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Emscherweg Teil 2 – Von Dortmund nach Recklinghausen

Mit dem Fahrrad vom Bahnhof Dorstfeld zum Stadthafen Recklinghausen am Rhein-Herne-Kanal

Über etwas mehr als 80 Kilometer fließt die Emscher von Osten nach Westen quer durch das Ruhrgebiet. Sie entspringt bei Holzwickede im Kreis Unna, ganz im Osten des „Reviers“ gelegen. Dann verläuft sie durch Dortmund und einige weitere Großstädte bis zur Mündung in den Rhein bei Dinslaken. Durch die rasche Industrialisierung und die zahlreichen Kohlezechen stieg der Bedarf an Wasser im Ruhrgebiet zum Ende des 19. Jahrhunderts enorm an. Sauberes Trinkwasser wurde aus den beiden großen Flüssen Ruhr im Süden und Lippe im Norden gewonnen. Das daraus resultierende Abwasser wurde in die Emscher geleitet, was auf den ersten Blick ein gutes System zu sein scheint, um die Hauptflüsse sauber zu halten. Fortan verlief ein offener Schmutzwasserkanal quer durchs Ruhrgebiet. Zur Verhinderung von Hochwasser und für die rasche Ableitung der Fäkalien musste der Fluss eingedeicht werden. Dies lag auch an Bodensenkungen durch den Bergbau. So erhielt das Flussbett eine Betonsohle und hohe Deiche. Schnurgerade durchschnitt der Fluss die Landschaft, stank zum Himmel und war eine ökologische Katastrophe – die Emscher war der dreckigste Fluss Deutschlands, praktisch unbewohnt von Tieren und ein Sinnbild für das heruntergekommene Ruhrgebiet. Man kann sich vorstellen, dass auch die Siedlungsgebiete in Hauptwindrichtung hinter dem Fluss nicht die populärsten und teuersten ihrer Art sind oder waren.

Ein etwa 100 Kilometer langer Radweg führt von der Quelle bis zur Mündung der Emscher. Der Emscherweg macht damit den Wandel von der Kloake zum lebendigen Fluss erlebbar. Die zweite Etappe führt mich nach der ersten Tour von Holzwickede nach Dortmund in der Fortsetzung bis Recklinghausen und Herne. Wir verfolgen das immer breiter werdende Flüsschen, passieren idyllische neue Auenlandschaften und beenden die Tour am Stadthafen von Recklinghausen bzw. mit einem Abstecher zum Schloss Strünkede in Herne. Die Tour ist so konzipiert, dass der Rückweg zum Ausgangspunkt komplett und täglich mit einer durchgehenden S-Bahn bewältigt werden kann.

Karte Emscherweg Dortmund-Recklinghausen

Beschilderung, Wegebeschaffenheit und Anreise:
Der Emscherweg ist durchgehend beschildert. An wichtigeren Punkten findet man große blaue Schilder mit dem Logo der Route, an den rot-weißen Verkehrsschildern des Radverkehrsnetzes NRW sind kleinere blaue Piktogramme angebracht. Stellenweise ist auch einfach nur dem roten Fahrrad-Piktogramm auf quadratischem weißen Grund mit einer Richtungsangabe in Form eines Pfeils zu folgen. Wichtiger Hinweis: Aufgrund von Baustellen kommt es an einigen Stellen zu temporären und länger andauernden Umleitungen. Diese werden jedoch in der Routenbeschreibung nicht weiter erwähnt.

Überwiegend ist der Weg eine wassergebundene Oberfläche. Einige Abschnitte sind asphaltiert. Im Zuge von Umleitungen sind streckenweise Nebenstraßen und ganz wenige Hauptstraßen (mit markiertem Radstreifen) zu benutzen. Da Wasser selten bergauf fließt, hat die Tour ein leichtes Gesamt-Gefälle von etwa 20 Metern. Es gibt praktisch keine nennenswerten Steigungen außer kurze Damm-Anstiege an Deichen oder Querstraßen mit Brücken. Auch ohne E-Bike ist die Tour daher auch für ungeübte Radler durchaus schaffbar.

Hinweis: In einigen Informationen variieren die Schreibweisen des Weges. Auf dieser Seite wird ausschließlich die Variante ohne Bindestrich und in einem Wort verwendet: Emscherweg.

Anreise zum Ausgangspunkt des Emscherweges (Etappe 2):

Anreise mit dem Auto: Auf der A40 bis zur Ausfahrt 44 Dortmund-Barop / Universität. Aus Richtung Dortmund rechts, aus Richtung Essen links abbiegen auf die Dorstfelder Allee. An der nächsten Kreuzung links in die Straße Kortental. Dann rechts auf die Wittener Straße und hinter der Bahn rechts auf den P&R-Parkplatz am Bahnhof Dorstfeld. Wenn der Parkplatz voll ist, bieten sich umliegende Straßen

Zieleingabe ins Navigationssystem: Wittener Straße in Dortmund; POI S-Bahnhof Dortmund-Dorstfeld

Anreise mit Bus und Bahn: Von Dortmund Hbf. mit der S1 oder S2 bis Dorstfeld (jeweils nächster Halt).

