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GeoPfad Hülser Berg in Krefeld – Landschaft, Geschichte und Aussicht
Der HĂĽlser Berg gehört zu den eher unscheinbaren, aber beim zweiten Blick sehr interessanten Landschaftsräumen am Niederrhein vor den Toren des Ruhrgebietes. Auf den ersten Blick ist er ein bewaldeter Höhenzug am Rand von Krefeld, der vor allem als Naherholungsgebiet genutzt wird. Wer genauer hinschaut, entdeckt jedoch eine Landschaft, die von Eiszeiten, Rohstoffgewinnung, Waldwirtschaft und Freizeitnutzung gleichermaĂźen geprägt ist. Mit dem GeoPfad HĂĽlser Berg lässt sich diese Entwicklung heute gut nachvollziehen. Der Themenweg verbindet geologische HintergrĂĽnde mit lokalen Besonderheiten und fĂĽhrt durch Wald, ehemalige Abbauflächen und das angrenzende HĂĽlser Bruch. Ein markanter Orientierungspunkt ist dabei der Aussichtsturm auf dem höchsten Punkt des Berges, der weite Blicke ĂĽber den Niederrhein ermöglicht.…
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Der Tierpark und Bismarckturm im Stadtpark in Bochum
Wer durch den Stadtpark Bochum spaziert, erkundet eine ĂĽberraschend groĂźe GrĂĽnanlage in der GroĂźstadt. Ăśber den alten Baumkronen erhebt sich der mächtige Bismarckturm, den man aufgrund seiner Rekordgröße „den Riesen“ nennt. Er ist ein markantes Wahrzeichen, das seit ĂĽber hundert Jahren ĂĽber die Stadt blickt. Am Rande des Parks liegt der Tierpark mit dem Fossilium, wo Tiere und urzeitliche Fossilien gleichermaĂźen faszinieren. Alle Attraktionen zusammen geben dem Stadtpark seine besondere Mischung aus Ruhe, Bildung und Erlebnis. Derzeit wird der Stadtpark fĂĽr die IGA 2027 umgebaut, weshalb einige Park-Abschnitte nacheinander nicht zugänglich sind. DafĂĽr gibt es voraussichtlich ab 2026 einen schönen Spielplatz und Minigolfplatz im Norden und einen sanierten Teich. Der…
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Grabeskirche Liebfrauen in Dortmund
Die Liebfrauenkirche in Dortmund ist ein imposantes Backsteingebäude und wurde von 1881 bis 1883 im neogotischen Baustil errichtet. Sie hat einen herausragenden Turm, der die Silhouette der westlichen Innenstadt prägt. Nach Zerstörung des Kirchenschiffs im Zweiten Weltkrieg erfolgte ein Neuaufbau. Im Jahr 2008 traf die Gemeinde angesichts schrumpfender Mitgliederzahlen den Beschluss, die Liebfrauenkirche einer neuen Nutzung zuzufĂĽhren und zu sanieren. Dabei entstand hier eine besondere Form der Bestattungskultur: das sogenannte Kolumbarium, also ein geschĂĽtzter Ort, in dem die Ăśberreste von Verstorbenen aufbewahrt werden. Rings um die Säulen im Hauptschiff wurden Urnengrabstätten geschaffen, die Platz fĂĽr eine oder zwei Urnen ĂĽbereinander bieten. Die darauf liegenden Gedenkplatten aus Bronzeguss sind dabei im…
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Landstreifer „Tiefe Berge, hohe Täler“ in Haltern
Im äuĂźersten Norden des Ruhrgebiets, dort wo die weiten Felder des MĂĽnsterlands an die Wälder des Naturparks Hohe Mark grenzen, verläuft einer der abwechslungsreichsten Rundwanderwege der Region: der Landstreifer „Tiefe Berge, hohe Täler“. Mit rund 16 Kilometern ist er der längste Rundkurs der Landstreifer-Serie und fĂĽhrt durch eine stille, leicht hĂĽgelige Landschaft zwischen alten Buchenwäldern, naturbelassenen Pfaden und offenen Flächen. In der Hohen Mark, dem zweitgrößten Waldgebiet im Norden des Reviers neben der Haard, folgt der Weg ĂĽberwiegend naturbelassenen Routen – meist fernab vom Trubel. Es gibt hier keine spektakulären Bauwerke oder ĂĽberlaufene SehenswĂĽrdigkeiten, sondern eine ruhige, naturnahe Runde, bei der man Wald, Wiesen, Felder und stille Pfade genieĂźen kann.…
