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Der Hengsteysee und die Hohensyburg

Hengsteysee und Koepchenwerk • Kaiser-Wilhelm-DenkmalRuine Hohensyburg • Syburger Bergbauweg

Der Hengsteysee ist der älteste der sechs Ruhrstauseen, die die Ruhr auf ihrem Weg von der Quelle bis zur Mündung passiert. Er beginnt direkt am Zusammenfluss von Ruhr und Lenne und beschreibt von der Form her einen langgezogenen Linksbogen. Der See ist beliebt für viele Arten von Freizeitsport auf dem oder am Wasser. Einige Rad- und Wanderwege erschließen das Ruhrtal hier, der berühmte RuhrtalRadweg führt direkt am Ufer entlang. Auf den Ruhrsteilhängen auf der Seeseite der Stadt Dortmund bietet das weithin sichtbare Kaiser-Wilhelm-Denkmal neben der Ruine der Hohensyburg eine gute Aussicht über den See. Spuren des Bergbaus lassen sich am besten auf dem kurzen Bergbauwanderweg beobachten – ein beeindruckendes Besucherbergwerk ermöglicht den Einblick in die schwere Arbeit der Bergleute unter Tage.

Alle diese Ziele lassen sich ganz frei nach Interesse für einen interessanten oder sportlichen Besuch am See kombinieren. Er ist beliebt bei Wanderern, Radfahrern, aber auch bei Bikern für den Bikertreff und die berühmte Serpentinenstraße nach Dortmund. Der See lässt sich auf einer ca. 15 Kilometer langen Tour komplett umrunden (eine Abkürzung auf weniger als die Hälfte ist an der Halbinsel möglich). Zur Orientierung ist im Folgenden eine Übersichtskarte mit dem optimalen Uferweg, mit Parkplätzen und den relevanten Sehenswürdigkeiten abgebildet. Die meisten Themen (Hengsteysee, Koepchenwerk, Bergbauweg, Hohensyburg, Kaiser-Wilhelm-Denkmal) werden in einzelnen Beiträgen näher vorgestellt.

 Historische Ansichten vom Hengsteysee

Die Karte ist interaktiv. Mit Mausklick lässt sich die Abbildung auf eine in der Lage identische Karte der Preußischen Uraufnahme aus den 1830er Jahren umschalten. Darin ist der historische Verlauf der Ruhr im Tal von Bathey und Hengstey gut zu erkennen – also die Gestalt des flachen Ruhrtals mit den Ruhrsteilhängen im Norden vor dem Anstau des Sees. Darauf erkennt man auch den ein oder anderen Hof, der in den Fluten untergegangen ist.

 

Zentrale Informationen zur Anreise zum Hengsteysee:

Dieser Abschnitt beschreibt die zentralen Anreisetipps mit dem Auto, Bus und Bahn und dem Fahrrad zu den auf dieser Seite in eigenen Abschnitten vorgestellten Zielen.

Anreise mit dem Auto:
Zum Hengsteysee: Auf der A1 bis zur Ausfahrt 87 Hagen-Nord. Aus Richtung Münster links, aus Richtung Wuppertal rechts abbiegen auf die Dortmunder Straße Richtung Dortmund. Ein erster Parkplatz befindet sich am Südufer des Sees, der auch beliebter Biker-Treff (für Motorradfahrer) ist. Hinter der Seebrücke liegt für Wanderungen geeigneter ein weiterer Parkplatz unter der großen Serpentinenbrücke mit begrenzter Kapazität. Beide sind in der Karte markiert (unter- und oberhalb der Halbinsel).

Zieleingabe ins Navigationssystem: Dortmunder Straße, Kreuzung Batheyer Straße in Hagen oder Hengsteystraße in Dortmund

Zum Casino Hohensyburg / Hohensyburg / Kaiser-Wilhelm-Denkmal: Auf der Autobahn A1 bis zur Ausfahrt 87 Hagen-Nord, Hohenlimburg, Iserlohn, DO-Hohensyburg. Aus Richtung Wuppertal rechts, aus Richtung Dortmund links abbiegen auf die Dortmunder Straße Richtung Hohensyburg. Dem Straßenverlauf über den Hengsteysee folgen und die Serpentinenstrecke durchfahren. An der Ampel ganz oben rechts auf die Hohensyburgstraße. Kostenlose Parkplätze befinden sich hier am Straßenrand. Kostenpflichtige Parkplätze mit wechselnden Gebühren befinden sich am Spielcasino. Von hier aus werden Ruine und Denkmal auf kürzestem Wege erreicht. Folgen Sie von der Hohensyburgstraße dazu der braunen Beschilderung »Hohensyburg« – die Straße heißt ebenfalls Hohensyburgstraße, während der Hauptstraßenverlauf in die Westhofener Straße übergeht.

