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Der RuhrtalRadweg – Von der Quelle bis zur Mündung

Ruhrgebiet-Etappe 1 von der Grenze bis zum Harkortsee: Von Wickede bzw. Fröndenberg/Ruhr nach Herdecke (40 km)

Der RuhrtalRadweg verläuft von der Quelle der Ruhr bei Winterberg bis zu ihrer Mündung in den Rhein. Auf etwa 230 Kilometern Länge folgt er dem Flusslauf vom Dach des Sauerlands und erreicht etwa auf der Hälfte der Strecke das Ruhrgebiet. Auen, Felder und Weiden wechseln sich ab mit historischen Stadtkernen. Man entdeckt historische Zechengelände und Industrieflächen, passiert aber auch die sechs großen Stauseen. Immer wieder führt der Weg ans Wasser, das an vielen Stellen zum Greifen nah ist. Kaum ein Themaradweg in Deutschland bietet vergleichbare Kontraste auf kürzester Fläche – ein Grund, warum der RuhrtalRadweg zu den beliebtesten Flussradwegen gehört.

Diese Tourempfehlung, die den Radweg im Bereich des Ruhrgebiets vorstellt, bilden drei Tagesetappen mit je etwa 40 Kilometer Länge. Offizielle Tagesetappen sind nicht ausgewiesen und können vom Radfahrer je nach Kondition, Lust und Interesse frei gestaltet werden. Mancherorts lohnt ein Abstecher vom Weg: Sehenswürdigkeiten am Wegesrand werden kurz vorgestellt und auf existierende ausführliche Artikel auf diesen Internetseiten verwiesen. Klicken Sie dazu einfach auf die unterstrichenen Links im Artikel.

Die folgende Karte stellt den ca. 40 km langen Abschnitt zwischen der Grenze des Ruhrgebiets und der Stadt Herdecke dar. Das Ruhrtal markiert den Übergang zwischen dem Sauerland und dem Haarstrang. An der Start-Markierung beginnt die beschriebene Etappe am Bahnhof von Wickede (Ruhr) und endet zwischen den Stauseen am Bahnhof von Herdecke im Ennepe-Ruhr-Kreis. Die blauen Pfeile zeigen Anschlüsse zu anderen beschilderten Radtouren an. Die hellblauen Strecken bei Dellwig und Schwerte sind kurze Alternativrouten.

Karte Ruhrtalradweg (Fröndenberg-Herdecke)

Beschilderung, Wegebeschaffenheit und Nahverkehr:
Der Weg ist durchgehend gut beschildert mit dem bekannten mehrfarbigen Piktogramm. Zusätzlich geben die Schilder des Radverkehrsnetzes eine Orientierung und Entfernungsangabe zu den nächsten Stadtetappen.

Für die Routenführung und den späteren Ausbau bemühte man sich, von befahrenen Straßen Abstand zu nehmen. Meistens läuft die Tour auf Nebenwegen oder eigenen Radwegen, die zum Teil straßenbegleitend sind. Einzelne Gefahrenpunkte an Kreuzungen lassen sich nicht vermeiden, sind aber meist gut ausgeschildert und geregelt. Viele Abschnitte sind asphaltierte Wege, häufig fährt man auch auf wassergebundener Oberfläche.

Immer wieder sorgen Informationstafeln für einen Überblick über die Orte, in denen man sich befindet. Regelmäßig gibt es Rastmöglichkeiten am Wegesrand. Häufig bietet es sich an, den Weg zu verlassen und einen Abstecher in die Altstädte oder zu nahen Sehenswürdigkeiten zu machen. In vielen Orten haben sich Museen, Cafés oder auch Hotels und Pensionen auf Radfahrer eingestellt. Auch, wenn sich manch ein Extremsportler zum Ziel setzt, den gesamten Radweg zu bewältigen, so sind für die entspannte Fahrt unbedingt Etappen ggf. mit Übernachtung zu planen. Viele Hotels bieten inzwischen eine sichere Unterstellmöglichkeit oder Werkzeuge für kleinere Reparaturen an den Fahrrädern an.

kachelmannwetter.com

Kartenmaterial / Literatur: In den rechts und unten dargestellten gedruckten Rad- und Wanderkarten und Tourenführern ist die Region des in diesem Beitrag beschriebenen Ortes abgebildet. Die thematisch passenden Bücher sind zur Vertiefung empfohlen. Mit Klick auf die jeweilige Karte gelangen Sie zur entsprechenden Seite bei Amazon*.

► Zur Etappe 2: Von Herdecke nach Essen
► Zur Etappe 3: Von Essen nach Duisburg

      

Von Winterberg bis Fröndenberg ist der Radweg über die Obere Ruhrtalbahn und die Regionalexpress-Linien 17 und 57 gut erschlossen. Nahezu in allen Städten dazwischen können durch die Parallellage Anreise und Umstieg vom Zug auf das Fahrrad und umgekehrt die Abreise Richtung Dortmund und Hagen erfolgen. Schwerte ist neben dem RE 17 auch an die Linien RE 7, 13 und RB 53 nach Hagen, Hamm, Münster, Iserlohn und Dortmund angebunden. Herdecke ist über die RB 52 von Dortmund oder Hagen erreichbar. In allen genannten Linien gibt es Mehrzweckabteile auch für Fahrräder. Hinweis: Der Transport von Fahrrädern im RE 17 / 57 zwischen Schwerte bzw. Fröndenberg und Winterberg ist sehr beliebt und die Züge bei gutem Wetter vor allem an Wochenenden gut ausgelastet. Üblicherweise gibt es bei einzelreisenden Personen, Paaren oder Familien wenige Probleme, das eigene Gefährt irgendwie und kreativ im Zug unterzubringen. Gruppen sollten sich bei der Deutschen Bahn jedoch anmelden.

         

Am Bahnhof in Winterberg ist sein offizieller Startpunkt, von wo es zunächst zum Quellgebiet am Ruhrkopf im Rothaargebirge geht. Dem anfänglich kleinen Rinnsal folgt er vorbei an Niedersfeld und Olsberg, ehe er Bestwig erreicht. Die Kreisstadt des Hochsauerlandkreises Meschede liegt zu Füßen des Hennesees. Weitere Stationen am Fluss sind Arnsberg, Neheim und Wickede (Ruhr). Hier erreicht der Radweg nach etwa 95 Kilometern die Grenze des Ruhrgebiets.

Los geht´s vom Sauerland ins Ruhrgebiet:

Startpunkt der ersten Etappe im Ruhrgebiet ist der POI: Ort von Interesse am Wegesrand Bahnhof von Wickede (Ruhr). Hier trifft der Zugreisende direkt auf den Radweg aus Richtung Winterberg.

Anreise zum Ausgangspunkt am Bahnhof Wickede (Ruhr):

Anreise mit dem Auto: Auf der A44 bis zum Kreuz Werl, dort auf die A445 (spätere A46) Richtung Arnsberg bis zur Ausfahrt 61 Wickede. Rechts abbiegen und der B63 Richtung Wickede folgen. Im Ort Parkmöglichkeiten suchen.

Zieleingabe ins Navigationssystem: Hauptstraße in Wickede (Ruhr)

Anreise mit Bus und Bahn: Mit RE 17 oder 57 bis Wickede (Ruhr). Die Tourenbeschreibung beginnt direkt am Bahnhof.