Anreise mit dem Fahrrad / E-Bike: Die Deutsche Fußballroute NRW, der Emscher-Park-Radweg und der R10 verlaufen nahe am Ausgangspunkt im Bereich Dorstfeld / Huckarde am Emscherweg vorbei. Auch der Beginn der Radroute Dortmund-Ems-Kanal am Hauptbahnhof ist nicht weit entfernt.

 

Kartenmaterial: In den folgenden reiß- und wetterfesten Radwander- bzw. Rad- und Wanderkarten des Verlages Publicpress ist der Radweg dieser Etappe eingezeichnet. In den drei Rad- und Wanderkarten Ruhrgebiet Ost, Ruhrgebiet West und Recklinghausen sind jeweils Teile abgebildet.

Mit Klick auf die jeweilige Karte gelangen Sie zur entsprechenden Seite beim Verlag – Karten werden versandkostenfrei versendet. Für Webseite und Verkauf ist der Verlag verantwortlich.

Rad- und Wanderkarte Dortmund und Umgebung    Rad- und Wanderkarte Essen und Umgebung   Rad- und Wanderkarte Recklinghausen - Haltener Stausee   Radwanderkarte Ruhrgebiet  

Los geht´s – Auf dem Emscherweg weiter von Dortmund nach Recklinghausen und Herne:

Die Tour an der Emscher fahre ich wieder in Begleitung mit Stefan, mit dem ich schon auf dem Grünen Pfad und Umgebung in Oberhausen und Duisburg unterwegs war. Stefan fotografiert auch sehr gerne und ist an Landschaft und spannende Orte am Weg interessiert, was den Vorteil hat, dass es immer wieder Fotostopps und Pausen gibt. Und den Haken, dass man für 40 Kilometer gut und gerne 6 Stunden braucht.

Ich stehe am S-Bahnhof Dorstfeld und habe den Gepäckträger am Auto entladen, Stefan kommt mit seinem Klapprad aus der Bahnhofs-Überführung. Zusammengebaut zählt sein Rad als Gepäckstück und er braucht keine Fahrradkarte zu kaufen. Vom Parkplatz fahren wir rechts auf die Wittener Straße, über die „Fernbahn“ zwischen Dortmund und Bochum und an der Ampel rechts auf die Rheinische Straße. Bequem geht es abwärts. Unter der Brücke fließt bereits die Emscher. An der Ampel links und nach der erneuten Flussüberquerung an der Ampel rechts auf dem Emscher-Radweg. Hier schließen Stefan und ich nahtlos an die erste Tour an, die genau hier geendet hat. Ich fahre voran und Stefan hängt im Windschatten. Auf gut ausgebautem Wege geht es zügig zwischen Dorstfelder Allee und dem Fluss um den Stadtteil herum. Es ist noch früh und leer. Radfahrer sind noch nicht unterwegs, dafür einige morgendliche Jogger mit Hunden. Ich bremse scharf vor dem Objekt am Wegesrand und Stefan muss in die Eisen gehen, um nicht in mein Heck zu fahren. Wir haben die erste Emscherkunst am Wegesrand erreicht. Es gab bisher drei große Aktionen in den Jahren 2010, 2013 und 2016, die sich auf künstlerische Art und Weise der Emscher genähert haben. So fand man in den Jahren zahlreiche Installationen und Werke, die sich irgendwie auf den Fluss oder den Wandel bezogen haben. Einige sind anschließend verschwunden, die „Stille Weile“ von der Künstler- und Architektengruppe Raumlabor ist jedoch eines der Werke, das auch in Zukunft noch weiter besteht. Es ist ein unförmiger Klumpen irgendwas, sehr hoch mit Zipfelmütze. Betritt man das Werk aus Beton, stößt man auf einen kugelrunden Hohlraum im Innern. Gesprochene Wörter, Gesang oder Pfiffe klingen plötzlich mit einem Echo ganz anders. Natürlich stimmen wir im Duett das Steigerlied an. Gut, dass in der Zeit keiner vorbeigefahren ist.

Emscher-Radweg

Emscherweg in Dorstfeld (Blick zurück)

Emscher-Radweg

Werk der Emscherkunst 2016: Die "Stille Weile"

