• Wanderweg der Geotope, Meditationsweg und Astrolehrpfad

    In Fröndenberg am östlichen Rand des Ruhrgebiets ist die Landschaft recht hügelig. Zwischen dem Ruhrtal und dem Münsterland erstreckt sich nämlich ein kleiner Gebirgszug, der an verschiedenen Stellen zum Spazierengehen, Wandern und zum Radfahren beliebt ist. In zwei Vororten der Stadt gibt es dabei zwei unterschiedlich lange Rundwanderwege, die zum Erkunden der ländlichen Region mit teils sehr schönen Aussichten in die eine oder andere Blickrichtung einladen. Der 15 km lange Wanderweg der Geotope ist eine rein virtuelle und daher nicht ausgeschilderte Wanderung und gleichzeitig Geocaching-Tour. Er verläuft dabei von Ardey aus rings um das Dorf Frömern und erschließt einige „Geotope“ und bergbauhistorisch interessante Orte. Außerdem hat man immer wieder schöne…

  • Emscherweg Teil 1 (Holzwickede – Dortmund)

    Auf etwa 100 Kilometern Länge verläuft der Emscherweg von der Quelle bis zur Mündung der Emscher. Er macht dabei den Wandel von einer offenen Abwasser-Kloake zum lebendigen Fluss erlebbar und verbindet durch den Emscherkunstweg dabei geschickt Natur und Landschaft mit spannenden Kunstwerken am Wegesrand. Die erste Etappe vom Emscherweg führt vom Emscherquellhof bei Holzwickede bis nach Dortmund. Die Etappe ist so konzipiert, dass der Rückweg zum Ausgangspunkt mit dem Zug bewältigt werden kann, wahlweise vom S-Bahnhof Dorstfeld oder vom Hauptbahnhof direkt nach Holzwickede. In der Karte ist der in diesem Beitrag vorgestellte Abschnitt mit einem pinkfarbenen Band markiert, die Fortsetzung ist blau gekennzeichnet. Ein kurzer Hintergrund zur Emscher Durch die…

  • Der Phoenixsee in Dortmund

    Sanfte Wellen plätschern ans Ufer vom Phoenixsee, ein kleines Segelboot fährt in den Hafen an der Hörder Burg. Auf der bei dem schönen Ausflugswetter sehr belebten Promenade haben die meisten Besucher ein Eis in der Hand oder sitzen vor den Restaurants und Cafés unter großen Sonnenschirmen sowie den Platanen. Man nutzt die Bänke und schaut sich die unzähligen Sternchen an, die die Sonne auf das Wasser zaubert. Auf den Liegewiesen und Stegen bräunen sich die einen, andere lesen, während die Kleinsten auf den Spielplätzen toben und vereinfachte Modelle der Hörder Burg aus Sand backen. Eine kleine Oase der Erholung, aber auch des Sports ist der etwa 24 ha große See…

  • Bergbaurundweg Muttental in Witten

    Keine andere Region zeigt auf so vielfältige und beeindruckende Weise die Zeugnisse des frühen Bergbaus verbunden mit einer wilden Romantik des Tales, Wälder und dem gemächlich dahin plätschernde Muttenbach mitten im Ruhrgebiet. Hier im Muttental bei Witten wurde vermutlich die erste Kohle im Ruhrrevier gefunden. Zahlreiche Klein- und Kleinstzechen förderten hier einst Kohle in Stollen und ersten Schächten zutage. Heute lassen sich viele Relikte der vergangenen Zeit anhand von rekonstruierten und erhaltenen Objekten während eines Spaziergangs auf dem beliebten Bergbauwanderweg im Muttental besichtigen. Der Bergbaurundweg führt als etwa 6 km langer Rundweg an knapp 30 Stationen mit Informationstafeln, Denkmalen oder Rekonstruktionen vorbei. Er erschließt dabei auch die Burgruine Hardenstein. Es…

