Vergangenheit geben.

Artikel zum OLGA-Park

 

Gehölzgarten, Klärpark und Zauberlehrling

Wie ein Band verläuft der Gehölzgarten als botanisch-kulturgeographischer Lehrpfad unweit der Neuen Mitte Oberhausens um das Haus Ripshorst. Besonders aufregend sind der tanzende Strommast, die Kanalbrücke zur Brache Vondern und der Emscher Klärpark mit einem begehbaren Faulturm.

Artikel zum Gehölzgarten Ripshorst


Informationen zur Anreise zum CentrO und zur Neuen Mitte:

Alle auf dieser Seite behandelten Ziele lassen sich an einem Tag bequem zu Fuß oder mit dem öffentlichen Nahverkehr besuchen. Auf der zentralen Straßenbahntrasse fahren Straßenbahnen und Busse in einem sehr dichten Takt und halten an allen Unterwegsstationen. Sie verbinden unter anderem die Innenstadt Oberhausens und den Hauptbahnhof mit der Neuen Mitte. Alle Orte liegen in unmittelbarer Nähe zu den Haltestellen dieser Trasse. Für Autos bieten sich die über 14.000 Parkplätze im Bereich des CentrO selbst an.

RUHR.VISITORCENTER Oberhausen: Promenade 77 in 46047 Oberhausen. Mehr Informationen unter www.oberhausen-tourismus.de

Anreise mit dem Auto: Auf der A42 bis Ausfahrt 10 Oberhausen-Zentrum oder bis Oberhausen-Neue Mitte. Parkplätze zum CentrO sind an den Ausfahrten bereits ausgeschildert. Parken ist in den Parkhäusern kostenlos.

Anreise mit Bus und Bahn: Mit den Zügen des Nah- und Fernverkehrs bis Oberhausen Hbf. Auf dem Bahnhofsvorplatz links der Beschilderung zum Bahnsteig 1 folgen. Von hier aus fahren alle Straßenbahnen und Busse zur Neuen Mitte. Die beschriebenen Ziele lassen sich über die Haltestellen Lipperfeld, Neue Mitte, OLGA-Park und Eisenheim anfahren.

Zieleingabe ins Navigationssystem: Centroallee in 46047 Oberhausen

Kartenmaterial: In den rechts dargestellten reiß- und wetterfesten Radwander- bzw. Rad- und Wanderkarten des Verlages Publicpress ist die Neue Mitte dargestellt. In der Rad- und Wanderkarte "Essen und Umgebung" im idealen Maßstab 1:50.000 liegt sie im Planquadrat C2. Mit Klick auf die jeweilige Karte gelangen Sie zur entsprechenden Seite beim Verlag – Karten werden versandkostenfrei versendet.

 Rad- und Wanderkarte Essen und Umgebung   Radwanderkarte Ruhrgebiet  


Geographische Koordinaten:
51°29'24.39"N, 6°52'43.88"E – CentrO (Mittelpunkt)
51°29'37.12"N, 6°52'13.73"E – Gasometer
51°29'40.89"N, 6°52'41.56"E – Tausendfüßlerbrücke
51°28'57.37"N, 6°52'43.26"E – Aussichtsturm auf der Knappenhalde
51°29'38.91"N, 6°52'51.81"E – Sea Life Center Oberhausen
51°29'37.70"N, 6°53'04.87"E – AQUApark Oberhausen
Die Koordinaten können in das Eingabefeld von z.B. GoogleEarth
und OpenStreetMap kopiert werden.
UTM-Koordinaten (Zone 32):
352741 m, 5706462 m – CentrO (Mittelpunkt)
352171
m, 5706872 m – Gasometer

352715 m, 5706973 m – Tausendfüßlerbrücke
352705 m, 5705628 m – Aussichtsturm auf der Knappenhalde
352907 m, 5706906 m – Sea Life Center Oberhausen
353157 m, 5706861 m – AQUApark Oberhausen

 

Industriekultur im Ruhrgebiet

Weitere Bergehalden sind von der Übersichtsseite zu diesem Thema auswählbar. Hier ist neben einer Einführung in die Thematik der Halden, Typen und Generationen auch eine Übersichtskarte zu finden.

Auf der Auswahlseite Industriekultur finden Sie weitere Artikel dieser Art zu anderen ausgesuchten und sehenswerten Zielen im Ruhrgebiet. Betrachtet werden Natur & Landschaft, alte Zechen und Industrieanlagen und andere technische Besonderheiten.

Halden Ausflugsziele


Zuletzt geändert oder Aktualität geprüft: 04 / 2016
Angaben zu Anreise, Öffnungszeiten und Eintrittspreisen sind ohne Gewähr und vor einem Besuch selbst auf Richtigkeit zu überprüfen.
(c) Bilder, Karten, Text und Grafiken: S. Hellmann • www.ruhrgebiet-industriekultur.de & www.halden.ruhr

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