Zieleingabe ins Navigationssystem: Hohensyburgstraße in Dortmund

Zum Koepchenwerk / Stauwehr in Herdecke: Auf der A1 bis zur Ausfahrt 88 Hagen-West. Aus allen Richtungen rechts abbiegen auf die Weststraße und im Kreisverkehr links auf die Herdecker Straße Richtung Herdecke abbiegen. Nach der Ruhrbrücke abfahren und rechts auf die Hengsteyseestraße. Rechts abbiegen und der Straße weiter folgen. Nochmals rechts halten und bis zum Ende fahren. Hier befindwen sich begrenzte Parkplätze am Rand. Sind diese voll, gibt es in benachbarten Nebenstraßen (Gerhart-Hauptmann-Weg) Parkmöglichkeiten. Zum Koepchenwerk links am Wehr vorbei laufen (ca. 1,3 km / 15 Minuten).

Zieleingabe ins Navigationssystem: Im Schiffswinkel in Herdecke

Anreise mit Bus und Bahn:

Zum Hengsteysee: Von Hagen Hbf. mit dem Bus der Linie 544 Richtung Spielbank Hohensyburg bis Hengsteysee (eine Haltestelle davor zum Bereitmachen: Kabeler Straße). Die Fahrt dauert etwa 20 Minuten. Die Bushaltestelle befindet sich am Südufer der Straßenbrücke.

Zum Casino Hohensyburg / Hohensyburg / Kaiser-Wilhelm-Denkmal: Hohensyburg ist nur mäßig durch Busse aus Richtung Dortmund erreichbar. Vereinzelt fahren Busse der Linien 444 direkt vom Dortmunder Hauptbahnhof zum Casino. Alternativ mit dem RE 57 (Richtung Bestwig / Winterberg), der RB 53 (Richtung Iserlohn / Schwerte) oder RB 59 (Richtung Soest) bis Dortmund-Hörde. Dort umsteigen in den Bus der Linie 442 Richtung Syburg bis Syburg.

Von Hagen Hbf. mit dem Bus der Linie 544 Richtung Spielbank Hohensyburg bis zur Endstation.

Anreise mit dem Fahrrad / E-Bike und als Wanderer: Der RuhrtalRadweg Winterberg-Duisburg führt beschildert direkt am Nordufer des Hengsteysees vorbei (siehe Markierung "Anschluss" und blaue Pfeile in der Karte). Vom Südufer zweigt der Lenne-Radweg ab. Neben einem dichten Netz regionaler Wanderwege verläuft der WestfalenWanderWeg XW von Hattingen nach Altenbeken über den Ruhrsteilhang oberhalb des Sees und am Casino und der Ruine vorbei. Auch der Ruhrhöhenweg erschließt den Hengsteysee.

Externer Link Externer Link

 

Kartenmaterial: In den rechts dargestellten reiß- und wetterfesten Radwander- bzw. Rad- und Wanderkarten des Verlages Publicpress ist der See eingezeichnet. Zum Beispiel in der Rad- und Wanderkarte "Ruhrgebiet Ost" im Maßstab 1:50.000, im Wander-Leporello WestfalenWanderWeg im für Wanderungen um den See idealen Maßstab 1:35.000 auf der Seite 4. Im Rad-Leporello RuhrtalRadweg im Maßstab 1:50.000 befindet sich der See auf den Kacheln 10 und 11. Mit Klick auf die jeweilige Karte gelangen Sie zur entsprechenden Seite bei Amazon*.

     

 

Geographische Koordinaten:
51°23'59.70"N, 7°27'04.11"E – Brücke am Stauwehr
51°25'06.49"N, 7°28'41.89"E – Serpentinenstrecke
51°24'40.79"N, 7°27'15.59"E – Koepchenwerk
51°25'11.97"N, 7°29'13.59"E – Ruine Hohensyburg
51°25'15.02"N, 7°29'18.36"E – Casino
51°25'11.60"N, 7°28'57.42"E – Kaiser-W.-Denkmal / Bergbauweg
Die Koordinaten können in das Eingabefeld von z.B. GoogleEarth
und OpenStreetMap kopiert werden.
UTM-Koordinaten (Zone 32):
392257 m, 5695436 m – Brücke am Stauwehr
394189
m, 5697460 m – Serpentinenstrecke

392505 m, 5696701 m – Koepchenwerk
394804 m, 5697617 m – Ruine Hohensyburg
394899 m, 5697709 m – Casino
394492 m, 5697612 m – Kaiser-W.-Denkmal / Bergbauweg

Nützliche Informationen zum Lesen der Koordinaten und Verwendung in GPS-Geräten bietet der Beitrag Anreise, GPS und Co.