  • Erin-Park und Keltischer Baumkreis

    Es muss keine Kneipe oder Butter sein, um im Ruhrgebiet auf das sympathische kleine Land mit der Harfe im Wappen oder dem Kleeblatt als Symbol zu stoßen – die Rede ist von der „Grünen Insel“ Irland. Im Jahre 1867 begann in der von dem Iren William Thomas Mulvany gegründeten Zeche Erin die Kohleförderung am westlichen Ortsrand von Castrop. Der Name Erin ist dabei eine fremdsprachliche Bezeichnung von Irland. Auf diesem Gelände befanden sich Schacht I und II, einige Kilometer weiter östlich ab 1891 der heute noch existierende Hammerkopfturm über dem neuen Schacht III. Im Jahre 1983 wurde Zeche Erin als letzte von fünf auf dem Stadtgebiet liegenden Kohlezechen stillgelegt. Es…

  • Die Halde Pluto

    Die ehemalige Zeche Pluto im heutigen Herne-Wanne bestand hauptsächlich aus zwei größeren Schachtanlagen, die nur wenige Kilometer voneinander entfernt lagen. Im Jahre 1857 begann man mit dem Abteufen des Schachtes I »Thies« (nach dem gleichnamigen Gründer der Zeche) an der heutigen Plutostraße, 1873 folgte der Schacht II »Wilhelm«, etwa 1,5 Kilometer nördlich an der Wilhelmstraße, benannt nach dem Deutschen Kaiser Wilhelm I. Thies und Wilhelm waren später die Bezeichnungen für die beiden Hauptschachtanlagen I / IV / VI und II / III / VII der Zeche Pluto mit insgesamt sieben Schächten – Schacht V befand sich in der Nähe der Erzbahn unmittelbar an der Stadtgrenze. Im Jahr 1953 wurde der…

  • Rund um den Seepark Lünen

    Sonnenschein und hohe Temperaturen ziehen den Menschen magisch ans Wasser. Und davon bietet der Seepark in Lünen zahlreiche Gelegenheiten. Im Horstmarer See wird gebadet, am Strand gespielt oder auf den weiten Grünflächen in der Sonne gebräunt. Radfahrer fahren zwischen See und dem direkt benachbarten Datteln-Hamm-Kanal in einer baumbestandenen Allee und freuen sich über den kühlenden Schatten. Auch die Terrasse am in den See plätschernden Bachlauf ist gut besucht. Am Anleger im Preußenhafen liegen zahlreiche Boote, die Eigner liegen im Liegestuhl an Deck oder sitzen im Biergarten in Sichtweite. Rund um den Seepark werden an dieser Stelle mehrere Ziele näher vorgestellt, wie der Horstmarer See samt der Preußenhalde, das Schloss Schwansbell…

  • Die Sechs-Seen-Platte in Duisburg

    Grüne Wälder so weit das Auge reicht und ein See mit einer beschaulichen Insel in der Mitte, die vielmehr an das Sauerland und die Krombacher-Werbung erinnert – und dennoch befindet man sich hier nicht im Land der tausend Berge, sondern im stark industriell geprägten Duisburg. Eine Mecklenruhrgische Seenplatte. In der waldreichen Huckinger Mark begann am Anfang des 20. Jahrhunderts der Bau des Rangierbahnhofs Wedau und der Ausbau der gleichnamigen Siedlung. Zu diesem Zweck bediente man sich aus Kostengründen an den reichen Kies- und Sandvorkommen im Boden und baggerte tiefe Löcher unterhalb des Grundwasserspiegels ab. Auf diese Art und Weise ist als erstes der Masurensee in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof entstanden.…

  • Das Kloster Kamp

    Als im Jahre 1123 das Kloster als erstes Zisterzienserkloster im deutschen Gebiet (Heiliges Römisches Reich Deutscher Nationen) auf den Kamper Höhen gegründet wurde, konnte noch keiner ahnen, dass die Anlage liebevoll nach dem erst Jahrhunderte später errichteten Schloss in Potsdam benannt werden würde. Besonders prägend ist dabei der im 18. Jahrhundert nach dem Dreißigjährigen Krieg entstandene Terrassen- und Barockgarten, der ähnlich wie Park Sanssouci in Treppen angeordnet ist. Kloster und Garten werden ausführlicher in diesem Artikel vorgestellt. Vom Kloster bis zum Zechenpark in der Nähe der Innenstadt führt ein schöner Rad- und Wanderweg auf etwa 2 Kilometern Länge parallel zum Flüsschen Große Goorley. Auf mehreren Stationen wird der Wandel der…