Es geht vom Vorplatz über die Fußgängerbrücke über die Bahn und ein kurzes Stück auf der Hauptstraße bis zur Kreuzung Fröndenberger Straße vor der Ruhrbrücke am Knotenpunkt 82. Nun ist der Weg abseits vom Straßenverkehr. Man begegnet hier auch der Zabel-Route, die auf ihrem nördlichen Teil den gleichen Verlauf bis zum Rathaus von Fröndenberg hat wie unser RuhrtalRadweg. Es ist Teil einer Trainingsstrecke des ehemaligen Tour-de-France-Radprofis Erik Zabel, der zeitweise in Fröndenberg lebte. Mit entsprechender Kondition ist eine „Bergwertung“ mit Abstecher über das auf dem Haarstrang liegende ehemalige Gut Scheda (nicht zu besichtigen) denkbar. Der südliche Teil der beschilderten Zabel-Route könnte als Alternativstrecke bis Fröndenberg genutzt werden. Sie führt dort nämlich ruhig auf asphaltierten Wirtschaftswegen durch die Felder auf der Seite des Märkischen Kreises. Man spart sich dabei die Durchfahrt eines Gewerbegebietes, muss allerdings auch auf die Kiebitzwiese verzichten.

Das Ruhrufer Wickede ist ein Kunstpfad. Hier stehen einige Skulpturen, teilweise mit Erläuterung. Auf Bänken kann man sich niederlassen und die hier recht breite Ruhr beobachten. Sie ist hier so breit, weil sie einige hundert Meter flussabwärts aufgestaut wird. Hier beginnt der Obergraben zum Wasser-Kraftwerk Wickede, zu dem das Wasser mithilfe des Wehrs zugeführt wird.

RuhrtalRadweg bei Wickede

Die Ruhr bei Wickede (Ruhr), gesehen von der Brücke

RuhrtalRadweg und Kunstpfad bei Wickede

Kunstpfad am Ufer: Hier verläuft ein Weg am Fluss entlang

RuhrtalRadweg bei Wickede

Weitere Objekte des Kunstpfades

RuhrtalRadweg bei Wickede

Stadtgrenze: Kurz dahinter beginnt das Ruhrgebiet

Unweit des großen Stauwehrs der Ruhr in Wickede wird nicht nur der Ortsausgang, sondern auch die Stadtgrenze überfahren und mit dem Kreis Unna das Ruhrgebiet erreicht. Im Gegensatz zu üblichen Landschaften wie dem Harz, dem Sauerland oder dem Schwarzwald, die selten eine scharfe Begrenzung haben, ist das Ruhrgebiet definiert durch die Grenzen der Kreise und kreisfreien Städte, die zum Gebiet des Regionalverbandes Ruhr gehören – wozu der Kreis Unna ebenfalls gehört. Die Landschaft verändert sich allerdings dadurch (vor allem für Touristen überraschenderweise) kaum. Sie ist auch weiterhin ländlich geprägt und bietet die ein oder andere idyllische Stelle am Fluss.

Vor dem Wasserkraftwerk verlassen wir den Obergraben und die Ruhr und fahren vorbei am Knotenpunkt 73 durch die Felder weiter. Im folgenden Abschnitt fahren wir parallel zur Wickeder Straße zwischen Fröndenberg und Wickede meist auf einem separaten Radweg. Aus Richtung Warmen stößt die Tour des RadKreis Unna hinzu und ist neben dem RuhrtalRadweg und der Zabel-Route die dritte beschilderte Radtour auf dieser Strecke. In Warmen befindet sich die Hofkäserei Wellie. Dort sind Führungen und natürlich auch Einkauf von Milch- und Käsespezialitäten möglich. Die Zufahrt für den kurzen Abstecher ist ausgeschildert.

RuhrtalRadweg bei Wickede

Wehr am Beginn des Obergrabens des Wickeder Kraftwerks

RuhrtalRadweg bei Fröndenberg

RuhrtalRadweg und Zabelroute vereint

RuhrtalRadweg bei Fröndenberg

Weg durch die Felder in der "Palz"

RuhrtalRadweg bei Fröndenberg

 

Es geht entlang der schnurgeraden Wickeder Straße weiter. Kurz vor dem Ende der Straße biegen wir links ab in die Hans-Böckler-Straße und umrunden das Industriegebiet von Westick. Auf der linken Seite erstreckt sich das POI: Ort von Interesse am Wegesrand Naturschutzgebiet Kiebitzwiese, eine erst vor wenigen Jahren rekonstruierte Auenlandschaft an der Ruhr. Die darin grasenden Heckrinder und Vögel lassen sich gut von einem Aussichtspunkt auf einem Hügel beobachten, der sich mit einer Rastmöglichkeit auf der linken Seite als kleiner Zwischenhalt geradezu aufdrängt.

Kiebitzwiese Fröndenberg

Zugang zum Aussichtshügel an der Kiebitzwiese

Kiebitzwiese

Aussichtshügel an der Kiebitzwiese

Kiebitzwiese

Heckrinder in der neu vernässten Auenlandschaft

Zabel-Route Fröndenberg

Kunst am Wegesrand

Auf der Werner-von-Siemens-Straße nähern wir uns der Stadtmitte. Am Ende biegen wir links ab in die Schillerstraße und direkt wieder links in die Graf-Adolf-Straße. Auf der linken Seite passieren wir nach kurzer Zeit hinter der St.-Josef-Kirche und dem Sportplatz den kleinen Hindenburghain.

Hinter dem Wasserwerk beginnt ebenfalls auf der linken Seite der POI: Ort von Interesse am Wegesrand Himmelmannpark. Auf dem Gelände stand früher eine Papierfabrik, von der noch wenige Relikte erhalten geblieben sind. Sie bilden beispielsweise das Forum, das Kettenschmiedemuseum im alten Strohlager oder den Trichter, einst zur Filtrierung von Wasser genutzt, heute ein kleines Wahrzeichen der Stadt. Insbesondere das Kettenschmiedemuseum lohnt an Wochenenden die kostenlose Besichtigung mit teilweisen Vorführungen am Schmiedefeuer (Infos dazu siehe Hauptartikel dazu). Der Park bietet Spielflächen und mit dem Ruhrbalkon in Form eines Bootes auch die Möglichkeit, über der Ruhr zu wandeln. Hinter dem Park wird über den kleinen Bahnübergang die Stadtmitte erreicht. Hoch über der Stadt stehen die neogotische katholische Marien- und gotische simultane Stiftskirche nebeneinander und bilden das charakteristische Gebäudeensemble. Es ist über die alte Treppe oder auch versteckt liegende Rampen erreichbar. Die Stadtmitte westlich des Marktplatzes ist jung und wurde auf dem Gelände der in den 1980er Jahren umgesiedelten UNION-Fabrik für Fahrräder und Fahrradteile gebaut. Zukünftig wird es am Markt ein Museum zum Thema Radsport und Rennräder geben.