Emscher-Radweg

Begehbarer amorpher Steinbrocken an der Mallinckrodtstraße

Emscher-Radweg

Grüne Ufer der Emscher

Hinter der stillen Weile müssen wir die Huckarder Straße überqueren. Unter der Brücke der Mallinckrodtstraße entdeckt Stefan, der sicherheitshalber diesmal vorausfährt, wieder einen der orangefarbenen Stelen der Emscherkunst. Das war kein wirklich weiter Weg zum nächsten Ziel und stand – ehrlich gesagt – auch nicht auf meiner Planung. Wir ketten die Fahrräder an den Ständer an und bewegen uns auf den hölzernen Stegen in das Unterholz. Das Atelier de Balto hat hier die „Kunstpause“ geschaffen. Mehrere Stege verlaufen kreuz und quer unter den Haselnussbäumen. Dazwischen grenzen Staketenzäune Pflanzbereiche voneinander ab. Sie sind besonders auf der Erläuterung hervorgehoben. Stefan kannte den Begriff vorher nicht und auch ich hätte ihn vermutlich ebenso wenig gekannt, wenn ich diese einfachen Zäune aus senkrechten Hölzern, Ästen oder Zweigen nicht schon so häufig in Afrika gesehen hätte. Die Kunstpause nutzen wir für eine erste Mini-Pause und ein paar Schlucke aus der Wasserflasche. Vorbei an der Stadtbahn-Station Insterburger Straße gelangen wir zur Franziusstraße, auf der wir rechts abbiegen. Wir nutzen den Tunnel der Straße, um die Bahn zu unterqueren. Hier befinden wir uns im Hafengebiet am Dortmund-Ems-Kanal. Auf der Westfaliastraße würden wir zum Hafenamt und letztlich zum Hauptbahnhof gelangen. Hinter der Kreuzung mit der Westfaliastraße biegen wir aber links ab auf die Franz-Schlüter-Straße. Zum Zeitpunkt unserer Tour hatten sowohl der Weg vor der Brücke als auch der dahinter die Beschilderung „Emscher-Weg“. Der vordere führt jedoch zum Dortmund-Ems-Kanal. Wir müssen über die Brücke fahren und dann rechts. Sie dürfen dreimal raten, woher wir das mit dem falschen Weg wissen.

Emscher-Radweg

"Kunstpause": Stege führen in den Haselnusswald

Emscher-Radweg

Die Holzstege verlaufen im Zick-zack zwischen den Bäumen

Emscher-Radweg

Staketenzäune am Radweg

Emscher-Radweg

Verwechslungsgefahr: Erst über die Brücke fahren!

Die richtige Tour führt nun schnurgerade zwischen hohen Büschen entlang. Rechts ist die Emscher zu erahnen, mindestens zu hören durch sanftes Plätschern, aber durch die recht dichte Blätterwand kaum zu sehen. Auch die Lücken, um die „Eier“ der Kläranlage Deusen zu sehen, halten sich sehr in Grenzen. Die silbrigen Gebilde sind Faultürme, haben halt die Form von Eiern und sind tags wie nachts durch entsprechende Beleuchtung sehr schöne Landmarken zur Orientierung. Auch uns dienten sie als Wegmarke um festzustellen, dass wir auf dem beschriebenen ersten Abzweig falsch waren. Hinter der Lindberghstraße taucht links der Deusenberg auf. Es handelt sich dabei um eine ehemalige Abfalldeponie. Heute ist sie renaturiert und von durchaus ansehnlichen Büschen und Bäumen bewachsen. An der Fußgängerbrücke nach Deusen gibt es eine Treppe und eine Rampe als Aufstieg zum Gipfel. Stefan und ich sind beide Freunde der guten Aussicht, haben bereits auf dem Grünen Pfad sämtliche Hügel und Aussichtspunkte mitgenommen und lassen uns nicht zweimal bitten. Der Weg endet für uns an der Mountainbike-Arena, wo Rampen und Steilkurven mit Panoramablick über Dortmund auf Querfeldein-Radler warten. Am Hang sind verschiedene Trails, also Wege speziell für Mountainbiker, zu finden. Auf dem Gipfel erstreckt sich auch die große Photovoltaikanlage des Deusenbergs.

Wir beschließen, trotz fehlender Bank oder Schatten am höchsten Punkt eine Rast zu machen. Es sind noch keine Crossbiker auf der Bahn unterwegs und so stehen wir auch niemandem im Weg. Während Stefan sein Schinkenbrötchen isst und ich mein Glas Bockwurst und die Brötchentüte vom heimischen Bäcker aufmache, können wir in aller Ruhe den Blick über die Silhouette von Dortmund schweifen lassen. Da sind die Kirchen und der Florianturm, die Fördertürme der drei Zechen Hansa, Fürst Hardenberg und Minister Stein und verschiedene markante Hochhäuser. Und natürlich die Eier der Kläranlage Deusen, die wir eben passiert haben. Auf der anderen Seite sind die hochgelegenen Anlagenteile der Kokerei Hansa zu sehen. Zugegebenermaßen habe ich schon bei klarerer Sicht hier oben gestanden. Offenbar liegt noch etwas Frühdunst in der Luft.

Emscher-Radweg

Die "Eier" der Kläranlage Deusen

Emscher-Radweg

Renaturierte Emscher am Fuße des Deusenbergs

Emscher-Radweg

Der Deusenberg, eine ehemalige Mülldeponie in Huckarde

Emscher-Radweg

Aussicht mit Blick auf Deusen und den Kanal

Emscher-Radweg

Panoramablick auf die Innenstadt von Dortmund

Emscher-Radweg

Bike-Arena auf dem Gipfel

Emscher-Radweg

Solarpark Deusenberg mit riesiger Photovoltaik-Anlage

Emscher-Radweg

Kurze Rast am höchsten Punkt des Deusenbergs

Hinter dem Deusenberg ist es ein Katzensprung zum kleinen, aber interessanten Nahverkehrsmuseum Dortmund im Mooskamp (Öffnungszeiten beachten). Von hier aus sind Fahrten auf stillgelegter Strecke in einer alten Dortmunder Straßenbahn möglich. Recht unspektakulär aber immer am Wasser entlang führt der Emscherweg bis nach Mengede. Den Dortmunder Stadtteil umrunden wir auf seiner Nordseite und nehmen eigentlich nicht viel davon wahr. Natürlich besteht die Möglichkeit zu einem Abstecher in den Ort z.B. zur ehemaligen Zeche Adolf von Hansemann. Außerdem kann man von hier aus recht bequem mit der S-Bahn zum Ausgangspunkt zurückkehren, sofern man die Tour an dieser Stelle unterbrechen möchte oder muss.

