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Zeche Gneisenau, Stadtteilpark Derne, Greveler Alm

Unterwegs im Dortmunder Nordosten: Von Äpfeln, Böcken und Eiern

Noch heute, viele Jahre nach dessen Stilllegung, zeigt sich deutlich die Prägung der Zeche Gneisenau für den Dortmunder Ortsteil Derne. Der befindet sich ganz im Norden der Großstadt an der Grenze zu Lünen. Die als Denkmal fungierenden Fördergerüste überragen nach wie vor das kleine Ortszentrum und sind dadurch praktisch allgegenwärtig. In benachbarten Ortsteilen finden sich zwei Bergehalden der Zeche, die Halden Rechts und Links der Tettenbachstraße, die allerdings als Kombinationshalde auch als Mülldeponie genutzt wurden und einen großen, künstlichen Höhenzug im Dortmunder Nordosten bilden. Teile davon sind rekultiviert und als im Volksmund bezeichnete „Greveler Alm“ ein durchaus beliebter Aussichtspunkt geworden. Allgegenwärtig ist auch das Lanstroper Ei am Rande der zahlreichen Apfelbaumplantagen. Eine indirekte Folgeerscheinung des Untertagebaus ist das Bergsenkungsgewässer Lanstroper See. Sie alle werden in dieser Dokumentation näher vorgestellt.

 

1. Die Zeche Gneisenau im Stadtteilpark Derne

Die Förderung des nach dem Preußischen Generalfeldmarschall August Neidhardt von Gneisenau (1760-1831) benannten Bergwerks begann 1886. Seit 1891 war es in Besitz der Harpener Bergbau AG. Nach Verbund mit der Zeche Victoria in Lünen 1963 wurde die Zeche Gneisenau 1985 stillgelegt, die benachbarte Kokerei vier Jahre später. Von dem einst riesigen mit Anlagen bebauten Gelände der Großzeche mit Kokerei, Gasometer, Güterbahnhof und vielen Schornsteinen und Kühltürmen vor der Stilllegung in den Achtzigerjahren ist heute nicht mehr viel übrig geblieben. Das 58 Meter hohe Doppelbockgerüst über dem zentralen Förderschacht IV von 1933 mit den zwei vis-á-vis stehenden Maschinenhäusern bildet eine weithin sichtbare Landmarke in Derne und über den Ort hinaus. Es ist einzigartig in seiner Architektur, die durch Platzmangel geprägt ist. Fast unscheinbar wirkt dagegen das eher niedrige Fördergerüst über dem Schacht II, ein 1883 gebauter sogenannter Tomson-Bock, benannt nach dem gleichnamigen Werksdirektor der Zeche Gneisenau gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Es handelt sich um eine Abwandlung eines Englischen Bocks und stellt das älteste erhaltene Fördergerüst im Ruhrgebiet dar und ist in jedem Fall das letzte erhaltene seiner besonderen Bauart auf dem europäischen Kontinent. Mit der Zechenschließung hat Derne den wichtigsten Arbeitgeber verloren und wurde vor schwere strukturelle Probleme gestellt. Noch heute gilt Derne als Ortsteil mit hohem Ausländeranteil und solcher mit unterdurchschnittlichem Einkommen.

Seit 1997 betreut die Industriedenkmalstiftung die verbliebenen Gebäude und Anlagen der Zeche Gneisenau. Lange Zeit lag das Zechen- und Kokereigelände im Dornröschenschlaf. Erst im Jahr 2008 wurde der erste Teil des Stadtteilparks eröffnet. Der hügelige Park mit verzweigten Wegen ist ein Element eines neuen Gewerbe- und Erholungsquartiers rings um die Zeche und erschließt auch die bis dahin unzugänglichen Anlagen. Seit 2006 befindet sich im Ortskern von Derne ein Einkaufszentrum. Ende 2013 wurde die große Erweiterung des Stadtteilparks der Öffentlichkeit übergeben. Neben einem Skaterpark bildet sein Kern ein neu geschüttetes, maximal 20 Meter über Grund hohes Landschaftsbauwerk, das nach Westen bis auf die Umgebungshöhe als schiefe Ebene sanft geneigt ist und seinen höchsten Punkt an der Ostseite mit gutem Überblick auf das Industriedenkmal hat. Bänke laden zu einer besonderen Aussicht ein: Ins Auge fallen neben den Fördertürmen auch die Halden bei Hostedde und der hochgelegene Wasserturm „Lanstroper Ei“. Auch die Skyline von Dortmund ist zu erkennen. Die leuchtend orange angestrichene Schaukel am höchsten Punkt dürfte den Spielplatz mit der besten Aussicht im Ruhrgebiet darstellen – und zugleich ein Novum: er ist vermutlich zu seiner Errichtung der erste Spielplatz auf einer Halde im Revier.