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Der Emscherweg – Emscherkunstweg
Auf etwa 100 Kilometern Länge verläuft der Emscherweg von der Quelle bei Holzwickede im Kreis Unna bis zur MĂĽndung der Emscher in den Rhein bei Voerde. Er macht dabei den Wandel von einer offenen Abwasser-Kloake zum lebendigen Fluss erlebbar und verbindet durch den Emscherkunstweg dabei geschickt Natur und Landschaft mit spannenden Kunstwerken am Wegesrand. Die neuen Auen stehen dabei im Kontrast zum vor allem hier stark von der Industrie und Bergbau geprägten Ruhrgebiet. Wir besuchen auf unserer Radtour den Emscherquellhof und den Hof Emschertal, suchen die echten Quellen im Hixterwald und besuchen die neuen Auen im Flussverlauf und das Emscherdelta. Nebenbei können wir Abstecher zu alten Bergwerken machen, neue BrĂĽckenbauwerke…
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Landstreifer „Dein Bett mit Aussicht“ in Reken
Im MĂĽnsterland gibt es viele schöne Wanderwege – aber nur wenige bieten so viel Abwechslung auf kurzer Strecke wie der Landstreifer „Dein Bett mit Aussicht“. Die 9,5 Kilometer lange Rundtour fĂĽhrt durch eine hĂĽgelige Landschaft mit Wald, Feldern und schönen Rastplätzen. Ein besonderes Highlight ist der Walderlebnisweg mit interaktiven Stationen und der Aussichtsturm GroĂź Reken, von dem aus man bis ins Ruhrgebiet blicken kann. Wer mag, kann die Tour auch auf ungefähr auf die Hälfte abkĂĽrzen – doch es lohnt sich, die ganze Strecke zu genieĂźen. Die Karte zeigt den Landstreifer in Reken mit einem lilafarbenen Band. Die Nummernpunkte markieren besondere Orte am Wegesrand, die auch im Text näher beschrieben…
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Der Landstreifer „Wild – Wald – Weitsicht“ in der Hohen Mark
Eingebettet in die Landschaft der Hohen Mark fĂĽhrt der Landstreifer „Wild – Wald – Weitsicht“ als Rundwanderweg ĂĽber etwa 12 Kilometer im Drei-Städte-Eck von Dorsten, Reken und Haltern am See. Damit gehört diese Tour zu den längeren der Landstreifer des Hohe-Mark-Steigs, die sich im nördlichen Ruhrgebiet ĂĽber Strecken von etwa 5 bis 14 Kilometern erstrecken. Die Tour macht ihrem dreiteiligen Namen alle Ehre: Sie fĂĽhrt durch urige Wälder, die in ihren verschiedenen Abschnitten sehr unterschiedlich ausfallen, vorbei an Waldrändern und Feldern, und bietet einen Besuch am oder sogar im Naturwildpark Granat. Hier kann man Wild auf der groĂźen Wildwiese oder durch den Zaun beobachten. Der Turm auf dem Galgenberg eröffnet…
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Die Nordbahntrasse – Wuppertaler Nordbahn
Radwege auf alten Bahntrassen sind sehr beliebt, vor allem im Ruhrgebiet häufig zu finden und auf diesen Internetseiten zahlreich vorgestellt. Bekannt sind dort beispielsweise die Erzbahntrasse in Bochum, der GrĂĽne Pfad und die HOAG-Trasse in Duisburg und Oberhausen oder die Kohlenbahn von Hattingen nach Sprockhövel. Letztere findet in der Nordbahntrasse eine besonders interessante Verlängerung, die hier näher vorgestellt wird. Besonders authentisch sind Bahntrassenradwege, wenn es noch einzelne Relikte der Eisenbahn gibt. Beispielsweise Signale, Bahnhofsgebäude, Laternenmasten, Schalthäuser oder Fernsprecheinrichtungen. Und die Nordbahntrasse vereint all dies auf kĂĽrzester Strecke – mit Biergärten am Bahnhof, Tischtennisplatten auf alten Bahnsteigen und gleich mehreren alten Eisenbahntunneln. Die Karte zeigt den Verlauf der Nordbahntrasse (mit Schwarzbachtrasse)…
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Natur- und Wasser-Erlebnis-Park Emscherland