Direkt neben der Kleingartenanlage „Frisch Auf“ verläuft der Weg hoch oben auf einem Deich zwischen Emscher und Siedlung. Man kann sich von hier aus die Parzellen anschauen und erkennen, welcher Kleingärtner welche Vorlieben hat – vom gepflegten Rasen bis zur Wildwiese, vom Obstbaum bis zur Konifere. Ob ich mir gerne von zig vorbeiradelnden Menschen in den Garten, auf den Grill oder in die Hütte gucken lassen würde, sei dahingestellt. Zwei kleine Zuflüsse zur Emscher umrunden wir, darunter den Oestricher Graben. Während Stefan mit seinem kleinen Faltrad in die Pedale tritt, kann ich es in seinem Windschatten, mit größerem Rad-Durchmesser und höherem Gewicht rollen lassen. Dicht hintereinander kommen wir zur Autobahnbrücke und fahren unter der A45 her.

Emscher-Radweg

Renaturierte Emscher – idyllisch zu betrachten

Emscher-Radweg

Wegabschnitt auf dem Deich bei Mengede

Emscher-Radweg

Der Emscherweg führt hoch über der Kleingartenanlage auf einem Deich an der Emscher entlang

Emscher-Radweg

Begutachtung der Kleingärten von erhöhter Position

Emscher-Radweg

Kühlturm des Kraftwerks Knepper an der A45

Es beginnt ein, wie ich finde, sehr schöner und überraschender Wegabschnitt. Auf der Stadtgrenze befindet sich das 33 Hektar große Hochwasserrückhaltebecken Mengede / Ickern. Es ist als Auenlandschaft errichtet und hat auch ohne Hochwasser einige wassergefüllte Blänke und Niederungen. Am ersten Becken kann man rechts oder links vorbeifahren, letztlich endet der Weg jedoch im linksseitigen sogenannten Emscherdelta. Es lassen sich einige Vögel beobachten, die hier heute brüten. Eine Brücke mit Wehr, im Hochwasserfalle als Staudamm dienend, führt über die Emscher und begrenzt die Auenlandschaft. Über die Brücke gelangt man zum Hof Emschertal auf der anderen Seite.

Dieser schön gelegene Bauernhof bietet heute praktisch die wichtigste Einkehr auf dieser Wegetappe. Er hat eine große Terrasse mit Blick in die Aue, die auch uns anlockt – zumindest auf ein Malzbier für Stefan und ein Eis am Stiel für mich, während die Räder in einem mit Kerben versehenen Baumstamm parken. Eine Toilette gibt es hier auch noch – und viel Infomaterial über die Emscher und verschiedene Projekte am Fluss. In der Aue befanden sich während der Emscherkunst große Betonblöcke mit vier langgezogenen Seiten, sogenannte Tetrapoden. Sie werden im Küstenschutz verwandt und haben damit einen Bezug zum Hochwasser in der Emscher. Ein Rundweg hat diese als Kunstwerk hier installierten Tetrapoden zusammen mit weiteren Standorten erschlossen. Den Themenweg gibt es auch heute noch. Einziges Werk der Emscherkunst ist allerdings dabei ein Feuerlöschteich des Hofes. Der Titel „Black Circle Square“ (Engl. sinngemäß: Schwarzer Kreis im Quadrat) beschreibt es sehr treffend. Inmitten eines quadratischen, weiß gestrichenen Betonquadrats mit hohen Brüstungen versteckt sich ein tiefschwarzes, runde Bassin mit Wasser. Was heute immerhin nett anzusehen ist, war 2016 als Aktionskunst mit Reinigen und Schwimmen verbunden.

Anreise zur Auenlandschaft Rückhaltebecken und Hof Emschertal:

Anreise mit dem Auto: Der Hof ist für Besucher nicht direkt mit dem Auto erreichbar. Der kürzeste Weg ist vom Ende der Heimstraße, rechts auf den Radweg und links über die Brücke zum Hof.

Auf der A2 bis zur Ausfahrt 12 Dortmund-Mengede und aus allen Richtungen rechts abbiegen auf die Emscherallee. Rechts auf die Königsheide und an der Ampel rechts dem Verlauf der Waltroper Straße folgen. Kurz vor dem Bahnhof an der Ampel rechts in die Strünkedestraße. Nach dem Ortseingang von Castrop-Rauxel-Henrichenburg die zweite Straße rechts abbiegen (Heimstraße). Hier parken und ganz am Ende zum Radweg laufen. Rechts halten und über die Brücke zum Hof.