Stadt Fröndenberg/Ruhr

Blick auf Fröndenberg/Ruhr mit der Marien- und Stiftskirche
und dem Wasserkraftwerk Schwitten (vorne)

Himmelmannpark Fröndenberg

Kettenschmiedemuseum im Himmelmannpark

Himmelmannpark Fröndenberg

Relikt der Papierindustrie in der Stadt: Der Trichter

Himmelmannpark Fröndenberg

Ausstellung im Kettenschmiedemuseum

Stadt Fröndenberg/Ruhr

Der Markgrafen am dreieckigen Marktplatz in der Stadtmitte
Zweitälteste Gaststätte in Westfalen

Stadt Fröndenberg/Ruhr

Stiftskirche, Boeselagersches Haus und Villa

Vor dem Rathaus, in dessen Nebengebäude die Tourist-Information residiert, geht der Radweg auf der Ruhrstraße links weiter (geradeaus wird der Bahnhof von Fröndenberg erreicht).

Tipp Die Touristen-Information verleiht zu den Öffnungszeiten eine begrenzte Anzahl von City-Bikes und E-Bikes gegen Gebühr. Dabei würde eine Anreise mit dem Fahrrad entfallen. Unbedingt vorab dort reservieren!

An der folgenden Kreuzung wird links die Ruhrbrücke überquert. Mein Tipp: Die POI: Achtung vielbefahrene Mendener Straße muss dazu nicht zwingend überquert werden! Auf beiden Seiten führen hinter der Brücke Rampen zum Radweg hinunter. Die südliche Variante der Zabel-Route führt geradeaus weiter und biegt links in die Felder ab, um nach Wickede zurückzukehren.

Wir befinden uns mit Passieren des Flusses nun wieder außerhalb des Ruhrgebiets, auf dem Gelände der Stadt Menden (Sauerland) und damit im Märkischen Kreis. Die Eisenbahnbrücke, die wir anschließend unterfahren, ist in ihrer heutigen Erscheinung eines der heute noch sichtbaren Überbleibsel der Möhnekatastrophe – wurde sie nach ihrem Einsturz anschließend doch nur eingleisig wiederaufgebaut. Neben wenigen Güterzügen überqueren hier die Regionalbahnen nach Menden und Neuenrade den Fluss.

Am Knotenpunkt 21 mündet die Hönne in die Ruhr. Von hier aus besteht Anschluss an den Radweg in Richtung Menden (Sauerland), der diesem Fluss bergauf folgt. Auf dem Radweg verläuft der Ruhr-Lenne-Achter, eine mehrteilige Radrunde, auf die wir bei Schwerte und Hagen auf dieser Etappe noch zweimal stoßen werden. Wir fahren auf unserem RuhrtalRadweg über die Brücke über die Hönne und um die Kläranlage herum auf der Heidestraße, die kurz darauf ein kurzes Stück bergauf führt, und biegen vor der Ortseinfahrt von Bösperde rechts ab in die Straße Osterfeld. Ein straßenbegleitender Radweg verläuft auf der anderen Straßenseite. Im zügigen Tempo geht es durch die Felder. Rechterhand ist noch einmal die Stadt Fröndenberg zu sehen. Wir fahren auf Halingen zu. Schon von Weitem ist die Kirche St. Antonius Einsiedler zu erkennen.

In Halingen an der Ampel rechts abbiegen, am besten dazu die Fußgängerampel benutzen und auf dem Radweg auf dem gegenüberliegenden Bürgersteig weiterfahren. Von der Bundesstraße B515 zweigt der Radweg dankenswerterweise bald nach links ab in einen ruhigen Feldweg. Man könnte allerdings die Tour auch auf dem parallel zur Bundesstraße verlaufenden Weg bis Langschede fahren. Wir folgen jedoch dem idyllischeren Weg durch die Felder, auch wenn er etwas länger ist. An einer Rastmöglichkeit mit Bänken und einem Tisch klärt eine Informationstafel über die Geschichte des über 900 Jahre alten Dorfes auf. Bald nähern wir uns wieder der Bundesstraße an. Wir fahren durch die Felder, die je nach Jahreszeit von blühendem Mohn gesäumt sind.

RuhrtalRadweg bei Menden (Sauerland)

Im Osterfeld von Fröndenberg Richtung Halingen

RuhrtalRadweg bei Menden (Sauerland)

An der B515 stand mal ein Roller auf dem Zaun...

RuhrtalRadweg bei Menden (Sauerland)

Blick über die Ruhrwiesen nach Fröndenberg (Abstecher ab Kläranlage Menden)

RuhrtalRadweg bei Menden (Sauerland)

Rastplatz im Feld hinter Halingen

RuhrtalRadweg bei Menden (Sauerland)

Mohnblumen am Wegesrand (Blick zurück)

Auf dem abgetrennten Radweg nähern wir uns einem Kreisverkehr. Hier befindet sich eine Einkehrmöglichkeit mit Biergarten. Die B233 nach Iserlohn wird überquert, wir fahren über den Bürgersteig und passieren die Ruhrbrücke auf der linken Seite. Es ist ein 1999 errichteter Neubau für die zwar durch das Möhnehochwasser schwer beschädigte, aber immerhin standgehaltene Bogenbrücke von Langschede. Der Ortsteil gehört wieder zur Stadt Fröndenberg und damit zum Kreis Unna (und zum Ruhrgebiet). Hier befand sich einst der oberste Hafen der schiffbaren Ruhr. Er diente kurzzeitig der Saline Königsborn zum Salztransport. Heute ist davon allerdings nichts mehr zu sehen. Hinter dem an der Kreuzung geradeaus befindlichen Haus Schoppe befindet sich noch der alte Wachturm des Ruhrübergangs. An der Ampel biegen wir vor dem Fachwerkhaus mit Gastronomie und kleinem Biergarten links ab. Die Straße endet am Vereinsheim und Sportplatz des SV Langschede. An Heimspieltagen kann man hier ganz einfach bei kühlen Getränken und Bratwurst dem Spielverlauf folgen und eine Rast machen. Der Radweg geht schräg-links vor dem Stadiontor weiter und führt ein Stück direkt am Flussufer entlang. Hier passiert man Obstbäume und Wiesen.

Der flussnahe Abschnitt ist leider nur sehr kurz und bald müssen wir auf dem Ohlweg das Gewerbegebiet von Dellwig passieren. An einer weiteren Raststelle mit Bank und Tisch führt der RuhrtalRadweg nach rechts. Geradeaus und um die Kurve lohnt der kurze Abstecher zur blauen POI: Ort von Interesse am Wegesrand Kuhbrücke, die vom Rastplatz aus schon zu sehen ist.

Alternativstrecke Kuhbrücke, Abbabach und Gutsbrennerei

Der folgende Abschnitt des RuhrtalRadwegs folgt von Dellwig bis zur Zufahrt zur Schoofs Brücke der Eisenbahnstrecke der Oberen Ruhrtalbahn. Der Weg verläuft leider ein wenig fernab der Ruhr und direkt neben dem Bahndamm. Gut ausgebaut kommt man hier zwar schnell vorwärts, aber es gibt eine nahezu gleichlange Alternative.