Ein Spaziergang durch den Park gibt einen Eindruck, was heute noch von der Zeche übrig geblieben ist:

Zeche Gneisenau in Dortmund-Derne

Zeche Gneisenau IV im Stadtteilpark Derne

Zeche Gneisenau in Dortmund-Derne

Tomson-Bock über Schacht II

Tomson-Bock in Dortmund-Derne

Der älteste erhaltene Förderturm im Revier

Zeche Gneisenau in Dortmund-Derne

Landschaftsbauwerk auf dem Kokereigelände neben der Zeche

spielplatz auf der Halde

Eine Schaukel am höchsten Punkt des Landschaftsbauwerks – der Spielplatz mit der vielleicht schönsten Aussicht im Revier

Zeche Gneisenau in Dortmund-Derne

Typisch Ruhrgebiet: Bank mit Aussicht auf die Zeche

Skaterpark in Dortmund-Derne

Spielplatz und Skaterpark am Fuße des Landschaftsbauwerks

Zeche Gneisenau in Dortmund-Derne

Hügeliger Stadtteilpark in Derne

Zeche Gneisenau in Dortmund-Derne

Alte und neue Gerüste

Aussicht auf die Zeche Gneisenau

Blick auf Zeche, Stadtteilpark und Einkaufszentrum, hinten Deponie Nordost. Diese Ansicht ist inzwischen im Vordergrund zum Teil verbaut.
Vorne Maschinenhalle und Tomson-Bock von Schacht II, dahinter der Doppelbock mit den zwei Maschinenhäusern über Schacht IV

Auf dem letzten Foto ist das kleine graue Fördergerüst, das aus dem Dach der zugehörigen Maschinenhalle zu wachsen scheint, eher unscheinbar. Doch bei dem kleinen Bock handelt es sich um das einzige dieser Bauart erhaltene Fördergerüst auf dem europäischen Kontinent und um das älteste erhaltene im Ruhrgebiet überhaupt. Der Tomson-Bock steht über dem Schacht II und stammt aus dem Jahr 1885, feierte also zur Schließung der Zeche sein hundertjähriges Jubiläum. Nach Aufnahme der Zeche in die Industriedenkmalstiftung wurden Gerüst und Halle saniert. Die Fördermaschine liegt im ersten Obergeschoss der Backsteinhalle hinter den großen Fenstern, die in der Aufnahme oben zu sehen sind. Die Füße des Gerüsts ragen durch das Dach in die Halle, die neben einem Eingangsbereich den größten Teil der oberen Etage ausmacht. Sie besitzt hohe Fenster mit einem sanften Rundbogen. Charakteristisch sind die zwei Rundfenster im Giebel auf Ost- und Westseite der Halle. Im Innern befindet sich auch heute noch die Fördermaschine.

Die Maschinenhalle und der Förderturm lassen sich üblicherweise von außen oder nach Absprache mit der Industriedenkmalstiftung besichtigen. Ausnahmen bilden besondere Anlässe wie beispielsweise der Tag des offenen Denkmals, der im Jahre 2016 zur Besichtigung dieses besonderen Bauwerks genutzt wurde. Die folgenden Fotos stammen von diesem Tag und zeigen einige Eindrücke davon:

Zeche Gneisenau Förderturm Schacht 2 und Maschinenhalle

Fördermaschine Zeche Gneisenau II

Zeche Gneisenau Förderturm Schacht 2 und Maschinenhalle

Gerüst des Tomson-Bocks in der Maschinenhalle

Zeche Gneisenau Förderturm Schacht 2 und Maschinenhalle

Fördergerüst und Maschine in der Schachthalle Zeche Gneisenau II – Staub macht die Sonnenstrahlen sichtbar

Zeche Gneisenau Förderturm Schacht 2 und Maschinenhalle

Details der Maschinen

Zeche Gneisenau Förderturm Schacht 2 und Maschinenhalle

Durchgang zur Eingangshalle

Zeche Gneisenau Förderturm Schacht 2 und Maschinenhalle

 

Zeche Gneisenau Förderturm Schacht 2 und Maschinenhalle

 

Zeche Gneisenau Förderturm Schacht 2 und Maschinenhalle Zeche Gneisenau Förderturm Schacht 2 und Maschinenhalle

Direkt neben der Maschinenhalle mit aufgesetztem Tomson-Bock steht der markante Doppelbock über dem Schacht IV. Die besondere Konstruktion mit sehr steilen Streben aus dem Jahre 1933 ergibt sich aus der Enge des zur Verfügung stehenden Platzes auf dem Zechengelände damals. Auch die beiden Maschinenhäuser, die sich nördlich und südlich anschließen, stehen ungewöhnlich dicht daran. Ursprünglich "überbrückte" das Fördergerüst eine Halle, die jedoch heute nicht mehr vorhanden ist.

Auch die nördliche Maschinenhalle von Schacht IV war am Tag des offenen Denkmals zugänglich. In ihr steht, ebenfalls im oberen Geschoss, die Zwillings-Dampffördermaschine von 1934. Die Aufschrift lässt erkennen, dass sie in der Gutehoffnungshütte in Oberhausen hergestellt wurde. Rings um die Maschine ist ein kleines Museum eingerichtet. So lässt sich in einer Ecke beispielsweise eine Wohnsituation eines Bergarbeiters betrachten. Daneben findet man eine Sammlung von Kleidungsstücken, Einrichtungsgegenstände oder Werkzeuge. Eine Besonderheit ist die audio-visuelle Simulation einer Seilfahrt, bei der typische Geräusche des Betriebs zu hören sind und Lampen auf einem Steuerpult leuchten.