Zieleingabe ins Navigationssystem: Heimstraße in Castrop-Rauxel

Anreise mit Bus und Bahn: Von Dortmund Hbf. oder Wanne-Eickel Hbf. mit RE 3 oder S2 bis Dortmund-Mengede. Von dort mit dem Bus 482 Richtung Castrop-Rauxel bis zur Haltestelle Stadtgrenze (ein Halt davor zum Bereitmachen: Brünninghausen). Zu Fuß in die Heimstraße, bis zum Ende und dort auf den Radweg. Rechts bis zur Brücke und dann darüber bis zum Hof.

Hinweis: Der Kiosk im Hof Emschertal ist im Sommerhalbjahr Fr, Sa und So geöffnet. Hier befindet sich auch eine Toilette im Haus!

Zurück über die Brücke und am ehemaligen Aussichtsturm verlassen Stefan und ich frisch gestärkt und immer noch begeistert von dieser gewandelten Landschaft die Auen im Rückhaltebecken.

Emscher-Radweg

Wir erreichen die Auenlandschaft am Rückhaltebecken Mengede

Emscher-Radweg

Aue mit verzweigten, wassergefüllten Läufen

Emscher-Radweg

Nebenarm des Rückhaltebeckens. Dahinter Brücke auf dem Damm und Rückstauwehr und rechts der Hof Emschertal

Emscher-Radweg

Terrasse auf dem Hof Emschertal

Emscher-Radweg

Emscherkunst 2016: „Black Circle Square“

Emscher-Radweg

Schwarzer, runder Feuerlöschteich im Kontrast zur weißen Wand

Emscher-Radweg

Wehranlage vom Hof aus gesehen, hinten Kraftwerk Knepper

Emscher-Radweg

Panoramablick über die Hofanlage mit dem Kiosk und der Sonnenterrasse

Emscher-Radweg

Stauwehr und ehemaliger Aussichtsturm

Emscher-Radweg

Letzter Blick vom Wehr zum Hof – frisch gestärkt

Weiter an der Emscher fahren wir durch Ickern und gelangen nach Henrichenburg. Wie so viele andere hat auch Stefan, während wir auf dem breiten Weg nebeneinander fahren, die Frage gestellt, ob wir denn am Schiffshebewerk vorbeikämen. Das wäre allerdings ein ziemlicher Umweg, denn das befindet sich nicht in Henrichenburg, wie man vom Namen her annehmen könnte, sondern in Waltrop. Ich weiß nicht, ob er enttäuscht ist, aber das wäre auch für heute ein bisschen viel des Guten gewesen. Wer möchte, kann auf der B235 einen Abstecher zum Schiffshebewerk machen. Auf regulärem Wege erreichen Stefan und ich die Wartburgstraße.

Henrichenburg (Ruine) in Castrop-Rauxel

Büsche und Bäume markieren Mauern und Türme: Henrichenburg

Henrichenburg (Ruine) in Castrop-Rauxel

Hohe Bäume stellen Türme oder Schornsteine dar

Henrichenburg (Ruine) in Castrop-Rauxel

Übersicht über den "Irrgarten" Henrichenburg von der Kanalbrücke aus

Wartburginsel in Castrop-Rauxel

Südliches Ende der Alten Fahrt, rechts die Wartburginsel

Emscher-Durchlass in Castrop-Rauxel

Emscher-Düker bzw. Durchlass unter dem Rhein-Herne-Kanal

Benannt ist diese wohl nach der sogenannten Wartburginsel, die unweit von hier zwischen der alten und neuen Fahrt am Rhein-Herne-Kanal liegt, und nicht nach der berühmten Burg hoch über Eisenach. Die „Insel“ entstand nach dem Bau einer neuen Kanalstrecke, die heute genutzt wird. Die alte Fahrt ist daher jetzt ein abgeschlossenes Biotop und nicht mehr mit dem Kanal verbunden. Auf der Insel gab es lange die Gastronomie Wartburg. Trotzdem ist das Stichwort Burg nicht ganz verkehrt. In einem archäologischen Landschaftspark lässt sich die alte Henrichenburg besichtigen. Von der Burg ist nicht mehr viel zu sehen, dafür bilden heute Hecken die Mauern und höhere Bäume die Türme grob nach. Frühere Tordurchgänge sind heute Lücken zwischen den Hecken. Auf diese Art und Weise lassen sich die Burg gut erkunden und der Park für eine kurze Rast nutzen. Von der Brücke haben wir einen besonders schönen Blick auf die Anlage und den daneben verlaufenden Kanal. Direkt hinter der Brücke queren wir die Straße und folgen der Beschilderung auf den kleineren Weg, der uns entlang der Alten Fahrt führt. Angler sind am Ufer und warten auf anbeißende Fische. Stefan macht einen kurzen Abstecher zum Emscherdurchlass, dann setzen wir die Fahrt auf dem schönen breiten Weg fort. Bis Recklinghausen werden wir die Emscher nur noch für winzige Ausnahmen aus den Augen verlieren.