 

Der Hengsteysee

Freizeitspaß am "Pärdeklötentümpel" – Ein Binnensee mit Tidenhub und einem versunkenen Schloss

Der Hengsteysee ist der älteste der sechs Ruhrstauseen, die die Ruhr auf ihrem Weg von der Quelle bis zur Mündung passiert. An ihn grenzen die Städte Hagen, Dortmund und Herdecke. Sein Stauwehr, etwas kläglich für die Bezeichnung »Talsperre«, steht unweit der Ortschaft Hagen-Hengstey, nach der er auch benannt ist. Eröffnet wurde der See im Jahre 1929. Er diente seinerzeit bis noch heute der Reinigung des Flusswassers und dabei insbesondere zur Sedimentation, also der Ablagerung mitgeführten Schlamms und Gerölls vor allem aus der Lenne, die direkt am See unter der Eisenbahnbrücke mit der Ruhr zusammenfließt. Der See überflutet seitdem ehemalige Weide- und Wiesenflächen und dabei u.a. die Liegenschaften des einstmaligen Schlosses Niedernhofen, dessen Grundmauern heute noch im Seeboden stehen (und die zum Teil sogar im Luftbild zu erahnen sind). Die einstige Lage der Ruhr, die sich im äußersten Norden des heutigen Sees entlang des sogenannten Ruhrsteilhangs bewegte, lässt sich noch heute schön anhand der Lage der Grenze zwischen der Stadt Hagen, der Stadt Herdecke bzw. dem Ennepe-Ruhr-Kreis und der Stadt Dortmund in Karten nachvollziehen. Die Grenze verläuft historisch bedingt nicht durch die Mitte des Sees, sondern etwa durch die Mitte des ursprünglichen Flusses. Eines der letzten wenigen offensichtlichen Indizien darauf ist der Mäuseturm, der auf der sogenannten Hengsteyseeinsel unweit der Funkenburg den südlichen Brückenturm einer Fußgängerbrücke darstellt, die hier einmal die Ruhr überquert hat. Nur zwischen diesem Turm und heutigem Ufer verlief früher die schmale Ruhr.

Stauwehr Hengsteysee

Stauwehr des Hengsteysees

Ruhrtalradweg am Hengsteysee

Eisenbahnbrücke mit Rad- und Wanderweg am Wehr

Hengsteysee mit Koepchenwerk im Ruhrgebiet

Kleiner Hafen gegenüber vom Koepchenwerk, dem Pumpspeicherwerk mit dem hochgelegenen Speicherbecken auf dem Ruhrsteilhang

Hengsteysee im Ruhrgebiet

Blick vom Hang durch die Bäume auf den See

Hengsteysee im Ruhrgebiet

Stromleitungen führen vom Koepchenwerk nach Hagen

Blick über den Hengsteysee und die Hohensyburg

Aussichtspunkt nahe dem Friedhof von Herdecke mit Blick auf den See und die Hohensyburg

Straßenbrücke über den Hengsteysee

Brücke der Dortmunder Straße zwischen Hagen u. Hohensyburg

Hengsteysee im Ruhrgebiet

Uferzone des Sees im Osten

Aussichtspunkt über den Hengsteysee

Schattiger Aussichtspunkt auf dem Ruhrsteilhang am WestfalenWanderWeg hoch über dem Hengsteysee

Eisenbahnbrücke über dem Hengsteysee neben dem Zusammenfluss von Ruhr und Lenne

Eisenbahnbrücke über dem Zusammenfluss von Ruhr und Lenne

Serpentinenstraße Hohensyburg

Serpentinenstrecke von Hagen nach Syburg

Neben dem Zweck der Sedimentation spielt insbesondere die Naherholung eine große Rolle, weshalb der Hengsteysee vor einiger Zeit bei einer Umfrage des WDR als eine der zehn beliebtesten Talsperren im Land benannt wurde. Direkt am See verläuft der RuhrtalRadweg von der Quelle der Ruhr bei Winterberg bis zur Mündung in den Rhein in Duisburg entlang. Er führt flussabwärts zunächst am Nordufer auf einem asphaltierten Weg und wechselt schließlich auf die andere Seeseite. Teilweise getrennt vom Fußgängerweg führt er dem Bogen des Sees folgend bis zum Stauwehr, um dort Richtung Herdecke fortzuführen. Der Weg lässt sich auch als Wanderer gut nutzen. Wie bereits in der Einleitung beschrieben, lässt sich der See auf einer 15 Kilometer langen Strecke umrunden (hellblauer Pfad in der Übersichtskarte). Die Brücke über die Halbinsel ist eine mögliche Abkürzung der Runde. Eine Verlängerung ist mit der Umrundung des Harkortsees möglich. Oberhalb des Sees, erreichbar zum Beispiel von Herdecke aus oder vom Seeschlösschen, läuft man auf dem WestfalenWanderWeg XW von Hattingen nach Altenbeken oder dem Ruhrhöhenweg XR. Hier bieten sich auf den Steilhängen stellenweise gute Aussichtspunkte auf den bogenförmigen See. Am benachbarten Harkortsee beginnt am Cuno-Kraftwerk der ca. 4 km lange Energiewirtschaftliche Wanderweg. Er endet hier am Hengsteysee am Koepchenwerk. An 10 Stationen stehen vor Kraftwerken oder besonderen Einrichtungen zur Energiegewinnung oder -nutzung, aber auch an einer alten Stollenzeche, große Informationstafeln. Der Weg ist in der oben gezeigten Karte orangefarben eingezeichnet. Bei einer Radtour auf dem RuhrtalRadweg werden die meisten Stationen automatisch passiert.