  • Die Bergbauwanderwege auf der Spur der Kohle in Sprockhövel

    Unter dem Motto „Spur der Kohle“ thematisieren sechs Bergbauwanderwege in Sprockhövel den frühen Bergbau im Ruhrgebiet. Durch die oberflächennahen Kohleflöze, also die Schichten im Erdreich, die die Kohle beinhalten, konnten schon vor mehreren hundert Jahren einfache Bergwerke betrieben werden. Dies geschah zunächst mit einfacheren Mitteln durch Graben von Löchern, später durch Stollen in den Berg und noch später durch Schächte und verschiedene „Etagen“ unter der Erde. Dadurch gilt Sprockhövel auch als eine Wiege des Bergbaus. Die Bergbauwanderwege Alte-Haase-Weg (Nord und Süd), Pleßbachweg, Deutschlandweg und Herzkämper-Mulde-Weg sowie der ältere Montanweg (Nord) in Sprockhövel sind Thema dieses Beitrags und in der folgenden Übersichtskarte mit unterschiedlichen Farben eingezeichnet. Es ist gut erkennbar, dass…

  • Die Flottmann-Hallen in Herne

    Wie notwendig gutes Werkzeug beim Arbeiten ist, weiß jeder Heimwerker. Im Bergbau war das insbesondere in der Zeit vor der großen Automatisierung nicht anders. Mit Druckluft betriebene Bohrhämmer waren eine enorme Arbeitserleichterung, ersetzten großen Aufwand und Muskelkraft und ließen die Förderung ansteigen. Einen großen Anteil am wachsenden Einsatz von Druckluft-Abbauhämmern im 20. Jahrhundert bildeten die Bohrhämmer der Flottmann-Werke AG – Standort der heutigen Flottmann-Hallen in Herne. Im Jahre 1869 zunächst in Bochum von Heinrich Flottmann gegründet, siedelte sich die Firma 1902 nach einem Feuer nach Herne um. Der Firmensitz lag bis 1983 an der heutigen Flottmannstraße bzw. der Straße des Bohrhammers unweit der Stadtgrenze zu Bochum-Riemke, danach erfolgte ein erneuter…

  • Archäologischer Lehrpfad Oberaden

    Sie heißen Augustusstraße, Legionärstraße, Tiberiusweg, Kohortenweg, Cheruskerstraße und Am Römerberg – Straßennamen im Bergkamener Ortsteil Oberaden, die dem Asterix-Leser einen Hinweis darauf geben, dass sich hier etwas befindet, das auf die Antike und die Römer deutet. Ein Römerlager nämlich, so eines mit Holzwall, Zelten und so weiter, wie man es von den Römerlagern Kleinbonum, Aquarium, Laudanum und Babaorum kennt. Aber auch für die, die nicht auf gallische Comics stehen, kann ein kleiner Spaziergang rund um den Römerbergwald in Oberaden ganz schön sein. Der Archäologische Lehrpfad Oberaden erkundet das Gelände. Etwa 3,5 Kilometer ist der Lehrpfad lang. Er beginnt am Stadtmuseum an der Jahnstraße und führt gegen den Uhrzeigersinn rings um…

  • Burg Blankenstein und Umgebung

    Hoch über der Ruhr steht die Burg Blankenstein am Rande des gleichnamigen Hattinger Vororts und bietet ihrerseits einen weiten Blick auf das Flusstal über den nahen Kemnader See hinaus bis Dortmund und Witten. Die mittelalterliche Höhenburg entstand im 13. Jahrhundert auf dem unbewachsenen „blanken Stein“ durch die Grafen von der Mark unweit der Ruhrüberquerung historischer Handelswege. Sie diente neben der Verteidigung auch deren Kontrolle und Überwachung. Rund um die Burg entwickelte sich der Ort Blankenstein, der heute zu Hattingen gehört. Der Ort ist mit seinen schönen Fachwerkhäusern und der Burg einen Besuch wert. Daneben lohnt auch ein Spaziergang in den Gethmannschen Garten, einem alten Landschaftspark aus dem 19. Jahrhundert. Beide…