Eine grĂĽne Parkanlage im Emschertal, ein AussichtshĂĽgel und Aussichtsturm mit Blick auf das renaturierte Flusstal, eine alte Burganlage und eine beeindruckende neue BrĂĽckenkonstruktion, die einen Sprung ĂĽber die Emscher macht: Das Emschertal zwischen Castrop-Rauxel und Recklinghausen hat einen unglaublichen Wandel gemacht. Dort, wo frĂĽher der Suderwicher Bach als braune Abwasser-BrĂĽhe in die nicht weniger dreckige Emscher floss, ist heute eine Auen-Landschaft, in der sich Tiere und Menschen gleichermaĂźen wohlfĂĽhlen. Kaum hätte man noch vor wenigen Jahren gedacht, dass eines Tages Menschen zur Erholung und zum GenieĂźen der Natur herkommen wĂĽrden. An dieser Stelle wird der erst 2023 größtenteils fertiggestellte Natur- und Wasser-Erlebnis-Park Emscherland 2020 näher vorgestellt. Wir flanieren durch den…
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Schloss StrĂĽnkede, Stadthafen Recklinghausen und der Faulturm am Emscherkunstweg
Ein schönes Wasserschloss und ein Strandbad sind wahrlich nicht gerade die ersten Ausflugsziele, die einem beim Stichwort „Ruhrgebiet“ einfallen. Von der Besteigung des Dachs von einem Faulturm einer Kläranlage ganz zu schweigen. Und doch lässt sich all dies im Rahmen eines Spaziergangs an der Stadtgrenze zwischen Herne und Recklinghausen ganz einfach machen. Vorgestellt werden hier das Schloss StrĂĽnkede, der Stadthafen Recklinghausen sowie die ehemalige Kläranlage Herne mit ihrem markanten Faulturm, der Teil des Emscherkunstweges ist. Somit werden alte Gemäuer, Kultur, Geschichte und Erholung miteinander kombiniert. In der folgenden Karte sind die drei Ziele eingetragen, die hier vorgestellt sowie im Rahmen eines Spaziergangs bequem angeschaut werden können. Hier ist auĂźerdem der…
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Landschaftspark Hoheward in Herten und Recklinghausen
Während der Fahrt auf der Autobahn A2 erblickt man bei Recklinghausen und Herten groĂźe, seltsame Bögen, die sich hoch oben auf einem Berg erheben. Sie stellen die größte Landmarke auf einer Halde im Ruhrgebiet dar und markieren zugleich die Lage einer der spannendsten und beeindruckendsten Haldenlandschaften, die das Revier zu bieten hat – den Landschaftspark Hoheward, frĂĽher auch Landschaftspark Emscherbruch bezeichnet. Er erstreckt sich auf etwa 220 ha Fläche zwischen dem Fluss Emscher und der Autobahn A2 und beinhaltet die Halde Hoheward, die Halde Hoppenbruch, das Gelände der Zeche Ewald und grenzt an die Sumpflandschaft des Emscherbruchs. In der folgenden Abbildung ist der Kern des Landschaftsparks Hoheward abgebildet, der in…
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Zeche General Blumenthal
Zechen- und Haldenrelikte eines fast verschwundenen Bergwerks Benannt nach dem Generalfeldmarschall Leonhard von Blumenthal (1810-1900) begann im SĂĽdosten von Recklinghausen an der Herner StraĂźe 1878 die Förderung der Zeche Blumenthal. Sie dehnte sich in ihrer Betriebszeit auf groĂźe Teile des Stadtgebietes aus. Neben der ersten Schachtanlage entstand in der Nähe des Hauptbahnhofs die Schachtanlage III / IV an der BuddestraĂźe. An der StraĂźe Am Wetterschacht im SĂĽden von Recklinghausen befand sich Schacht V, im Nordwesten an der Dorstener StraĂźe unweit der Autobahn A43 die Schachtanlage VII. In Speckhorn, einige Kilometer nördlich der Stadtmitte, förderte die Schachtanlage VIII an der JohannesstraĂźe in Oer-Erkenschwick an der Stadtgrenze. Im Jahr 1992 erfolgte die…
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Bergbauwanderweg Bochum-SĂĽd