Freizeitmöglichkeiten bietet auch der See selbst. Beliebt ist im Sommerhalbjahr das Ausleihen von Ruder- oder Tretbooten, mit denen man flussaufwärts zur Eisenbahnbrücke oder auf den See fahren kann. Die Ausleihe befindet sich unmittelbar an der Straßenbrücke auf der Halbinsel. Unweit der Eisenbahnbrücke passiert man häufig Angler, die in ihren wasserdichten Hosen mit ihren Angelgeräten meist mitten in der Ruhr stehen. Baden im See ist allerdings keine gute Idee und kann aufgrund der Wasserqualität zu gesundheitlichen Problemen führen.

Ruhrtalradweg am Hengsteysee

RuhrtalRadweg am Nordufer des Hengsteysees

Boote im Wasser am Hengsteysee im Ruhrgebiet

Idyllische Stelle am Ruderbootshaus

Hengsteysee

Segelboote auf dem See

Hengsteysee im Ruhrgebiet

Tretboote warten auf ihren Einsatz

Hengsteysee im Ruhrgebiet

Halbinsel zwischen einem Arm des Sees auf der linken und dem Einlauf der Ruhr auf der rechten Seite

Radweg am Hengsteysee

Rad- und Wanderweg am Nordufer Richtung Koepchenwerk

Mäuseturm im Hengsteysee

Brückenturm an der Funkenburg
Zwischen ihm und Anlegesteg nur verlief früher die Ruhr

 

 

Das alte Pumpspeicherkraftwerk "Koepchenwerk"

Aufmerksame Besucher können hier und am im Unterlauf anschließenden Harkortsee im Tagesgang einen Tidenhub feststellen. Dabei steigt und sinkt der Wasserpegel des Sees im Tagesverlauf zu bestimmten Zeiten um bis zu einen Meter. Es hat aber wie so oft im Ruhrgebiet kein natürlicher Einfluss seine Ursache, wie es beispielsweise an der Küste durch den Mond zu Ebbe und Flut kommt, sondern der Mensch. Der Hengsteysee ist das Unterbecken eines Pumpspeicherkraftwerkes, das sich von der Seeperspektive nur durch die Gebäude und am Hang verlaufende dicke Rohre des benachbarten alten Kraftwerks äußert. Oben auf dem Berg, nicht sichtbar vom Hengsteysee aus, ist ein zweiter See verborgen. Von diesem wird bei Zeiten größeren Energiebedarfs das Wasser talabwärts durch unterirdische Rohre in den Hengsteysee abgelassen. Dabei passiert das Wasser Turbinen, deren Drehbewegung Generatoren zur Stromerzeugung antreiben. Im Kraftwerk Herdecke wird bis zu 162 Megawatt Strom für einen Zeitraum von etwa vier Stunden produziert, bis das Speicherbecken auf dem Berg leergelaufen ist. Dann kann kein Strom mehr produziert werden. Um das Becken wieder aufzufüllen, wird Wasser aus dem Hengsteysee zurück in den Speichersee hochgepumpt. Dazu wird natürlich viel Strom benötigt, mehr sogar als das Kraftwerk produzieren kann. Daher geschieht das Hochpumpen, wenn allgemein nicht so viel Strom genutzt wird, dieser günstig ist oder viel regenerative Energie (zum Beispiel aus Windrädern oder Photovoltaikanlagen) im Stromnetz zur Verfügung steht. Dies dauert etwa doppelt so lang wie der Abfluss des Wassers. Anschließend steht es als stille Reserve wie ein Akku wieder vollständig zur Verfügung – wenn im Ruhrgebiet morgens Kaffeemaschinen, Herde und Heizungen angeworfen werden. Grundsätzlich kann das Kraftwerk keine Grundlast im Stromnetz abdecken, wie es beispielsweise Kohlekraftwerke oder Laufwasser-Kraftwerke tun. Es dient allein dazu, besonders hohe Lastspitzen abzudecken, also kurze Zeiten besonders hohen Strombedarfs, den die übrigen Kraftwerke im Land nicht decken können. Auch bei Stromausfällen kann es ersatzweise einspringen. Wird die Stromerzeugung aufgenommen, steht die volle Leistung des Kraftwerks innerhalb von etwa zwei Minuten zur Verfügung. Und so kommt es zu am Ufer deutlich sichtbaren Pegelschwankungen, die in gewisser Regelmäßigkeit auftreten und sich durch den verringerten oder vermehrten Abfluss auch auf den Harkortsee im Unterlauf auswirken.