  • Der Gleispark Frintrop

    Zugreisende passieren in der Anfahrt zum Oberhausener Hauptbahnhof eine auffallende Brücke mit kleinen roten Bögen. Sie überquert neben der Bahnstrecke das Areal eines alten Güterbahnhofs. Der Sammelbahnhof Frintrop wurde mit Niedergang des Bergbaus aufgegeben und eine Zeit lang zu einer großen Eisenbahnbrache, wurde also nicht genutzt. Seit Mitte der 1990er Jahre ist der ehemalige Güterbahnhof ein öffentlicher Park mit Fokus auf der wandelbaren Industrienatur. Die Fläche erstreckt sich nicht weit entfernt von der bekannten Neuen Mitte direkt an der Stadtgrenze zwischen Essen und Oberhausen. Der alte Sammelbahnhof mit Bahnbetriebswerk lag genau zwischen der Eisenbahnstrecke Essen-Oberhausen (Stammstrecke der Cöln-Mindener Eisenbahn) und der Güterbahn Bottrop-Wedau (Rheinische Bahn) und war damit mancherorts über…

  • Die Müngstener Brücke

    Die Müngstener Brücke ist die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands und überquert zwischen Remscheid und Solingen das Tal der Wupper. Sie führt in einer Höhe von ca. 107 Metern über dem Talgrund (maximal 205 Meter über dem Meeresspiegel) über die Stadtgrenze und ist ein einzigartiges Bauwerk. Die Gesamtlänge beträgt ca. 465 Meter. Die nach dreijähriger Bauzeit 1897 eröffnete Überführung, zunächst nach dem ersten Deutschen Kaiser Wilhelm I. als Kaiser-Wilhelm-Brücke bezeichnet, ist eine Stahl-Fachwerk-Konstruktion mit einem zentralen parabelförmigen Bogen. Architekt war Anton von Rieppel. Es wird ausschließlich für den Bahnverkehr der S-Bahn-Linie zwischen Wuppertal und Solingen genutzt. Benannt ist sie heute nach der ehemaligen Siedlung Müngsten. Der Fluss hat die Großstadt Wuppertal an…

  • Wasser-Schauplätze in Mülheim an der Ruhr

    Es ist im Großraum Ruhrgebiet kaum zu glauben, aber Mülheim an der Ruhr ist eine von nur wenigen Städten, deren Siedlungskern einen direkten und nutzbaren Anschluss an den Fluss haben. Hier fließt die Ruhr durch die Stadtmitte und prägt das Leben der Stadt. Es gibt kleine Promenaden, einen Park am Fluss und nicht zuletzt den RuhrtalRadweg, der die Ruhr seit ihrer Quelle bis zur nicht mehr weit entfernten Mündung in den Rhein bei Duisburg begleitet. In diesem Beitrag werden zwei dicht beieinander liegende Standorte vorgestellt. Nicht weit von der zentrumsnahen Schloßbrücke befindet sich der Wasserbahnhof, ein alter „Umsteigebahnhof“ für Fährschiffe auf der Ruhr. Nur wenige Gehminuten nördlich, ganz nah am…

  • Der MüGa-Park – Mülheims Gärten an der Ruhr

    Ehemalige Landesgartenschau mit Schloss Broich, Ringlokschuppen und Camera Obscura Auf dem Gebiet der siebten Landesgartenschau NRWs im Jahre 1992 in Mülheim an der Ruhr steht der Bevölkerung ein heute öffentlicher und vielfältiger Stadtpark mit Wiesen, Gärten, Spielplätzen und Veranstaltungsflächen zur Verfügung. Früher war dies größtenteils ein Bahngelände, von dem heute beispielsweise der große Ringlokschuppen und der Wasserturm zeugen. Mit der „Camera Obscura“ und dem Schloss Broich bietet der Park außerdem einige Sehenswürdigkeiten und Ausstellungen. Durch die Lage an gleich mehreren wichtigen Radfernwegen wie dem RuhrtalRadweg oder dem RS1 kann der MüGa-Park besonders gut mit dem Fahrrad erreicht werden und Teil einer beliebig großen Radtour im westlichen Ruhrgebiet sein. Die folgende…