Mit einem kurzen, heftigen Anstieg lässt sich eine ruhige Straße über das Gebiet der Stadt Iserlohn nutzen. Dazu den Weg zur Kuhbrücke befahren und diese überqueren. Anschließend immer weiter vorbei an den Campingplätzen am Ruhrufer hinter der Mündung des Abbabachs bergauf. Hinter einem Waldstück endet der steile Anstieg schon bald. Eine Bank ermöglicht das Verschnaufen für die, die keinen Motor unter dem Sattel haben und einen kleinen Ausblick ins einschneidende Ruhrtal. Danach geht es recht eben weiter. An der Kreuzung am Ende rechts auf die Gutsbrennerei zuhalten. Bergab rollend können wir die Brennerei mit hohem Tempo passieren – oder besichtigen und einkehren. Ganz am Ende des Gefälles, vor Schoofs Brücke über die Ruhr, stoßen wir wieder auf den RuhrtalRadweg und müssen dann links abbiegen.

Die Kuhbrücke wurde ca. in den 1990er Jahren als Fußgängerbrücke wiederaufgebaut und lagert auf Fundamenten einer älteren Brücke, die ebenfalls im Möhnehochwasser zusammengebrochen ist.

Schoppenturm in Langschede

Schoppenturm in Langschede

Kuhbrücke über die Ruhr bei Dellwig

Kuhbrücke zwischen Dellwig und Drüpplingsen

Ruhrtal bei Fröndenberg

Obstbäume an der Ruhr unweit des Sportplatzes in Langschede

Kuhbrücke über die Ruhr bei Dellwig

Blick von der Kuhbrücke flussabwärts

Ruhr bei Dellwig

Das Ruhrtal bei Dellwig mit der Kirche.
Im Hintergrund erhebt sich der Haarstrang

Ruhrtalradweg bei Dellwig

Kurzer Abstecher vom Radweg zum Fluss, der direkt hinter der Feldhecke verläuft

RuhrtalRadweg parallel zur Bahnstrecke

Radweg und Eisenbahnstrecke nebeneinander

Halbzeit am Ruhrtalradweg

Früher markierte hier ein Schild die "Halbzeit"

RuhrtalRadweg parallel zur Bahnstrecke

Teilstück zwischen Feldern und der Oberen Ruhrtalbahn

RuhrtalRadweg

Schilderwald: Begrüßungsschilder am Knotenpunkt 37

Zurück auf dem Radweg biegen wir unmittelbar vor dem Bahnübergang links ab. Der Weg verläuft nun parallel zur Bahnstrecke, was insbesondere für Kinder und andere Bahnbegeisterte aufregend ist, fahren die Züge hier doch im dichten Takt vorbei. Auch Güterverkehr ist hier dann und wann zu beobachten. Zwischen Feldern und Bahnstrecke geht es weiter zur Ruhrstraße. Die Wegekreuzung am Knotenpunkt 37 markiert die Grenze zur Gemeinde Holzwickede. Von hier aus ist Haus Opherdicke, das ehemalige Wasserschloss Regenbogen, gut erreichbar. Es erzwingt für den Besuch allerdings einen achtbaren Anstieg auf den Haarstrang.

Biegt man hier rechts und dann sofort links ab, lässt sich eine weitere Alternativroute vorbei am Hengsener See durchführen.

Glücksorte

Der Hengsener See ist ein "blauer Glücksort" im gleichnamigen Buch von Melanie Brozeit. Unter dem Leitsatz "Fahr raus und tauch ein" bietet es fast 80 Ziele am Ufer, auf oder im Wasser an Flüssen, Seen, Kanälen und Häfen im Revier.
Blaue Glücksorte im Ruhrgebiet*

Alternativstrecke und Abstecher zum Hengsener See

Es ist ein schmaler Keil, mit dem sich Holzwickede zwischen die Städte Fröndenberg und Schwerte zwängt und die Gemeinde zu einem Anlieger der Ruhr macht. Dass Holzwickede an der Ruhr liegt, ist vielfach selbst bei Bewohnern umliegender Städte häufig unbekannt. Doch an der noch so kurzen Uferlinie wird der erste von sechs großen Ruhrseen gestaut – der Hengsener See. Das nach dem Ortsteil Hengsen benannte Gewässer ist im Gegensatz zu den folgenden fünf Stauseen wie dem Hengstey-, Harkort- oder Baldeneysee ein abseits des Flusses gelegener Bypass und dient seit 1937 der Wassergewinnung und Sedimentation, also dem Absetzen von Schmutz- und Schwebstoffen im Wasser. Er ist etwa einen Kilometer lang und maximal ca. 250 Meter breit.

Der Stausee liegt im 1992 ausgewiesenen Naturschutzgebiet Bahnwald, das sich auf dem Gelände des im zweiten Weltkrieg zerstörten Güterbahnhofs Geisecke erstreckt. Daher ist er größtenteils nicht zugänglich. Nur ein kurzes Stück führt ein Wanderweg am Ostufer entlang und bietet einen Blick auf den See und die Kormoraninsel in der Mitte, deren Bewaldung unter dem ätzenden Vogelkot seit der Besiedlung vollständig abgestorben ist und heute nur noch traurige Reste von Baumstämmen beherbergt.

Hengsener See an der Ruhr in Holzwickede

Der Hengsener See in Holzwickede

Kormoraninsel im Hengsener Stausee

Alte Kormoraninsel in der Mitte des Sees

Hengsener See an der Ruhr in Holzwickede Hengsener See an der Ruhr in Holzwickede

Wir erreichen den See, indem wir vom RuhrtalRadweg am Knotenpunkt 37 rechts unter der Bahnbrücke herfahren, direkt links abbiegen und wieder die Bahn (diesmal über eine Brücke) überqueren. Nach einigen hundert Metern ist der begehbare Teil des Seeufers erreicht.

Anreise mit dem Auto: Auf der A1 bis zur Ausfahrt 85 Schwerte. Aus Richtung Dortmund rechts, aus Richtung Hagen links abbiegen auf die Hörder Straße Richtung Stadtmitte. Die Bahn unterqueren und dem Straßenverlauf folgen Richtung Villigst. Nach 700 m an der Ampelkreuzung links Richtung Fröndenberg auf die Schützenstraße und zwei Kreisverkehre geradeaus überqueren. Die Bahn erneut unterqueren. Nach 2,5 Kilometern führt rechts die Straße Zum Wellenbad Richtung Rheinen. Hier rechts und hinter der Bahnunterführung links in die Straße Zum Kellerbach. Hier am Rand parken. Zu Fuß geradeaus weiter bis zum Waldrand und dem Fußweg links zwischen Wald und Bahnstrecke ca. 1,2 Kilometer folgen. Schließlich biegt der Weg rechts ab in den Wald und führt direkt zum See.

Alternativ nicht in die Straße Am Wellenbad fahren, sondern der Langscheder Straße noch 1,6 km folgen. Dann rechts abbiegen in die Straße Lappenhausen. Im Bereich der Brücke versuchen zu parken. Alternativ auch eine Straße weiter (Ruhrstraße) und auf dieser breiteren Straße hinter der Bahnbrücke am Rand parken. Zu Fuß von der Ruhrstraße über den Weg auf der anderen Seite der Bahn zur Straße Lappenhausen bzw. direkt von dort über die Bahnbrücke bis zum Wasserwerk und rechts am Zaun entlang vorbei an der Informationstafel zum Seeufer.