Die Fotos zeigen Eindrücke vom Denkmaltag 2016. Während einer Führung wurden die Museumsstücke erklärt und auch die Funktion der Maschinen erläutert. Auch diese Halle ist nur nach vorheriger Absprache zu besichtigen. An dieser Stelle sei den Helfern für den wirklich spannend gestalteten Rundgang durch die Halle herzlich gedankt.

Zeche Gneisenau 4 Maschinenhalle

Maschinenhalle Zeche Gneisenau IV

Zeche Gneisenau 4 Maschinenhalle

Bergmannstracht vor der Seilscheibe

Zeche Gneisenau 4 Maschinenhalle

Panoramabild der Maschinenhalle aus der Südwestecke: Beeindruckende Zwillings-Fördermaschine der Gutehoffnungshütte von 1934

Zeche Gneisenau 4 Maschinenhalle

 

Zeche Gneisenau 4 Maschinenhalle

 

Zeche Gneisenau 4 Maschinenhalle Zeche Gneisenau 4 Maschinenhalle

Anreise mit dem Auto: Auf der A2 bis zum Kreuz Dortmund-Nordost und dort auf die B236 Richtung Schwerte. Von der B1 als Verlängerung der A40 aus Richtung Essen und der A44 aus Richtung Kassel auf die B236 Richtung Lünen. Bis zur Ausfahrt Dortmund-Derne / Eving. Aus Richtung Schwerte rechts in die Gneisenau-Allee, aus Richtung Lünen zunächst links, über die Autobahn und dann direkt rechts in die Gneisenau-Allee. Im Kreisverkehr links in die Altenderner Straße. Links auf den Parkplätzen, auf dieser Straße oder in angrenzenden Nebenstraßen am Rand parken.

Zieleingabe ins Navigationssystem: Altenderner Straße, Kreuzung Im Schellenkai in Dortmund

Geographische Koordinaten:
51°34'1.74"N, 7°31'24.16"E – Förderturm Tomson-Bock Schacht 2
51°34'1.08"N, 7°31'31.40"E – Förderturm Schacht 4
Die Koordinaten können in das Eingabefeld von GoogleEarth
und OpenStreetMap kopiert werden.
UTM-Koordinaten (Zone 32):
397656, 5713930 – Förderturm Tomson-Bock Schacht 2
397795, 5713907 – Förderturm Schacht 4

Anreise mit Bus und Bahn: Von Dortmund Hauptbahnhof oder Lünen mit der RB 50 oder 51 bis Derne. Vom Bahnhof im Kreisverkehr in die Altenderner Straße und hinter dem Einkaufszentrum links in den Stadtteilpark.

Anreise mit dem Fahrrad / E-Bike: Der Emscher-Park-Radweg verläuft in der Nähe der Zeche, der ehemaligen Bergehalden und am Lanstroper Ei vorbei.

Kartenmaterial: In den rechts dargestellten reiß- und wetterfesten Radwander- bzw. Rad- und Wanderkarten des Verlages Publicpress ist die Region dargestellt, z.B. In der Rad- und Wanderkarte "Dortmund und Umgebung". Mit Klick auf die jeweilige Karte gelangen Sie zur entsprechenden Seite beim Verlag – Karten werden versandkostenfrei versendet. Für Webseite und Verkauf ist der Verlag verantwortlich.

Rad- und Wanderkarte Dortmund und Umgebung   Radwanderkarte Ruhrgebiet  

 

Quellen und weitere Informationen:

Internetseite der Industriedenkmalstiftung: www.industriedenkmal-stiftung.de
Förderverein Zeche Gneisenau: www.bergwerk-gneisenau.de
Route der Industriekultur zur Zeche: www.route-industriekultur.ruhr

 

2. Halden Östlich und Westlich der Tettenbachstraße

Äste und Blätter liegen schon länger auf der Straße und wurden nicht weggewirbelt, da hier eher selten ein Auto vorbeifährt. Und doch demonstriert der gestrichelte Mittelstreifen, dass es sich bei der Tettenbachstraße um eine wichtige Straße handeln muss. Gehandelt haben musste, sollte man besser sagen, denn nach wenigen hundert Metern sie abrupt an einem Zaun. Hinter diesem türmt sich ein großer Berg inerter Substanzen der Deponie Dortmund-Nordost auf, der sich vor einigen Jahren an dieser Stelle noch nicht befunden hat. Früher ging die Straße weiter und führte an einigen Gehöften vorbei zur heutigen L556 nach Lünen. Dabei erhoben sich rechts und links zwei Bergehalden, Halde Tettenbachstraße Dortmunddie einfach Halde Östlich der Tettenbachstraße und Halde Westlich der Tettenbachstraße heißen. Die Straße bildete also zuletzt ein schmales Tal mit Besiedlung, wie auch in der Karte deutlich wird. Benannt ist sie nach dem Tettenbach, der um die Halden herumgeleitet wird.