Mit 16 oder 9 Kilometern ist der Bergbauwanderweg Bochum-SĂĽd, auch Bergbauwanderweg Lottental-Stausee-Stiepel-Rauendahl, der längste Themen-Wanderweg in Bochum. Er verläuft dabei in einem groĂźen Rund um das Dorf Stiepel, vorbei am Kemnader See, auf historischen Leinpfaden am idyllischen Ruhrufer entlang und auf Waldpfaden zurĂĽck zum Ausgangspunkt. Der Bergbauwanderweg erschlieĂźt dabei Industriegeschichte in Form historischer Zechenanlagen, Fördereinrichtungen und Verarbeitungen, aber auch Infrastruktur-Einrichtungen wie eine alte Schleuse an der Ruhr, ehemalige Pferdebahnen, eine Seilbahn oder Relikte einer Dampfhaspelbahn. Die folgende Ăśbersichtskarte zeigt den Verlauf des Weges. Er wird durch das pinkfarbene Band markiert. Die Nummernpunkte , usw. markieren interessante Orte am Wegesrand, die auch im Beschreibungstext vorgestellt werden. Sowohl an der Königsallee als…
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Kray-Wanner Bahn, Zollvereinbahn, Almabahn und Nordsternbahn
Vier Bahntrassenradwege zwischen Gelsenkirchen, Herne, Bochum und Essen Im Herzen des Ruhrgebiets war das Netz der alten GĂĽterbahnen sehr dicht. Auf ihnen wurden hier vor allem Stahl, Kohle oder andere produzierte Waren zu den Umschlagbahnhöfen, zu den Häfen oder auf die Reise in die Republik oder zu Seehäfen geschickt. Viele von diesen Bahnstrecken sind heute stillgelegt, da auch die Zechen und GroĂźindustrien, die sie mit Anschluss-Stellen erreichten, heute nicht mehr existieren. An vielen Stellen werden die meist kreuzungsfreien, geraden und steigungsarmen Verläufe der einstigen Bahnstrecken fĂĽr Fahrradwege genutzt. NatĂĽrlich sind die Wege zum besseren Radfahren geteert oder wassergebunden und die ursprĂĽnglichen Schienen und Schwellen wurden abgebaut. Diese sogenannten Bahntrassenradwege sind…
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Die Zeche Holland
Die Namen der Zechen im Ruhrgebiet sind häufig nach Orten, Tieren oder Namen benannt. So existierten beispielsweise eine Zeche Westfalen oder Emscher-Lippe, eine Zeche Nachtigall oder Alte Haase (Hase) sowie die Zechen Theresia, Graf Schwerin oder Wilhelmine-Victoria. Mancherorts sind es aber auch die GrĂĽnder oder Geldgeber, die dem Bergwerk seinen Namen geben – wie beispielsweise bei der Zeche Erin mit Wurzeln auf die irische Insel. Ă„hnlich verhält sich das wohl auch mit der Zeche Holland und niederländischen Investoren. Die Zeche Holland begann 1860 mit der Kohleförderung. Sie verteilt sich auf zwei verschiedene Schachtanlagen, die zwar nicht einmal einen Kilometer auseinander, jedoch in verschiedenen Städten liegen. Die GrĂĽndungsschachtanlage I / II…
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Halden-Hügel-Hopping – CM und CK in Castrop-Rauxel
Als Halden-HĂĽgel-Hopping wurden im nördlichen Ruhrgebiet mehrere Themenwanderwege eingerichtet. Mit Längen zwischen 7 und 18 Kilometern erschlieĂźen sie dabei vor allem die alten Bergehalden, die kleine Berg-Etappen mit guter Aussicht darstellen. Meistens sind es Rundwege, die wieder zurĂĽck zum Ausgangspunkt fĂĽhren. UnterstĂĽtzt werden die Wege durch virtuelle Stationen, die mithilfe digitaler Medien weitere Informationen bieten. Gleich zwei dieser Wege von etwa 7 und 8 Kilometern Länge, der „CK“ und der „CM“, verlaufen durch Castrop-Rauxel. Beide beginnen am Haus Goldschmieding und fĂĽhren von dort in verschiedenen Richtungen. Der „CK“, die Thementour von Castroper Kohle und Kelten, erschlieĂźt die Naturhindernisrennbahn, die Halde Schwerin und den Hammerkopfturm. Der „CM“, die Thementour von Mulvany…
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Parkway EmscherRuhr