  • Der RuhrtalRadweg (Essen-Duisburg)

    Der RuhrtalRadweg verläuft von der Quelle der Ruhr bei Winterberg bis zu ihrer Mündung in den Rhein. Auf etwa 230 Kilometern Länge folgt er dem Flusslauf vom Hochsauerland und erreicht etwa auf der Hälfte der Strecke das Ruhrgebiet. Auen, Felder und Weiden wechseln sich ab mit historischen Stadtkernen. Man entdeckt historische Zechengelände und Industrieflächen, passiert aber auch die sechs großen Stauseen. Immer wieder führt der Weg ans Wasser, das an vielen Stellen zum Greifen nah ist. Kaum ein Radweg in Deutschland bietet vergleichbare Kontraste auf kürzester Fläche – ein Grund, warum der RuhrtalRadweg zu den beliebtesten Flussradwegen gehört. Diese Tourempfehlung, die den RuhrtalRadweg im Bereich des Ruhrgebiets vorstellt, bilden mehrere…

  • Die Luisenhütte Wocklum

    und auf der Waldroute rund um den ältesten erhaltenen Hochofen Deutschlands Die schöne hügelige sauerländer Berglandschaft kombiniert mit alter Industriegeschichte lässt sich im oberen Hönnetal bei Balve erleben. Ein wenig abseits des Flusstals liegt mit der Luisenhütte der älteste vollständig erhaltene Hochofen Deutschlands aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Er existierte damit viele Jahre vor den späteren, bekannten Hochofenwerken in Duisburg-Meiderich oder Phoenix-West in Dortmund. In diesem Beitrag statten wir dem sehenswerten Industriemuseum auf der Anlage einen Besuch ab. Wir kombinieren die Besichtigung mit einer Wanderung. Im dichten Netz der Wanderwege sticht der etwa 7 Kilometer (plus Extrarunde) lange Rundweg um die Luisenhütte hervor. Von Wocklum aus führt er zur…

  • Der Lippeauenweg in Lünen

    Rundweg Natur- und Kulturlandschaftserlebnis Lüner Lippeaue Die größte Stadt im Kreis Unna liegt in einer schönen Auenlandschaft der Lippe. Erlebbar wird diese Aue durch den ca. 18 Kilometer langen Rundweg Natur- und Kulturlandschaftserlebnis Lüner Lippeaue der Biologischen Station Dortmund-Unna. Mehr als ein Dutzend Erlebnisstationen zum Anfassen und Lernen sind am Lippeauenweg vor allem für Kinder interessant und entsprechend gestaltet und beschrieben. Sie verknüpfen teilweise multimediale Zusatzinformationen oder Videos auf dem Smartphone. Im Kontrast zum stellenweise romantischen Fluss stehen die geschäftige Innenstadt von Lünen und das weithin sichtbare Steag-Kohlekraftwerk in Alstedde. Auch eine alte Zeche samt Bergehalden und Siedlung werden vom Weg berührt. Die Tour ist exzellent an thematische Radwege wie…

  • Die Römer-Lippe-Route: Teil 2 von Lünen nach Haltern

    Eine spannende Verbindung zwischen erlebbarer Geschichte und schöner Flusslandschaft ermöglicht die Radtour auf der Römer-Lippe-Route. Fast 300 Kilometer lang erstreckt sich die Hauptroute zwischen Xanten und Detmold quer durch NRW und dabei vor allem entlang des Flusses Lippe. Dieser schlängelt sich in zahlreichen Schleifen und mit einigen Auen bis zu seiner Mündung in den Rhein und wird streckenweise von schiffbaren Kanälen begleitet. Die Tour folgt außerdem der Spur der Römer von der alten Römerstadt Colonia Ulpia Traiana über einige nachgewiesene Römerlager bis zum Hermannsdenkmal am zeitweise vermuteten Ort der Varusschlacht am Teutoburger Wald. Neben der Hauptroute existieren an einigen Orten Themenschleifen zum Wasser oder über die Römer mit einer zusätzlichen…