Seit 1989 existiert das Pumpspeicherkraftwerk Herdecke. Die am Ruhrsteilhang sichtbaren Rohre sind jedoch Teile des benachbarten alten Kraftwerks. Das Koepchenwerk wurde 1930 eröffnet und ist eines der ersten und ältesten Pumpspeicherkraftwerke seiner Art in Deutschland. Benannt ist es nach seinem Ideengeber Arthur Koepchen. Nach einem technischen Schaden im Jahr 1980 und der begrenzten weiteren Einsatzfähigkeit kam es zum Bau des oben beschriebenen neuen Pumpspeicherkraftwerks bis 1989 und Schließung des alten Koepchenwerks im Jahr 1994. Die Anlage steht unter Denkmalschutz und ist seit 2017 ein Standort der Industriedenkmalstiftung. Seit Inobhutnahme durch diese wird die Anlage instandgesetzt und mit der Stadt Herdecke und dem Regionalverband Ruhr für zukünftige Nutzungen vorbereitet. Damit wurde der sogar bereits geplante Abriss der Anlage, bestehend aus Schieberhaus und Maschinenhalle, verhindert.

Etwa 160 Meter ist die große Turbinenhalle lang und gut 20 Meter hoch. Sie wurde Ende der 1920er Jahre gebaut. Die funktionale Halle besitzt 36 hohe Fensterstreifen zur Seeseite hin. Vom Eingang am Rad- und Wanderweg um den See führt eine Treppe in die Tiefe. Vier Einheiten mit je blauen Turbinen, orangefarbenen Generatoren, die blauen Anwurfturbinen und ebenfalls blauen Pumpen und einige dazugehörige Steuerungsgeräte bilden ein beeindruckendes Bild der Ingenieurkunst der 1920er Jahre. Die Maschinen sind noch original. Vor allem im Vergleich mit Menschen wird die Größe der Maschinen von bekannten Herstellern wie AEG, Voith und Siemens-Schuckert deutlich. Die Anwurfturbine brachte im Generatorbetrieb, also bei der Stromerzeugung, die stillstehende Turbine zunächst in Rotation, ehe das Wasser auf die Turbinenblätter gegeben wurde. Danach trieb die sich vom Wasserdruck drehende Turbine die Generatoren an, die nun den Strom erzeugten. Im Pumpbetrieb, also in der Phase, in der das Wasser in den Speichersee zurückgepumpt wurde, verwandelten sich die Generatoren in Motoren und trieben wiederum unter Stromverbrauch die Pumpen an. Dies ist die sehr verkürzte und vereinfachte Funktionsweise. [...]

Am Tag des offenen Denkmals im September 2019 war das alte Koepchenwerk erstmals für die breite Bevölkerung zugänglich. Die Fotos zeigen meinen Besuch im alten Koepchenwerk am Denkmaltag. Im ersten Foto-Block ist die Turbinenhalle mit den vier Maschinengruppen von Turbine, Generator, Anwurfturbine, Pumpe und Saugrohr (von der Fensterseite jeweils von links nach rechts) zu sehen.

Koepchenwerk am Hengsteysee in Herdecke

 

Koepchenwerk am Hengsteysee in Herdecke

 

Koepchenwerk am Hengsteysee in Herdecke

 

Koepchenwerk am Hengsteysee in Herdecke

 

Koepchenwerk am Hengsteysee in Herdecke

 

Koepchenwerk am Hengsteysee in Herdecke

 

Koepchenwerk am Hengsteysee in Herdecke

 

Koepchenwerk am Hengsteysee in Herdecke

 

Koepchenwerk am Hengsteysee in Herdecke Koepchenwerk am Hengsteysee in Herdecke

[...] In der Mitte bildet ein Anbau an die Halle den Grundriss eines T. Hier befinden sich Schaltwarte und Kommandohaus, wo ein kleiner Balkon einen guten Blick auf die Maschinengruppen rechts und links bietet. Auf der Rückseite der Halle stellt man fest, dass die vier originalen Druckrohre vom oberen Speichersee paarweise V-förmig auseinandergehen und eben diesen Anbau in die Zange nehmen. Von hier aus ist das Schieberhaus von 1929 mit den RWE-Buchstaben auf dem Dach gut zu sehen. Diese Buchstaben wurden nachts beleuchtet und waren vor allem auf der nahen Autobahn A1 eine Landmarke. [...]