Zieleingabe ins Navigationssystem: Zum Kellerbach in Schwerte oder Ruhrstraße in Holzwickede. Achtung Stadtgrenze!

Anreise mit Bus und Bahn: Mit RE 7, 13, 17 oder RB 53 bis Schwerte Bahnhof. Von dort mit dem Bus der Linie R50 oder R33 Richtung Lichtendorf bzw. Iserlohn bis Geisecke Post. Der Geisecker Talstraße folgen bis zur Straße Am Wellenbad. Schräg rechts-geradeaus in die Straße Zum Kellerbach. Zu Fuß geradeaus weiter bis zum Waldrand und dem Fußweg links zwischen Wald und Bahnstrecke ca. 1,2 km folgen. Schließlich biegt der Weg rechts ab in den Wald und führt direkt zum See.

Anreise mit dem Fahrrad / E-Bike: Auf dem RuhrtalRadweg (siehe dieser Beitrag) von Winterberg nach Duisburg bei Dellwig parallel zur Eisenbahnstrecke durch die Felder bis zum Ende. Am Knotenpunkt 37 unter der Eisenbahnbrücke hindurch und sofort links entlang den Schienen fahren, dann die Bahn über die folgende Brücke links überqueren und dem Pfad bis zum Wasserwerk folgen. An einer Informationstafel rechts zum Ufer.

Glücksorte


Der See ist außerdem ein "grüner Glücksort" im Buch von Thomas Dörmann. Unter dem Leitsatz "Geh raus & blüh auf" bietet es 80 Ziele aus den grünen Parks, Halden und Landschaften im Ruhrgebiet:
Grüne Glücksorte im Ruhrgebiet*

Auf dem regulären Weg biegen wir links ab und gelangen kurz darauf zur POI: Ort von Interesse am Wegesrand Schoofs Brücke über die Ruhr. Es ist eine schmale Brücke für den Autoverkehr. Sie ist besonders markant für ihre Stahlskulpturen am Nordufer, die "Sieben Zeichen", die schön in der Sonne glitzern und interessante Reflektionen im Wasser ergeben. Wir verlassen mit der Flussüberquerung einmal mehr das Ruhrgebiet und kehren in den Märkischen Kreis und in die Stadt Iserlohn zurück. Im Verlauf der Straße liegt an der vor uns liegenden Steigung die POI: Ort von Interesse am Wegesrand Gutsbrennerei Bimberg. Hier sind Besichtigungen der Brennerei mit der Dampfmaschine sowie Kauf und Probieren von Schnaps möglich (teilweise nach Vereinbarung, Informationen siehe Internetseite ganz unten). Außerdem besteht hier die Möglichkeit zur Einkehr. Auf der Schmetterlingsroute könnte man nun bis in die Stadtmitte Iserlohns und nach Hemer weiterfahren. Der RuhrtalRadweg biegt am Knotenpunkt 22 rechts ab. War das Radaufkommen bisher eher ruhig, so verstärkt es sich durch die zwei Zubringerwege von Holzwickede und Iserlohn.

Sieben Zeichen an Schoofs Brücke

Schoofs Brücke bei Holzwickede mit den sieben Stahlzeichen

Sieben Zeichen an Schoofs Brücke

Stahlskulpturen am Ufer

Junges Reh in Löwenzahnwiese

Unverhoffte Wildbegegnung in einer Löwenzahnwiese

Ruhrtalradweg bei Iserlohn

Flussradweg in idyllischer Landschaft bei Hennen

Wir nähern uns dem Fluss an und folgen seinem Bogen. Da der Radweg etwas erhöht verläuft, können wir gut hinunterblicken. Kurz darauf überqueren wir den Baarbach, der unmittelbar in die Ruhr mündet.

Bald stoßen wir auf die erste Station des POI: Ort von Interesse am Wegesrand Planetenweges Schwerte. Schon von anderen Radtouren im Ruhrgebiet z. B. auf dem Rheinischen Esel in Witten oder auf der Römer-Lippe-Route im Bereich Dorsten kennen wir kilometerlange Lehrpfade über unser Sonnensystem mit teils künstlerischen Modellen von Planeten, die in ihrem Abstand so aufgestellt sind, wie sie im Vergleich zu ihrer Größe tatsächlich auseinander liegen. Hier in Schwerte befinden sich die Modelle nicht sehr weit auseinander. Das erste Planetenmodell ist der Neptun, der ganz außen gelegene Planet unseres Sonnensystems. Wir bewegen uns also auf unserer Tour in unserem Sonnensystem von außen nach innen und können vom Neptun aus mit dem Turm der Kirche St. Victor sogar den Standort der Sonne sehen. Die Station mit dem Neptun und der weiteren Planeten besteht jeweils aus einem sichelförmigen Körper aus Stahl mit verschiedenen bildlichen Darstellungen und verschiedenen meist gemessenen Informationen zu den acht Planeten unseres Sonnensystems und dem Zwergplaneten Ceres. Die Modelle beherbergen teilweise Geocaches. Auf dem Weg nach Schwerte werden wir noch einige weitere Modelle sehen – teilweise direkt am Radweg, teilweise durch Abstecher.

Ruhrtalradweg bei Schwerte

Begrüßungsschild von Iserlohn an der Baarbachmündung

Ruhrtalradweg bei Schwerte

Hier fließt der Baarbach in die Ruhr

Ruhrtalradweg bei Schwerte

Blick zurück Richtung Schoofs Brücke

Ruhrtalradweg bei Schwerte

Östlicher Beginn des Planetenwegs Schwerte: Neptun

Pferde an der Ruhr

Pferde am Fluss – an der Ruhrbrücke am Wellenbad

An einer Kreuzung vor einem Bauernhof zweigt die zweite Strecke des Ruhr-Lenne-Achters nach Süden ab. Die erste haben wir unweit der Innenstadt von Fröndenberg berührt. Seinem Namen folgend beschreibt der Radweg die Form einer großen 8. Von hier aus gelangt man auf der mittleren Strecke, also der Mitte der Acht, nach Iserlohn. Über den Knotenpunkt 29 verläuft er entlang des Baarbachs, dessen Mündung in die Ruhr wir vorhin gesehen haben.

Die Ruhr wird am Gutshaus Wellenbad in Geisecke rechterhand wieder überquert, womit wir wieder den Kreis Unna und die Stadt Schwerte befahren. An guten Tagen ist in diesem Bereich viel los. Trotz Geschwindigkeitsbegrenzung und regelmäßiges "Blitzen" durch den Kreis Unna ist beim kurzen Abschnitt auf der POI: Achtung Ruhrtalstraße große Vorsicht geboten. Danach geht es sofort links. Nach kurzer Strecke haben wir die Wahl zwischen dem eigentlichen Radweg geradeaus und einer kurzen Alternativstrecke links.

Kurze Alternativstrecke Mühlenstrang / Planetenweg

Während der RuhrtalRadweg geradeaus weiterführt, ist der Planetenweg nach links beschildert. Das hat einen Grund: Auf dem Weg führt der Planetenweg vorbei am Modell des Uranus, das auf der üblichen Tour und somit von der großen Zahl der Radfahrer nicht passiert wird.