Beide Bergehalden wurden in der Vergangenheit aufgestockt. Die Halde Östlich der Tettenbachstraße wurde schon kurz nach deren Schüttung zu einer Mülldeponie umfunktioniert, die sogenannte Altdeponie Grevel. Im Jahre 1994 wurde die Deponie Dortmund-Nordost in Betrieb genommen. Die auch als Deponie Derne oder Deponie Lanstrop bekannte Anlage zur Ablagerung von Abfällen überdeckt nicht nur nahezu komplett die Halde Westlich der Tettenbachstraße, sondern auch gleich das Tal zwischen der Altdeponie und der Halde, durch das früher die Tettenbachstraße verlief.

Damit werden die Vororte Hofstede und Grevel etwa seit den 1970er Jahren im Norden durch eine Hügelkette begrenzt, die auf einer genordeten Landkarte die Form eines großen L bildet und daher auch mancherorts als Greveler Schweiz bezeichnet wird. Im Innenwinkel dieser Form liegt eine niedrige Erhebung, die als Hienberg bezeichnet wird. Große Teile der Halde Grevel sind heute zur Naherholung nutzbar und durch Wege erschlossen. Eine Photovoltaikanlage nutzt Teile der Fläche zur Stromerzeugung. Die Halde Westlich der Tettenbachstraße ist nur teilweise zu erklimmen, viele Wege enden jedoch am das Gelände umgebenden Zaun.

 

Die Greveler Alm

Ehemalige Halde Östlich der Tettenbachstraße – Altdeponie Grevel

Beschäftigen wir uns zunächst mit der östlichen Bergehalde, die bereits sehr früh zu einer Müllkippe umfunktioniert wurde. Ihre Basis ist die Halde Östlich der Tettenbachstraße. Die Deponie ist derzeit noch in der Spätphase der Renaturierung, aber durch ein kleines Netz von Wegen zum Spazierengehen erschlossen. Hinweisschilder verbieten das Verlassen der Wege und zum Teil das Reiten. Der anschließende Abschnitt der Deponie Dortmund-Nordost ist im Bereich der Überschüttung der ursprünglich verlaufenden Tettenbachstraße durch einen Zaun abgetrennt.

Auf dem Berg, der im Volksmund auch als Greveler Alm oder etwas schlichter Halde Grevel bezeichnet wird, führt ein schöner Rundweg bald außerhalb der Bewaldung etwas unterhalb des leicht kegelförmigen "Gipfels". Hin und wieder passiert man einen Gasbrunnen, der entstehendes Deponiegas auffängt. Vom Rundweg hat man durch die Lage am Hang meist nur einen Panoramablick in jeweils eine bestimmte Richtung. An zwei besonderen Stellen befinden sich Sitzgelegenheiten und ein Tisch als runde Betonblöcke oder in der Form eines Ring-Segments. Der östliche der beiden Aussichtspunkte bildet zugleich den höchsten Punkt der Altdeponie und liegt auf 122,8 Metern über dem Meeresspiegel, also rund 34 Meter über dem Ausgangspunkt am kleinen Trafohäuschen an der Hostedder Straße. Dabei ist das Bergematerial der kleinste Teil der Anhöhe. Wegen der Verschmelzung der künstlichen Berge lässt sich eine exakte Flächenangabe nicht anstellen. Was heute eine begrünte Landschaft mit Naherholungsfaktor darstellt, war zur Zeit der Schüttung nicht unumstritten und wurde seinerzeit als massiver Nachteil und Makel am Wohnwert für die Bevölkerung angesehen. Heute lassen sich zahlreiche Anwohner zum Teil mit Hunden antreffen oder auch Paare, die Hand in Hand den Sonnenuntergang beobachten.

Von der Halde und insbesondere an den beiden Aussichtspunkten reicht der Blick auf die Stadt Dortmund mit der Skyline der Innenstadt und dem Florianturm im Westfalenpark, auf die Zeche Gneisenau, die Zeche Minister Stein in Eving, die Stadt Lünen mit dem Preußenhafen, das auffallend weiße Schloss Cappenberg in Selm, die herausstechende Halde Großes Holz in Bergkamen mit den benachbarten Fördertürmen der Zechen Monopol und Haus Aden, das Kraftwerk in Heil, das "Lanstroper Ei", den Luftschacht Rote Fuhr und den Flughafen Holzwickede. Die Blickrichtung Osten nach Unna ist leider durch Bewuchs verdeckt.

Schon eine Zeit lang war die Althalde Grevel in Gespräch für die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage zur Erzeugung von Strom aus Sonnenkraft, ähnlich wie es auf der Deponie Kornharpen in Bochum geschehen ist. Im Jahr 2016 wurde schließlich die etwa 3 ha große Anlage auf unbewaldeten Bereichen errichtet. Sie besteht aus ca. 14.600 Solarmodulen mit einer Leistung von maximal 2,4 MW. Damit kann sie den Strombedarf von etwa 1.000 Haushalten ökologisch decken. Die Investition wurde durch mehrere Betreiber gestemmt, darunter auch Genossenschaften von Bürgerbeteiligungen wie Renergie Ruhr-Hellweg aus Fröndenberg (Anteil 25%) und "UNsere Energiegenossenschaft" aus Unna (Anteil 50%). Errichtet wurde sie von der Fröndenberger Firma Entegro, der ebenfalls selbst Investor (Anteil 25%) der Anlage ist. Die Photovoltaikanlage beeinflusst den Besuch nicht, die Wege bleiben unberührt.