Eine Radtour im dichten Ruhrgebiet, ohne das GefĂĽhl von GroĂźstadt zu haben. Von Fluss zu Fluss und begleitet von Bächen, vorbei an Seen und FlĂĽsschen. Durch landwirtschaftliche Flächen und Wälder. Dies klingt fast unglaublich, funktioniert aber mit dem Parkway EmscherRuhr. Auf knapp 34 Kilometern verläuft er vom Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop am Rhein-Herne- und Dortmund-Ems-Kanal bis zum Kemnader Stausee an der Ruhr in Bochum. Dabei durchquert er einen Regionalen GrĂĽnzug. Und das ist sein Trick. Der Parkway EmscherRuhr ist einer der wenigen thematischen Nord-SĂĽd-Radtouren, während die meisten anderen Themenradwege wie der RuhrtalRadweg, die Römer-Lippe-Route oder andere in Ost-West-Richtung verlaufen. Neben den Gewässern sind auch einige Zechen, Arbeitersiedlungen und Halden interessante…
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Der Industrielehrpfad Langendreer
Er bildet einen willkommenen Kontrast zu den zahlreichen Bergbauwanderwegen, die im Ruhrgebiet auf die Spur des frĂĽhen oder hochtechnisierten Bergbaus gehen. Der Industrielehrpfad Langendreer verbindet vor allem Standorte der industriellen Produktion, Leben und Arbeiten miteinander. Zechen und Zechensiedlungen sind jedoch auch Thema der Tour. Dabei fĂĽhrt er in einem groĂźen Ring durch die Bochumer Stadtteile Langendreer und Werne sowie auf kurzer Strecke durch Dortmund-LĂĽtgendortmund und Somborn. Der Lehrpfad ist etwa 14 Kilometer lang und lässt sich gleichermaĂźen erwandern oder mit dem Fahrrad befahren. Die Karte zeigt den Verlauf des Lehrpfades mit einem pinkfarbenen Band. Ein hellblaues Band schlägt einen möglichen Abstecher zu den nahen Harpener Teichen vor, die dunkelblauen Pfade…
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Der Drei-TĂĽrme-Weg in Witten
Eine hĂĽgelige Waldlandschaft, Aussichten ins Flusstal und romantische Bachläufe lassen Wandernde hin und wieder annehmen, dass sie sich irgendwo im einsamen Mittelgebirge und nicht mitten im Ruhrpott aufhalten. Rund 13 Kilometer fĂĽhrt der Drei-TĂĽrme-Weg am Stadtrand von Witten und Herdecke als Rundweg mit knapp 340 Höhenmetern ĂĽber den Hohenstein, den Wartenberg und den Kermelberg. Seinen Namen erhält er von den drei TĂĽrmen, die man auf seiner Wanderung passiert – das Berger-Denkmal auf dem Hohenstein, den Wasserturm auf dem Kermelberg und den Helenenturm. Nicht zu verwechseln ist er mit dem Premium-Wanderweg Drei TĂĽrme Weg in Hagen, der ein sehr ähnliches Motto verfolgt. Besonders schön sind Passagen in den Tälern des Kermelbachs…
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BismarcktĂĽrme im Ruhrgebiet
Zu Ehren des 1898 verstorbenen preuĂźischen Reichskanzlers Otto von Bismarck wurden ĂĽber das gesamte preuĂźische Staatsgebiet und in den Kolonien, also auch auf allen Kontinenten und in anderen Ländern, Denkmäler und 240 monumentale TĂĽrme errichtet. BismarcktĂĽrme folgten dem Idealtypus eines begehbaren Monuments mit einer Feuerungsanlage. An besonderen Ehrentagen sollten auf den TĂĽrmen weithin sichtbare Feuer angezĂĽndet werden. Heute stellen sich die erhaltenen Exemplare dieser Bauten als eindrucksvolle Denkmäler dar, die an vielen Orten als Aussichtsturm zugänglich sind. Auch im Ruhrgebiet sind einige dieser TĂĽrme erhalten. Einer der weltweit höchsten steht in Bochum unmittelbar neben dem Tierpark. Der auf der Wilhelmshöhe in Fröndenberg hat mit Bruno Schmitz einen berĂĽhmten Architekten. In…
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Der 3 TĂĽrmeWEG in Hagen
Nach den strengen Kriterien des Deutschen Wanderinstituts als „Premiumweg“ zertifiziert, fĂĽhrt der 3 TĂĽrmeWEG auf etwa 13 Kilometern Strecke auf den Höhen des Hagener Stadtwaldes vor den Toren der GroĂźstadt Hagen. Geschickt verbindet er die Themen Natur, Industriekultur und Kultur miteinander und belohnt hier und dort mit guten Aussichten in die Täler von Volme und Ennepe. Am Wegesrand entdeckt man immer wieder Erlebnisstationen, die ĂĽber verschiedene Themen informieren und Natur oder Technik erlebbar machen. Höhepunkte im wahrsten Sinne sind die namensgebenden drei TĂĽrme, die der Weg miteinander verbindet und die im besten Fall allesamt bestiegen werden können. In der folgenden Karte ist der 3 TĂĽrmeWEG eingezeichnet. Zuwege oder Abstecher verbinden…