Schon von weitem ist der Aussichtsturm der Emscherkunst mit dem Titel Walkway and Tower zu sehen. Stefan findet ihn auf Anhieb etwas hässlich und marode, bis er aber begreift, dass dieses Vergängliche und die windschiefen Bretter Absicht sind. Da mein Begleiter massive Höhenangst hat, ersparen wir uns den Aufstieg auf den Turm. Die Sicht vom Fuße aus ist auch nicht wesentlich schlechter, wenn rings herum alles dicht belaubt ist. Wir teilen uns die letzten Würstchen aus dem Glas und Stefan futtert sein letztes Schinkenbrötchen. Die Scheibe Weißbrot, die ich extra noch für die Würstchen mitgenommen hatte, habe ich vergessen und würde es einige Tage später im Rucksack als trockenes Irgendwas finden.

Emscherkunst 2010 "Walkway and Tower" in Castrop-Rauxel

Ziel in Sichtweite: Holzturm am Wegesrand

Emscherkunst 2010 "Walkway and Tower" in Castrop-Rauxel

Aussichtspunkt und Zugang über den Walkway

Emscherkunst 2010 "Walkway and Tower" in Castrop-Rauxel

EMSCHERKUNST.2010: "Walkway and Tower" von Tadashi Kawamata – ein hölzerner Aussichtsturm mit Alterserscheinungen

Emscherkunst 2010 "Walkway and Tower" in Castrop-Rauxel

Aussichtsplattform mit Blick ins Emschertal

Emscherkunst 2010 "Walkway and Tower" in Castrop-Rauxel

Über dem Turm ziehen Wolken auf

Ich sage noch zu Stefan, er solle nicht mit dem Fahrrad den "Walkway" mit den unzähligen Querbalken vor dem Turm hinabfahren. Er tut es trotzdem und kommt später bei mir unten fast mit einem Schütteltrauma an. Wer nicht hört, muss fühlen.

Es sind gerade so gut wie keine Radfahrer auf der Strecke und man würde kaum erwarten, was hinter der nächsten Kurve kommt. Auf einem breiteren Rastplatz unter Bäumen steht ein Imbisswagen. Er trägt den Namen Ballermann. Viele Fahrräder parken hier, die Besitzer stehen in der Schlange vor dem Grill oder sitzen zusammen beim Rasten. Da wir nicht davon wussten und unsere Rast einige wenige hundert Meter weiter östlich davon am Turm gemacht haben, besteht weder bei Stefan noch bei mir irgendein Hungergefühl. Sie seien nun vorgewarnt und können zwischen Sonnenterrasse und relativer Ruhe und Imbiss im Schatten entscheiden.

Im Bereich Pöppinghausen beschreibt die Emscher einen großen Bogen. An einer ehemaligen Eisenbahnbrücke über die Emscher besteht Anschluss zum Radweg auf der König-Ludwig-Trasse, einer alten Eisenbahnstrecke zwischen den Schachtanlagen der Zeche König Ludwig in Suderwich und Röllinghausen sowie dem Zechen-Verladehafen am Herner Meer.

Nach längerer Strecke durch überraschend ländliche Räume nähern wir uns langsam der Stadt Recklinghausen an. Die Besiedlung wird wieder dichter. An zwei Stellen entfernt sich der Weg kurzzeitig vom Fluss und umfährt dabei kleinere Zuflüsse bis zur nächsten Brücke. Der letzte große Abstecher führt durch den Südfriedhof. Unmittelbar am Umspannwerk Recklinghausen, wo sich heute das sehenswerte Museum Strom und Leben befindet, verlassen wir den Emscherweg.

Emscher-Radweg

Ballermann: Imbiss am Wegesrand

Emscher-Radweg

Die Emscher – noch befestigt – kurz vor Recklinghausen

Emscher-Radweg

Fast unmerklich bergab folgt der Radweg der Emscher und bietet immer wieder Blicke zum Wasser

Emscher-Radweg

Der Radweg verläuft durch ländlichen Raum, es ist nicht viel los

Emscher-Radweg

Ruhe und Idylle. Auf dem RuhrtalRadweg ist dagegen die Hölle los

Emscher-Radweg

Noch ist der Fluss in diesem Abschnitt begradigt, aber es ist jetzt schon schön, hier entlang zu fahren.

Emscher-Radweg

Das Kraftwerk am Horizont kündigt die nächste Siedlung an

Emscher-Radweg

Kunst über der Emscher – näher kommt man nicht heran

Emscher-Radweg

Auch einen kleinen "Wasserfall" findet man im Flusslauf. Hier kommt viel Sauerstoff ins Wasser.

Wir haben es geschafft, das Etappenziel direkt am Emscherweg ist erreicht. An dieser Stelle verlassen wir die Emscher über eine kleine Brücke und werden noch den anschließenden Stadthafen, die Kläranlage Herne und das nahe Schloss Strünkede besuchen, ehe wir über das Radwegenetz der Stadt Herne zum Bahnhof Herne fahren werden. Diese Ziele bieten sich als Abstecher geradezu an. Alle anderen fahren auf dem Emscherweg einfach in die nächste Etappe weiter, die über Gelsenkirchen und Bottrop weiter Richtung Oberhausen und letztlich bis zur Mündung der Emscher in Dinslaken am Rhein führt.