Deponie Grevel in Dortmund - Greveler Alm

Kreuzung Hostedder- / Greveler Straße: Auf zur Alm!

Deponie Grevel in Dortmund - Greveler Alm

Die Baumgrenze wird bald erreicht

Deponie Grevel in Dortmund - Greveler Alm

Büsche und Einzelbäume auf der Deponie Grevel

Deponie Grevel in Dortmund - Greveler Alm

Hinweise auf Versorgungsleitungen

Ausblick von der Greveler Alm

Lanstroper See und Halde Großes Holz von der Alm gesehen

Halde Grevel  und Lanstroper Ei

Nordflanke der Deponie Grevel und Lanstroper Ei

Aussichtspunkt Halde Grevel in Dortmund - Greveler Alm

Östlicher Aussichtspunkt mit weitem Blick über die Lippeniederung zwischen Lünen, Bergkamen und Unna

Deponie Grevel in Dortmund - Greveler Alm

Anstieg zum Aussichtspunkt

Wasserturm und Luftschacht

Wasserturm "Lanstroper Ei" und Luftschacht Rote Fuhr

Trockenmauer auf der Halde

Trockenmauer und Blick auf die Deponie Dortmund-Nordost

Deponie Grevel in Dortmund - Greveler Alm

Abstieg von der Halde

Anreise mit dem Auto: Auf der A2 bis zum Kreuz Dortmund-Nordost und dort auf die B236 Richtung Dortmund. An der nächsten Ausfahrt abfahren Richtung Derne. An der ersten Ampelkreuzung rechts in den Flautweg. Dann rechts in die Altenderner Straße. Dem Straßenverlauf bis zum Kreisverkehr an der Zeche Gneisenau folgen. Im Kreisverkehr geradeaus über die Bahnbrücke und der Hostedder Straße folgen. Der Zugang liegt genau gegenüber der Greveler Straße. Der Parkraum an der Hostedder Straße und in der Greveler Straße am Rande ist eingeschränkt.

Eingabe in das Navigationssystem: Greveler Straße, Kreuzung Hostedder Straße in 44329 Dortmund

Geographische Koordinaten:
51°33'55.37"N, 7°32'58.13"E – Zugang von der Hostedder Straße
51°34'09.97"N, 7°32'41.09"E – Westlicher Aussichtspunkt
51°34'07.14"N, 7°33'04.52"E – Östlicher Aussichtspunkt
Die Koordinaten können in das Eingabefeld von GoogleEarth
und OpenStreetMap kopiert werden.
UTM-Koordinaten (Zone 32):
399462 m, 5713697 m – Zugang von der Hostedder Straße

399142 m, 5714154 m – Westlicher Aussichtspunkt
399592 m, 5714058 m– Östlicher Aussichtspunkt

Anreise mit Bus und Bahn: Von Dortmund Innenstadt (Vom Hauptbahnhof zunächst mit einer der Linien in Richtung Hacheney, Westfalenhallen, Aplerbeck oder Hörde bis zum Stadtgarten) mit der U42 bis zur Endstation Grevel. Der Straße am Brandhof folgen bis zur Hostedder Straße, dann rechts. Gegenüber der Greveler Straße links auf die Halde.

Anreise mit dem Fahrrad / E-Bike: Der Emscher-Park-Radweg führt in der Nähe der Greveler Alm vorbei.

 

Halde Westlich der Tettenbachstraße

Einmal links herum an der Halde vorbei. Viel mehr Aktionen lassen sich an und auf der ehemaligen Halde Westlich der Tettenbachstraße kaum durchführen – außer Müllentsorgung. Auf leicht geneigtem Gelände entstand dort, wo in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Ländereien mit Wiesen und Feldern rings um das Rittergut Haus Niederhofen (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Vorort im Dortmunder Süden) lagen, die westliche von den beiden Halden an der Tettenbachstraße. Bis zur Aufstockung durch die Deponie Dortmund-Nordost hatte sie eine Fläche von etwa 40 ha. Von der östlichen Schwester auf der anderen Seite der Tettenbachstraße war sie zu der Zeit noch getrennt. Die Deponie vergrößerte die Grundfläche der ursprünglichen Halde um mehr als das Doppelte. Nur Teile vom Süd- und Westhang gehen auf die alte Bergehalde von der letzten Ausdehnung vor 1994 zurück. Das Tal von Tettenbach und der Tettenbachstraße mit angrenzender Besiedlung wurde in der Folgezeit zugeschüttet, sodass die beiden Kombinationsdeponien einen großen Gebirgszug formen.