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Wanderweg der Geotope, Meditationsweg und Astrolehrpfad
In Fröndenberg am östlichen Rand des Ruhrgebiets ist die Landschaft recht hĂĽgelig. Zwischen dem Ruhrtal und dem MĂĽnsterland erstreckt sich nämlich ein kleiner Gebirgszug, der an verschiedenen Stellen zum Spazierengehen, Wandern und zum Radfahren beliebt ist. In zwei Vororten der Stadt gibt es dabei zwei unterschiedlich lange Rundwanderwege, die zum Erkunden der ländlichen Region mit teils sehr schönen Aussichten in die eine oder andere Blickrichtung einladen. Der 15 km lange Wanderweg der Geotope ist eine rein virtuelle und daher nicht ausgeschilderte Wanderung und gleichzeitig Geocaching-Tour. Er verläuft dabei von Ardey aus rings um das Dorf Frömern und erschlieĂźt einige „Geotope“ und bergbauhistorisch interessante Orte. AuĂźerdem hat man immer wieder schöne…
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Die Halde Pluto
Die ehemalige Zeche Pluto im heutigen Herne-Wanne bestand hauptsächlich aus zwei größeren Schachtanlagen, die nur wenige Kilometer voneinander entfernt lagen. Im Jahre 1857 begann man mit dem Abteufen des Schachtes I „Thies“ (nach dem gleichnamigen GrĂĽnder der Zeche) an der heutigen PlutostraĂźe, 1873 folgte der Schacht II „Wilhelm“, etwa 1,5 Kilometer nördlich an der WilhelmstraĂźe, benannt nach dem Deutschen Kaiser Wilhelm I. Thies und Wilhelm waren später die Bezeichnungen fĂĽr die beiden Hauptschachtanlagen I / IV / VI und II / III / VII der Zeche Pluto mit insgesamt sieben Schächten – Schacht V befand sich in der Nähe der Erzbahn unmittelbar an der Stadtgrenze. Neben jeder Schachtanlage wurde je…
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Die Sechs-Seen-Platte in Duisburg
GrĂĽne Wälder so weit das Auge reicht und Seen mit einer beschaulichen Insel in der Mitte, die eher ans Sauerland und die Krombacher-Werbung erinnern – und doch befindet man sich nicht im Land der tausend Berge, sondern im industriell geprägten Duisburg. Eine Mecklenruhrgische Seenplatte.Am sĂĽdlichen Stadtrand von Duisburg erstreckt sich eines der größten Naherholungsgebiete der Region: die Sechs-Seen-Platte. Was einst durch den Abbau von Kies und Sand entstand, hat sich längst zu einem Naturparadies mit ausgedehnten Wäldern, verzweigten Uferwegen und vielfältigen Freizeitmöglichkeiten entwickelt. Heute ist das Areal mit seinen rund 283 Hektar Gesamtfläche und 158 Hektar Wasserfläche ein beliebtes Ziel fĂĽr Spaziergänge, Wassersport und sommerliche BadeausflĂĽge. Doch nicht nur an…
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Römerpark Oberaden – Auf Spur der Römer in Bergkamen
StraĂźennamen wie AugustusstraĂźe, LegionärstraĂźe, Tiberiusweg, Kohortenweg, CheruskerstraĂźe und Am Römerberg verraten es schon: Im Bergkamener Stadtteil Oberaden begegnet man auf Schritt und Tritt der römischen Geschichte. Was fĂĽr Asterix-Lesende nach einer Anspielung auf die Welt der Legionäre klingt, hat hier einen realen historischen Hintergrund. Denn unter den heutigen WohnstraĂźen lag einst ein bedeutendes römisches Militärlager, eines der größten nördlich der Alpen. Das Lager entstand um das Jahr 11 v. Chr. am Ufer der Lippe und diente rund 6.000 Soldaten als Standort mit hölzernen Wallanlagen, Gräben, UnterkĂĽnften und Werkstätten. Zusammen mit dem Lager im heutigen Haltern am See bildete Oberaden einen zentralen StĂĽtzpunkt der römischen Expansion ins germanische Gebiet. Heute erinnert…