  • Halterner See, Hullerner See und Silbersee in Haltern

    Rings um die Stadt Haltern am See im Norden des Ruhrgebiets findet man gleich mehrere größere Seen vor, die für einen Strandbesuch und Schwimmen im Wasser, aber auch für stille Erholung und für den Naturschutz genutzt werden können. Der bekannteste von ihnen ist der Halterner See (auch bekannt als Halterner Stausee). Nicht weit von ihm entfernt liegt der Hullerner See (oder Talsperre Hullern). Nördlich der Stadt liegen die nummerierten Silberseen I bis IV, von denen der Silbersee II ebenfalls zum Baden genutzt werden kann. In der Übersichtskarte sind die Gewässer eingezeichnet. Folgende Seen sind Teil dieses Artikels: Halterner See Hullerner See Silbersee II und III Der Halterner Stausee – Steverstausee…

  • Bergbaurundwege in Wetter (Ruhr)

    Zahlreiche Wanderrouten erschließen rings um Wetter die abwechslungsreiche Landschaft zwischen Harkortsee und dem Übergang ins Bergische Land. Vor allem das hügelige Märkische Schichtrippenland auf der westlichen Ruhrseite jenseits von Volmarstein ist sehr idyllisch gelegen. Dieses Gebiet wird durch die drei Bergbauwanderwege Wetter erschlossen, die zusammengesetzt einen großen Themenweg bilden: der Schlebuschweg, der Erbstollenweg und der Neuwülfingsburger Weg. Die Bergbauwanderwege Wetter gehen alle auf die zum Teil lange zurückliegende Phase des aktiven Bergbaus hier in der Umgebung von Wetter ein. Dabei werden bedeutsame Orte und Relikte der Zeit erschlossen. So sind am Wegesrand Einsturztrichter von Schachtpingen und Lichtlöchern oder Reste von Stollenmündern zu sehen. Stellenweise wandert man auf alten Transportwegen und…

  • Die Bittermark in Dortmund

    Früher Bergbau am Olpkebach und Mahnmal Bittermark Gleich in mehrfacher Hinsicht spielt das Waldgebiet im Dortmunder Süden zwischen Kirchhörde und Wichlinghofen eine Rolle. Vor allem dient die Bittermark als vielgenutztes Naherholungsgebiet zum Spazierengehen, Joggen oder Fahrradfahren. Auf den zahlreichen Wegen zwischen Olpkebach und Bittermarksbach sind vor allem an schönen Tagen viele Menschen unterwegs. Warnschilder mit dem Hinweis auf Bergschäden deuten auf die Bergbau-Vergangenheit aus dem 18. Und 19. Jahrhundert in der Bittermark hin. Bedingt durch oberflächennahe Kohleflöze wurde hier früher Bergbau betrieben. Namentlich waren dies die Zechen Gottfriedsbank und Josua. An sie erinnern einige Pingen im Waldboden und auch vereinzelte kleine Bergehalden im Umfeld von alten Schächten. Aus dem Gottfriedstollen…

  • Der Bergbau am Ebberg

    Zechen und Halden Louisenglück und Glücksfortgang Auf ziemlich genau 222 Meter über den Meeresspiegel ragt der Ebberg im Ardeygebirge auf der Grenze zwischen den Städten Dortmund und Schwerte in die Höhe. Teile des unweit des Westhofener Kreuzes zwischen Autobahn A1 und A45 gelegenen Höhenzugs sind Naturschutzgebiet. An seiner Südseite befindet sich das Naturfreundehaus. Geprägt ist der Ebberg durch frühe Förderungen von Kohle. Insbesondere sind dies die ehemals konkurrierenden Zechen Louisenglück und Glücksfortgang, zwischen denen gegen Ende des 18. Jahrhunderts ein Streit um die Abbaugebiete entbrannte – ein heute noch sichtbarer Lochstein zeugt von der endgültigen Grenzziehung im Jahre 1792. Nach mehrfacher Einstellung und Wiederaufnahme des kleinen Förderbetriebs der Zeche Louisenglück…