Vom übrig gebliebenen Stummel der Tettenbachstraße zweigt direkt am Zaun vor dem zugeschütteten ehemaligen Tal ein Weg nach links ab. Dieser folgt dem Verlauf des umgelegten Tettenbachs westlich um die Deponie herum. Somit ist ein Spaziergang rings um die Deponien, den Hienberg und den Lanstroper See in einer knapp sechs Kilometer langen Runde möglich. Das verlegte Gewässer mündet in den Lüserbach. Der noch teilweise originäre Bergehaldenhang lässt sich in einem kleinen Abschnitt begehen. Ein Weg führt schräg am Hang in die Höhe und stößt bald auf den Zaun rings um das Betriebsgelände der Deponie. Und endet in mehreren abzweigenden Sackgassen. Die Aussicht hält sich in Grenzen und beschränkt sich insbesondere auf der Bergseite auf von hohen Böschungen eingerahmten zum Teil rekultivierten Bereichen der Deponie.

Halde Westlich der Tettenbachstraße

 

Halde Westlich der Tettenbachstraße

 

Halde Westlich der Tettenbachstraße Halde Westlich der Tettenbachstraße

Anreise mit dem Auto: Auf der A2 bis zum Kreuz Dortmund-Nordost und dort auf die B236 Richtung Dortmund. An der nächsten Ausfahrt abfahren Richtung Derne. An der ersten Ampelkreuzung rechts in den Flautweg. Dann rechts in die Altenderner Straße. Dem Straßenverlauf bis zum Kreisverkehr an der Zeche Gneisenau folgen. Im Kreisverkehr geradeaus über die Bahnbrücke und der Hostedder Straße folgen. Nach ca. 700 m links abbiegen in die Tettenbachstraße. Dort etwa am Ende parken. Vor dem Ende links gehen.

Eingabe in das Navigationssystem: Tettenbachstraße, Kreuzung Hostedder Straße in 44329 Dortmund

Geographische Koordinaten: 51°34'14.47"N, 7°31'54.71"E – Zugang zur Westseite
Die Koordinaten können in das Eingabefeld von GoogleEarth und OpenStreetMap kopiert werden.

UTM-Koordinaten (Zone 32): 398253 m, 5714312 m – Zugang zur Westseite

Anreise mit Bus und Bahn: Von Dortmund Innenstadt (Vom Hauptbahnhof ggf. zunächst mit einer der Linien in Richtung Hacheney, Westfalenhallen, Aplerbeck oder Hörde bis zum Stadtgarten - die U42 fährt nicht via Hauptbahnhof!) mit der U42 bis zur Endstation Grevel. Der Straße am Brandhof folgen bis zur Hostedder Straße, dann links. Nach ca. 600 Metern rechts in die Tettenbachstraße und vor dem Ende links.

3. Der Wasserturm Grevel – "Lanstroper Ei"

Er ist ein Wahrzeichen, Denkmal der Industriegeschichte und steht exponiert auf einer 94 Meter über dem Meeresspiegel aufragenden Anhöhe. Der Greveler Wasserturm, der aufgrund seiner charakteristischen Form auch als „Lanstroper Ei“ bezeichnet wird, wurde 1904 zur Behebung von Engpässen in der Trinkwasserversorgung durch die hier seinerzeit zuständigen Wasserwerke Unna errichtet. Bis dahin kam es immer wieder zu Ausfällen aufgrund des hohen Verbrauchs insbesondere durch die nahen Bergwerke.

Der etwa 60 Meter hohe Turm besitzt einen aufgeständerten Speicher und besteht fast vollständig aus Eisen und Stahl. Typisch für den von Georg Barkhausen konstruierten und benannten und von der Firma August Klönne errichteten Behälter sind die Halbkugelform je an der Unter- und Oberseite sowie eine zylinderförmige Verbindung zur variablen Vergrößerung des Speichervolumens. Etwa 2.000 m³ Wasser konnte der Turm somit bevorraten. Das Trinkwasser wurde bei Fröndenberg aus der Ruhr gewonnen und vom Hochbehälter auf der Wilhelmshöhe in ca. 12 km Entfernung über natürliches Gefälle vom Haarstrang zugeführt und über einen automatischen Mechanismus durch Schwimmerschalter im Turm reguliert. Neben der Bevölkerung in den umliegenden Dörfern wurden insbesondere die Zechen Gneisenau in Derne und Preußen in Lünen zuverlässig mit Wasser versorgt. Heute ist der Turm nicht nur eine besonders auffällige Landmarke und Wahrzeichen für Lanstrop und Grevel (auf dessen Boden der Turm steht), sondern auch ein Denkmal. Er besitzt den einzigen weltweit noch erhaltenen Wasserbehälter dieser Bauart.

Bereits 1980 wurde der Wasserturm stillgelegt, aber unter Denkmalschutz gestellt. Ihm drohte bereits der Abriss. Während die Umgebung unter massiven Bergsenkungen zu kämpfen hatte (siehe benachbarter „Lanstroper See“), was starke Einsturzgefahr für das Bauwerk bedeutet hätte, steht der Turm selbst noch in einer Sicherheitszone im Umkreis des 300 m entfernten Luftschachtes Rote Fuhr und ist und war vom Bergbau im Untergrund nicht direkt betroffen. In der Folgezeit wechselte der Turm mehrfach den Besitzer, gelangte dann und wann in mediale Aufmerksamkeit u.a. durch die besondere Akustik im Innern des nun leeren Behälters (Echo von erstaunlichen 22 Sekunden Länge), rottete aber unter Einfluss von Vandalismus vor sich hin. 1997 gründete sich ein Förderverein zum Erhalt und zur Sanierung des Turms. Zu seinem Schutze wurde ein Zaun errichtet und der Zugang verhindert. Eine Planung sieht die Errichtung eines Kulturzentrums mit Gastronomie vor. Doch immer noch steht der Turm vor allem als Landmarke weithin sichtbar auf seiner Erhöhung zwischen Grevel und Lanstrop, rostet vor sich hin, ist aber ein liebgewordenes und für die Anwohner nicht wegzudenkendes Wahrzeichen.