Außerdem ist es hier bei starker Nutzung des Hauptweges an sonnigen Tagen und am Wochenende wesentlich ruhiger als auf der Hauptroute am Mühlenstrang. Und wir fahren hier direkt an der Ruhr entlang, was sehr idyllisch ist. Nach knapp einem Kilometer kommen wir automatisch zur Hauptroute und biegen hier links ab – wir verpassen also nichts vom Mühlenstrang und seiner Tierwelt.

Ruhrtalradweg bei Schwerte

Planetenmodell Uranus an der Alternativstrecke entlang der Ruhr

Ruhrtalradweg bei Schwerte

Radweg zwischen Ruhr und einem Bach

Ruhrtalradweg bei Schwerte

Idyllisches Fleckchen Erde an der Ruhr bei Schwerte

Auf einer langen geraden Strecke folgt der RuhrtalRadweg dem Mühlenstrang in Richtung Innenstadt. Sofern es nicht so voll ist, kann man hier kräftig in die Pedale treten. Oder man lässt es ruhig angehen, rastet an einer der zahlreichen Sitzbänke und beobachtet die Natur hinter der teilweise niedrigen Feldhecke am Mühlenstrang. An einigen Stellen sind Informationstafeln aufgestellt. Erst nach ziemlich genau 2 Kilometern endet die lange Gerade an einer blauen Brücke über das Gewässer.

Ruhrtalradweg bei Schwerte

Langgestreckter Abschnitt parallel zum Mühlenstrang

Ruhrtalradweg bei Schwerte

Brücke über das Gewässer und Radweg-Kreuzung

Ruhrtalradweg am Mühlenstrang bei Schwerte

Die lange Gerade am Mühlenstrang mit Informationstafeln und einigen Sitzbänken

Planetenweg Schwerte

Planetenweg Schwerte: Saturn-Modell

Modell des Saturns auf dem Planetenweg Schwerte

Typische Form des Saturns aus Stahl

Vor einem Bauernhof biegen wir rechts ab und queren den Mühlenstrang. Rechterhand befindet sich nach wenigen hundert Metern das Planetenmodell des Saturns direkt an einem anderen Bach am Wegesrand. Der RuhrtalRadweg biegt jedoch links ab und überquert eine weitere blaue Brücke. Entlang einer Halballee nähern wir uns der Innenstadt und kommen am Planetenmodell des Jupiter vorbei. Hinter der Brücke fahren wir links parallel zur Bethunestraße durch die Ruhrauen bis zum Fluss, den wir nun ein Stück begleiten. Plätze am Ufer unter den Bäumen sind beliebt zum Klettern für Kinder oder zum Sonnenbaden.

Wo der Mühlenstrang in die Ruhr fließt, am Knotenpunkt 38, haben wir die Rohrmeisterei erreicht. Von hier aus kann man einen Abstecher zum historischen Marktplatz mit der St.-Victor-Kirche und dem Ruhrtalmuseum machen. Hinter der Altstadt liegt der Bahnhof Schwerte mit guten Anbindungen u.a. an Dortmund, Hagen, Hamm und Münster und ist damit ein guter Etappenpunkt mit direktem Anschluss an die Bahnhöfe in Fröndenberg und Wickede am Beginn unserer Tour. Der nächste Bahnanschluss ist auf der Route erst wieder in Herdecke (mit Zug-Umstieg).

Blaue Brücke vom RuhrtalRadweg

Blaue Brücke des Radwegs

Ruhrtalradweg mit Planetenweg bei Schwerte

Planetenweg mit dem Modell des Jupiters

Ruhrtalradweg bei Schwerte

Mündung des Mühlenstrangs in die Ruhr: Knotenpunkt 38 an der Rohrmeisterei Schwerte

Ruhrtalradweg bei Schwerte

Bachüberquerung mit gutem Blick auf die Stadtmitte

Ruhrtalradweg bei Schwerte

Hier gelangt man zum Ufer des Flusses

Schwerte

Ruhrtalmuseum neben der Kirche St. Victor in Schwerte

Schwerte

Altstadt von Schwerte mit Fachwerkhäusern

Technisches Denkmal und Sehenswürdigkeit in Schwerte ist die bereits erwähnte POI: Ort von Interesse am Wegesrand Rohrmeisterei. Bereits in den 1850er Jahren kam es in der Dortmunder Trinkwasserversorgung zu Engpässen, weswegen bald eine Pumpstation in Schwerte-Villigst zum Transport des sauberen Wassers aus der Ruhr in Schwerte errichtet wurde. Schwerte gehörte seinerzeit zum Kreis Hörde, dessen Kreisstadt heute wiederum ein Vorort von Dortmund ist. Im Jahre 1888 wurde eine zweite Pumpstation nötig, die hier in Ufernähe des Flusses errichtet und 1890 eingeweiht wurde – die Rohrmeisterei. 1908 wurden die beiden Stationen durch eine dritte ergänzt, die in Hennen, heute zum Märkischen Kreis gehörend, gebaut wurde. Das Aus für die Rohrmeisterei in Schwerte kam 1924, weil sie sich wirtschaftlich nicht gelohnt hat. Danach diente das Gebäude hauptsächlich der Lagerung und als Unterstand. Die Stadt Schwerte erwarb das Gebäude 1990 zur Einrichtung eines Kulturstandortes. Nach Leerstand, Verfall und Ausweisung als denkmalgeschütztes Gebäude wurde das Gelände zehn Jahre später durch zwei örtliche Vereine übernommen. Die Anlage wurde saniert und renoviert und schließlich 2003 als das beliebte Kulturzentrum eröffnet, das es auch heute ist.

Anreise zur Rohrmeisterei Schwerte:

Anreise mit dem Auto: Auf der A1 bis zur Ausfahrt 85 Schwerte. Aus Richtung Hagen links, aus Richtung Münster rechts abbiegen auf die B236 Hörder Straße Richtung Stadtmitte. Hinter den zwei Bahnbrücken an der Ampel rechts abbiegen in die Karl-Gerharts-Straße. Am Bahnhof geht die Straße geradeaus in die Beckestraße über. Dieser bis zum Ende folgen und links abbiegen in die Hagener Straße. Die zweite Straße rechts ist die Ruhrstraße, die direkt zu einem Parkplatz an der Rohrmeisterei führt.

Zieleingabe ins Navigationssystem: Ruhrstraße 20 in Schwerte

Anreise mit Bus und Bahn: Mit RE 7, 13 oder 17 sowie der RB 53 bis Schwerte (Ruhr). Vom Bahnhofsgebäude geradeaus entlang der Bahnhofstraße bis in die Stadtmitte. Auf der Hüsingstraße rechts in die Teichstraße. Geradeaus auf der Hagener Straße bis zur Ruhrstraße, hier links abbiegen. Der Straße bis zur Rohrmeisterei folgen. Der Fußweg beträgt etwa einen Kilometer.