Koepchenwerk am Hengsteysee in Herdecke

 

Koepchenwerk am Hengsteysee in Herdecke

 

Koepchenwerk am Hengsteysee in Herdecke Koepchenwerk am Hengsteysee in Herdecke

Das Schieberhaus, wo auch die alten genieteten Druckrohre, ebenfalls noch aus der Anfangszeit des Kraftwerks, ans Tageslicht treten, und das obere Speicherbecken sind nicht öffentlich zugänglich. An einem etwas versteckten Aussichtspunkt, der von der Straße Im Kleff von Herdecke aus erreicht wird, lässt es sich zumindest teilweise überblicken. Der See hat ein betoniertes Ufer und ist etwas unförmig, vergleichbar mit einer menschlichen Niere. Die Betonsohle verhindert Schäden am Gewässerboden und Ufer, das von einem ständig wechselnden Wasserstand und Strömungen beeinflusst wird. Eine Tier- und Pflanzenwelt kann sich hier oben daher auch nicht ansiedeln.

Pumpspeicherwerk Koepchenwerk - oberes Speicherbecken

Speichersee des Pumpspeicherkraftwerks Herdecke und Koepchenwerk am Hengsteysee

Das alte Koepchenwerk ist inzwischen regelmäßig in Führungen zu besichtigen. Diese finden an jedem 1. und 3. Sonntag im Monat um 14.00 Uhr statt. Informationen dazu bietet die Internetseite der Industriedenkmalstiftung (siehe unten).

Information Ausführliche Informationen zur Anreise mit Auto, Bus, Bahn, Fahrrad & Co. und GPS-Koordinaten finden Sie weiter oben.

Quellen und weitere Informationen:

Pumpspeicherkraftwerk Herdecke (RWE): www.rwe.de
Industriedenkmalstiftung (Koepchenwerk):

www.industriedenkmal-stiftung.de (mit Informationen zu Führungen)

 

Die Ruine Hohensyburg

Überreste mittelalterlicher Burganlagen über der Ruhr

Vermutlich aus dem frühen Mittelalter stammen die teilweise heute noch im Gelände sichtbaren Überreste der ersten Wallburg auf dem Syberg, die sogenannte Sächsische Siggiburg. Im Bereich der im Jahr 775 n. Chr. durch Karl den Großen eroberten Burg entstand vermutlich im frühen 12. Jahrhundert der steinerne Nachfolger, dessen Ruinen heute noch sichtbar sind. Eine wesentliche Aufgabe der Hohensyburg war die Sicherung des Ruhrübergangs bei Westhofen. Im 13. Jhd. wurde die Burg durch Graf Engelbert III. von der Mark zerstört und größtenteils wieder aufgebaut. Die Nutzung der Anlage reicht bis ins 17. Jahrhundert, gefolgt von ihrem zunehmenden Verfall. Das ursprünglich mehrstöckige ca. 20 × 10 Meter dimensionierte Palas-Gebäude aus Ruhrsandstein mit seinem quadratischen Treppenturm wurde an den nicht zum Berghang zugewandten Seiten durch eine etwa 90 Zentimeter starke Mauer geschützt, die zwei Türme besaß. Erhalten sind heute vor allem die Grundmauern des Palas und Teile der Außenmauer sowie die Stümpfe der Türme. Somit lässt sich die Burg vor Ort gedanklich zu einer kleinen, stolzen Höhenburg rekonstruieren. Sämtliche Räume der Burg lassen sich frei besichtigen und sind durch Wege erschlossen. Im größten Raum des Palas befindet sich das 1930 erstellte und ebenfalls aus Ruhrsandstein bestehende Kriegerdenkmal von Prof. Friedrich Bagdon mit drei Gedenktafeln zu den gefallenen Syburger Bewohnern in drei Kriegen.

Burgruine: Blick durch das Palasgebäude auf den Vincketurm

Kriegerdenkmal im größten Raum des Palas mit Gedenktafeln

Reste des Palasgebäudes mit Treppen- und Vincketurm

Neugotischer Vincketurm

Mauern von Palas und Treppenturm

Gefallenendenkmal von 1930 und Mauerreste der Steinburg

Direkt neben der Burgruine erhebt sich stolz der schlanke Vincke-Turm in die Höhe. Er wurde im Jahr 1857 zu Ehren des ersten Oberpräsidenten der neuen Provinz Westfalen Friedrich Ludwig Freiherr von Vincke (1774–1844) errichtet. Der als Aussichtsturm konzipierte Bau weist neogotische Stilelemente auf (z.B. Spitzbogenfenster) und ist etwa 20 Meter hoch. Neben dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal (→ siehe Abschnitt 2) ist der zwischen den Bäumen hoch hervorstechende Turm auch vom Tal und aus der Entfernung gut zu identifizieren.