Wasserturm Lanstroper Ei in Dortmund

Wasserturm Lanstroper Ei in Dortmund-Grevel

Wasserturm Lanstroper Ei in Dortmund

Feldweg zum Wasserturm mit der markanten Form

Wasserturm Lanstroper Ei in Dortmund

Barkhausen-Behälter des Greveler Wasserturms

Wasserturm Lanstroper Ei in Dortmund

Alleine auf weiter Flur

Wasserturm Lanstroper Ei in Dortmund

Wasserleitungen in der Nähe des Lanstroper Eis

Wasserturm Lanstroper Ei in Dortmund

Abgesägter Aufstieg und Tür

Anreise mit dem Auto: Auf der A2 bis zum Kreuz Dortmund-Nordost und dort auf die B236 Richtung Dortmund. An der nächsten Ausfahrt abfahren Richtung Derne. An der ersten Ampelkreuzung rechts in den Flautweg. Dann rechts in die Altenderner Straße. Dem Straßenverlauf bis zum Kreisverkehr an der Zeche Gneisenau folgen. Im Kreisverkehr geradeaus über die Bahnbrücke und der Hostedder Straße folgen. Das Lanstroper Ei ist bald rechterhand sichtbar und durch ein Schild markiert. Parken funktioniert hier jedoch nur bedingt oder gar nicht, die Zufahrtsstraße zum Lanstroper Ei ist offiziell für Einfahrt verboten – auf eigene Gefahr lässt sich das Auto hier vielleicht für kurze Zeit abstellen.

Wer ganz sicher gehen möchte, kann folgende Parkmöglichkeiten nutzen:

► Am Friedhof Lanstrop, der im Verlauf der Landstraße nach den zwei scharfen Kurven unweit des Lanstroper Sees erreicht wird. Von hier aus ist der Wasserturm gut zu Fuß erreichbar.

► Vor dem Ortsausgang Grevel rechts abbiegen in die Greveler Straße und am Rand oder den Seitenstraßen im Bereich der Kurve parken. Zu Fuß in die Bönninghauser Straße ortsauswärts und an den Apfelplantagen vorbei bis zum Feldweg und hier links Richtung Turm.

Zieleingabe in das Navigationssystem: Rote Fuhr (L657), Übergang Dreihausenstraße in 44329 Dortmund

Geographische Koordinaten: 51°34'7.01"N, 7°33'34.53"E
Die Koordinaten können in das Eingabefeld von z.B. GoogleEarth und OpenStreetMap kopiert werden.

UTM-Koordinaten (Zone 32): 400170 m, 5714045 m

Anreise mit Bus und Bahn: Von Dortmund Innenstadt (Vom Hauptbahnhof ggf. zunächst mit einer der Linien in Richtung Hacheney, Westfalenhallen, Aplerbeck oder Hörde bis zum Stadtgarten – die U42 fährt nicht via Hauptbahnhof!) mit der U42 bis zur Endstation Grevel. Entweder zu Fuß der Straße am Brandhof folgen bis zur Hostedder Straße, dann rechts bis zum Lanstroper Ei. Die Bequemeren können für zwei Stationen auch der Bus 423 Richtung Lanstrop zur übernächsten Haltestelle Grevel Wasserturm nutzen.

Anreise mit dem Fahrrad / E-Bike: Der Emscher-Park-Radweg führt direkt am Lanstroper Ei vorbei.

Quellen und weitere Informationen:

Wasserturm Lanstroper Ei: www.lanstroper-ei.de

 

4. Der Lanstroper See

Das tiefblaue Wasser des kleinen Stillgewässers war bereits von der Greveler Alm und auch vom Lanstroper Ei aus zu erkennen. Der Lanstroper See liegt zwischen Hienberg und dem namensgebenden Dortmunder Vorort Lanstrop. Schaut man sich historische Aufnahmen oder Karten an, so stellt man fest, dass er sich bis vor einigen Jahren noch nicht hier befunden hat. Bis in die Sechziger wurde hier an dieser Stelle Ackerbau betrieben. Selbst im Jahr 1963 wurde Getreide noch eingesät, doch es sollte stellenweise nicht mehr geerntet werden.