Über die kleine Brücke erreichen Stefan und ich den Stadthafen Recklinghausen. Bei dem schönen Wetter heute sitzen viele Leute am Strand in Liegestühlen. Stefan interessiert sich für den alten, grünen Hafenkran. Ich überrede Stefan noch zu einem kleinen Sonder-Abstecher zur Kläranlage Herne. Natürlich ist die nicht mehr in Betrieb. Der Faulturm dient als Kunstwerk und ist sogar sehr schön gestaltet. Seine großen Betonwände zieren Mosaike zu Themen aus der Bergbaugeschichte und Bergarbeiterprotesten. Passend dazu lautet der Name „Glück auf! Bergarbeiterproteste im Ruhrgebiet“. Leider ist das Gelände nicht besonders gepflegt oder wird gerade umgebaut.

Stadthafen Recklinghausen am Rhein-Herne-Kanal

Stadthafen Recklinghausen am Rhein-Herne-Kanal

Stadthafen Recklinghausen am Rhein-Herne-Kanal

Alter Hafenkran am westlichen Hafenteil

Stadthafen Recklinghausen am Rhein-Herne-Kanal

Der Stadthafen ist viel genutzt und die Liegestühle am Strand vor dem zweiten Hafenkran belegt

Stadthafen Recklinghausen am Rhein-Herne-Kanal

 

Stadthafen Recklinghausen am Rhein-Herne-Kanal

 

Kläranlage Herne

Kläranlage Herne, Teil der Emscherkunst 2016

Kläranlage Herne

Motive aus dem Bergbau und der Bergbaugeschichte

Kläranlage Herne

Emscherkunst 2016: „Glück auf! Bergarbeiterproteste im Ruhrgebiet“ ist ein Mosaik am alten Faulturm der Kläranlage

Kläranlage Herne Kläranlage Herne

Zugänglich ist der Turm leider nicht, obwohl eine Treppe aufs Dach führt. Vielleicht lohnt es sich eher, in einigen Jahren noch einmal an diesem Ort vorbeizuschauen, wenn das Klärwerk zum Veranstaltungsgelände umgebaut wurde.

Anreise zum Stadthafen und zur Kläranlage Herne:

Anreise mit dem Auto: Auf der A42 bis zur Ausfahrt 22 Herne-Baukau. Aus Richtung Dortmund rechts, aus Richtung Oberhausen links abbiegen auf den Westring. Nach 1,5 km hinter der Kanalbrücke rechts abbiegen in die Straße Am Stadthafen. Hier befindet sich ein Parkplatz direkt am Hafen. Zur Kläranlage Herne am westlichen Hafenkran (auf dem Parkplatz) vorbei und dem Weg am Kanalufer folgen.

Zieleingabe ins Navigationssystem: Am Stadthafen in Recklinghausen

Anreise mit Bus und Bahn: Vom Bahnhof Herne oder Recklinghausen Hbf. mit dem Bus SB20 bis Kanalbrücke (Herne). Über die Brücke und direkt dahinter rechts zum Stadthafen. Zur Kläranlage vom Weg hinter der Brücke sofort wieder rechts und unter der Kanalbrücke hindurch. Dem Weg bis zur Kläranlage am Kanalufer entlang folgen.

Auf der Bahnhofstraße fahren wir nach Süden und kommen am Schlosspark vorbei. Das Schloss Strünkede liegt inmitten eines Wassergrabens, der es komplett umschließt. Ringsherum ist der Schlosspark ein beliebtes Erholungsgebiet mit Spiel- und Sportanlagen. Im Schloss selbst befindet sich das Emschertal-Museum. In den Abbildungen ist das Schloss in verhüllter Form zu sehen, was Teil einer Kunstaktion ist. Es handelt sich dabei um Jutesäcke, die auf den schweren Kohletransport in solchen Säcken in Ghana hinweisen – teilweise durch Kinder.

Schloss Strünkede in Herne

Schloss Strünkede – verhüllt während einer Kunst-Aktion

Schloss Strünkede in Herne

Kapelle im Schlosspark

Schloss Strünkede in Herne

Panoramablick über den Schlossteich auf das L-förmige Schloss

Schloss Strünkede in Herne

Schloss von der Seite, verpackt durch Jutesäcke aus Ghana

Schloss Strünkede in Herne

Grüner Schlosspark mit Wasserläufen

 

Anreise zum Schloss Strünkede und Emschertalmuseum:

Emschertalmuseum Di-Fr 10.00 bis 13.00 und 14.00 bis 17.00 Uhr, Sa 14.00 bis 17.00 Uhr, So und Feiertag 11.00 bis 17.00 Uhr. Auf diesen Internetseiten sind die Eintrittspreise kategorisiert. Die Kosten für den Eintritt für einen Erwachsenen für dieses Museum entsprechen der kleinsten Kategorie (unter 5,- Euro pro Person). Genaue Preise, Rabatte und Ermäßigungen sind der offiziellen Internetseite oder Aushängen zu entnehmen.