Vom südlichen Teil der Burg bietet sich ein weiter Blick über das Ruhrtal. Von hier aus lassen sich die Autobahnbrücke mit dem immerwährenden Verkehr auf der A1 sowie die Bahnbrücke über dem Zusammenfluss von Ruhr und Lenne mit durchaus starkem Eisenbahnbetrieb mit Regional-, Güter- und ICE-Zügen beobachten.

Die Ruine und das Kaiser-Wilhelm-Denkmal sind zu Fuß am besten vom Parkplatz am Casino Hohensyburg erreichbar.

Information Ausführliche Informationen zur Anreise mit Auto, Bus, Bahn, Fahrrad & Co. und GPS-Koordinaten finden Sie weiter oben.

 

Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal

Hoch zu Ross und weithin sichtbar

Nur wenige Schritte von der Syburg entfernt steht das weithin sichtbare Denkmal zu Ehren des Kaisers Wilhelm I (1797 - 1888; Kaiser von 1871 - 1888). Es stellt sich heute als monumentaler Steinklotz mit einem Reiterstandbild des Kaisers dar, flankiert von Standbildern des preußischen Reichskanzlers Otto Graf von Bismarck und des preußischen Generalfeldmarschalls Graf von Moltke. Das Denkmal steht auf einer begehbaren Empore. Der Platz darunter hat die Form und die Bauweise einer kleinen Festung und verstärkt den monumentalen Eindruck von der Ferne. Insbesondere bei der Vorbeifahrt mit dem Zug auf der Oberen Ruhrtalbahn oder mit dem Auto auf der Autobahn A1 lässt sich das Denkmal am Syberg gut ausmachen.

Das Kaiserdenkmal wurde im Jahre 1902 enthüllt und hatte zu dieser Zeit ein deutlich anderes Erscheinungsbild als heute. Neben Verschnörkelungen, die auf historischen Ansichtskarten durchaus ansprechend erscheinen, besaß es ursprünglich zwei weitere Standbilder der Prinzen Friedrich Wilhelm und Friedrich Karl jeweils rechts und links vom Kaiser vor eigenen kleinen Türmchen. Im Jahre 1935 erfolgte durch die Nationalsozialisten ein Um- und Rückbau zu der in der Zeit modernen und heutigen Form – sieht man von den nach dem Krieg entfernten Symbolen des dritten Reiches ab. Dabei verschwanden auch die Standbilder der beiden Prinzen rechts und links.

Kaiser-Wilhelm-Denkmal Hohensyburg

Platz unter dem Denkmal mit zitadellenartiger Befestigung

Reiterstandbild des Kaisers, rechts davon Graf von Bismarck

Kaiser Wilhelm I

Aussichtsplattform hoch über dem Ruhrtal am Hengsteysee

 

Pumpspeicherkraftwerk »Koepchenwerk« der RWE am See

Zusammenfluss von Ruhr und Lenne und nördliches Sauerland

Wie die Burgruine ist auch das Denkmal frei zugänglich. Der große Platz darunter bietet einen ausgezeichneten Ausblick über das Hagener Ruhrtal mit dem Zusammenfluss von Ruhr und Lenne, den zu Füßen liegenden Hengsteysee mit dem Pumpspeicherkraftwerk sowie die Industrievororte und Teile der Innenstadt von Hagen. Freizeitboote auf dem See lassen sich ebenso verfolgen wie Züge, die die Ruhrbrücke direkt am Zusammenlauf der Flüsse überqueren und dabei für einiges Getöse sorgen.

Das Denkmal und die Burgruine sind Tag und Nacht frei zugänglich. Die nächstgelegenen gastronomischen und sanitären Einrichtungen befinden sich mit einigen (auch Garten-) Restaurants und Cafés im Ort Syburg sowie im nahegelegenen Casino. Sie sind bequem fußläufig erreichbar.

Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal ist zu Fuß am besten vom Parkplatz am Casino Hohensyburg erreichbar.

Information Ausführliche Informationen zur Anreise mit Auto, Bus, Bahn, Fahrrad & Co. und GPS-Koordinaten finden Sie ganz oben.

 

Der Syburger Bergbauweg

Bergauf, bergab und vielleicht auch bergein

Direkt vom Kaiser-Wilhelm-Denkmal aus führt ein Pfad durch das Gebüsch und endet nach einigen Metern auf einem ganz besonderen Lehrpfad über bergbauhistorisch interessante Anlagen und Techniken – dem Syburger Bergbauweg. Der Bergbau-Rundwanderweg hat eine Länge von nur etwa zwei Kilometern. Bergbauweg Syburg

Doch was nach einer einfachen Tour klingt, wird zu einer Berg- und Talstrecke auf dem Ruhrsteilhang oberhalb des Hengsteysees. Innerhalb eines Kilometers begibt man sich vom höchsten Punkt am Denkmal auf 235 Metern über dem Meeresspiegel etwa 123 Meter bergab und anschließend direkt wieder bergauf zum Ausgangspunkt. Dabei verläuft der 1992 eröffnete Weg mit der Kennzeichnung A1 (auch mit Schlägel und Eisen markiert) sehr reizvoll als Waldweg und erschließt im geringen Abstand interessante Stationen des aktiven Bergbaus. Von sehr schön restaurierten Stolleneingängen über Schachtpingen bis hin zu einem Steinbruch reicht das abwechslungsreiche Spektrum am Wegesrand.