Wo sich früher sogar ein sanfter Berghang befunden hat, kam es ab 1963 durch den Untertagebergbau lokal zu besonders schweren Bergsenkungen von über zehn Metern. Und weil sich die entstandene Kuhle bis unter den Grundwasserspiegel gesenkt hat, wurde diese gemächlich geflutet. Ein neuer See mit einer maximalen Tiefe von ca. fünf Metern und einer Fläche von ca. 7,5 ha wurde unter indirektem Einfluss durch den Menschen innerhalb weniger Jahre bis 1967 unter zunächst noch stark veränderlicher Uferlinie geboren. Somit hat das Gewässer eine ähnliche Entstehungsgeschichte wie viele andere Bergsenkungsgewässer im Ruhrgebiet, wie der Beversee, der Radbodsee oder der Pleckenbrinksee. Die Straße Friedrichshagen verlief früher weiter westlich in einem Bogen, musste aber wegen immer häufigeren Überspülungen zum heutigen Verlauf umgelegt werden. Dieser Verlauf und die Situation vor Entstehung des Bergsenkungsgewässers Lanstroper See sind in der folgenden Abbildung (neben dem deutlich sichtbaren Lanstroper See befindet sich eine auf dem ersten Blick schwer erkennbare zweite Gewässerfläche links davon) mit dem heutigen Luftbild samt darüber projizierter Preußischer Neuaufnahme aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts nachvollziehbar – die genannte Straße würde heute direkt am östlichen Ufer entlanglaufen:

Historische Situation Lanstroper See

Größtenteils ist der See heute Teil des Naturschutzgebietes Lanstroper See. Es umfasst neben dem See auch den benachbarten Hienberg und das Lütke Holz. Es hat eine Größe von etwa dem Zehnfachen des Sees und wurde 1987 ausgewiesen. Besonders gut lässt sich die Tier- und Pflanzenwelt des Gewässers von einem Steg am Südufer beobachten, andere Uferbereiche sind unzugänglich. Genutzt wird der See zum Teil zum Angeln. Dabei ist besonders bemerkenswert, wie Fische überhaupt in einen ausschließlich durch Grundwasser angefüllten Binnensee ohne Zu- oder Ablauf gelangen können. Neben dem Fischbesatz durch den Angelverein und wahrscheinlich einzelnen Aussetzungen von Teichfischen dürfte der größte Teil von Zugvögeln eingebracht worden sein, die Laich unter dem Gefieder oder mit der Nahrung aus anderen Seen transportiert haben.

Lanstroper See: Bergsenkungsgewässer im Ruhrgebiet

Steg in Ufernähe des Lanstroper Sees

Lanstroper See: Bergsenkungsgewässer im Ruhrgebiet

Bergsenkungsgewässer mit Deponie Nordost

Lanstroper See: Bergsenkungsgewässer im Ruhrgebiet

Steg mit Aussichtsplattform und Informationstafel zur Entstehung, Flora und Fauna des Lanstroper Sees

Lanstroper See: Bergsenkungsgewässer im Ruhrgebiet Lanstroper See: Bergsenkungsgewässer im Ruhrgebiet

Anreise mit dem Auto: Auf der A2 bis zum Kreuz Dortmund-Nordost und dort auf die B236 Richtung Dortmund. An der nächsten Ausfahrt abfahren Richtung Derne. An der ersten Ampelkreuzung rechts in den Flautweg. Dann rechts in die Altenderner Straße. Dem Straßenverlauf bis zum Kreisverkehr an der Zeche Gneisenau folgen. Im Kreisverkehr geradeaus über die Bahnbrücke und der Hostedder Straße folgen. Am Wasserturm vorbei und der Dreihausenstraße weiter folgen. Kurz hinter der zweiten scharfen Kurve (Wasser bereits zu sehen) rechts zum Friedhof und dort parken. Zu Fuß zur Dreihausenstraße, dort links und dann vor der Linkskurve rechts zum Steg.

Anreise mit Bus und Bahn: Von Dortmund Innenstadt (Vom Hauptbahnhof ggf. zunächst mit einer der Linien in Richtung Hacheney, Westfalenhallen, Aplerbeck oder Hörde bis zum Stadtgarten – die U42 fährt nicht via Hauptbahnhof!) mit der U42 bis zur Endstation Grevel. Zu Fuß zur Hostedder Straße und dieser rechts folgen bis zur scharfen Linkskurve am Wasserturm, dort links und in der folgenden Rechtskurve links abbiegen und sofort rechts auf den Fußweg. Oder umsteigen in die Buslinie 423 Richtung Lanstrop bis zur übernächsten Haltestelle Grevel Wasserturm und dann zu Fuß weiter in Fahrtrichtung bis in die scharfe Rechtskurve. Dort links in den Feldweg und sofort rechts.. Der Bus fährt werktags im 20-Minuten-Takt (Sonntag Halbstundentakt) und benötigt dafür etwa zwei Minuten.

Industriekultur im Ruhrgebiet

Weitere Bergehalden sind von der Übersichtsseite zu diesem Thema auswählbar. Hier ist neben einer Einführung in die Thematik der Halden, Typen und Generationen auch eine Übersichtskarte zu finden.

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Halden Ausflugsziele

Zuletzt geändert oder Aktualität geprüft: 09 / 2017
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(c) Bilder, Karten, Text und Grafiken: S. Hellmann • www.ruhrgebiet-industriekultur.de & www.halden.ruhr