Anreise mit dem Auto: Auf der A42 bis zur Ausfahrt 22 Herne-Baukau. Aus Richtung Dortmund rechts, aus Richtung Oberhausen links abbiegen auf den Westring. Hier liegt bereits das Ziel. Zum Parken Nebenstraßen nutzen oder Parkplatz am Karl-Brandt-Weg. Dazu auf dem Westring bis zum Kreisverkehr, rechts auf die Forellenstraße, dann rechts auf die Bahnhofstraße und rechts auf den Karl-Brandt-Weg (also einmal um das Schloss herum).

Zieleingabe ins Navigationssystem: Am Stadthafen in Recklinghausen

Anreise mit Bus und Bahn: Von Bochum Hbf. oder Herne Bahnhof mit der U35 bis zur Endstation Schloss Strünkede direkt am Ziel.

Es ist nicht weit. Etwa überrascht bin ich, als Stefan von getrackten 40 Kilometern berichtet. Das liegt vor allem an einigen Extra-Abstechern wie zum Deusenberg, an Umleitungen oder auch an einer Irrfahrt zum Dortmund-Ems-Kanal kurz vor Deusen. Dann stehen wir auf dem Bahnhofplatz von Herne. Wir schieben das Fahrrad in die Bahnhofshalle, prüfen die tatsächliche Abfahrtszeit mit der Bahn-App und erwischen noch eine verspätete S2 nach Dortmund. Prinzipiell möglich ist die Rückreise ohne Halt in Dorstfeld (dann halt vom Hauptbahnhof über die Unionstraße) auch mit dem schnelleren RE 3 oder der RB 43.

In umgekehrter Reihe passieren wir die Stationen des Weges, die wir heute schon gesehen haben – Castrop-Rauxel mit Henrichenburg, Mengede mit der Kleingartensiedlung am Deich, Huckarde mit dem Deusenberg und schließlich Dorstfeld mit dem Raumlabor. Schön war´s, überraschend und beeindruckend. Wie sich die Landschaft verändert. Erst vom natürlichen Fluss zum kanalisierten Abwasser und nun wieder zurück – beinahe besser als vorher. Was der Mensch hier verbockt hat, macht er wieder gut. Gut so.

Ein Jahr nach der ersten Etappe folgte nun die Fortsetzung. Mal sehen, wann es wieder weiter geht. Bis zur Emschermündung finde ich es von Herne etwas zu weit und ich werde den restlichen Verlauf sicherlich noch einmal in zwei Etappen zerlegen, um vielleicht stattdessen noch die ein oder anderen Ziele rechts und links vom Weg anfahren zu können. Sie können ja derweil in Vorleistung gehen und den Weg ausprobieren. Und mir sagen, was Sie davon halten.

Geographische Koordinaten:
51°30'35.77"N, 7°25'26.78"E – Bahnhof Dorstfeld
51°31'17.35"N, 7°25'32.68"E – Stille Weile (Emscherkunst)
51°31'23.04"N, 7°25'29.16"E – Kunstpause (Emscherkunst)
51°32'37.93"N, 7°25'04.40"E – Deusenberg
51°34'12.69"N, 7°22'28.68"E – Bahnhof Mengede
51°35'08.70"N, 7°21'21.85"E – Hof Emschertal, Emscherkunst
51°35'57.66"N, 7°18'12.36"E – Henrichenburg
51°35'22.83"N, 7°17'10.15"E – Walkway and Tower (Emscherkunst)
51°33'37.29"N, 7°12'34.73"E – Stadthafen Recklinghausen
51°33'29.94"N, 7°12'14.18"E – Kläranlage Herne (Emscherkunst)
51°33'40.52"N, 7°12'28.39"E – Museum Strom und Leben
51°33'04.30"N, 7°12'40.37"E – Schloss Strünkede
51°32'39.60"N, 7°13'02.93"E – Bahnhof Herne
Die Koordinaten können in das Eingabefeld von z.B. GoogleEarth
und OpenStreetMap kopiert werden.

UTM-Koordinaten (Zone 32):
390639 m, 5707711 m – Bahnhof Dorstfeld

390781 m, 5708993 m – Stille Weile (Emscherkunst)
390717 m, 5709170 m – Kunstpause (Emscherkunst)

390289 m, 5711494 m – Deusenberg
387355 m, 5714487 m – Bahnhof Mengede
386108 m, 5716246 m – Hof Emschertal, Emscherkunst
382496 m, 5717841 m – Henrichenburg
381274 m, 5716793 m – Walkway and Tower (Emscherkunst)
375895 m, 5713660 m – Stadthafen Recklinghausen
375494 m, 5713443 m – Kläranlage Herne (Emscherkunst)
375775 m, 5713763 m – Museum Strom und Leben

375979 m, 5712639 m – Schloss Strünkede
376395 m, 5711865 m – Bahnhof Herne

Quellen und weitere Informationen:

Offizielle Webseite des Emscherweges: www.emscher-weg.de
Hof Emschertal in der Aue Mengede / Ickern: www.hof-emschermuendung.de (auch Hof Emschertal)
Schloss Strünkede und Emschertalmuseum: www.herne.de
Emscherkunst:

www.emscherkunst.de

Industriekultur im Ruhrgebiet

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Halden Ausflugsziele

Zuletzt geändert oder Aktualität geprüft: 07 / 2018
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