Zahlreiche Schilder erläutern die jeweiligen Objekte. Belohnt wird die Mühe mit einigen schönen Ausblicken auf den Hengsteysee, denn zum Ufer geht es immer noch ein ganzes Stück bergab. Ein Aussichtspunkt führt auch zum Beckerschen Feld, einer Ansammlung von Pingen und eingestürzten Schächten und Stollen. In der folgenden Karte ist der Bergbauwanderweg eingezeichnet. Die braunen Linien stellen zur besseren Vorstellungskraft des Geländes die Isolinien aus der DGK5 dar. Am unteren Bildrand ist der Hengsteysee samt Uferweg zu erkennen, am rechten Bildrand der Parkplatz am Casino Hohensyburg.

Karte Syburger Bergbauweg

Der Ausgangspunkt liegt hinter dem oben beschriebenen POI: Ort von Interesse am Wegesrand Kaiser-Wilhelm-Denkmal, wahlweise jedoch auch am Parkplatz des Casinos mit einem Zubringerweg. Schon bald geht es in Serpentinen steil bergab. Immer wieder stößt man während der Wanderung auf POI: Ort von Interesse am Wegesrand POI: Ort von Interesse am Wegesrand Stollen oder Schächte der Zeche Graf Wittekind. Dabei handelt es sich um ein 1997 eröffnetes Besucherbergwerk. Es unterscheidet sich allerdings weitgehend von den meisten anderen Besucherbergwerken, als dass man hier tatsächlich gebückt oder kriechend in engen Stollen vorwärts kriechen muss und die schwere Arbeit unter Tage hautnah gefühlt und miterlebt wird. Seit 1986 werden die alten Stollen gepflegt und verschüttete Bereiche aus alter Zeit wieder freigelegt. Die Anmeldung zur Teilnahme an einer Führung nimmt der bergbauhistorische Verein (siehe unten) entgegen.

Der Besuch am POI: Ort von Interesse am Wegesrand Zugangsstollen des Besucherbergwerks und am Aussichtspunkt am POI: Ort von Interesse am Wegesrand Beckerschen Feld ist eine Sackgasse. Wir müssen wieder zurück und den Weg weiter talabwärts folgen. Kurz darauf gelangen wir an die Hengsteystraße, die berühmte Serpentinenstrecke zwischen Syburg und dem See. Wir bleiben auf dem kleinen Pfad und erreichen nach einiger Zeit einen Aussichtspunkt mit Blick auf den See. Kurz zuvor bestand die Möglichkeit, bis zum Wasser bergab zu steigen (blauer Weg in der Karte). Nun geht es für uns vorbei am "Schulmeister-Steinbruch", einem POI: Ort von Interesse am Wegesrand Steinbruch, in dem Lehrer der Volksschule tatsächlich Steine abgebaut haben. Serpentinen führen bergauf bis zu einem breiteren Weg, der uns auf bekannte Pfade hinter dem Denkmal führt.

Syburger Bergbauweg

Serpentinen vom Denkmal ins Tal

Syburger Bergbauweg

Einer der Stolleneingänge am Bergbauweg: Stollen Nr. 2

Syburger Bergbauweg

Stollen Nr. 3

Syburger Bergbauweg

Ein ehemaliger Schacht, heute Einsturztrichter

Syburger Bergbauweg

Förderstollen Zeche Graf Wittekind

Syburger Bergbauweg

Am Schulmeister-Steinbruch

Information Ausführliche Informationen zur Anreise mit Auto, Bus, Bahn, Fahrrad & Co. und GPS-Koordinaten finden Sie ganz oben.

Quellen und weitere Informationen:

Route der Industriekultur (Denkmal): www.route-industriekultur.de
Informationen zu den Zielen des Artikels (ausführlich): www.syburg.de
Informationen zur Ruine Hohensyburg: www.geschichte.fb15.uni-dortmund.de
Syburger Bergbauweg mit Karte: www.ruhrkohlenrevier.de
Besucherbergwerk Graf Wittekind:

www.bergbauhistorie.ruhr

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Zuletzt geändert oder Aktualität geprüft: 06 / 2019
Angaben zu Anreise, Öffnungszeiten und Eintrittspreisen sind ohne Gewähr und vor einem Besuch selbst auf Richtigkeit zu überprüfen.
(c) Bilder, Karten, Text und Grafiken: S. Hellmann • www.ruhrgebiet-industriekultur.de & www.halden.ruhr