Heute steht das Gebäude in einem erhöhten Landschaftspark ca. 250 Meter von der Ruhr entfernt. Der Bau selbst erstreckt sich in Ost-West-Richtung und hat ein Ausmaß von ca. 70 x 25 Meter. Besonders auffällig sind die Ziegelfassaden mit den Rundbögen für die Guss-Fenster sowie das große Tonnendach. Neben dem Kulturzentrum beinhaltet das Gebäude heute eine Innen- und Außengastronomie sowie eine Senfmühle. Der Landschaftspark, das Rohrmeisterei-Plateau, besitzt neben Spielplatz und kleiner Skater-Anlage breite Wege zur Ruhr und einige Balkone, die als Brücke zum Fluss zu deuten sind und von der Erhöhung Blicke auf die Felder nebenan bieten. Das gerasterte Pflaster auf dem Plateau kennzeichnet die Lage alter Wasserbehälter. Das Feuchtbiotop vor der Rohrmeisterei mit einer insbesondere im Sommerhalbjahr erstaunlich bunten Sumpfpflanzenvielfalt ist ein seit den Anfangsjahren des Umbaus im neuen Jahrtausend selbstständig entstandenes Gewässer, das in der Gestaltung des Parks akzeptiert und bewahrt wurde. Außerdem befinden sich hier weitere Standorte des Planetenweges Schwerte.

Rohrmeisterei Schwerte

Rohrmeisterei Schwerte

Rohrmeisterei Schwerte

 

Rohrmeisterei in Schwerte

Rohrmeisterei vom RuhrtalRadweg aus gesehen

Rohrmeisterei in Schwerte

Landschaftspark auf dem Rohrmeisterei-Plateau mit Biotop

Auf einem längeren Abschnitt in direkter Ufernähe geht es weiter Richtung Westhofen. Den Planetenweg haben wir nun hinter uns gelassen. Wir unterfahren die Eisenbahnbrücke, auf der die Züge der Ardey-Bahn zwischen Dortmund, Schwerte und Iserlohn pendeln. Auf der anderen Seite der Ruhr liegt bereits der Vorort Ergste. Bekannt aus den Verkehrsnachrichten ist Westhofen für das gleichnamige Autobahnkreuz von A1 und A45. Zunächst wird die Autobahn A45 unterquert. Im leichten Zickzack geht es durch ein Waldstück am Haus Ruhr, am Unterlauf des Wannebachs und um einen Sportplatz herum.

Ein schönes Teilstück führt auf asphaltierter Strecke am Ufer der Ruhr entlang, die hier ruhig fließend und breit erscheint und höher als das dahinterliegende Gelände der Grundwasseranreicherungsanlage angestaut ist. Schon von Weitem ist das Kraftwerk Westhofen zu sehen, das durch Wasserkraft Strom aus der Ruhr gewinnt. In der Nähe des ehemaligen Bahnhofs Westhofen steht am Wegesrand eine Hochwassermarke, die an die Möhnekatastrophe erinnert. Mit offenen Augen findet man immer mal wieder kleinere Hinweise auf die Flutwelle, die auch hier in Schwerte durch das Tal gerollt ist. Genau hier biegt erneut ein Ast des "Ruhr-Lenne-Achters" ab, der von hier aus entlang der Lenne Richtung Hohenlimburg, Letmathe und weiter nach Iserlohn verläuft. Wer auf also auf dem Lenne-Radweg fortsetzen möchte, kann den RuhrtalRadweg hier verlassen, aber auch bis zur Brücke über den Hengsteysee weiterfahren. Diese Strecke ist abseits des Straßenverkehrs schöner zu befahren, allerdings auch etwas länger. Wir bleiben auf unserem Radweg, unterqueren die Autobahn A1, die hier sechsspurige Hansalinie zwischen Hagen und Kamener Kreuz, und gelangen kurz darauf zur Mündung der Lenne in die Ruhr, die zusammen in den Hengsteysee fließen.

Ruhrtalradweg bei Schwerte

 

Ruhrtalradweg bei Schwerte

 

Ruhrtalradweg bei Schwerte

Hier verlassen wir auch den Kreis Unna und begeben uns auf die südlichsten Ausläufer des Stadtgebietes von Dortmund unweit der Grenze zur kreisfreien Stadt Hagen. Letztmalig parallel zur altbekannten Oberen Ruhrtalbahn nähern wir uns dem Etappenziel an. An der Eisenbahnbrücke fließen Ruhr und Lenne zusammen in den POI: Ort von Interesse am Wegesrand Hengsteysee, dem ältesten der sechs Ruhrstauseen aus den 1920er Jahren. Charakteristisch für das Gewässer sind die schmale Landzunge mit Bootsverleih, die Brücke über den See und der "Tidenhub". Tatsächlich lässt sich ein schwankender Wasserpegel im Tagesverlauf beobachten, denn ein Pumpspeicherkraftwerk nutzt den Hengsteysee seit 1930 als Unterbecken. Wird vom Speichersee hoch oben auf dem Berg Wasser zur Stromproduktion abgelassen, wirkt sich dies auf den Wasserspiegel des Hengsteysees aus. Seit den 1980ern gibt es ein neues Kraftwerk neben dem alten Standort. Die alte Turbinenhalle des Koepchenwerks mit den vier großen Maschineneinheiten, bestehend je aus Turbine, Generator und Pumpe, kann man inzwischen besichtigen. Am Parkplatz an der Straßenbrücke führt die bei Motorradfahrern beliebte Serpentinenstrecke den Berghang hoch zur Hohensyburg. Hoch über uns liegen die Spielbank Hohensyburg, das Kaiser-Wilhelm-Denkmal und die alte Burgruine mit dem hervorstechenden Vincke-Turm. Ein kurzer Bergbau-Wanderweg mit einem kleinen Besucherbergwerk thematisiert die zahlreichen Abbaustätten in der Region.

Glücksorte

Auch der Hengsteysee ist ein "blauer Glücksort" im gleichnamigen Buch von Melanie Brozeit. Unter dem Leitsatz "Fahr raus und tauch ein" bietet es fast 80 Ziele am Ufer, auf oder im Wasser an Flüssen, Seen, Kanälen und Häfen im Revier.
Blaue Glücksorte im Ruhrgebiet*

In Dortmund hatten wir ein kurzes Gastspiel. Die eigentliche Innenstadt ist sehr weit entfernt und darüber hinaus jenseits der Steilhänge gelegen und nicht für einen schnellen Abstecher erreichbar. Wir überqueren die Brücke der Hengsteystraße bzw. Dortmunder Straße über den See und damit auch die kleine Halbinsel, die tief in den See ragt. Hier können Ruder- und Tretboote gemietet werden. Für Radfahrer bildet die Treppe in die Tiefe jedoch ein kleines Hindernis. Auf der anderen Seite des Hengsteysees führt der RuhrtalRadweg vom Fußweg getrennt bis kurz vors Stauwehr. Eine Eisenbahnbrücke wird zur Querung der Ruhr genutzt. Man muss absteigen, auch, um nicht mit dem Fahrrad in die Schienen zu fahren und zu stürzen.

RuhrtalRadweg am Hengsteysee

RuhrtalRadweg am Ufer des Hengsteysees

Hengsteysee

Schmale Landzunge zwischen den Seeteilen

Hengsteysee

Aussichtsbank oberhalb des Sees

Hengsteysee

Kleingarten auf der Halbinsel

Kaiser-Wilhelm-Denkmal Hohensyburg

Kaiser-Wilhelm-Denkmal an der Hohensyburg

Zusammenfluss von Ruhr und Lenne

Tief unten: Zusammenfluss von Ruhr und Lenne

Ruine Hohensyburg

Ruine Hohensyburg

Hohensyburg

Weitblick vom Platz unter dem Kaiserdenkmal

Blick über den Hengsteysee und die Hohensyburg

Aussichtspunkt nahe dem Friedhof von Herdecke mit Blick auf den See und die Hohensyburg

Straßenbrücke über den Hengsteysee

Brücke der Dortmunder Straße zwischen Hagen u. Hohensyburg

Boote im Wasser am Hengsteysee im Ruhrgebiet

Idyllische Stelle am Ruderbootshaus

Stauwehr Hengsteysee

Stauwehr des Hengsteysees

Ruhrtalradweg am Hengsteysee

Eisenbahnbrücke mit Rad- und Wanderweg am Wehr

Hengsteysee mit Koepchenwerk im Ruhrgebiet

Kleiner Hafen gegenüber vom dem alten und neuen Pumpspeicherwerk mit dem hochgelegenen Speicherbecken

Koepchenwerk am Hengsteysee in Herdecke

Alte Druckrohre des Pumpspeicherkraftwerks am See

Koepchenwerk am Hengsteysee in Herdecke

Zwei der vier Maschineneinheiten in der Turbinenhalle

Auf streckenweise zwischen Fußgänger und Radfahrern getrennten Wegen, die jedoch auch bei größerem Verkehrsaufkommen recht schmal sind, umfahren wir in einem großen Bogen die Stadt Herdecke. Hinter der Stiftsmühle passiert der Radweg ein Naherholungsgebiet, Spiel- und Sportplätze und das Schwimmbad. Wir unterqueren die Brücke der B54 und erreichen am Zweibrücker Hof die neue Promenade an der Ruhr. Ein regelrechter Glücksgriff für die Stadt war der Abriss einer alten Fabrik an der Ruhr. Durch den damit geschaffenen Platz konnte das sogenannte Quartier Ruhraue entstehen. Das beinhaltet Einkaufszentrum, Fachgeschäfte und Wohnungen ebenso wie die Cafés mit Blick über die Ruhrauen zum Fluss. Eine ähnliche Entwicklung wird uns auf der dritten Etappe in Kettwig begegnen, doch viele Städte am Fluss dürften mit Neid auf die Entwicklung in Herdecke blicken. Wir könnten die Etappe nun in einem der Cafés beenden, doch Herdecke hat noch mehr zu bieten. Schon von weitem ist hier das große Ruhrviadukt am Harkortsee zu sehen, das große Wahrzeichen der Stadt. Es ist ein bisschen Glück dabei, als in diesem Moment ein roter Zug der Volmetal-Bahn das Viadukt in Richtung Hagen passiert.

Wir können den Parkplatz des Einkaufszentrums und die Mühlenstraße überqueren. Auf der anderen Seite befindet sich die POI: Ort von Interesse am Wegesrand Altstadt. Wir haben es in Schwerte und ansatzweise in Fröndenberg gesehen, sie werden uns aber auch auf der weiteren Tour in Etappe 2 und 3 begegnen: Fachwerkstädte. Eine Tatsache, die Auswärtige am wenigsten mit dem Ruhrgebiet verbinden – doch es gibt sie. Herdecke ist ein weiteres Beispiel dafür. Rings um die Stiftskirche erstreckt sich eine kurze Fußgängerzone, die auf der einen Seite in einem Marktplatz, auf der anderen Seite vor dem Rathaus und Heimatmuseum mündet. Doch eine ganz besondere Sehenswürdigkeit ist das kleine Viertel, das sich entlang des Herdecker Bachs erstreckt und daher als Bachviertel bezeichnet wird. Sie bilden ein besonders idyllisches Ensemble. Mittendrin liegt das Mini-Hotel, das kleinste Hotel des Bundeslandes und eines der kleinsten in Deutschland überhaupt. Es bietet im Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert ein Doppel- und zwei Einzelzimmer zur Übernachtung an.

Ruhrtalradweg bei Herdecke

RuhrtalRadweg direkt am Fluss in Herdecke.
Einmündung des Herdecker Bachs in die Ruhr

Ruhrtalradweg bei Herdecke

Neues Stadtquartier Ruhraue mit Promenade.
Hinten ist bereits das Wahrzeichen, der Viadukt, sichtbar

Herdecke

Fachwerk in Herdeckes Altstadt

Bachviertel in Herdecke

Bachviertel am Herdecker Bach

Mini-Hotel in Herdecke

Das Mini-Hotel, das kleinste Hotel NRWs

Harkortsee im Ruhrgebiet

Fahrgastschiff MS Harkort an der Anlegestelle von Herdecke

Oberhalb der Altstadt liegt der Bahnhof, von dem aus die Züge im Stundentakt nach Hagen und Dortmund fahren. Das Wissen über die Abfahrten ist also vorteilhaft, um nicht lange warten zu müssen. Tipp: Die Züge Richtung Hagen bzw. Lüdenscheid überqueren hinter Herdecke den großen Viadukt.

Auf der zweiten Etappe des Radwegs, der auch das große Viadukt unterquert, geht es näher an den Fluss. Die Route führt auf lange Strecken direkt am Wasser entlang und einmal sogar mit der Fähre hinüber.

Die Fortsetzung ist hier zu lesen: RuhrtalRadweg – Etappe 2: Von Herdecke nach Essen

Geographische Koordinaten:
51°28'25.59"N, 7°48'02.00"E – Kiebitzwiese
51°28'17.02"N, 7°46'15.01"E – Kettenschmiedemuseum Fröndenbg.
51°28'21.44"N, 7°41'30.36"E – Kuhbrücke Dellwig
51°27'59.55"N, 7°39'41.71"E – Sieben Zeichen / Schoofs Brücke
51°27'52.84"N, 7°38'57.37"E – Hengsener See (begehbares Ufer)
51°26'14.75"N, 7°34'13.86"E – Rohrmeisterei Schwerte
51°24'40.84"N, 7°27'15.20"E – Koepchenwerk
51°23'54.84"N, 7°25'57.44"E – Bachviertel Herdecke
Die Koordinaten können in das Eingabefeld von z.B. GoogleEarth
und OpenStreetMap kopiert werden.
UTM-Koordinaten (Zone 32):
416696 m, 5703194 m – Kiebitzwiese
414628 m, 5702964 m – Kettenschmiedemuseum Fröndenberg
409139 m, 5703195 m – Kuhbrücke Dellwig
407030 m, 5702557 m – Sieben Zeichen / Schoofs Brücke
406171 m, 5702366 m – Hengsener See (begehbares Ufer)
400642 m, 5699439 m – Rohrmeisterei Schwerte
392498 m, 5696703 m – Koepchenwerk
390965 m, 5695313 m – Bachviertel Herdecke
Externer Link Externer Link

Nützliche Informationen zum Lesen der Koordinaten und Verwendung in GPS-Geräten bietet der Beitrag Anreise, GPS und Co.

Quellen und weitere Informationen:

Offizielle Internetseite zum RuhrtalRadweg: www.ruhrtalradweg.de
Planetenweg Schwerte: www.planetenmodell-schwerte.de
Brennerei Bimberg:

www.brennerei-bimberg.de

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Zuletzt geändert oder Aktualität geprüft: 07 / 2021
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